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  • Stimmen zur dramatsichen Situation des ÖBH
    Verbände mit Soldaten aus der Reserve 1972 hat Bundeskanzler Bruno Kreisky dieses schon damals anachronistische System zu durchbrechen versucht Das Bundesheer sollte in eine schlanke gepanzerte Bereitschaftstruppe aus Berufssoldaten und eine mehrere 100 000 Mann starke Milizarmee gegliedert werden die das gesamte Bundesgebiet im Ernstfall verteidigen sollte Dies macht die Schweiz vor Führungsaufgaben im Militär haben dort Manager aus der Wirtschaft die im Zweitberuf Offiziere sind und sich für den Militärjob ständig weiterbilden Unterführer und Mannschaften sind Profis aus der Industrie die ihren militärischen Nebenberuf nach zahlreichen Milizübungen perfekt beherrschen Auch so ein Bedarfsheer kostet Geld Nicht nur den Bundeshaushalt sondern auch die Wirtschaft die die Nebenberufs Soldaten immer wieder freistellen muss Aber es ist insgesamt wesentlich billiger als ein vergleichbar leistungsfähiges Präsenzheer In Österreich hat man das ohnehin nicht so ernst genommen wie auf dem Papier der Planer Nie wurde das Budget für ein 300 000 Mann Milizheer bereitgestellt bei Fliegern und Panzern bei Betriebskosten und zuletzt sogar bei den Uniformhemden hat man gespart Und improvisiert Das hat zu seltsamen Auswüchsen geführt Man hat das beste Kampfflugzeug der Welt gekauft es aber heruntergerüstet so dass es für Luftkampf oder gar Multi Role unbrauchbar wurde Man hat dem Volkswillen entsprechend die Wehrpflicht aufrechterhalten bildet die Rekruten aber nicht für Kampfeinsätze aus und integriert sie schon gar nicht in das Milizsystem Dann müssten sich die Berufsmilitärs nämlich zurücknehmen Was sie aber nicht tun Nach wie vor werden in der Militärakademie dutzende Berufsoffiziere ausgebildet aktuell bereiten sich elf Offiziere auf eine Generalstabskarriere vor ganz so als ob Österreich eine Großarmee hätte Hat es aber nicht Eine eigenständig einsatzfähige Miliz gibt es ebenso wenig wie den Willen diese mobilzumachen Als letzte Woche wieder mal ein Hochwasser im Lungau auftrat wurden 30 Berufssoldaten und 30 nicht fertig ausgebildete Rekruten zur Hilfe entsendet Niemand käme

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  • Stimmen zur dramatsichen Situation des ÖBH
    amtierende Verteidigungsminister Gerald Klug mit einer Reform beseitigen sagt Waldner Die aktuelle Finanznot des Bundesheeres hat ihren Ursprung in der Vergangenheit so der Vorsitzende der Bundesheergewerkschaft und er fügt hinzu Denn Klugs Vorgänger Norbert Darabos hat das Bundesheer in den Jahren seiner Ministerschaft erfolgreich in den Graben gefahren In diesen Jahren ist das Bundesheer im wahrsten Sinne des Wortes abgezockt worden Dennoch brauche es nun schnell Lösungen wie sich das Bundesheer durch den finanziellen Engpass quetschen könne ohne dies auf dem Rücken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auszutragen Und zudem müsse ein langfristiger Plan auf den Tisch wie die Mittel und Ressourcen der Zukunft sinnvoll und effizient verteilt werden sollten sagt Waldner Da ist nun Verteidigungsminister Klug gefordert so der Bundesheer Gewerkschafter weiter Einige Beispiele Der Finanzminister hat bei den Liegenschaftsverkäufen jährlich mehr Geld von vornherein abgezogen Abschläge als an Erträgen erzielt worden ist Alleine in den Jahren 2007 bis 2013 wurden insgesamt etwa 238 Mio Euro an Liegenschaftserlösen eingenommen jedoch Abschläge von 350 Mio Euro festgelegt also 50 Mio Euro pro Jahr was unter dem Strich zu einem Minus von 112 Mio Euro geführt hat Vom Ziel der Bundesheerreformkommission unter Helmut Zilk BH 2010 die Hälfte der Erträge der Liegenschaftsverkäufe

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  • Offiziersgesellschaft Salzburg
    40 Jahren wurde die 2 Republik und mit ihr unser Bundesheer aufgebaut Es hat sich in dieser Zeit dreimal in Krisensituationen bewährt Ungarn Tschechen und Jugoslawien Krise und sich im Zuge internationaler Einsätze zur Friedenssicherung weltweit einen hervorragenden Ruf erworben wobei ein hochqualifiziertes und engagiertes Offizierskorps einen wesentlichen Faktor bildet Wir Österreicher leben zwar in einer guten Gegenwart unsere Aufgabe ist es aber auch die Zukunft klug zu gestalten Europa

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  • Offiziersgesellschaft Salzburg
    Version zu erreichen wurde damals verfehlt und ist bis heute Vision geblieben Halten wir doch nunmehr bei 2 25 Verteidigungsanteil am Gesamtbudget oder bezahlen wir pro Kopf nur ein Drittel der Ausgaben für die Landesverteidigung die sich die Schweizer leisten Dennoch Im Vergleich zur Anfangszeit des Bundesheeres in der es vor allem darum ging die Mängel durch Improvisation zu überwinden hat sich vieles verbessert Die Fortschritte im Bereich der Ausbildung vor allem der des Kaders die verbesserten Übungsmöglichkeiten das Vorhandensein ausreichender Ausbildungsmittel und auch der besser gewordene Bauzustand unserer Kasernen sind Beispiele für positive Veränderungen Damals ging es darum das Heer aufzubauen und zu festigen wobei die Zielvorstellung das Schweizer Vorbild klar war Heute kommen grundsätzliche Probleme und Fragen auf uns zu die einer Lösung bedürfen damit wir wiederum ein klares Ziel vor uns sehen Welchen Weg wird unsere Verteidigungspolitik nehmen den bisher beschrittenen oder den in ein Bündnis Wie werden wir es mit der allgemeinen Wehrpflicht halten und wie mit der Miliz Und wo liegen unsere Prioritäten bewertet man die zahlreichen Aufgaben und Einsätze die das Heer schon heute wahrzunehmen hat Die Salzburger Offiziersgesellschaft die erste Vereinigung dieser Art die in der 2 Republik gegründet wurde hat das Bundesheer

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  • Offiziersgesellschaft Salzburg
    präsenten Heeres sowie die Milizoffiziere als unverzichtbare Stütze der Einsatzverbände Das Zusammenführen dieser Gruppen und die Vertretung ihrer Interessen war immer ein besonderes Anliegen der Offiziersgesellschaft Während früher die Weiterbildung vor allem der Reserveoffiziere auch eine Aufgabe der Offiziersgesellschaft war so liegt heute das Schwergewicht bei wehrpolitischen Aktivitäten Gerade in diesem Bereich hat die Offiziersgesellschaft die sich als Verein anders artikulieren kann als Kommanden in einer Befehlshierarchie für das Bundesheer

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  • Offiziersgesellschaft Salzburg
    sondern daß auch entsprechende Aktivitäten nach außen notwendig waren Bis zum heutigen Tag hat sich die Offiziersgesellschaft daher immer wieder auch offen und öffentlich zu Wort gemeldet die Themenpalette betrifft Fragen der Heeresorganisation und bewaffnung Strukturreformen und Einsatzgrundsätze ebenso wie Problemstellungen im Dienst Disziplinar oder Pensionsrecht Fragen des Wehrdienstes oder militärhistorische Bereiche und die Traditionspflege im Heer Daß die Stimme der Offiziersgesellschaft dabei mitunter auch sehr offen für manche vielleicht zu pointiert und auch nicht immer im Einklang mit der offiziellen Sprachregelung erhoben werden konnte liegt neben der persönlichen Courage die von einem Offizier aber doch wohl erwartet werden kann hauptsächlich an zwei Faktoren zum einen an der Unabhängigkeit der Offiziersgesellschaft von jeglicher parteipolitischer Bindung und auch an der Dienstunabhängigkeit vom Ressort zum anderen am umfassenden Mitgliederspektrum weil die Offiziersgesellschaft Offiziere aller Kategorien und Stände umfaßt Berufs und Milizoffiziere Offiziere im Aktivdienst in der Reserve außer Dienst und im Ruhestand geeint im Bekenntnis zu Österreich und im Bewußtsein der Notwendigkeit seiner Selbstbehauptung Deshalb wollen wir auch in Zukunft unsere Stimme deutlich erheben wenn wir es für notwendig halten nicht um jemanden zu verunglimpfen sondern als konstruktive Kritik im Interesse der Sache und als Beitrag im ehrlichen Bemühen um die Landesverteidigung

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  • Offiziersgesellschaft Salzburg
    von der Masse der Konsumenten pausenlos in Atem gehalten Diese wieder wird durch die Reklame in ihrer Kauffreudigkeit in sich steigerndem Ausmaße angeregt und durch unerschöpflich neue Warenangebote künstlich unzufrieden erhalten Was heute Luxus ist wird innerhalb weniger Jahre zum Bestandteil des allgemein angestrebten Lebensstandards Das Heer braucht junge moderne Offiziere Junge moderne Menschen aber sehen wünschen kaufen oder sind unzufrieden Schon der junge Mensch in Schule oder Lehre fragt sich zuerst bei seiner Berufswahl was er verdienen kann Es ist unmöglich dem Bewerber für den Offiziersberuf zuzu muten daß er unter dem Durchschnitt leben soll Ihm diesen Durchschnitt zu sichern ist Aufgabe des Staates Muß er aber nicht dennoch unzufrieden sein muß er sich nicht immer wieder vor Augen halten daß er bei seinem Wissen und Können in dem oder jenem Zivilberuf einen beträchtlich höheren Lebensstandard erreichen könnte Hier wollen wir den Mut zu einem klaren nein haben Der Offiziersberuf besitzt heute keinerlei Privilegien mehr Niemand kann sich damit trösten daß er zwar in bescheidenen Verhältnissen lebe dafür aber dem angesehensten Stande angehöre Das ist gut so Eines aber ist unveränderlich Das Ethos des Offiziers Unveränderlich wie das Ethos des Lehrers des Arztes und so weiter Wie der Priester mit der Kirche der Arzt mit der leidenden Menschheit ist der Offizier mit dem Staate dem er dient seiner Erhaltung und seinem Schutz auf Lebenszeit und aufs engste verbunden Der Dienst an dieser Erhaltung und diesem Schutz ist auch in der 2 Hälfte des XX Jahrhunderts seine persönliche Berufs Ehre Davon kann man nicht leben seine Familie nicht nähren und kleiden gewiß aber dafür kann man auf gewisse Annehmlichkeiten freiwillig verzichten sich freudig damit abfinden daß man die Erfüllung gewisser Ansprüche die einem das Einkommen in einem anderen Beruf ermöglichen würde nicht erwarten darf Solche Gedanken sind heute bereits weniger

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  • Offiziersgesellschaft Salzburg
    zur Erhöhung unseres Verteidigungsbudgets unternommen werden würde Und als nichts Derartiges geschah da wird aus Ihrem Bekanntenkreis und wohl auch durch Ihre Untergebenen die Frage nach dem warum an Sie herangetragen worden sein Dazu wäre nun folgendes zu sagen Die jährlichen Budgetverhandlungen sind für die Existenz des Staates von schwerwiegender Bedeutung Ein ungedecktes oder nicht sorgfältig ausgearbeitetes Budget kann nicht nur den Staatshaushalt die gesamte Volkswirtschaft in Unordnung bringen es gefährdet die Stabilität der Währung und muß früher oder später auch auf dem politischen Sektor zu gefährlichen Folgeerscheinungen führen Es wäre also wenig sinnvoll durch eine um jeden Preis durchgesetzte Erhöhung des Heeresbudgets zwar einer Gefahr von außen her vorzubeugen innenpolitisch aber eine andere vielleicht nicht geringere Gefahr hervorzurufen Das Budget ist bekanntlich bereits vor der Ungarn Krise festgesetzt worden Aus Gründen welche der Öffentlichkeit bekannt sind war dies im vergangenen Jahr besonders schwierig Hätte man nun eine neuerliche Umstellung des staatlichen Haushaltsplanes verantworten können Dazu kommt die Tatsache daß die österreichische Landesverteidigung erst im Werden ist Gewiß es hat sich zu unser aller Befriedigung gezeigt daß der Gedanke der Wehrpflicht im Volke lebendig der Wehrwille vorhanden ist dennoch sollte alles vermieden werden was einer wehrfeindlichen Tendenz Vorwand zur Agitation geben könnte Nicht überall wäre eine Erhöhung des Budgets für die Zwecke der Landesverteidigung positiv aufgenommen worden da ja das Budget für die gesamte wirtschaftliche Entwicklung von außerordentlicher Bedeutung ist Ich bin jedenfalls überzeugt daß auch so mancher der im ersten Augenblick nach einer Erhöhung für den verstärkten und schnelleren Aufbau des Bundesheeres gerufen hat dann wenn er die Folgen dieser Erhöhung in Form vermehrter Steuerlasten zu spüren bekommen hätte zu einer radikalen Änderung seiner Ansicht gelangt wäre Landesverteidigung ist vor allem ein geistiges Anliegen Die Überzeugung von ihrer Notwendigkeit muß die gesamte Bevölkerung erfassen und zum 0pfer bereit machen

    Original URL path: http://www.ogs.oeog.at/fest6.htm (2015-08-12)
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