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  • Seelower Höhen
    Schukow rechts über Lodz auf Posen Winterliches Frostwetter mit fußhohem Schnee begünstigte die Offensive Die Operationen der 1 Weißrussischen Heeresgruppe waren dermaßen kraftvoll und raum greifend daß jenseits aller Erwartungen binnen drei Wochen in 600 km Entfernung der erste Oderbrückenkopf bei Kienitz gewonnen werden konnte Die deutsche Heeresgruppe A OB Generaloberst Harpe war durchstoßen die Verbände der 9 Armee alt zerschlagen oder nach Norden und Süden abgedrängt worden Die Verteidigung der Ostfront jetzt unmittelbare Heimatverteidigung wurde neu organisiert Man schuf die Heeresgruppe Weichsel OB Reichsführer SS Heinrich Himmler ab 21 März Genraloberst Gotthard Heinrici verantwortlich zwischen der Ostsee und Oberschlesien und beauftragte die 9 Armee OB General der Infanterie Theodor Busse mit der Verteidigung Berlins an der Oder auf einer Breite von 130 km zwischen dem Hohenzollern Kanal heute Oder Havel Kanal und der Neiße Mündung Die 9 Armee hatte den Auftrag den Durchstoß der 1 Weißrussischen Heeresgruppe auf Berlin zu verhindern und dazu ihre Stellungen an der Oder bis zum letzten zu halten Dieser Auftrag verlangte daß überhaupt erst geschaffen werden mußte was die Bezeichnung Armee verdiente Gen Busse 1955 Neue Kräfte wurden zugeführt und in die Armee eingegliedert Bis zum 15 März war nur eine Division zugeführt worden Alle anderen Verbände wurden bis zu dieser Zeit neu formiert ders aus schlecht ausgebildeten kampf unerfahrenen Soldaten aller Wehrmachtsteile und des Volkssturms leicht bewaffnet miserabel ausgerüstet aus einer Art letztem Aufgebot Obendrein wurden durch Eingriffe der obersten Führung zugeführte mechanisierte Verbände der 9 Armee immer wieder entzogen Weiter war Hauptsorge der Armee die Brückenbauten des Russen und seine Angriffsvorbereitungen wirksam zu stören wo sie zu verhindern unmöglich war Gen Busse 1955 Zwei und einen halben Monate lang wurde gegen die feindlichen Brückenköpfe gekämpft Um sie über den Fluß zurückzuwerfen dazu reichten die Kräfte nicht und war das Gelände zu ungünstig War doch in der ersten Februarwoche das Wetter umgeschlagen hin zu Tauwetter mit Hochwasser der Oder und Drängewasser und hohem Grundwasserstand im Oderbruch Artillerie und Luftwaffe wurden infolge kritischen Munitions bzw Betriebsstoffmangels für die spätere Abwehrschlacht zurückgehalten Weitere Kräfte wurden durch weisungsgemäßes Offenhalten der Verbindung zur fast eingeschlossenen Festung Küstrin gebunden Gleichwohl mußte die Festung am 28 März nach dem Verlust von mehr als 2000 Kämpfern aufgegeben werden Einzelheiten zur Belagerung und zum Halten der Festung nach 1758 und 1806 der dritten in ihrer Geschichte wurden auf dem Besprechungspunkt 2 am westlichen Oderufer gegenüber der heute polnischen Festungsruine geschildert Auf dem Besprechungspunkt 3 wurde der Angriff eines schwachen durch wenige Panzer verstärkten Panzergrenadierregiments im Rahmen der 25 Panzergrenadierdivision geschildert Dieser Angriff sollte die Einschließung der Festung Küstrin von Westen aufbrechen Er mißlang im ersten Ansatz Alle diese Operationen gegen die Brückenköpfe in den elf naßkalten Frühjahrswochen kostete die 9 Armee vor der entscheidenden Schlacht 35 000 Mann ein Drittel der infanteristischen Kämpfer die nicht ersetzt werden konnten Am Besprechungspunkt 4 auf den Seelower Höhen und in der Gedenkstätte Seelow wurden die deutsche Kampfweise das Großkampfverfahren dargestellt die sowjetischen Angriffsvorbereitungen der Angriff ab 12 April das Durchstoßen der 9 Armee und

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  • Mil. Eisenbahnwesen
    k u k Kriegsmarine an der Adria eingesetzt wurde Dem Bau von Seilbahnen wurde vorerst durch ein Seilbahnbau Detachement Genüge getan aus diesem entwickelten sich schließlich Seilbahnbaukompanien mit einem Personalstand von 6 665 Mann die im Weltkrieg I zwischen Ortler und Isonzo 1 735 km Seilbahnen errichteten Die k u k Eisenbahntruppen hervorgegangen aus dem k u k Eisenbahnregiment hatten 1918 einen Personalstand von 3 380 Offizieren und 78 847 Mann Planung Organisation und Koordination mit den zivilen Bahnverwaltungen für die Mobilmachungsfälle Balkan Rußland und Italien lag in den Händen des bereits 1875 geschaffenen Eisenbahnbüros des Generalstabes E B B Es war daher notwendig rechtzeitig für die wichtigsten Bahnstrecken der österreichisch ungarischen Monarchie eine Kriegsfahrordnung zu erstellen um einerseits den militärischen Transportleistungen gerecht zu werden und andererseits den zivilen Bedarf im erforderlichen Umfang gerade noch zu entsprechen Im August 1914 waren für den nördlichen Kriegsschauplatz R Fall 4 Armeen mit 13 Korps und für den südöstlichen Kriegsschauplatz B Fall 3 Armeen mit 7 Korps vorgesehen und auch in die Bereitstellungsräume gebracht worden Im Mai 1915 waren gigantische Truppenbewegungen notwendig um die bloß durch Landsturmeinheiten freiwilligen Schützen sowie durch die k k Gendarmerie und Finanzwache gesicherte Front in Fels und Eis durch reguläre Truppen zu besetzen Eine Aufgabe die von den k k St B der k k priv Südbahn Gesellschaft und den Feldeisenbahnern hervorragend bewältigt wurde Das Feldeisenbahnwesen wurde mit 27 Juli 1915 auf Grund der Erfahrungen des 1 Kriegsjahres neu gegliedert Dem Chef des Feldeisenbahnwesens mit Stab im Kriegsministerium später beim AOK unterstand die Zentrale Eisenbahn und Dampfschifftransportleitung ZTL mit weitreichenden Kompetenzen auch für den zivilen Bereich diesem nachgeordnet waren die Feldtransportleitungen FTL denen die zivilen Bahnbehörden untergeordnet waren Für die Südwestfront waren die FTL 7 Innsbruck 8 Villach und 9 Laibach eingerichtet Heeresbahnen HB waren für den gesamten Verkehr in den besetzten Gebieten also auch für den zivilen verantwortlich Die HB SW Heeresbahn Südwest hatte ihre Zentrale in Udine eine HB war ähnlich einer k k St B Direktion gegliedert Mit dieser Neuregelung wurde das E B B des Generalstabes aufgelöst Die Aufgabenstellung für die k u k Eisenbahntruppen aus der Kriegserklärung Italiens an Österreich Ungarn war die Abwicklung aller Transportleistungen für die kämpfende Truppe und zwar so nahe wie nur möglich an die vorderste Linie unter Berücksichtigung minimalster Erfordernisse für den zivilen Bereich unter Benützung der bestehenden und gegebenenfalls neu zu errichtenden Bahnverbindungen zur Süd bzw Südwestfront Als zweckmäßigste Art des Transportes bildete sich eine Stufenleiter heraus die von der Normalspurbahn über Feldbahnen schmalspuriger Art zu Schwer und Nachschubseilbahnen führte in Stellungsseilbahnen überging und schließlich bei der Trägerkolonne endete Tatsache war daß das Straßennetz in Frontnähe den Transportaufgaben nicht gewachsen war so daß oft parallel dazu Feldbahnen angelegt worden waren Das in Betracht kommende Gebiet ist im großen und ganzen von Westen beginnend durch die Südbahnlinie Innsbruck Bozen Ala mit Seitenlinien nach Ost und West im Norden ebenfalls durch die Südbahnlinie Franzensfeste Lienz Spittal Millstättersee Villach Klagenfurt Marburg und im Osten einerseits durch die Karawanken und Wocheinerbahn

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  • Eroberung Meletta Massiv
    Inf Josef Springer Franz Kalteis und Josef Riegler die Spitze der rechts aufrollenden Gruppe Hie und da versuchter Widerstand feindlicher Gruppen nament lich bei einer dicht besetzten Kaverne wurde mit Handgranaten schnell gebrochen Riegler wurde hiebei durch einen Rückenschuß verwundet Schließlich war jedoch dem Vordringen Halt geboten denn Handlechner mußte wahrnehmen daß den 49ern das Vorbrechen aus der Stellung bisher noch nicht gelungen war Links führten die Aufrollungsgruppe Korp Sickinger und Rothen unmittelbar gefolgt vom trefflichen Handgranatenwerfer Inf Martin Schilcher Hier mußte Traverse auf Traverse bezwungen werden bis eine Kaverne erreicht wurde wo etwa hundert Welsche verzweifelten Widerstand leisteten Während Rothen und Schilcher den Eingang mit Handgranaten bombardierten sprang Sickinger schneidig bis auf vier Schritte heran und schoß den wütendsten Verteidiger mit dem Revolver nieder Offenbar war damit die Seele des Widerstandes getroffen Die übrigen streckten die Waffen Während sich die Stürmer noch mit diesen Leuten beschäftigten verließ Rothen den Graben um von einem deckenden Felsblock aus nach den 92ern Ausschau zu halten Auch sie hatten die Stellung noch nicht verlassen gegen den Felsblock aber rückten etwa fünfzig Welsche an offenbar um einen Gegenstoß zu machen Rothens Handgranaten ließen den Feind schleunigst umkehren Als die italienischen Kanoniere merkten daß die erste Stellung verloren war überschütteten sie diese ohne Rücksicht auf die eigenen in Gefangenschaft abziehenden Leute mit Geschossen Die Vor rückung der 11 und 12 gegen die in Felsen eingesprengte am Ostflügel durch einen Stützpunkt flan kierte zweite Stellung gestaltete sich deshalb sehr verlustreich Oblt Reel und Lt Rieser der 11 erlitten durch Granatexplosionen Nervenschock Lt Bruckner der 12 wurde tödlich verwundet Als die Leute der 11 allen voran der Stürmer Inf Franz Schindecker an das Hindernis kamen gingen die Handgranaten bald aus Fldw Franz Fischer sprang im heftigen Abwehrfeuer auf trieb die nachfolgenden Muniti onsträger zur Eile an und sorgte dann für rasche Verteilung Die Maschinengewehrzüge Oblt Narobe und Lt Gebert sofort in die erste Stellung nachgeeilt unterstützten kräftig den Angriff Vor allem gaben ihm aber die ungestüm nachfolgenden Wellen der 9 einen frischen Impuls Lt Stampfl verstärkte mit seinem Zug den Teil der 12 der im Kampf gegen den Stützpunkt stand Einen Flankenangriff gegen diese Gruppe von Osten her der vermutlich im Zusam menhang mit der Vorrückung der von Korp Rothen zurückgescheuchten fünfzig Mann stand wehrte Zgsf Johann Pöll mit wenigen Leuten ab und hielt dann seinen Posten unerschütterlich bis ihn ein Bauchschuß außer Gefecht setzte Den Angreifern des Stützpunktes brachte auch Gfrt Franz Mitterbau er mit einem der Maschinengewehre des Lt Gebert Hilfe Auf freiem Felde unbeirrt durch das sich auf ihn bald konzentrierende Infanterie Maschinengewehr und Artilleriefeuer wählte er eine Stellung aus der er den Stützpunkt gut bearbeiten konnte Dies benützte Zgsf Martin Mailinger Nachfolger des gefallenen Lt Stampfl im Zugskommando um seine Leute rasch an das Hindernis zu bringen und den Feind derartig mit Handgranaten zu überschütten daß sich dieser ergab Als diese lästige Flankierung gefallen war machte der Angriff auf die zweite Stellung rasche Fortschritte Zgsf Dötzlhofer der 9 an Stelle des von einer Granate zerrissenen Lt Eger Zugskomman dant mit dem Inf Ernst Krombholz seinen Leuten weit vorauseilend bewarf stehend die Feinde mit Handgranaten und zwar derart erfolgreich daß beide endlich in den Graben einzudringen vermochten Sie hatten anfänglich einen schweren Stand doch kamen bald Kameraden nach angefeuert von den Schwarmführern darunter Zgsf Matthias Schimmerl der beim Eindringen den Tod fand Als hier und an anderen Stellen der Einbruch gelungen war gaben die Feinde den Widerstand auf brachen rudelwei se mit dem Rufe ÆSaluti bravi Autriaci aus der Stellung heraus und jagten in wildestem Tempo durch das Feuer ihrer eigenen Artillerie in die Gefangenschaft Zgsf Pumberger am rechten Flügel raffte einige Leute zusammen und rollte die Stellung noch ein beträchtliches Stück gegen rechts auf Dem Angriff der Rainer stellte sich vor der dritten Stellung noch ein besonders gut ausgebauter Stützpunkt entgegen Zwischen Granateinschlägen und Schrapnellagen von Maschinengewehren in Front und linker Flanke angebelfert gingen rechter Flügel und Gros der 9 auf die Befestigung los Oblt Vlasak fiel doch schon war Korp Andreas Haas allein bis an einen stark besetzten Kaverneneingang vorgedrungen verjagte den Feind mit Handgranaten und überrannte ein heftig feuerndes Maschinenge wehr Kaum war dies verstummt als sich Zgsf Dötzlhofer zum Sturm erhob Noch vor ihm drangen die Inf Franz Heißl Josef Zopf und Kompagnie Ordonnanz Matthias Schnitzhofer in den Stützpunkt ein worauf die Italiener weiße Tücher schwenkten Etwa 200 Bersaglieri in einer Kaverne auf der anderen Seite des Stützpunktes wollten mit dem Bajonett durch die hier angreifenden Leute der 11 durchbre chen Inf Andreas Pamberger sprang dem Führer entgegen entriß ihm das Gewehr und wirkte mit der geschwungenen Handgranate so drohend daß sich alle ergaben Das Abbleiben der 92er und die starke Flankenbedrohung des großen kavernierten Stützpunktes auf der Steinkuppe vor der Miela Schlucht zwangen den linken Flügel gegen Osten auszuschwenken Lt Gebert wurde als er seine Maschinenge wehre in diese Front vorführte verwundet Zgsf Albert Grach übernahm das Kommando und wurde eine kräftige Stütze dieses später wiederholt von Gegenstößen bedrohten Flügels An der Erstürmung der dritten Stellung beteiligte sich nur ein geringer Teil der 12 vor allem Gfrt Franz Föttinger der mit vier Mann eine Flankierungsanlage bezwang und hielt bis der rechte Flügel eindrang Einj Freiw Korp Rudolf Ziegelbauer griff einen italienischen Zug der sich zäh in einer Kaverne hielt mit seinem Schwarm von beiden Eingängen her an und bewog den Feind schließlich durch Handgranaten zur Übergabe Die Entscheidung für den Besitz der dritten Stellung brachte eine um den Lt Hans Frick der 9 und Lt Huscha der 11 gescharte Gruppe Ersterer wurde beim Angriff verwundet doch schneidig ging es unter Führung des an seine Stelle tretenden Fldw Konrad Zaunmüller vorwärts Korp Blasius Schli ernzauner der 11 drang mit seinem Schwarm zuerst in den Graben ein womit auch das Schicksal dieser stark ausgebauten Befestigung entschieden war In rascher Verfolgung auf einer Almwiese über erst begonnene Gräben hinweg wurde der Rand der Miela Schlucht das Angriffsziel der Rainer erreicht Es war noch nicht 11 Uhr vormittags Infolge des Abbleibens der 49er

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  • Rainer Regimentsmuseum
    weiters das Bundesheer der 1 und 2 Republik sowie das Gebirgsjägerregiment 137 der Deutschen Wehrmacht dargestellt ein eigener Raum ist dem tristen Leben in der Kriegsgefangenschaft gewidmet Eine umfassende Bibliothek rundet das Bild dieses modern konzipierten Museums ab Ein sehr instruktiver Führer durch das Rainer Regimentsmuseum ist an der Kassa erhältlich An das Salzburger Hausregiment dem k u k Infanterieregiment Erzherzog Rainer Nr 59 erinnern in der Stadt Salzburg die Rainerstraße mit einem Gedenkstein kurz nach dem Schloß Mirabell stadtauswärts auf der linken Straßenseite ein Obelisk vor dem Eingang zum Kommunalfriedhof Obuskehre eine Gedenkstätte auf der Festung Hohensalzburg das Denkmal in der Kaserne Glasenbach und die Rainerstube im ehem Hotel Pitter heute Crown Placa Inn Die Tradition des Regimentes wird vom Rainerbund Gebirgsjägerkameradschaft Salzburg und Hallein dem Rainerbund Ried i Innkreis Haag a Hausruck und St Pantaleon Ostermiething der Salzburger Traditionsgruppe Erzherzog Rainer in Traditionsuniform sowie der ebenfalls in alt österreichischen Uniform auftretenden Rainermusik aufrechterhalten wobei die Eigenständigkeit all dieser Vereinigungen hervorzuheben ist Das Rainerregimentsmuseum ist wert gerade von Ihnen besucht zu werden da doch viele der jüngeren Generation in der Kaserne Glasenbach der Rainerkaserne ihren Wehrdienst abgeleistet haben so mancher der Älteren hat in Salzburg beim 1 Österreichischen Bundesheer im IR 12 bzw beim AJB 3 und später im Gebirgsjägerregiment 137 gedient und einige werden sich noch an Erzählungen ihrer Väter und Großväter den Alten Rainern aus dem Weltkrieg I erinnern Besuchen Sie das Museum des Salzburger Hausregimentes dessen Marsch ja die heimliche Landeshyme unseres Bundeslandes ist Ansprechpartner für Fragen aller Art ist der Kurator des Museums Herr Karl Polansky Telephonnummer 43 662 822252 der auch für die Organisation von Gruppenführungen im Rainerregimentsmuseum verantwortlich ist hiebei ist eine vierzehntägige Voranmeldung erwünscht Nähere Auskünfte über Tarife der Festungsbahn sowie über das Eintrittsentgelt für die Festung mit dem Burgmuseum erteilt das Büro der Festungsbahn unter der Telephonnummer 0662 8884 9750 Kurze Regimentsgeschichte 1682 1918 Errichtung des Regimentes im Jahre 1682 mit den Erzherzogtümern Ob und Unter der Enns heutiges Oberösterreich bzw Niederösterreich als Ergänzungsbereiche 1816 nach dem Wiener Kongreß und der endgültigen Säkularisierung und Einverleibung des Fürsterzbistums Salzburg in den Verband des Kaiserreiches Österreich wurde das Infanterieregiment Nr 59 aus dem Erzherzogrum Ob der Enns OÖ nach Salzburg verlegt und damit zum Hausregiment von Salzburg und dem angrenzenden Teil des heutigen Oberösterreich der Ergänzungsbereich dehnte sich weit nach Oberösterreich aus 1852 wird Erzherzog Rainer Ferdinand ein Neffe Kaiser Franz Josefs I letzter Regimentsinhaber seitdem trägt das Regiment die Bezeichnung Rainerregiment Nach dem Tode von Erzherzog Rainer am 27 Jänner 1913 wurde kein weiterer Regimentsinhaber mehr ernannt Kaiser Franz Josef hat mit Armeebefehl vom 30 Jänner 1913 anbefohlen daß das k u k Infanterieregiment Nr 59 auf immerwährende Zeiten den Namen Erzherzog Rainer tragen soll Somit war die offizielle Bezeichnung dieser Einheit k u k Infanterieregiment Erzherzog Rainer Nr 59 geschaffen Den Ersten Weltkrieg erlebten die Rainer sowohl an der Ostfront im Kampfe gegen das kaiserliche Rußland als auch an der Südwestfront im Krieg gegen das Königreich Italien von wo das Regiment

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  • Inhalt Mitteilungsblatt
    Einige ausgewählte Berichte aus unserem Mitteilungsblatt Das nächste Mitteilungsblatt ist in Vorbereitung Aus dem Inhalt Wenn die Guten nicht kämpfen siegen die Schlechten Platon

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  • Besuch beim GebJgB 232
    als Familienbetrieb ständig Innovation und bewirken die Umsetzung guter Ideen für unsere Kunden Unser facettenreiches Angebot an fotografischen Leistungen ermöglicht es uns unsere Kunden zu 100 Prozent zufrieden zu stellen So können wir bei Foto Sulzer uns ständig weiterentwickeln neue Ideen schaffen und die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter sichern Durch diese Arbeitsweise gelingt es uns immer wieder unsere Lehrlinge praxisnah auszubilden So trägt Foto Sulzer zur Sicherung des Berufsstandes Fotograf bei

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  • Stimmen zur dramatsichen Situation des ÖBH
    möchte Sie in kameradschaftlicher Weise ausdrücklich darauf aufmerksam machen dass jegliche außenwirksame Kommunikation zum Bericht ÖBH2018 bis auf Weiteres dem Bundesminister vorbehalten ist Das Schreiben des Generalstabschefs gilt insofern als brisant als inzwischen drei Wochen verstrichen sind und es noch weitere zwei Wochen dauern soll bis Klug am 3 Oktober die Öffentlichkeit über die nächsten Einschnitte beim Bundesheer informieren kann obwohl auch Bundespräsident und Oberbefehlshaber Heinz Fischer längst in die Sparvorhaben eingeweiht worden sein soll Konfliktstoff für Landeshauptleute Denn laut heeresinternen Informationen hat das Kabinett von Kanzler und SPÖ Chef Werner Faymann angeordnet dass die ursprünglich anvisierte Präsentation der Reformen im September in den Oktober zu verschieben ist Für dieses Manöver spricht dass am 26 und 27 dieses Monats die personell erneuerte Koalition ihre erste Regierungsklausur zu Arbeitsmarkt Bildung Steuerreform in Schladming abhält und dazu passen schlecht neue Schlagzeilen darüber wo beim finanzmaroden Bundesheer noch überall Einsparungen fällig sind foto apa fohringer Der Marschbefehl für die Heeresreform lässt auf sich warten Bevor Verteidigungsminister Klug die neuen Sparpläne präsentieren kann muss vorher möglichst ohne Störmanöver die Regierungsklausur absolviert werden Dazu soll der mehr als 100 Seiten starke Sparkatalog nicht nur für die Truppe weiteren Aderlass bringen sondern auch jede Menge Konfliktstoff

    Original URL path: http://www.ogs.oeog.at/akt6-4-Stimmen%20zum%20OEBH.htm (2015-08-12)
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  • Stimmen zur dramatsichen Situation des ÖBH
    Bloß müssen Fahrzeuge gekauft und gewartet werden und die Pickerl Überprüfung von Hubschraubern kostet einige Millionen Euro Ebenso müssen Soldaten an Übungen und Fortbildungen teilnehmen damit sie im Fall der Fälle gerüstet sind Viel zu lange und den Balkankriegen der 1990er Jahre zum Trotz gab man sich der Illusion hin dass uns eine friedvolle Zukunft von Wohlstand und Völkerfreundschaft in einem vereinigten Europa erwartet Doch die Wirklichkeit ist eine andere Der Nahe Osten ist uns in Europa nun einmal verdammt nahe Hinzu tritt der Konflikt in der Ukraine der zu Flüchtlingsströmen nicht nur Richtung Russland sondern auch westwärts führen kann Wer wenn nicht das Heer kann dann Containerstädte und Latrinen binnen einiger Tage und Nächte bauen Auch ein massives Blackout im ohnehin überlasteten Stromnetz würde letztlich ein funktionierendes Heer erforderlich machen um Plünderungen und Gewalt zu unterbinden Warten auf ein Mirakel Falls die Katalanen ihr Referendum über eine Abspaltung von Spanien am 9 November abhalten drohten bereits vor Monaten konservative Politiker in Madrid damit die Armee nach Barcelona zu entsenden Neue alte Staaten entstehen nicht bloß auf dem Balkan Bloß setzt sich mit diesen geopolitischen Herausforderungen niemand in Brüssel auseinander lieber zählt man Erbsen Ob auf europäischer oder nationaler Ebene es fehlt der Blick für düstere Szenarien mit der sich aber verantwortliche Politiker auseinandersetzen müssen Der frühere deutsche Außenminister Hans Dietrich Genscher erklärt den Unterschied zwischen einem Politiker und einem Staatsmann damit dass ein Staatsmann Entscheidungen trifft für die er riskiert nicht mehr wiedergewählt zu werden An solchen politischen Persönlichkeiten mit Rückgrat herrscht heute massiver Mangel In Österreich warteten die Entscheidungsträger stets auf Mirakel So verharrte ein Kaiser Leopold I angesichts der Kriege mit dem Osmanischen Reich im Gebet Als ein gewisser Prinz Eugen im Sommer 1683 bei ihm vorsprach um sich als Freiwilliger zu melden ahnte der Kaiser nichts von seinem Retter Eugen erhielt bald ein Regiment bloß fehlte es an allem Wien vergisst Soldaten gern Der Prinz ohne Vermögen lieh sich Geld bei reichen Verwandten in Turin und stattete seine Soldaten mit Schuhen Uniformen und Munition aus Er sorgte für Hafer und Heu den damaligen Treibstoff Der Kaiserhof ging indes lieber in die Oper Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren dass es in Wien offenbar eine lange Tradition hat auf die Soldaten zu vergessen Bloß taucht heute kein Sponsor vom Schlage eines Prinz Eugen auf der die Armee sowie die gesamte Verwaltung auf neue Grundlagen stellt Ihm wird auch das Zitat zugeschrieben Für den Krieg braucht man drei Dinge Geld Geld und nochmals Geld 300 Jahre später geht es nicht um Eroberungen aber sehr wohl um die Grundsicherung der Truppe während ein bürokratischer Überbau seinerseits viel Geld verschlingt Die Stimmung im Bundesheer ist nicht nur wegen des Geldmangels im Keller sondern auch weil Führungspersönlichkeiten fehlen So mancher aufrechte Kommandant oder tüchtige Organisator in der Verwaltung fiel der Parteipolitik zum Opfer und ging ins innere Exil in einer abgelegenen Amtsstube Welcher Verteidigungsminister der vergangenen Jahrzehnte stand denn voll und ganz hinter der Truppe So mancher Feuerwehr Kommandant sorgt

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