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  • Nr. 11/09/10 Landesverteidigung mit einer kleinen Berufstruppe ist nicht möglich « Die Österreichische Offiziersgesellschaft
    Armee aus einer Bevölkerung die jahrzehntelang keine persönliche Berührung mit dem Militär mehr hat ist nahezu unmöglich Die historischen Beispiele für den Zerfall von ursprünglich mächtigen Staaten aus ähnlichen Gründen sind vorhanden Staatspolitisch und demokratiepolitisch ist das Vertrauen ausschließlich auf Berufsarmeen ebenfalls mehr als problematisch Die politische Kaste neigt dazu wo immer unauffällig möglich Partikularinteressen dem Willen breiter Bevölkerungsschichten vorzuziehen Häufig mit dem vorgeschobenen Argument dass das Volk ohnedies nicht weiß was für es gut sei So führt etwa der Altbundeskanzler der BRD Helmut Schmidt in seinem neuesten Buch Helmut Schmidt Außer Dienst Eine Bilanz Pantheon Verlag 2010 auf Seite 326 u a aus ob in Bosnien oder im Kosovo in Afghanistan oder an der Küste des Libanon Die Häufung deutscher Interventionsbeteiligungen beunruhigt mich zutiefst Ich halte die Verteidigung meines Landes gegen fremde Gewalt und ebenso die Verteidigung unserer Demokratie und unseres Rechtsstaates nicht nur für völkerrechtlich legitim sondern für moralisch geboten Zugleich liegt mir die Mahnung am Herzen Lasst uns die sorgsame Pflege guter Nachbarschaft wichtiger sein als jede Beteiligung an fremden Konflikten in anderen Kontinenten Dem ist nichts hinzuzufügen Eine Berufsarmee ist schnell zunächst ohne öffentlichen Protest in den Krieg geschickt auch dann wenn der Sicherheitsrat der UNO nicht zugestimmt hat wie am Balkan oder im Irak Die über 90 000 Toten im Irak sind mehr als das 30 fache der Toten in den Twin Towers von Afghanistan nicht zu reden Eine staatspolitische Glanzleistung ist das nicht Wenn es in Österreich Stimmen gibt die derartige Einsätze befürworten ist dies völlig unverständlich Auch deshalb ist die allgemeine Wehrpflicht von Vorteil Sie verhindert militärische Abenteuer des Bundesheeres die nicht im Interesse Österreichs liegen Archaische Kulturen können nicht mit Gewalt geändert werden jedenfalls nicht mit völkerrechts und menschenrechtskonformer Gewaltanwendung Auf der anderen Seite ist es eine Schande dass der Westen somalische Seeräuber in Schlauchbooten und Kuttern nicht in die Schranken zu weisen vermag Hier fehlt es an klaren Einsatzbefehlen für die eingesetzten Marineeinheiten Schließlich ist das Hauptargument der Berufsheerbefürworter nämlich alle anderen machen es doch auch das dümmste Argument Der scholastische Verweis auf andere angebliche Autoritäten ist ein Formalargument aber kein logisches Argument Mit ähnlichen Argumenten wurde lange geglaubt dass die Erde eine Scheibe sei Ein 80 Millionen Volk wie die Deutschen mögen vielleicht eine kleine Berufsarmee zusammenbekommen Wünschen würde ich es ihnen nicht Die Deutschen würden noch schneller als sie es ahnen durch ihre Politik in weitere militärische Abenteuer geführt werden deren Kosten ganz abgesehen von den politischen Risiken ein Vielfaches der bisherigen betragen würden Mittlerweile geht es nicht nur um das Bundesheer mit allgemeiner Wehrpflicht mittlerweile geht es um die Gefahr eines Hineinschlitterns in internationale Konflikte welches nicht im Interesse der österreichischen Bevölkerung liegt Daher sollten wir Offiziere nicht nur aus fachlichen Gründen sondern auch als demokratisch gesinnte Staatsbürger aus ethischer und staatspolitischer Sicht wachsam sein und energisch für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht eintreten Die zu erwartenden Einsparungen im Heeresbudget müssen in der Zukunft zwangsläufig zu einer Verringerung der Dienstpostenkomponente und zu einer verfassungskonformen Stärkung der Milizkomponente führen

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  • ÖOG Arbeitsgruppe legt Ergebnis vor « Die Österreichische Offiziersgesellschaft
    in Zukunft neben der klassischen Landesverteidigung und den solidarischen Auslandseinsätzen militärische territoriale Kräfte vor allem für Assistenzaufgaben 3 Aus sicherheitspolitischen demokratiepolitischen gesellschaftspolitischen und staatspolitischen Gründen und aus Gründen der erforderlichen Mannschaftsstärken wird von der ÖOG die Beibehaltung der Allgemeinen Wehrpflicht Grundwehrdienst und verpflichtende Milizübungen gefordert Sie ist das für den Kleinstaat Österreich weiterhin effektivste und wirtschaftlichste Instrument der Sicherheitspolitik Die Sicherheit Österreichs erfordert eindeutig eine höhere Dotierung des Wehrbudgets als bisher sowie eine den Aufgaben entsprechende Personalstruktur und eine dem internationalen Standard entsprechende Ausstattung und Ausrüstung Die gegenwärtige Situation ist verfassungswidrig Dieser Eintrag wurde am Dienstag 21 September 2010 um 21 18 erstellt und ist abgelegt unter Information Mit dem RSS 2 0 Feed können sie den Antworten zu diesem Artikel folgen Antworten können zurzeit nicht gesendet werden aber sie können einen Trackback von ihrer Seite senden 2 Antworten zu ÖOG Arbeitsgruppe legt Ergebnis vor Bericht der AG Verteidigungspolitik Grundsätzliches zur wehrpolitischen Position der ÖOG als Beitrag zur Verteidigungspolitik der Republik Österreich Die Österreichische Offiziersgesellschaft sagt 11 März 2011 um 22 09 Die ÖOG fordert daher von den politischen Entscheidungsträgern klare politische Beschlüsse und Entscheidungen wie die Sicherheitsinstrumente auf der Basis der oben dargestellten Grundsätze verkleinerte Berufskomponente größere Milizkomponente mit allgemeiner Wehrpflicht zu gestalten sind 21 09 2010 Beschluss des Vorstands der ÖOG vom 24 09 2010 Bericht der AG Verteidigungspolitik Grundsätzliches zur wehrpolitischen Position der ÖOG Die Österreichische Offiziersgesellschaft sagt 11 März 2011 um 22 08 Beschluss des Vorstands der ÖOG vom 24 09 2010 Suche nach Bereiche Information 45 Mitgliederforum 21 Wehr und Sicherheitspolitisches Bulletin 111 Inhalte Die Österreichische Offiziersgesellschaft ÖOG Kontakt Links Sitemap Newsletter Chronik der ÖOG 1960 2010 6 Sicherheitspolitisches Symposium Downloads Der Offizier Newsletter Anmeldung Bitte tragen Sie ihre Emailadresse ein und sie erhalten neue Artikel sofort per Email zugesandt Email Kommentatoren Registrieren Anmelden Archive

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  • Generalstabschef: Berufsheer kostet doppelt so viel « Die Österreichische Offiziersgesellschaft
    ein Viertel reduziert werden Ein brauchbares Heer bleibe dennoch erhalten betonte der Generalstabschef Nächstes Jahr sollen außerdem aus budgetären Gründen statt 500 möglichen nur 350 Posten nachbesetzt werden wobei rund 700 Pensionierungen und Abgänge erwartet werden Einbußen an Kapazität bedeute dass Panzer und Artillerie weniger fahren und schießen sowie einige Typen weniger fliegen erklärte Entacher Über 20 Jahre sei es eine Faustformel gewesen dass ein Kampffahrzeug etwa 800 Kilometer im Jahr fahren könne Nun müsse man weiter gehen und die Anzahl der Panzer festmachen die überhaupt fahren dürfen so der Generalstabschef Apparat für Darabos zu stark aufgebläht Verteidigungsminister Norbert Darabos SPÖ hat gestern seine Sparpläne für die Heeresgeheimdienste dennoch bekräftigt Ich bin für eine Abschlankung denn für einen neutralen Staat ist der Apparat zu stark aufgebläht sagte er in der ZIB2 Deutliche Einsparungen stellte er als Notwendigkeit dar um die von ihm abgelehnte Zusammenlegung der Nachrichtendienste zu verhindern Derzeit hätten Nachrichtenamt und Abwehramt 740 Mitarbeiter über den künftigen Personalstand müsse man eine Diskussion ohne Tabus führen Die Einsparung von 200 oder 300 Posten hatte Darabos zuvor in den Raum gestellt Man werde sich ansehen was die entsprechende Expertise des Generalstabs ergeben werde sagte er Unabhängig davon aber sei er fest entschlossen dieses Einsparungspotenzial auszuschöpfen Die Qualität wird nicht darunter leiden wenn wir herunterfahren ORF 15 7 2010 Dieser Eintrag wurde am Donnerstag 15 Juli 2010 um 11 05 erstellt und ist abgelegt unter Mitgliederforum Mit dem RSS 2 0 Feed können sie den Antworten zu diesem Artikel folgen Sie koennen eine Antwort hinterlassen oder einen Trackback von ihrer eigenen Seite senden Hinterlasse eine Antwort Hier klicken um die Antwort abzubrechen Sie müssen angemeldet sein um einen Kommentar abzugeben Suche nach Bereiche Information 45 Mitgliederforum 21 Wehr und Sicherheitspolitisches Bulletin 111 Inhalte Die Österreichische Offiziersgesellschaft ÖOG Kontakt Links Sitemap Newsletter Chronik

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  • Nr. 10/07/10 ÖOG für Aufrechterhaltung der Wehrpflicht « Die Österreichische Offiziersgesellschaft
    ÖVP und SPÖ Ing Norbert Kapeller und Stefan Prähauser für das klare Bekenntnis zur allgemeinen Wehrpflicht Unsere Grundwehrdiener sind die für den Staat finanziell günstigsten Soldaten die allein noch ein paar tausend Mann Truppenkörper sicherstellen die allein noch den Sinn eines Dienstes an der Gemeinschaft in die Bevölkerung transportieren und die allein noch im Katastrophenfall wenigstens eine gewisse Anzahl von jungen leistungsfähigen Hilfskräften garantieren Unsere Grundwehrdiener garantieren darüber hinaus den qualifizierten Nachwuchs für das Berufskader Viele hochqualifizierte österreichische Berufssoldaten hätten nie zum Heer gefunden hätten sie nicht einrücken müssen Eine Berufsarmee ist für einen Kleinstaat in ausreichender Zahl nicht rekrutierbar und erst recht nicht finanzierbar Die Qualität der einfachen Soldaten sinkt mangels freiwilliger Meldungen an den unteren Rand der Gesellschaft Dies wird auch in Schweden so werden wie es in anderen Berufsarmeen bereits der Fall ist Das kann keine vernünftige Staatsbürgerin kein vernünftiger Staatsbürger wollen Die Österreichische Offiziersgesellschaft tritt daher ganz entschieden für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht ein Gegenteilige Forderungen sind weltfremd finanzpolitisch kontraproduktiv populistisch und nicht im Interesse der österreichischen Bevölkerung Die auch im Ausland immer hochgelobte Qualität österreichischer Berufs und Milizsoldaten die sich nicht nur fachlich sondern auch im Benehmen ausdrückt beweist es Rückfragen Präsident Paulus 0664 24 20 432 Dieser Eintrag wurde am Mittwoch 14 Juli 2010 um 09 51 erstellt und ist abgelegt unter Wehr und Sicherheitspolitisches Bulletin Mit dem RSS 2 0 Feed können sie den Antworten zu diesem Artikel folgen Antworten können zurzeit nicht gesendet werden aber sie können einen Trackback von ihrer Seite senden Kommentare sind geschlossen Suche nach Bereiche Information 45 Mitgliederforum 21 Wehr und Sicherheitspolitisches Bulletin 111 Inhalte Die Österreichische Offiziersgesellschaft ÖOG Kontakt Links Sitemap Newsletter Chronik der ÖOG 1960 2010 6 Sicherheitspolitisches Symposium Downloads Der Offizier Newsletter Anmeldung Bitte tragen Sie ihre Emailadresse ein und sie erhalten neue Artikel

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  • Juni « 2010 « Die Österreichische Offiziersgesellschaft
    Grußworte Mein Dank gilt auch den anwesenden Wehrsprechern bei denen ich in vielen Gesprächen sachliches Verständnis gefunden habe und ganz besonders auch Dir Herr General Entacher Du hast gemeinsam mit dem Herrn Bundesminister wirklich eine sehr schwierige Amtsperiode zu bewältigen mehr Abgelegt in Wehr und Sicherheitspolitisches Bulletin Keine Kommentare Nr 4 06 10 Rede des Bundespräsidenten beim Festakt anläßlich 50 Jahre Österreichische Offiziersgesellschaft im Parlament Mittwoch 09 Juni 2010 Share Meine sehr geehrten Damen und Herren Vor 65 Jahren wurde nach einem entsetzlichen Krieg und nach 7 Jahren Anschluss an Hitler Deutschland die Republik Österreich wieder errichtet Vor 55 Jahren wurden durch den Staatsvertrag die Grundlagen für unsere volle Unabhängigkeit und damit auch für die Errichtung eines Österreichischen Bundesheeres gelegt mehr Abgelegt in Wehr und Sicherheitspolitisches Bulletin Keine Kommentare Nr 3 06 10 ÖOG feiert 50 jähriges Jubiläum im Parlament Mittwoch 09 Juni 2010 Share Heute hatten die Präsidentin des Nationalrates Mag Barbara Prammer und der Präsident der ÖOG Hauptmann HR Dr Eduard Paulus zu einem Festakt anlässlich des 50 jährigen Bestehens der Österreichischen Offiziersgesellschaft ÖOG im Parlament geladen mehr Abgelegt in Wehr und Sicherheitspolitisches Bulletin 1 Kommentar Nr 2 06 10 Festakt 50 Jahre Österreichische Offiziersgesellschaft im Parlament Dienstag 01 Juni 2010 Share Auf Einladung der Präsidentin des Nationalrates Mag a Barbara Prammer und der Österreichischen Offiziersgesellschaft findet am Mittwoch dem 9 Juni 2010 16 00 Uhr im Historischen Sitzungssaal des Parlaments ein Festakt statt mehr Abgelegt in Wehr und Sicherheitspolitisches Bulletin Keine Kommentare Neuere Einträge Suche nach Bereiche Information 45 Mitgliederforum 21 Wehr und Sicherheitspolitisches Bulletin 111 Sie befinden sich im Moment im Die Österreichische Offiziersgesellschaft Blogarchiv für Juni 2010 Inhalte Die Österreichische Offiziersgesellschaft ÖOG Kontakt Links Sitemap Newsletter Chronik der ÖOG 1960 2010 6 Sicherheitspolitisches Symposium Downloads Der Offizier Newsletter Anmeldung Bitte tragen Sie ihre Emailadresse ein

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  • Nr. 9/06/10 Die Chronik von 50 Jahren ÖOG « Die Österreichische Offiziersgesellschaft
    können einen Trackback von ihrer Seite senden Kommentare sind geschlossen Suche nach Bereiche Information 45 Mitgliederforum 21 Wehr und Sicherheitspolitisches Bulletin 111 Inhalte Die Österreichische Offiziersgesellschaft ÖOG Kontakt Links Sitemap Newsletter Chronik der ÖOG 1960 2010 6 Sicherheitspolitisches Symposium Downloads Der Offizier Newsletter Anmeldung Bitte tragen Sie ihre Emailadresse ein und sie erhalten neue Artikel sofort per Email zugesandt Email Kommentatoren Registrieren Anmelden Archive 2015 August Juni April März Januar

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  • Darabos lässt Panzer einmotten « Die Österreichische Offiziersgesellschaft
    gesamte Stückzahl wieder verfügbar machen und die Mannschaften eventuell aus der Miliz auffüllen Entsprechende Überlegungen passen in ein Gesamtkonzept das der Generalstab derzeit ausarbeitet um es dem Minister in den nächsten Wochen vorzulegen Dass dabei mehrere Denkvarianten etwa vom Streitkräftekommandanten Generalleutnant Günter Höfler öffentlich diskutiert wurden findet Darabos in Ordnung obwohl in seinem engeren Umfeld über die Äußerungen Höflers blankes Entsetzen geherrscht hat Ich habe nie Denkverbote ausgesprochen Höfler hatte sich im Profil unter anderem für robustere Einsätze die auch Kampfaufträge enthalten könnten ausgesprochen und angeregt Unsere Eurofighter könnten in Zukunft durchaus auch international eingesetzt werden etwa bei einer von der EU durchgeführten Überwachung einer No Fly Zone Darabos hält dieses vor zehn Jahren von seinem Vor Vorgänger Herbert Scheibner entwickelte Szenario für keine gute Idee Auch wenn man sagt ein Eurofighter ersetze 1000 Soldaten so muss man doch bedenken dass für eine Auslandsverwendung des Eurofighters einige 100 Millionen Euro investiert werden müssten sagte Darabos dem Standard Außerdem sei das bisher umgesetzte Konzept mit größeren Kontingenten von österreichischen Truppen in Krisengebieten Flagge zu zeigen im Inland ebenso wie auch international anerkannt Daran werde man allen Sparvorgaben trotzend festhalten Und es soll einen weiteren schmerzhaften Schnitt bei der zentralen Verwaltung des Verteidigungsministeriums geben um Dienstposten bei der Truppe nachbesetzen zu können Sonst könnten die vorgegebenen Personaleinsparungen nämlich dazu führen dass es nicht mehr genügend junge Kadersoldaten gibt die die Rekruten auszubilden haben Denn auch daran hält Darabos fest Das Bundesheer soll sich weiterhin durch Wehrpflichtige ergänzen und kein Berufsheer werden Conrad Seidl DER STANDARD Print Ausgabe 14 6 2010 Dieser Eintrag wurde am Montag 14 Juni 2010 um 06 34 erstellt und ist abgelegt unter Mitgliederforum Mit dem RSS 2 0 Feed können sie den Antworten zu diesem Artikel folgen Sie koennen eine Antwort hinterlassen oder einen Trackback von ihrer eigenen Seite senden 3 Antworten zu Darabos lässt Panzer einmotten Tiro sagt 23 Januar 2011 um 13 10 Vom Politischen Primat ins Primatentum Wenn ein Minister der berufen ist die gesetzlichen Vorgaben zu exekutieren Gegenteiliges beabsichtigt und sogar schon das Datum für ein Ende Wehrpflicht ausruft wäre es höchste Zeit zu Handeln Nicht für uns sondern für die hierzu vorgesehenen politischen Instanzen Es ist ja geradezu grotesk wenn gerade Darabos der die Dinge ins Gegenteil verkehrt und Vorhaben gegen die derzeitige Gesetzeslage verkündet in Massenmedien den Grundsatz vom Primat der Politik betont Gerade er ist es der diesen Grundsatz missachtet In reifen Demokratien zählt dazu bekanntlich dass sich die Regierung den Vorgaben des Parlaments unterzuordnen hat Und Beamten solche sind eben auch höchste Offiziere kommt es allemal zu ihren Handlungen gesetzliche Normen zu Grunde zu legen Eindeutig nicht gehört es dazu irgendwelchen gesetzeswidrigen Wunschvorstellungen eines Politikers vorauseilend Gehorsam zu leisten Denn dann wäre der Sprung vom Primat der Politik zum politischen Primatentum wohl nur ein kleiner Sniper50 sagt 18 Juni 2010 um 17 50 Ich versteh nicht warum immer nur die Leistung reduziert werden muß Panzer gehören nun mal zu einer Armee die man ernst nehmen soll Es wäre an der

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  • Nr. 8/06/10 Grußworte des ChGStb zu „50 Jahre ÖOG“ « Die Österreichische Offiziersgesellschaft
    Offizierskorps und zwar gleichermaßen der Miliz und der Berufsoffiziere Und ich darf als Mitglied bei dieser Gelegenheit auch gleich zwei Wünsche äußern Der eine Wunsch zielt Richtung Berufsoffizierskorps sich intensiver in die OG einzubringen der andere Wunsch zielt Richtung OG nämlich die Schlagzahl bei der Nachwuchswerbung zu erhöhen Das 50jährige Bestandsjubiläum der Offiziersgesellschaft fällt mit einer komplexen Situation des Österreichischen Bundesheeres zusammen welche als äußerst schwierig und ernst bezeichnet werden muss Dieser Situation kann nur in einer gemeinsamen Suche nach Lösungen und in der Vermeidung trennender Maßnahmen begegnet werden Unlängst habe ich gelesen es gäbe beim Bundesheer einen Mangel an Plänen Dem muss ich nachhaltig widersprechen ja das Gegenteil ist der Fall Die seinerzeitige Bundesheerreformkommission hat umfassende Grundlagen geschaffen und ich darf in Erinnerung rufen im Konsens aller Parteien Auf Basis dieser Grundlagen wurden in der Folge umfangreiche und detaillierte Pläne geschaffen um den Herausforderungen moderner Streitkräfte im gemeinsamen Haus Europa gerecht zu werden Der Wiener Weihbischof Krätzl hat in einem anderen Zusammenhang das Wort geprägt Im Sprunge gehemmt Dieses Wort kommt mir immer dann in den Sinn wenn ich an die gegenwärtige Situation des Bundesheeres denke Massive Einsparungserfordernisse ausgelöst durch eine weltweite Finanzkrise aber auch fehlende legistische Rahmenbedingungen verringern das anfängliche Tempo der Transformation und somit die Umsetzung unserer Pläne und trüben so die Feierstimmung Wir müssen zur Kenntnis nehmen dass nicht nur die strategischen Ableitungen Grundlage unserer Pläne sind sondern vor allem die verfügbaren Ressourcen Als Soldaten sind wir aber angehalten auch in krisenhaften Situationen überlegt zu handeln Und es widerspricht unserer soldatischen Haltung die Hände in den Schoß zu legen und das Haupt demotiviert zu senken geschweige denn auf Mitleid zu hoffen So bin ich voll überzeugt dass auch die OG ihren konstruktiven Beitrag im Sinne ihrer Satzungen einbringen wird wenn es um die Bewältigung schwieriger Aufgaben

    Original URL path: http://www.oeog.at/ow10/2010/06/nr-80610-grusworte-des-chgstb-zu-%e2%80%9e50-jahre-oog%e2%80%9c/ (2015-08-12)
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