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  • Nr. 13/9/13 Schweiz: Das Volk steht hinter der Wehrpflicht « Die Österreichische Offiziersgesellschaft
    auf die Bedrohungen und Gefahren ausgerichtete Sicherheit einsetzen wollen Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben uns Recht gegeben und ihre Verantwortung für das Milizsystem wahrgenommen Mit einer klaren Mehrheit hat das Stimmvolk aufgezeigt dass die Wehrpflicht das einzige Armeemodell ist das in der Schweiz in der Realität funktioniert In keinem mit der Schweiz vergleichbaren Land funktioniert das Modell einer Freiwilligenmiliz Diese Tatsache haben die Schweizerinnen und Schweizer erkannt und die Initiative an der Urne als Fehler und Illusion abgelehnt Damit konnte die GSoA ihr wahres Ziel ein weiteres Mal nicht erreichen die Armee und den Zivilschutz zwei wesentliche Säulen unserer Sicherheitspolitik zu schwächen Die SOG bleibt weiterhin offen für die Diskussion über die Weiterentwicklung und Optimierung des Wehrpflicht Modells Dies unter der klaren Prämisse dass die Wehrpflicht direkt mit den Sicherheitsbedürfnissen des Landes verknüpft und dass die Alimentierung des Armeebestandes zwingend erste Priorität bleibt In diesem Sinne stellt sich die SOG auch zur Verfügung künftig mit all jenen die nicht nur ihre Rechte sondern auch ihre Pflichten wahrnehmen wollen in einer Arbeitsgruppe zur Optimierung des Wehrpflicht Modells mitzuwirken Die Sicherheit ist und bleibt eine wichtige Staatsaufgabe und der Schweizer Bürger spielt dabei eine zentrale Rolle Quelle Schweizer Offiziersgesellschaft Dieser Eintrag wurde am Sonntag 22 September 2013 um 15 55 erstellt und ist abgelegt unter Wehr und Sicherheitspolitisches Bulletin Mit dem RSS 2 0 Feed können sie den Antworten zu diesem Artikel folgen Antworten können zurzeit nicht gesendet werden aber sie können einen Trackback von ihrer Seite senden Kommentare sind geschlossen Suche nach Bereiche Information 45 Mitgliederforum 21 Wehr und Sicherheitspolitisches Bulletin 111 Inhalte Die Österreichische Offiziersgesellschaft ÖOG Kontakt Links Sitemap Newsletter Chronik der ÖOG 1960 2010 6 Sicherheitspolitisches Symposium Downloads Der Offizier Newsletter Anmeldung Bitte tragen Sie ihre Emailadresse ein und sie erhalten neue Artikel sofort per Email zugesandt Email Kommentatoren

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  • Nr. 12/7/13 Auftrag und Budget müssen im Gleichklang sein « Die Österreichische Offiziersgesellschaft
    Weisheit letzter Schluss Verwaltungsbeamte können leichter wechseln als waffengattungsspezifisch ausgebildete Soldaten welche in der Truppe dienen z B in der Panzer oder Fliegerabwehrtruppe Diese sind schwer zu transferieren Es käme auch niemand auf die Idee aus Postbeamten z B Granatwerfer oder Artilleriesoldaten zu machen Hinweis Es sei darauf hingewiesen dass bisher mit abgebautem Personal auch das damit verbundene Geld aus dem Ressort wanderte und daher keine zusätzlichen Investitionen möglich waren Die ÖOG fordert daher Pensionsrechtliche Begleitmaßnahmen für das aus bisherigen und zukünftigen Reformen erwachsende überzählige Personal um eine Überalterung der Truppe zu verhindern sowie ein faires neues Dienstrecht für zukünftige Soldaten um vergleichbare Probleme zukünftig hintanzuhalten und einen zeitgerechten und sicheren Übergang aus der militärischen in eine zivile Verwendung um die Armee jung und einsatztauglich zu erhalten Hinweis Die ÖOG fordert auch den Behalt des aus Personaleinsparungen erwirtschafteten Budgetanteils im Ressort um den Investitionsspielraum zu erhöhen Organisation Die in den Empfehlungen der neuen österr Sicherheitsstrategie niedergeschriebenen 55 000 Mann sind derzeit bestenfalls der Gesamtpersonalstand inklusive Ministerialangehöriger und Zivilbediensteten Das Bundesheer braucht aber für Inlands Einsatzaufgaben wie zB ein Szenario mit flächendeckendem Schutz kritischer Infrastruktur mindestens 55 000 echte SoldatInnen Die ÖOG fordert daher die vorhandene Truppe einschließlich den Milizverbänden nicht zu reduzieren sondern Maßnahmen inklusiver ausreichender budgetärer und legistischer Rahmenbedingungen zum Erhalt der vorhandenen Truppen zu setzen Es geht nicht an immer nur vom Bundesheer Solidarität beim Sparen zu erwarten denn gerade in der Einsatztruppe sind Investitionen unabdingbar um die bewaffnete Macht der Republik Österreich in ausreichender Quantität und Qualität up to date zu halten Hierbei ist auch der föderalistische Aufbau Österreichs zu berücksichtigen Es darf keinesfalls zu einer Ausdünnung der vorhandenen Truppen in einzelnen Bundesländern kommen Miliz Die Abschaffung der verpflichtenden Miliz Truppenübungen im Jahre 2004 war zwar aus der nicht mehr gegebenen Gesamtbedrohung heraus nachvollziehbar stellte sich aber als schwerer Fehler im Hinblick auf die notwendige einsatztaugliche Truppenstärke dar Eine Verlängerung des Präsenzdienstes wieder auf 6 2 Monate wäre eine ehrliche Lösung um die beschlossene notwendige und angestrebte Mobilmachungsstärke von 55 000 Mann tatsächlich zu erreichen dies erscheint aber derzeit als politisch nicht umsetzbar Nichts desto trotz tritt die ÖOG für eine derartige Variante ein weil sie die wesentlichen und bekannten Probleme lösen würde z B zeitlich bessere und ökonomischere Nutzung ausgebildeter Soldaten in den jeweiligen Funktionen bzw ausreichend qualifiziertes geübtes Personal für die nicht ständig benötigte Mobilmachungsstärke Die ÖOG fordert daher eine jährliche Evaluierung ob die geplanten Anreize für das Freiwilligensystem ausreichen die notwendigen Stärken zu erreichen widrigenfalls eine Verlängerung des Präsenzdienstes auf 6 2 Monate mit der Wiedereinführung von verpflichtenden Truppenübungen Derzeit übt nur das freiwillige Kader die Einsatztauglichkeit wird aber nur dann erhöht wenn die gesamte Truppe übt nicht nur Anreize bei den Freiwilligen sondern auch bei deren Arbeitgebern Aus dem Bericht zur Reform des Grundwehdienstes Es wird ein klarer Grundauftrag für die Miliz formuliert und die s trukturierte Miliz gestärkt Weiters erfolgt eine klare Zuordnung von Verantwortungen für die Milizverbände etwa für die Katastrophenhilfe oder für den Schutz kritischer Infrastrukturen Damit zusammenhängend sollen auch

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  • Nr. 11/6/13 Bericht zur Reform des Wehrdienstes « Die Österreichische Offiziersgesellschaft
    Wehr und Sicherheitspolitisches Bulletin 111 Inhalte Die Österreichische Offiziersgesellschaft ÖOG Kontakt Links Sitemap Newsletter Chronik der ÖOG 1960 2010 6 Sicherheitspolitisches Symposium Downloads Der Offizier Newsletter Anmeldung Bitte tragen Sie ihre Emailadresse ein und sie erhalten neue Artikel sofort per Email zugesandt Email Kommentatoren Registrieren Anmelden Archive 2015 August Juni April März Januar 2014 Dezember Oktober September August Juli Juni Mai April März Februar Januar 2013 Dezember November Oktober September

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  • Nr. 10/6/13 Truppenabzug vom Golan « Die Österreichische Offiziersgesellschaft
    gleich davonlaufe wenn es einmal gefährlich wird Die österreichischen Soldaten hätten auch in einer kritischen Situation standgehalten Wenn die Auftragserfüllung aber sinnlos wird ist ein Abzug die bessere Lösung so der ÖOG Präsident Schon seit 1974 überwachen österreichische Friedenssoldaten auf den Golanhöhen die Einhaltung des Waffenstillstandes und das Truppentrennungsabkommen zwischen Syrien und Israel Der Auftrag verlangt hierzu zwischen den Linien in einer festgelegten Zone zu beobachten und Verstöße gegen das Abkommen zu melden Hierzu sind die Kräfte nur mit ihrer persönlichen Handfeuerwaffe ausgerüstet Voraussetzung für einen solchen Einsatz war und ist jedoch ein Waffenstillstand Die derzeitige Entwicklung würde es erfordern den dort eingesetzten Kräften ein gehärtetes Mandat als Voraussetzung für bessere und schwerere Bewaffnung und über das Beobachten hinausgehende robustere Eigenschutzmaßnahmen zu erteilen Die Vereinten Nationen haben Österreich nicht die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen Ob ein Ersatz für das österreichische Kontingent zustande kommt ist derzeit komplett offen Unter den gegebenen Umständen kann es sehr schwierig werden die Truppe abzuziehen Die Gefahr einer politischen eventuell auch einer militärischen Eskalation zwischen Israel und Syrien wird durch ein Scheitern der UN Mission wahrscheinlicher Einer allfälligen Verstimmung der Vereinten Nationen wäre ihre Untätigkeit entgegenzuhalten ausreichende Voraussetzungen für die Erfüllung des Mandates zu schaffen Die ÖOG verweist mit Nachdruck darauf dass der möglichst rasche Abzug eine politische und keine militärische Entscheidung Österreichs war Dieser Eintrag wurde am Montag 10 Juni 2013 um 09 41 erstellt und ist abgelegt unter Wehr und Sicherheitspolitisches Bulletin Mit dem RSS 2 0 Feed können sie den Antworten zu diesem Artikel folgen Antworten können zurzeit nicht gesendet werden aber sie können einen Trackback von ihrer Seite senden Kommentare sind geschlossen Suche nach Bereiche Information 45 Mitgliederforum 21 Wehr und Sicherheitspolitisches Bulletin 111 Inhalte Die Österreichische Offiziersgesellschaft ÖOG Kontakt Links Sitemap Newsletter Chronik der ÖOG 1960 2010 6 Sicherheitspolitisches Symposium Downloads Der

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  • Nr. 9/4/13 Neue Ausgabe “Der Offizier” « Die Österreichische Offiziersgesellschaft
    sowie ein Interview mit dem neuen Verteidigungsminister Berichte über den Abschied des Generalstabschef den Sommerkongress CIOR Interallied Confederation of Reserve Officers und CIOMR Interallied Confederation of Medical Reserve Officers über Korruption und Landesverteidigung und die neuen Tempelritter sowie vieles anderes mehr Dieser Eintrag wurde am Samstag 27 April 2013 um 22 23 erstellt und ist abgelegt unter Wehr und Sicherheitspolitisches Bulletin Mit dem RSS 2 0 Feed können sie den Antworten zu diesem Artikel folgen Antworten können zurzeit nicht gesendet werden aber sie können einen Trackback von ihrer Seite senden Kommentare sind geschlossen Suche nach Bereiche Information 45 Mitgliederforum 21 Wehr und Sicherheitspolitisches Bulletin 111 Inhalte Die Österreichische Offiziersgesellschaft ÖOG Kontakt Links Sitemap Newsletter Chronik der ÖOG 1960 2010 6 Sicherheitspolitisches Symposium Downloads Der Offizier Newsletter Anmeldung Bitte tragen Sie ihre Emailadresse ein und sie erhalten neue Artikel sofort per Email zugesandt Email Kommentatoren Registrieren Anmelden Archive 2015 August Juni April März Januar 2014 Dezember Oktober September August Juli Juni Mai April März Februar Januar 2013 Dezember November Oktober September Juli Juni April Februar Januar 2012 Dezember November Oktober September Juli März Februar Januar 2011 Dezember November Oktober August Juli Juni Mai April März Februar Januar 2010 Dezember November Oktober

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  • Nr. 8/2/13 Reform des Grundwehrdienstes – Forderungskatalog der ÖOG « Die Österreichische Offiziersgesellschaft
    diese Mobstärke zählen z B BMLVS Zentralstelle und Ämter Truppengliederung für präsente Truppen sowie für Miliztruppen Anm Einzelne Personengruppen wie Berufssoldaten Zeitsoldaten Milizsoldaten oder Rekruten sind für die Heeresgliederung unmittelbar nicht relevant sie sind in den einzelnen Elementen in jeweils unterschiedlicher Anzahl vertreten und bilden kein eigenes Strukturelement Sicherstellung einer verfassungskonformen Milizstruktur insbesondere durch Wiedereinführung verpflichtender Milizübungen im Gesamtumfang von 60 Tagen aufgeteilt auf eine Beorderungszeit von 6 Jahren Anm Es ist davon auszugehen dass die Auffüllung der präsenten Truppen und der Miliztruppen mit Freiwilligen allein nicht im erforderlichen Umfang möglich sein wird Der Umfang an erforderlichen Übungspflichtigen ist begrenzt je nachdem wie viele Rekruten für die Aufstellung neuer oder die Erhaltung bestehender Miliztruppen bzw zur Auffüllung der Friedensorganisation im Zuge einer Mobilmachung aufzuwenden sind Festzulegende Merkmale für die neue Struktur Ausbildung ist nicht Selbstzweck oder abenteuerlicher Zeitvertreib sie bezweckt die Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten zur Ausübung einer konkreten Funktion in den präsenten oder mobilzumachenden Truppen bedarfsorientierte Ausbildung Grundwehrdienst ist Lehrzeit nur in Ausnahmefällen z B zur Katastrophenhilfe ist eine einsatzmäßige Heranziehung während des Grundwehrdienstes vertretbar Steuerung eines ausgewogenen Verbrauches des verfügbaren Rekrutenkontingentes Kontingent für den Nachwuchs der präsenten Truppen Zeitsoldaten sowie für deren Auffüllung mit zu beordernden Milizsoldaten Kontingent für die Miliztruppen zu beordernde Milizsoldaten Kontingent für die Systemerhaltung Anm Das Problem ist derzeit nicht einfach lösbar es gibt im Verhältnis zu den dzt vorgesehenen Truppen zu viele Rekruten um jedem einen Platz im Rahmen der Truppengliederung anbieten zu können Die erforderlichen Strukturen sind im Rahmen der Gesamtstärke des Bundesheeres erst zu definieren bzw zu schaffen Voraussetzung für einen attraktiven Grundwehrdienst ist ausreichendes und qualifiziertes Ausbildungspersonal das dzt nicht vorhanden ist Als Standard ist festzulegen Jede Ausbildungsgruppe max 10 Soldaten oder vergleichbare Gruppierung muss von einem Unteroffizier als Kommandant kontinuierlich über eine Ausbildungsperiode z B Grundausbildung geführt werden Die Fremdausbildung ist vielfach verantwortlich für geringes Engagement des Ausbildungspersonals die Fremdausbildung gehört weitgehend eingedämmt Das Ziel der Ausbildung für die Truppen der strukturierten Miliz sollte die Formierung und Ausbildung von Funktionseinheiten z B JgZg sein Durch die angestrebte Erhaltung der Primärgruppe und deren geschlossene Überführung in die Milizeinheiten wird eine neue Qualität in der Miliz kreiert Die Ausbildung der präsenten Truppen ist von der Ausbildung für die Miliztruppen strukturell zu trennen das verlangt eigene Ausbildungseinheiten bei oder für die Militärkommanden Reduzierung aller nicht einsatzrelevanten Systemerhalter die wirksamste Maßnahme ist eine Anhebung des Grundwehrdienstes wieder auf 8 Monate effektive Reduzierung um ein Drittel so günstig sich auch der Verbrauch der Rekruten in der Systemerhaltung auf die Minimierung des Ausbildungsaufwandes auswirkt ist dies aus wehrpolitischen motivischen und ökonomischen Gründen allerdings weitestgehend einzuschränken Bestimmende Kriterien im Einzelnen Schaffung von Anreizen für den Dienst in der Miliz auch im Hinblick auf Arbeitgeber Steigerung der Attraktivität des Truppen und Ausbildungsdienstes für den Kader die Wertigkeit der Gruppen und Zugskommandantenfunktionen ist deutlich anzuheben Sicherstellung einer insgesamt fordernden und erlebnisreichen Ausbildung die bestehenden Defizite sind durch die verstärkte Schulung des Ausbildungspersonals zur Gestaltung der praktischen Ausbildung z B Wie bildet man Gefechtsanschläge mit der Handfeuerwaffe aus

    Original URL path: http://www.oeog.at/ow10/2013/02/nr-8213-reform-des-grundwehrdienstes-forderungskatalog-der-oog/ (2015-08-11)
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  • Januar « 2013 « Die Österreichische Offiziersgesellschaft
    Stärkung der Landesverteidigung dienen Unsere 50 jährige Erfahrung als ÖOG ermöglicht uns ehrliches Bemühen um die Sicherheitspolitik von populistischen Positionen zu unterscheiden An manche Politiker wird man sich in 50 Jahren nicht mehr erinnern können die ÖOG wird es dann aber noch immer geben Dieses Selbstverständnis macht uns stark und so wollen wir es auch in Zukunft halten Die ÖOG das sicherheitspolitische Gewissen Österreichs Die vor zwei Monaten bei der außerordentlichen Delegiertenversammlung einstimmig beschlossene wehrpolitische Position der ÖOG sowie die 5 Säulen für ein zukunftsorientiertes Bundesheer weisen weit in die Zukunft Gemeinsam mit der beschlossenen Resolution für die Beibehaltung der Wehrpflicht sind unsere Strategien und unser Weg für die nächsten Monate und Jahre definiert Wir werden ihn mutig ehrlich und geradlinig gehen Die o a Dokumente sind auf der ÖOG Homepage zu finden Der 20 Jänner 2013 ein Entscheidungstag für Österreich Die Volksbefragung über die Abschaffung oder Beibehaltung der Wehrpflicht ist ein Meilenstein nicht nur für das Österreichische Bundesheer sondern darüber hinaus auch für den Sozialbereich und für die Sicherheit Österreichs bei Krisen und Katastrophen Auch wenn jeder von uns viele berechtigte Verbesserungsvorschläge für Wehr und Zivildienst kennt derzeit besitzen wir ein bewährtes und funktionstüchtiges System für alle erdenklichen Krise und Gefahren Es muss einmal laut gesagt werden Jeder Aufgabenträger im Bundesheer und in den Zivildienstorganisationen egal ob als Berufs Zeit oder Milizsoldat oder als Wehr und Zivildiener erfüllt seine ihm zugewiesene Aufgabe maßgeschneidert nach seinen Fähigkeiten und Ausbildung mit hohem Engagement und oft auch mit großem Risiko und persönlichen Einsatz Dies umso mehr im Einsatz als im schnöden Friedensdienst Die Wehrpflicht ist zumutbar Ein demokratischer wohlhabender Staat wie Österreich hat das moralische Recht junge und gesunde Staatsbürger für ca 0 7 ihrer erwartbaren Lebenszeit für den Staat eine Aufgabe zuzuweisen Einem jungen Staatsbürger dem von der Geburt bis zu seinem 15 bzw 18 bei Studenten bis zu seinem 26 Lebensjahr beinahe alles von der Gesundenversorgung bis zur Schulbildung kostenlos vom Staat zur Verfügung gestellt wird kann es auch abverlangt werden persönlich etwas für seinen Staat zu tun Eine Dienstpflicht ist moralisch zumutbar Sie muss flexibel sein dort wo der Staat Bedarf hat muss er Dauer und Quoten regeln können alles andere Abschaffung Reduzierung Verkürzung freie Wahl ist ausschließlich populistisch und strategisch unverantwortbar Die Berufsheerbefürworter Die überzeugtesten Befürworter eines Berufsheeres sind jene welche am liebsten das Bundesheer abschaffen wollen Sie beurteilen richtig Mit dem Ende der Wehrpflicht verliert unsere Armee nicht nur über jährlich 30 000 Rekruten der Nachwuchs für die Miliz wird schlagartig auf ein Minimum reduziert Keine Wehrpflicht und eine geringe Freiwilligkeit bedeuten das Schrumpfen des Bundesheeres unter die Wahrnehmungsgrenze Politiker sind manchmal sehr große Populisten Dann kann es schon passieren dass man knapp vor einer Wahl aus Angst einige Mandate nicht zu gewinnen am liebsten seine Großmutter verkauft Oder auch den Wählern etwas verspricht was meilenweit entfernt von staatspolitischer Verantwortung ist Ein funktionstüchtiges Bundesheer ist Garant für Österreichs Sicherheit diese Sicherheit aufs Spiel zu setzen ist verantwortungslos ganz unabhängig vom Coleur Ein Bundesheer ohne Rekruten und mit zu wenigen Zeitsoldaten ist nicht mehr funktionsfähig Andere Befürworter eines Berufsheeres durchaus dem Bundesheer Wohlgesonnene erhoffen sich mehr Professionalität mehr attraktive Auslandseinsätze manche auch eine schnellere NATO Zugehörigkeit Einige von ihnen lehnen Milizeinheiten als ineffizient ab Ein Modell vielleicht für einen NATO Staat sicher aber nicht für ein neutrales Österreich Bruno Kreisky würde sich im Grab umdrehen Berufssoldaten haben keine Mutter Dieser Satz stammt von einem ranghohen italienischen Offizier mit sehr viel Auslandserfahrung Was meint er damit Bei einer Berufsarmee müssen Politiker nicht lange überlegen wenn sie Soldaten in den Einsatz schicken Das ist ihr Job dafür werden sie bezahlt Auch wenn Österreich keine Rekruten in einen Auslandseinsatz schickt durch jeden Rekruten und Milizsoldaten besteht ein unsichtbares emotionales Band zwischen Bundesheer und Zivilbevölkerung Solange das Bundesheer Rekruten hat interessiert sich die Bevölkerung was wir machen und wie wir dies machen Dies ist eine wesentliche demokratiepolitische Stärke unseres Wehrsystems Es entspricht Österreichs Geschichte und ihrem demokratischen Verständnis Dies aufs Spiel zu setzen gefährdet Wehrwille und Wehrverständnis Die strategische Reserve Österreichs Das Bundesheer ist seit seinem Bestehen die strategische Reserve der Republik Österreich Wenn Polizei Feuerwehr und Rettungsorganisationen nicht mehr können steht das Bundesheer mit Spezialisten und Mannstärke bereit Egal ob bei Katastrophen Evakuierungen Absperrungen Bewachungen Überwachung und Sicherung der Staatsgrenze und des Luftraumes oder bei Terrorgefahr In all den Jahren wurden sämtliche Einsätze zum Wohle und zur Sicherheit der Bevölkerung erfolgreich und professionell durchgeführt Darauf kann das Bundesheer zu Recht stolz sein Die Masse dieser Einsätze sind Gott sei Dank in einem überschaubaren Rahmen geblieben das Aufbieten aller Kräfte einschließlich der Miliz blieb uns bisher erspart Ob dies für alle Zeiten so bleiben wird muss realistischerweise bezweifelt werden Insel der Seligen Wir waren nie und sind auch heute keine Insel der Seligen Unsere Welt wird unsicherer Klimakatastrophen und Unruhen rund um Europa nehmen zu die Schere zwischen Reich und Arm geht auseinander nicht nur in Afrika und dem Nahen und Fernen Osten sondern auch in Europa Zunehmende Risken von Erdbeben über Atomunfälle bis zu Massenimmigration und Terrorismusgefährdung verlangen im worst case großflächige Evakuierungen Bewachungen und Absperrungen Die Kräfte aller anderen Einsatzorganisationen sind auf den Normalbedarf ausgerichtet lediglich die freiwillige Feuerwehr verfügt über namhafte Reserven ihre Einsatzdauer ist allerdings mit wenigen Tagen limitiert Nur ein Heer mit einer entsprechenden Größenordnung verfügt über entsprechende Kapazitäten und langes Durchhaltevermögen Der bisherige Mix aus professionellemBerufs und Milizkader sowie Wehrpflichtigen und Milizsoldaten in großer Anzahl hat sich bestens bewährt Dies auf s Spiel zu setzen ist fahrlässig und töricht Finnland und die Schweiz durchaus mit uns vergleichbare Staaten halten an einer Mobilmachungsstärke von deutlich über 100 000 Mann fest Dies wohl nicht aus Jux und Tollerei Finanzielle Rahmenbedingungen Dem Bundesheer geht es seit Jahren finanziell mehr als schlecht Die BIP Quote sinkt Jahr für Jahr wir sind im Europavergleich weit unter dem EU Schnitt eine Schande für den drittwohlhabendsten Staat der EU Das Budget zwingt zum Sparen bei Ausrüstung Infrastruktur und Neubeschaffungen Dies ist kein Geheimnis Politiker aller Couleurs wissen dies und versprechen seit Jahren in

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  • Nr. 7/1/13 Zukunftsorientiertes Bundesheer auf Basis der allgemeinen Wehrpflicht « Die Österreichische Offiziersgesellschaft
    zur Hilfeleistung nach Unglücksfällen außergewöhnlichen Ausmaßes und von rasch aufbietbaren Milizkräften hauptsächlich für Aufgaben der militärischen Landesverteidigung für den Objektschutz und sicherheitspolitische Assistenzen aber auch zur Hilfeleitung im Rahmen von Katastrophen zu gewährleisten Einführung eines neuen Militärdienstrechtes dass unter anderem durch Einführung von Zeitlaufbahnen einschließlich Übergangsbestimmungen für bereits im Dienststand befindliche Soldaten sowie sozial verträglicher Regelungen für Überstandpersonal die Personalentwicklung unterstützt Attraktiveren der Streitkräfte als kompetenten und verlässlichen Arbeitgeber in der Republik durch moderne Ausrüstung Ausstattung Infrastruktur sowie auch weiterhin durch eine professionelle Aus Fort und Weiterbildung des Personals und eine marktgerechte konkurrenzfähige Bezahlung Gewährleisten eines intensiven und nachhaltigen Grundwehrdienstes in der Dauer von 6 Monaten und Ausbildung der Rekruten in einer Einsatzfunktion Reduzierung der Rekruten als Systemerhalter durch Bereitstellen zusätzlicher finanzieller Mittel für die Aufnahme von Zeitsoldaten und Zivilbediensteten Einsatz technische Behelfe oder Fremdvergabe an zivile Leistungsträger Die Grundwehrdiener haben grundsätzlich zur funktionsgerechten Ausbildung von Kadersoldaten und zur Sicherstellung der Aufgaben des Bundesheeres beizutragen Zusätzlich stellen sie die Werbebasis für Längerdienende und Berufssoldaten dar Der Grundwehrdiener stellt dabei einen wesentlichen Multiplikator in Bezug auf Wehrpolitik und Sicherheitsvorsorge in Österreich dar Klares Bekenntnis zur Miliz und damit zur Aufwuchsfähigkeit der Streitkräfte Adaptieren der rechtlichen Rahmenbedingungen für eine flexible Aufbietung der Miliz bei allen Einsätzen des Bundesheeres Verbesserung der erforderlichen Organisation für die ca 23 000 Milizsoldaten um einerseits die Nähr und Ersatzraten die Fort und Weiterbildung und andererseits die Übungsfähigkeit zu gewährleisten Wiedereinführung der derzeit ausgesetzten Milizübungen um die Einsatzbereitschaft der zu strukturierenden Milizverbände zu erhalten Die Übungen sollten zumindest im zweijährigen Rhythmus stattfinden und könnten mit der Ausbildung von Rekruten zB durch Partnerverbände oder zeitgleiches Üben von Miliz und Rekruten im 6 Ausbildungsmonat harmonisiert werden Renovierung bzw Neubau der Infrastruktur wo notwendig nach modernen Standards durchErneuerung bzw Verbesserung der Unterkünfte der Sportanlagen der Betreuungseinrichtungen aber auch der Werkstätten der

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