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  • Samurai
    als Männer verkleiden und Männer als Frauen denn diese Veranstaltung ist gegendert Als Verkleidung wird bei Frauen auch eine schwarze Augenklappe wie man sie bei Piraten oftmals vorfindet akzeptiert Bei Männern akzeptieren wir als Verkleidung Stöckelschuhe Büstenhalter mit wenig oder viel drin Lippenstift oder wenigstens peppige Ohrringe Mitzubringen ist außerdem je nach vorhanden sein ein origineller schiacher oder total klasse Campingsessel Dieser wird an der 1 Grazer Campingsessel Prämierung teilnehmen

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  • Maike Günther
    ihre lustspendenden Erhebungen verloren und ihrem ursprünglichen Nutzen des Still und Nuckelvermögens für Andere entzogen Das orange Etwas in dem der rätselhafte rote Kreis verortet ist mündet jedenfalls in ein halsförmiges geschwungenes Farbfeld Darauf aufgesetzt ist ein Mittelding aus Ball und Eierförmigen Kopf Das Gesicht schaut uns geradeheraus entgegen Jedenfalls mit einem Auge Denn das zweite Auge ist geschlossen und wird reduziert als fetter schwarzer Strich dargestellt Das Eyes wide shut deklariert ein Habitus der Ambivalenz Sehen und nicht sehen können Wobei das Gemälde keinen Rückschluss darauf zulässt warum die Augen nicht beide geöffnet sind wie es in einer zwischenmenschlichen Begegnung und daraus resultierenden Kommunikation zu erwarten wäre Durch das Medium des Bildes schaut die Künstlerin sich selbst und oder uns entgegen Interessant hierbei ist wie sie es tut Mit einer halbseitigen hoffentlich nur temporären Blindheit die eine Halbwahrheit oder Noch Nicht Ganz Erkenntnis andeuten mag Ich stehe als Betrachter vor diesem Werk Und es signalisiert mir eindeutig und zugleich doppelbödig ein sowohl als auch ich seh dich ich seh dich nicht Und zwar ohne mit der Wimper zu zucken denn dieses Wesen ist auch Wimpern und Augenbrauenlos Und ist somit einem weiteren weiblichen Attribut verlustig gegangen hat also an dem geschlechtstypischen Ausdruck und ihrer Strahlkraft verloren Nix da mit Augenklimpern und Anmache Das Erstaunliche an diesem Werk und der neuen Malrichtung der Künstlerin welche uns die nur scheinbar lustigen Bilder in einem Zyklus präsentiert ist nicht das was vorhanden und erkennbar ist sondern das was fehlt Denn auch unentdeckbare weil nicht vorhandene Ohren keine weiteren Gliedmaßen oder klar definierte Körperpartien lassen diese Figur aus Puzzleteilen picassoesk zerschnitten aus einem einfarbigen Hintergrund dimensionslos hervortreten Zur Taubheit verdammt im Bild ohne Beine und Fluchtmöglichkeit gemalt worden zu sein verharrt die Figur und kann ihrem Schoßhündchen dem sie bildkompositorisch aufgesessen ist nicht

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  • Galerie Blaues Atelier, AndersWelten. Grenzgängerische Bilder von Antonia Wöhrer und Johnny Fortmüller“ Eine Kooperation von culture unlimited und Galerie Blaues Atelier
    Martina Schröck Ort Galerie Zwischenbilder Schmiedgasse 26 1 8010 Graz Dauer 4 November bis 14 Jänner 2011 Text zur Ausstellung Unser Leben im scheinbar abgesicherten Alltag ist oft nur ein Gang über dünnes Eis Wie gehen wir um mit dem Unvorhergesehenen dem Unnormalen wie meistern wir die Konfrontation mit Alter Tod Verschwinden oder auch dem drohenden Verlust der eigenen Identität In dieser Ausstellung wagen Antonia Wöhrer und Johnny Fortmüller die

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  • Senad Iljazi
    KOG Hlebec Sredi ce ob Dravi Slowenien Teilnahme an der Künstlerkolonie DA VINCI Zmavc Vukovski dol Slowenien Obwohl der junge Maler Senad Iljazi seinen künstlerischen Weg nach dem Erwerb seines Diploms an der Akademie der bildenden Künste in Tetovo erst richtig beginnt zeigt sich in seinem Schaffen bereits die Grundlage einer erkennbaren expressiven Ausdrucksweise die entweder zu realistisch empfundenen oder abstrakt assoziativen Abbildungen führen kann Seine Inspiration findet er hauptsächlich

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  • Karin Rindler
    Österreich und studierte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien in der Meisterklasse von Professor Carl Unger freie Malerei und Grafik Nach Diplom und Meisterjahr erfolgte der Umzug nach Berlin und intensive Beschäftigung mit Fotografie und Film gefolgt von jahrelanger TV Arbeit als Kurz und Dokumentarfilmerin Autorin und Redakteurin 2003 konzentrierte sie sich wieder voll auf die Malerei ab 2004 folgten Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Berlin Wien Paris Hamburg Bonn und Meißen Seit 2005 arbeitet sie ausschließlich freischaffend in ihrem Atelier in Berlin Charlottenburg Der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit lag immer und liegt auch heute noch unabhängig von jedem Zeitgeschmack in figurativer Malerei mit gesellschaftlich relevanten Inhalten oft auch mit ironischem Blick geprägt von ihrem eindrucksvollen und technisch bestechenden Malstil Wichtig ist ihr dabei nicht das Vordergründige das Plakativ Kritische sondern die subtilen Zwischentöne das was sie selbst als eine zweite Ebene der Wahrnehmung bezeichnet Karin Rindler Wir täuschen uns selbst und andere immer wieder und meist nicht deshalb weil wir etwas Unlauteres oder gar Böses im Schilde führen sondern weil wir alle einen Hang zu einer gewissen mentalen Trägheit haben zu einer satten Bequemlichkeit die unsere Sinne abstumpft und unsere Empathie zerstört Ich möchte diese Empathie wieder wecken

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  • Thommy Ha
    aufeinander wie eine Gruppe Reisender in einem fernen Land Ohne Augen zu haben kommunizieren sie miteinander Ohne Münder zu haben sprechen sie Die Titel der Bilder spenden kleine Denkanstöße und verbinden was durch die Einbringung von Worten besser verstanden werden kann In Aussenden von Unfreiheit finden wir eine Szene vor welche aus den innersten Gefilden eines weiblichen Körpers stammen könnte wie eine Momentaufnahme im Kosmos Gebärmutter Hirsch lässt uns durch das Mikroskop blicken Eine einzige Eizelle steht in Berührung mit einem fadenähnlichen Gebilde dass sich am Kopfende also dort wo das Bewusstsein seine Heimat hat in Auflösung befindlich erscheint Es erinnert an eine Samenzelle unter der sich weitere Samenzellen befinden die alle gemeinsam versuchen aus dem Bildrand hinaus zu schwimmen Und so liegt die Frage nahe warum sie das denn tun Entgegen ihrer eigentlichen Bestimmung auf die weibliche Eizelle zu zusteuern und in sie einzudringen bewegen sie sich in die entgegengesetzte Richtung als seien sie auf der Flucht Hier findet eine Verweigerung statt und in Anbindung an den Titel des Bildes könnte man sagen es ist eine Verweigerung Leben zu spenden Denn die Verschmelzung von Ei und Samenzelle würde sie denn stattfinden inkludiert die Entstehung neuen Lebens damit aber auch zwangsweise die Entstehung von Abhängigkeit und Unfreiheit Der Kreis schließt sich und mündet im dazu exakt passenden Titel In dem Gemälde H2O mit Schatten finden wir die chemische Formel für Wasser vor Auch hier beschäftigt sich der Künstler mit dem Thema Leben Denn das lebenspendende Wasser ist eine Verbindung aus dem Element Wasserstoff H und dem Element Sauerstoff O Betrachten wir das was uns in den westlichen Ländern täglich und problemlos zur Verfügung steht was also unser aller Leben erhält das Element und den Begriff Wasser etwas genauer Das Wort Wasser wird besonders für den flüssigen Aggregatzustand verwendet Im festen

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  • Werner Pirker
    unter anderem auch nach Kassel in Deutschland nach Italien Wien und in diesem Jahr erstmalig nach Graz Ein besonderes Können bewies er in seinen leider vergänglichen Werken aus Schnee bei der Mitgestaltung der Schneebühnen in Lech in Vorarlberg der größten Weihnachtsgrippe der Welt in Aguntum in Osttirol der Gestaltung Die Reise der Pinguine im Pitztal in Tirol sowie beim Erschaffen von Schneeskulpturen im osttiroler Schigebiet Silian In Graz präsentiert uns Werner Pirker unter anderem eine an schlanker Ästhetik kaum zu übertreffende Venus aus Nusswurzelholz welche wie aus dem Boden aus Mutter Erde gewachsen erscheint Aus den Formen und Linien welche das Holz naturgemäß im langsamen und stetigen Prozess des Wachstums entwickelt schält er das für sich Wesentliche das unter der hölzernen Rinde bislang ruhende für sich heraus Diese Figur verführt den Betrachter zum Wunsch nach Berührung wie auch die Skulptur aus Birkenholz Illusionen das Bedürfnis nach sensitiver Auseinandersetzung weckt Man möchte die Hand ausstrecken und berühren was sich geschwungen und fein geschliffen einem als optischer Genuss entgegenstellt Die Stele Leitfaden zelebriert eine Erkenntnis wie Werner Pirker über sie sagt Jedes Leben leitet sich in irgendeiner Weise von selbst Durch verschiedene Situationen oder Begegnungen sind Veränderungen unausweichlich Diese sind durch Richtungsänderungen und Durchbrüche in Form eines Seiles dargestellt Anknüpfend an diesen Gedanken erscheinen die meist solitär gestalteten Figuren und Objekte Werner Pirkers wie eine Transformation des Materials aus dem sie geschaffen sind gleichermaßen als das Abbild eines nach Ausdruck und Wachstum unermüdlich suchenden Einzelwesens das sich mit dem was ihn täglich umgibt vollends identifiziert Der solitäre Baum steht in seiner Umwelt und wächst Er ist verwurzelt mit der Erde die ihn nährt kann seinem Standort und seiner Bestimmung nicht entfliehen Er ist unumstößlich bis zu dem Tag an dem er fällt sei es durch Naturgewalt durch Menschenhand oder weil seine Zeit

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  • Peter Bernthaler
    eine solche Menge an Bildern dass aus Raumnot einer von zwei Salonflügeln verkauft wird um im Atelier neuen Platz zu schaffen Er entscheidet sich seinen Beruf als angestellter Journalist aufzugeben um sich nur noch der Malerei und Ausstellungstätigkeit widmen zu können Wir finden in Peter Bernthalers Werken einen sehr eigenen Duktus wieder also die charakteristische Art der künstlerischen Formgebung der Linienführung welche ihm die intensive und langjährige Auseinandersetzung mit seiner Arbeitsweise attestiert Sein Stil ist expressionistisch und erinnert an die großen Vorreiter dieser Kunst des frühen 20 Jahrhunderts wie Erich Heckel Oskar Kokoschka Wassily Kandinsky oder Max Beckmann Im Expressionismus wird die innere Beteiligung des Künstlers an seinen Motiven anschaulich Vereinfachte und auf elementare Abkürzungen reduzierte Formen und eine freie aber subjektive heftige Farbgebung zeichnen ihn aus Besonders dieses Element ist in Bernthalers Werk vorzufinden Er setzt die ganze Palette kräftigster Farben ein und wirft sie mit einem wilden und leidenschaftlichen Strich auf die Leinwand dieser besondere Strich der auf eine unbändige Natur schließen lässt und uns verkündet Ich kann ich will ich werde Peter Bernthaler lässt uns an seinen eigenen Gedanken zu seinem Werk in folgendem Statement zur Grazer Ausstellung SonneWechselhaft Sturmgefahr teilhaben Ich bin überzeugt dass Menschen in der Mehrzahl ein Bedürfnis nach fassbaren begreifbaren Inhalten haben sei es in Malerei oder der Bildenden Kunst generell in der Musik oder der Literatur Von daher empfinde ich mich als traditionellen Maler Die Kunstgeschichte regt sich in mir mit einer Vielzahl an Strömungen Ich sehe keine Veranlassung mutwillig in die Diskussion um die Notwendigkeit der Darstellung moderner Inhalte und ob diese Inhalte notwendig sind einzugreifen Das Gegenständliche die erkennbaren Inhalte in einem großen Teil meiner Malerei sehe ich als Zeichen meiner Verbundenheit mit einer malerischen Tradition mit der Fortführung einer Bild Sicht die sich seit der antiken Malerei bis zur

    Original URL path: http://www.galerie-blaues-atelier.at/bernthrueck.htm (2015-08-12)
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