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  • Vereine Musik
    Tourismus Kultur Wirtschaft Startseite Freizeit Vereine Musikvereine Freizeit Kultur Radwegenetz Seniorentreff Sommeraktivitäten Sporteinrichtungen Tourismus Vereine A Z Allgemeine Vereine Feuerwehren Musikvereine Sportvereine Deutschlandsberger Musikvereine Gesangverein Deutschlandsberg Schilcherlandchor Stadtkapelle Deutschlandsberg Chor Osterwitz Stadtgemeinde Deutschlandsberg Hauptplatz 35 8530 Deutschlandsberg Tel 43 3462

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  • Vereine Sport
    Deutschlandsberg Berg und Naturwacht Deutschlandsberger Sportclub DSC FMZ Salto Eishockeyclub Knights FC Burgeggerstüberl Fußballverein Golfclub Schloss Frauenthal HC JUFA Deutschlandsberg Judo Club ATUS Kickbox Club ASVÖ LTC Lauftreffclub Naturfreunde Stocksport Naturfreunde Schifahren Langlauf und Snowboard Naturfreunde Wandern Schneeschuhwandern und Nordic Walking Radclub Volksbank Reitclub Schloss Frauenthal RIG Deutschlandsberg SC Highlanders Inline und Speed Skaten und Mountainbike Schiklub Volksbank Schützenverein SV Wildbach Federballclub SV Wildbach Fußballclub SV Wildbach Tennisclub Tauchrunde Deutschlandsberg

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  • Die Burg
    Frühgeschichte seinem Folterverlies vor allem aber seiner ausgezeichneten Keltenausstellung einen besonderen Stellenwert einnimmt Nachfolgend erhalten Sie einen kurzen Überblick über die Inhalte der einzelnen Untermenüs Burgmuseum Archeo Norico Zahlreiche Dauer bzw Sonderausstellungen laden zu einem Besuch des Burgmuseums ein Am 28 August 1986 fand die offizielle Eröffnung des Burgmuseums statt Die Ausstellungsräumlichkeiten wurden seitdem kontinuierlich erweitertet Burgmuseum Archeo Norico Flyer Venus Karyatide Den Eingang des Burgmuseums Archeo Norico ziert die Venus Karyatide Die 1 85 Meter hohe bronzene Frauenskulptur wurde im Jahre 1979 anlässlich einer Ausstellung in der Burg von der Wiener Künstlerin Hortensia Fussy hergestellt und ist ein sehr beliebtes Fotomotiv für Museumsbesucher Seminarräume Die modernst eingerichteten Seminarräume Beamer und Tonanlage im altehrwürdien Burgturm mitten in den Weingärten der Stadt gelegen eignen sich hervorragend für Seminare Meetings Konferenzen Vorträge Vernissagen Konzerte und Hochzeiten Heiraten auf der Burg Deutschlandsberg Was gibt es schöneres als sich auf der Burg Deutschlandsberg das JA Wort zu geben Ansprechperson und Kontakt Edith Hofer Tel 43 0 3462 2011 248 E Mail Diese E Mail Adresse ist gegen Spambots geschützt JavaScript muss aktiviert werden damit sie angezeigt werden kann Burgrestaurant und Burghotel Erleben Sie den mittelalterlichen Charme des Burghotels und genießen Sie die traditionelle steirische Gastfreundschaft auf der Burg Deutschlandsberg mit steirischen Spezialitäten aus dem im Gault Millau ausgezeichneten Burgrestaurant Schlösserstraße Am 3 Mai 2006 wurde die Burg Deutschlandsberg offiziell in den Verband der Steirischen Schlösserstraße aufgenommen Dem Verband beitreten können nur Burgen und Schlösser die über eine entsprechende baulich historische Substanz sowie eine öffentlich touristische Nutzung verfügen Ausgrabungen Bei Grabungen im Burgbereich zu Tage gekommenes Fundmaterial wie Steingeräte und typische Keramik unterstreichen die Bedeutung des Siedlungsplatzes für den prähistorischen Menschen Ausführliche Grabungsberichte geben Einblick in die Geschichte der Burg Deutschlandsberg Revitalisierung Die aufwendigen Sanierungsarbeiten an der völlig ruinösen romanisch gotischen Kernburg begannen ab 1979

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  • Ausgrabungen
    Raum erweitert Im neuen Raum wurde eine Riemenpfostenholzdecke die von einem 500 600 kg schweren über 200 Jahre alten Mitteltramm mit einer geschnitzten Trammrosette gestützt wird angebracht Der Burgfriedgewölbekeller wurde als wissenschaftliches Museumdepot eingerichtet Am 28 August 1986 fand die offizielle Eröffnung des Burgmuseums statt Weiterlesen Aktueller Grabungsbericht Die archäologischen Grabungen im romanisch gotischen Teil der Burg Deutschlandsberg und die Lokalisierung der renaissancezeitlichen Burgkapelle Ein Vorbericht Kurzer siedlungsgeschichtlicher Überblick Der spornartige Burgfelsen ein natürlich geschützter Platz mit weitreichenden Sichtverbindungen war seit der Jungsteinzeit Neolithikum Lasinjakultur ca 3900 3300 v Chr immer wieder von Menschen besiedelt Bei Grabungen im Burgbereich zu Tage gekommenes Fundmaterial wie Steingeräte und typische Keramik unterstreichen die Bedeutung des Siedlungsplatzes für den prähistorischen Menschen Weiterlesen Ausgrabung im Vorburgbereich Überraschend neue Erkenntnisse zu Gebäudestrukturen im Vorburgbereich der Burg Deutschlandsberg Im Zuge der Sanierung der südlichen Ringmauer in der Vorburg der Burg Deutschlandsberg Parz 233 7 wurden durch eine Baufirma drei unmittelbar an die Ringmauer im rechten Winkel anschließende Baggerschnitte angelegt die der Sicherung der durch Ausbrüche stark beschädigten Ringmauer mittels Stahlbetonzuganker dienten Die maschinellen Aushubarbeiten an den 5 5 m langen Schnitten Nr 1 3 und einem weiteren quer dazu verlaufenden Schnitt Nr 4 wurden vom 27 28

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  • Die Burg - Ausgrabungsbericht 2000
    Kernburg erheben sowie die in ihrer stumpfen Keilform am stärksten ausgeführte Ostmauer deren Fundamente direkt am Felsabbruch zum romanischen Burggraben ansetzen Dieser relativ kurze Mauerabschnitt der an der exponiertesten Seite der Turmburg errichtet wurde und besonderen Schutz bieten mußte weist eine überdimensionierte Wandstärke auf die sich aus den nicht exakt parallel zueinander versetzten Mauerschalen ergab Das mit großer Sorgfalt ausgeführte Schichtmauerwerk der zuvor erwähnten Mauerzüge besteht aus mächtigen Mauerschalen die ein gußmörtelartiges Füllmauerwerk zusammenhalten Zum Bau der äußeren und inneren Mauerschalen wurden genau ausgewählte quader bzw würfelartige Amphipolitbruchsteine verwendet die mit länglichen weit in den Mauerkern greifenden Bindersteinen in abwechselnder Manier versetzt und mit reichlich Kalkmörtel gebunden worden sind Das Füllmauerwerk aus stark unregelmäßigen Amphipolitbruchsteinen läßt in erster Linie eine lagenartige Schichtung erkennen wobei in einigen Abschnitten eine deutliche Opus spicatum Technik zu beobachten ist Als Bindemittel kam reichlich gut ausgehärteter Kalkmörtel dem feiner bis gröberer Flußsand beigemischt wurde zur Anwendung Der Kalkmörtel dürfte zudem heiß aufgebracht worden sein wie deutliche Kalkspatzen im Mauerwerk belegen Ein aus dem Füllmauerwerk der SO Ecke des polygonalen Turmes geborgenes schwach untergriffiges Randfragment eines Topfes freihandgeformt auf der Scheibe nachgedreht Ruß bzw Kalkmörtelspuren auf der Oberfläche kann in die 1 Hälfte des 12 Jhds datiert werden womit ein wichtiges Indiz zur feineren Datierung dieser ersten Steinbauphase des Turmes gegeben ist Die Stratigrafie im Erdgeschoßraum des polygonalen Turmes Im westlichen Drittel des Erdgeschoßraumes wurde ein Hauptprofilschnitt angelegt der folgenden Aufbau erkennen ließ Den ebenerdigen Raum des Turmes füllt ein in der Mitte trichterförmig eingesackter durchschnittlich 1 8 2 6 m hoher Versturzkegel auf der sich aus den baulichen Resten der eingestürzten Räume Ziegelgewölbe und Mauerpartien des Turmes zusammensetzt Unter einer unterschiedlich stark ausgebildeten Waldhumusschicht die mit Ziegeln Amphipolitbruchsteinen und einigen Architekturfragmenten aus Muschelkalkstein durchsetzt ist kam eine mächtige sand und kalkmörtelhältige Gewölbe bzw Mauerversturzschicht der oberen Turmgeschoße zum Vorschein Die Basis dieser Versturzmaterialien nimmt eine dünne Schicht ein die von Wandverputzresten und Marmorstuckfragmenten der Burgkapelle im 1 Stock des Turmes gebildet wird An diese Schicht schließt eine stark verfestigte dunkelbraune Sandschicht an die von einigen Keramikfragmenten des 15 16 Jhds abgesehen als homogenes fundleeres Hinterfüllungsmaterial der Zwickel des Erdgeschoßgewölbes interpretiert werden kann Der zum Teil stark ineinander verkeilte Ziegelversturz des zuvor genannten Gewölbes der noch manche Hohlräume erkennen ließ verschüttete den Ziegelplattenboden der Küche im Erdgeschoß des Turmes Im Bereich des Hauptprofils steht unmittelbar unter dem Kalkmörtelbett des Ziegelbodens der gewachsene Amphipolitfelsen an der jedoch stellenweise von einer dünnen schwarzen Kulturschicht überlagert wird die Knochen und Keramikfragmente des 13 15 Jhds erbrachte Die renaissancezeitliche Burgkapelle Die Lokalisierung des Standortes der renaissancezeitlichen Burgkapelle im 1 Obergeschoß des polygonalen Turmes konnte anhand von Ausgrabungsergebnissen und einigen schriftlichen Quellen wie Visitationsprotokollen und einer Stifterurkunde stattfinden Demnach wurde mit der Adaptierung und Ausschmückung der Kapelle im Auftrag des damaligen Burgbesitzers Hans Jacob von Kuenburg im Jahr 1597 begonnen zur Vollendung der Burgkapelle die dem heiligen Ruprecht geweiht war kam es nach zehnjähriger Bauzeit im Jahr 1607 Der Zugang in das Kapellengeschoß mit daran angeschlossener Sakristei erfolgte von Osten über

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  • Die Burg - Ausgrabung - Vorburgbereich
    An wichtigen Baubefunden ist in Schnitt Nr 2 mittlerer Schnitt eine in NW SO Richtung entlang der östlichen Schnittgrenze verlaufende Mauer aus Amphipolitbruchsteinen zu erwähnen die im rechten Winkel ohne eine erkennbare Baufuge an die bereits am Nordende von Schnitt Nr 1 zum Vorschein gekommene 1 4 m breite Bruchsteinmauer aus mächtigen Amphipolitsteinen anschließt Ein an der Westkante von Schnitt Nr 2 angelegtes Profil ließ folgende Schichtabfolge erkennen Unter einem im Durchschnitt 0 15 m starken Humuspaket lag eine Schicht aus reichlich Kalkmörtelschutt durchmischt mit großen Amphipolitbruchsteinen des weiteren konnte bei 0 62 0 81 m unter der rezenten Oberfläche Ziegelschutt beobachtet werden In 0 95 m Tiefe zeigte sich ein durchgehend erhaltenes Katzkopfpflaster das aus großen Bachkieselsteinen bestand die im 70 Winkel in ein dunkelbraunes Sandbett verlegt waren In einer Tiefe von 1 27 1 65 m unter der rezenten Oberfläche wurde eine dunkelbraune bis graue Kulturschicht des 15 Jhd mit massivem Steinversturz dokumentiert die unmittelbar an der entlang der östlichen Schnittgrenze verlaufenden Steinmauer anstoßt Aus dieser Kulturschicht wurden zahlreiche keramische Funde Reste von Töpfen Krügen und Gefäßkacheln eiserne Gerätschaften eine vollständig erhaltene Spitzhaue eine Schere und ein Steigeisen sowie zahlreiche Gürtelschnallen und Messer zum Teil noch mit erhaltenen Holzgriffschalen geborgen In den militärischen Bereich gehört eine eiserne Armbrustbolzenspitze die der Kulturschicht unmittelbar auflag Das Fundspektrum aus diesem Zerstörungshorizont wird zudem durch Reste eines Nuppenbechers aus Glas sowie durch Fragmente eines groben leinenartigen Textils bereichert Im Bereich von 1 65 2 13 m Basis der Baggerung unter der Oberfläche folgte eine dunkelbraune stark sandige Schicht die mit kleinen Amphipolitbruchsteinen und mäßig Holzkohlestücken durchmischt war Am Nordende von Schnitt Nr 3 NW Schnitt konnte wie auch in den Schnitten Nr 1 und 2 ein parallel zur heutigen Ringmauer im Süden errichteter Mauerzug aus großen Amphipolitbruchsteinen in Kalkmörtelbindung erfasst werden Unter mehreren Planierschichten der beginnenden Neuzeit zeigte sich im Profil analog zur Situation in Schnitt Nr 2 eine Kulturschicht des 15 Jhd mit reichem keramischen Fundmaterial wobei ein eisernes Griffdornmesser mit bronzenem Heftabschluß besondere Beachtung verdient An der Basis des Baggerschnittes in ca 2 20 m Tiefe unter der rezenten Oberfläche kam zudem eine dunkle Fundschicht mit großen Amphipolitbruchsteinen und wenig Keramik des 14 Jhd zum Vorschein Der Schnitt Nr 4 wurde im rechten Winkel auf die Schnitte Nr 1 3 angelegt wobei die nördlichen Enden der zuvor genannten Schnitte bereits in Schnitt Nr 4 übergreifen An der NW Schnittkante von Schnitt Nr 4 wurde ein Profil angelegt das unmittelbar unter einer 0 45 m starken Humusschicht die kräftig mit Mörtelschutt Ziegeln und Steinen durchsetzt war besonders hervorzuhebende Befunde erkennen ließ In einer Tiefe von 0 45 m unter der Grasnarbe wurde ein Katzkopfpflaster aus großen Flußkieselsteinen beobachtet wobei die Kiesel in ein Bett aus dunkelgelbem Flußsand verlegt wurden Ein weiteres stratigraphisch älteres Katzkopfpflaster befand sich in 0 95 m Tiefe unter einer Planierschicht aus gelbem Flußsand der mit kleinen Amphipolitbruchsteinen durchsetzt war Dieses ältere Katzkopfpflaster bestand ebenfalls aus großen schräg stehenden Flußkieseln die allerdings in einem Sandbett aus grauem stark

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  • Die Burg - Aktueller Grabungsbericht
    Abdrücke der Gewändesteine insbesondere die charakteristischen Bearbeitungsspuren durch den Steinmetz blieben glücklicherweise im Kalkmörtel der Ausmauerung konserviert Das Gewölbe Durch renaissancezeitliche Umbauten wurde im Erdgeschoss des polygonalen Turmes eine wohl in Form einer Holzbalkendecke zu rekonstruierende primäre Deckenkonstruktion durch ein im gotischen Verband gemauertes Ziegelgewölbe ersetzt wie einige im Mörtelverband befindliche Gewölbeteile aus dem Versturzmaterial belegen Die Widerlager für die Gewölbewangen einer Kreuztonne bilden in der NW und SW Ecke des Erdgeschossraumes gesimsartig an die Innenflucht der romanischen Turmmauern vorgeblendete Bruchsteinmauern die als Auflager zugleich auch die unregelmäßigen polygonalen Mauerfluchten des Raumes zu begradigen hatten Im Bereich der zuvor erwähnten Raumecken haben sich noch zur Raummitte hin einziehende Gewölbewangen der Haupttonne erhalten deren dünne einphasige Wandverputzschicht noch einige gut erhaltene Bleistiftgraffiti des 19 Jhds zum Teil mit leserlichen Namen und Datumsangaben z B Carl Reichert 1864 ein bekannter steirischer Lithograph trägt Zur besseren Abstützung des Gewölbes wurde ein schmaler rechteckiger Pfeiler in geringem Abstand zur Südmauer sowie ein zusätzlicher Dreieckspfeiler nahe der SO Mauerecke des Erdgeschossraumes aus Ziegeln und Gneisschieferplatten gesetzt Im Gegensatz zur westlichen Raumhälfte die ein unregelmäßiges Kreuztonnengewölbe erkennen ließ dürfte die Einwölbung im Ostteil des Erdgeschossraumes aus einem Sterngewölbe bestanden haben Die Verspannung des Ziegelgewölbes in diesem besonders schmalen Teil des Raumes erfolgte zur Gänze ohne künstliche Widerlager oder Pfeiler Die Stratigrafie Schichtabfolge im Erdgeschossraum des polygonalen Turmes Im westlichen Drittel des Erdgeschossraumes wurde ein Hauptprofilschnitt angelegt der folgenden Aufbau erkennen ließ Den ebenerdigen Raum des Turmes füllt ein in der Mitte trichterförmig eingesackter durchschnittlich 1 8 2 6 m hoher Versturzkegel auf der sich aus den baulichen Resten der eingestürzten Räume Ziegelgewölbe und Mauerpartien des Turmes zusammensetzt Unter einer unterschiedlich stark ausgebildeten Waldhumusschicht die mit Ziegeln Amphibolitbruchsteinen und einigen Architekturfragmenten aus Muschelkalkstein durchsetzt war kam eine mächtige sand und kalkmörtelhältige Gewölbe bzw Mauerversturzschicht der oberen Turmgeschosse zum Vorschein Die Basis dieser Versturzmaterialien nimmt eine dünne Schicht ein die von Wandverputzresten und Marmorstuckfragmenten der Burgkapelle im 1 Stock des Turmes gebildet wird An diese Schicht schließt eine stark verfestigte dunkelbraune Sandschicht an die von einigen Keramikfragmenten des 15 16 Jhds abgesehen als homogenes fundleeres Hinterfüllungsmaterial der Zwickel des Erdgeschossgewölbes interpretiert werden kann Der zum Teil stark ineinander verkeilte Ziegelversturz des zuvor genannten Gewölbes der noch manche Hohlräume erkennen ließ verschüttete den Ziegelplattenboden der Küche im Erdgeschoss des Turmes Im Bereich des Hauptprofils steht unmittelbar unter dem Kalkmörtelbett des Ziegelbodens der gewachsene Amphibolitfelsen an der jedoch stellenweise von einer dünnen schwarzen Kulturschicht überlagert wird die Knochen und Keramikfragmente des 12 15 Jhds erbrachte Die renaissancezeitliche Burgkapelle Die älteste archäologisch fassbare romanische Kapelle der Landsberger Kernburg aus dem 12 Jhd befand sich am Nordabschluss des innersten Burggrabens unmittelbar am Fuß des polygonalen Wohnturms Die Lokalisierung des Standortes der renaissancezeitlichen Burgkapelle im 1 Obergeschoss des polygonalen Turmes wurde durch die Ausgrabungsergebnisse und die Studie schriftlicher Quellen wie Visitationsprotokolle und einer Stifterurkunde ermöglicht Nach diesen Quellen wurde mit den Arbeiten zum Neubau der Kapelle im Auftrag des damaligen Burgbesitzers Hans Jacob von Kuenburg im Jahr 1597 begonnen zur Vollendung der Burgkapelle die dem heiligen Ruprecht geweiht war kam es nach zehnjähriger Bauzeit im Jahr 1607 In einer Beschreibung der Burg Landsberg aus dem Jahr 1680 hören wir von einer Kapelle mit einem aus Gips gefertigten Altar zu deren Dekor auch dergleichen Zierrat gehörte Der Zugang in das Kapellengeschoss mit der daran anschließenden Sakristei erfolgte von Osten über einen Schwibbogen durch einen Durchbruch in der SO Mauer des romanischen Turmes Die Kapelle war wie der in Versturzlage freigelegte Altarsockel zeigt nach Westen orientiert wobei die polygonale W Mauer des Turmes hinsichtlich ihrer Form einen 3 8 Schluss des Chorraumes ergibt Der aus Amphibolitbruchsteinen und Ziegeln gemauerte Altarsockel 2 8 x 1 1 m Grundfläche mit Aufbau aus Stuck stürzte durch die Sprengung des Turmes vom 1 Obergeschoss in den Erdgeschossraum hinab und blieb mit den Trümmern des zerstörten Ziegelgewölbes zum Teil über der Kochstelle der Burgküche liegen Die Mensa des vor der Turmsprengung beinahe vollständig demolierten Altares wurde aus einem außen verputzten und weiß getünchten Schalenmauerwerk errichtet die Verfüllung des Hohlraumes im Inneren des Altarsockels besteht aus stark mörtelhältigem Sand Aus dem Schuttmaterial um den abgestürzten Altarsockel konnten neben Marmorstuckfragmenten auch einige Splitter der beim weitgehenden Abbau des Altars entfernten Mensaplatte aus schwarzem an der Sichtseite sorgfältig beschliffenem Basalt geborgen werden Die unzähligen Stuckfragmente von zum Teil beachtlicher Größe die zum Aufbau des Altars aus partiell vergoldetem Stuck gehörten bestehen in ihrer Struktur aus einer nur wenige Millimeter dünnen Stuckhaut die einen Kern aus porösem Kalkmörtel umschließt Im Fundmaterial um den Altarsockel überwiegen die mit Eier Perlstäben und Akanthusblättern dekorierten ornamentalen Marmorstuckfragmente des Altaraufbaus der in alten schriftlichen Dokumenten auch als Gipsaltar beschrieben wurde Einige kunstgeschichtlich besonders wertvolle figürliche Stuckreste wie Teile der Gesichts und Körperpartien von lebensgroßen Figuren vermitteln ebenso wie Bruchstücke von grazilen Engelsfüßen eine Vorstellung der ursprünglichen Pracht dieses Stuckaltars Aus dem Versturzmaterial der Gewölbe und aufgehenden Mauerteile des polygonalen Turmes das sich im Erdgeschossraum bis zu einer beachtlichen Höhe von 2 6 m angesammelt hatte wurden neben den Fragmenten eines Weihwasserbeckens aus Kalkstein auch große Mengen einige 100 kg an ornamental verziertem Wand und Deckenstuck der Kapelle geborgen Der Bodenbelag der Renaissancekapelle bestand wie die eindrucksvollen Funde zeigen aus schmalen bienenwabenförmigen und quadratischen Bodenfliesen die an der Trittfläche eine ockerfarbige bzw dunkelbraune Glasur aufweisen In der Humuszone des Versturzmaterials am polygonalen Turm kamen fragmentierte gotische Fenstergewändesteine aus Muschelkalk zum Vorschein die wie eine historische Fotografie des Turmes beweist zu einem monumentalen Fenster im 1 Stock gehörten das unmittelbar über dem Hof der Kernburg situiert war Ein zusätzliches Kapellenfenster kann wie zahlreiche tafelförmige Fensterglasfragmente aus dem Versturzmaterial im Erdgeschossraum belegen an der N Mauer des romanischen Turmes vermutet werden Weitere ebenfalls aus dem Bauschutt geborgene Architekturstücke stammen von rundbogigen Spähfenstern die im 4 Geschoss des polygonalen Turmes angebracht waren Die romanische polygonale Ringmauer Den innersten Teil der romanischen Burganlage am Fuß des polygonalen Turmes überlagerte mächtiger Mauerversturz bis zu 4 5 m Höhe der den schmalen Korridor zwischen dem Sockelfels des Turmes und der am felsigen Abbruch in die

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  • Die Burg - Ausgrabungsgeschichte
    Burg Ausgrabungsgeschichte In den 70er Jahren wurden erstmals Ausgrabungen in einer Vitrine des Rathauses ausgestellt Die Stadtgemeinde Deutschlandsberg beschloß im Frühjahr 1981 in Zusammenarbeit mit den Gebrüdern Steffan ein Museum für vor und frühgeschichtliche Fundstücke auf der Burg zu errichten 1982 wurde das Burgmuseum bereits um einen weiteren Raum erweitert Im neuen Raum wurde eine Riemenpfostenholzdecke die von einem 500 600 kg schweren über 200 Jahre alten Mitteltramm mit einer geschnitzten Trammrosette gestützt wird angebracht Der Burgfriedgewölbekeller wurde als wissenschaftliches Museumdepot eingerichtet Am 28 August 1986 fand die offizielle Eröffnung des Burgmuseums statt Zahlreiche neue Funde aus der Bronzezeit 2000 800 v Chr dem Neolitikum Jungsteinzeit und der Hallstattzeit 800 400 v Chr wurden zutage gebracht 1989 wurde über dem Bereich des ehemaligen Rittersaales ein Gewölbe errichtet Dieses dient als Erweiterung des Vor und Frühgeschichtemuseums Die Vitrinen stammen aus der Wiener Schatzkammer 1990 wurde das Museum nochmals erweitert In einem dritten Raum wurde ein Ziegelgewölbe hergestellt und ein neuer Bodenbelag verlegt Neue Stromversorgungen wurden installiert Im Jahre 1995 gab es bereits einen Museumsführer für das Burgmuseum eine Waffenausstellung und eine Folterkammer mit Burggalgen Im November 1995 waren 10 000 Besucher im Burgmuseum gezählt worden Im Mai 1996 galt 1000 Jahre

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