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  • MEGAPHON | Juli 2006 |
    2015 MEGAPHON 2014 MEGAPHON 2013 MEGAPHON 2012 MEGAPHON 2011 MEGAPHON 2010 MEGAPHON 2009 MEGAPHON 2008 MEGAPHON 2007 MEGAPHON 2006 Jänner Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember MEGAPHON 2005 MEGAPHON 2004 MEGAPHON 2003 Kontakt Megaphon in Ton Veranstaltungen Programm Graz bei KIG Newsletter Wir sind Partner von Hunger auf Kunst und Kultur Warenkorb Wege nach der Flucht ASYLPOLITIK Puntigamer fürchten aufgrund eines Asylwerberheim um ihre Kinder

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  • MEGAPHON | August 2006 |
    November Dezember MEGAPHON 2005 MEGAPHON 2004 MEGAPHON 2003 Kontakt Megaphon in Ton Veranstaltungen Programm Graz bei KIG Newsletter Wir sind Partner von Hunger auf Kunst und Kultur Warenkorb Steirische Marie REGIONALGELD Ein Zeichen gegen das ungerechte System der globalen Finanzmärkte setzt eine kleine Gruppe Grazer SchülerInnen Sie haben mit ihrem Regionalwährungsprojekt Styrrion beschlossen den Kampf David gegen Goliath aufzunehmen weiterlesen Zwei halbe Welten HEIMREISEN Die Woche bedeutet Arbeit das Wochenende

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  • MEGAPHON | September 2006 |
    Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember MEGAPHON 2005 MEGAPHON 2004 MEGAPHON 2003 Kontakt Megaphon in Ton Veranstaltungen Programm Graz bei KIG Newsletter Wir sind Partner von Hunger auf Kunst und Kultur Warenkorb Gründerzeit UNTERNEHMEN Immer mehr MigrantInnen machen sich selbständig auch in der Steiermark Über Gründe fürs Gründen bevorzugte Branchen Stolpersteine und mögliche Lösungen weiterlesen Die Russen kommen WAHLKAMPF Arbeitslose Ausländer integrationsunwillige Muslime schmarotzerische Flüchtlinge Was ist dran

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  • MEGAPHON | Oktober 2006 |
    Juli August September Oktober November Dezember MEGAPHON 2005 MEGAPHON 2004 MEGAPHON 2003 Kontakt Megaphon in Ton Veranstaltungen Programm Graz bei KIG Newsletter Wir sind Partner von Hunger auf Kunst und Kultur Warenkorb Angst vor bunten Kindern ADOPTION Das Leben mit Adoptivkindern wird von den Betroffenen als Glück erlebt abgesehen von behördlichen Schikanen und Alltagsrassismus weiterlesen Wir schlagen uns nicht die Köpfe ein INTERVIEW Aus Home Videos bastelte der österreichisch iranische

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  • MEGAPHON | November 2006 |
    der Shoppingmeile ROMA Sie sitzen in der Herrengasse und bitten um Geld Wer sind die Menschen die gerade in der konsumintensiven Adventzeit als besonders krasser Kontrast zur Wohlstandsgesellschaft empfunden werden weiterlesen Vom Leben in Liedern KÜNSTLER Flow Bradley ehemaliger Leadsänger der Hardbradler mag es langsam In der Musik und in Graz hat er seine Heimat gefunden weiterlesen Nichts ist umsonst EHRENAMT Ob Marienstüberl Vinzidorf oder Flüchtlingswohnhaus überall im sozialen Bereich

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  • MEGAPHON | Vom Geschäft mit dem Müll |
    Ralf Deroja von der stadteigenen Entsorgungsfirma Die hundert Tonnen die an den Toren davor von den ungarischen Frauen und Männern aus den zuliefernden Privatautos geholt werden gar nicht mitgerechnet Zwei Seelen wohnen deshalb in seiner Brust Die eine die sich über die ungebetenen Gäste vor der Haustüre ärgert die andere die genau weiß dass gerade diese Menschen der Stadt Graz jährlich eine Menge Geld an Entsorgungskosten ersparen Ganz nach dem Aschenputtel Prinzip wandert das Gute ins Körbchen der stets präsenten Müllsortierer das tatsächlich Unbrauchbare wird einfach liegen gelassen Verwaltungsstrafbestand der wilden Müllentsorgung nennt das der Pressesprecher von der Abfall Entsorgungs und Verwertungs GmbH und klagt dass niemand dagegen einschreitet Im Gegenteil Der Grazer Vizebürgermeister Walter Ferk sieht in der Situation in der Sturzgasse eine faire und sanfte Lösung des Romaproblems in Graz Weg damit Der Blick in die freitags bereits dicht beladenen Transporter mit den ungarischen Nummerntafeln ist zugleich ein sehr unmittelbarer auf unsere Wegwerfgesellschaft Funktionierende Kühlschränke Stereoanlagen Fernsehgeräte Mikrowellenherde CD Sammlungen Heizkörper Bilder Möbel Fahrräder Spielzeug Bekleidung Selbst den hart gesottenen Helfern am Areal der Entsorgungsfirma bleibt immer wieder der Mund offen wenn sie sehen was sich da alles in den Container häuft 9400 TV Geräte 5800 Kühlschränke fast 8000 Herde und Geschirrspüler waren es im Vorjahr Die Müllentsorgungsstelle wird zur weltanschaulichen Trennlinie hier die durch Überfluss entstandene Einwegmentalität kaufen gebrauchen wegwerfen dort der durch Not geformte Secondhandgedanke Gebrauchtes gebrauchen und Kaputtes reparieren Ich nur schleifen versichert treuherzig ein junger Roma und stellen zu mir in Garten während er aus dem Van einer jungen Frau deren Gartengarnitur herauswuchtet Diese ist einwandfrei in Ordnung bloß verwittert Die Spenderin ist unbeeindruckt von all den Vorurteilen gegenüber diesen Menschen Ihr ist es egal was der junge Mann damit machen wird selbst wenn er die Stücke verkauft meint sie muss er ja einiges auf sich nehmen bis er sie seiner Familie oder den Händlern präsentieren kann Fahrraddiebe Der schnauzbärtige Grazer der lieber seine alte Stereoanlage lautstark schimpfend in den Container kippt als sie den Fahrraddieben da draußen zu überge ben ist ebenso wenig allein wie die ängstliche Hausfrau die sogar beim Einbringen von Gartenmüll ihre Autotüren von innen verriegelt um von den Habenichten nicht belästigt zu werden Habenichte Sie haben Stehkraft sie haben Durchhaltevermögen sie haben dicke Haut und taube Ohren wenn sie beschimpft werden und sie haben sicheres Gespür für alles was sich reparieren und wieder verwerten lässt Herbert Ludwigkeit der selbst gut vom Geschäft des Müllsammelns lebt hat versucht ein gerechtes System einzuführen bei dem die auf Müll Wartenden gleichmäßig zum Zug kommen Die Idee ist gut ihre Umsetzung allerdings weniger gelungen Niemand hält sich daran Stattdessen hat sich eine interne Hackordnung etabliert Und eine Zweiklassengesellschaft Ebenso begehrlich auf Grazer Müll wartende Slowaken Polen oder Rumänen müssen sich hinten anstellen Von den ungarischen Monopolisten wurde ihnen der Platz auf der deutlich weniger befahrenen östlichen Zufahrtstraße zugewiesen Die Freunde und Helfer in den neuen blauen Uniformen schauen auch fast täglich vorbei Sie sorgen dafür dass vor 18 Uhr jeglicher von den Roma

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  • MEGAPHON | Live Berichte |
    Als wir die österreichische Grenze erreicht hatten wiesen die Leute in eine Richtung und sagten Dort ist Graz Meine Familie und ich gingen über die Grenze ohne zu wissen wo wir uns überhaupt befanden erinnert sich Hajrula Fetahi Zusammen mit seiner Familie flüchtete er 1999 aus dem Kosovo nach Österreich Heute lebt der 56 Jährige in Graz und hofft auf die positive Bearbeitung seines Asylbescheids Er ist froh dass er Arbeit gefunden und sich integriert hat doch die Ungewissheit ob er mit seiner Familie in Österreich bleiben kann ist groß Von ganz anderen nicht minder bedrückenden Erfahrungen ist das Leben von Winfried K geprägt Der Grazer lebte jahrelang als Analphabet erst vor wenigen Jahren lernte er lesen und schreiben In seiner Kindheit wurde er von seinem Vater und seinen Lehrern misshandelt und bereits mit zwölf Jahren zur Arbeit auf der Baustelle gezwungen Mein Vater nahm mir das verdiente Geld ab Doch mit der Zeit gab ich ihm nicht mehr alles Die Hälfte behielt ich für mich Mit fünfzehn oder sechzehn verließ ich dann die Schule und mit siebzehn kaufte ich mir mein erstes Moped erzählt er In unserer Mitte In der Publikation MenschenLEBEN herausgegeben vom Verein ISOP Innovative Sozialprojekte finden sich zahlreiche Geschichten wie diese Die Grazer Lehrerin und Historikerin Gertrud Kerschbaumer führte mit den verschiedensten Menschen am Rande unserer Gesellschaft Interviews um Lebensgeschichten Gehör zu verschaffen die gerne überhört werden Politik die auf Grundlage solcher Erzählungen auf die von Menschen artikulierten Bedürfnisse zu hören beginnt wäre revolutionär und radikal im besten Sinne des Wortes meint Robert Reithofer in der Einleitung zum Buch Viele der Berichte weisen Parallelen auf So erlaubt sich beispielsweise keine der interwieten Personen Migranten schlechte Arbeitsbedingungen zu kritisieren Jede Beschäftigung mag sie auch mit noch so widrigen Umständen verbunden sein wird als großer persönlicher Integrationserfolg verbucht

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  • MEGAPHON | Aufgetischt |
    Tischfußballclubs Evita Graz Seit der Vereinsgründung 2002 spielt der 23 jährige Student bei Evita und schreibt momentan seine Diplomarbeit über Konzepte zum Sponsoring im Tischfußball Angesteckt hat ihn sein Freund Peter Ully Vereinsgründer und Obmann des TFC Evita Die Technik im Zusammenspiel mit Taktik eigentlich funktioniert der Tisch wie ein Schachbrett erklärt Peter was ihn am Tischfußball fasziniert Man muss zum richtigen Zeitpunkt das richtige tun Für professionelle Spieler ist das mehr als ein Spiel Es dreht sich das Leben darum ergänzt Wolfgang Trainiert wird Dienstag und Donnerstag von fünf Uhr bis Mitternacht zwei Wochen vor der Weltmeisterschaft gute 40 Stunden die Woche Wolfgang ist in der Weltrangliste auf Platz 59 Peter auf 22 und auf dem zweiten Platz im Doppel bei den Landesmeisterschaften punktegleich mit den ersten In diesem Fall entscheidet der letzte Durchgang Weltmeister Etwa 600 Spieler treten bei der Weltmeisterschaft an Als Weltbester gilt der Belgier Frederico Collignon Er kann vom Tischfußball leben bei der WM geht es immerhin um ein Gesamtpreisgeld von 50 000 Euro Bei den Landesmeisterschaften sind es um die 150 Euro je nach Teilnehmerzahl Gespielt wird bei der WM und beim TFC Evita an Garlando Tischen Seit etwa fünf Jahren haben die Füße der Figuren eine neue Form Sie laufen keilförmig zu früher waren sie quadratisch Das macht das Zwicken leichter Das Einklemmen des Balls zwischen Figur und Tischplatte ist Ausgangspunkt von zwei Spielzügen dem Snake und dem Pinshot Peter ist Snake Spieler erklärt Wolfgang Ball einklemmen Handgelenk auf die Stange und dann eine kontrollierte 360 Drehnung Das ist eine sehr effiziente Technik 80 Prozent der Weltspitze spielt Snake Beim Pinshot greift man die Stange mit der Handfläche und schießt direkt Diese Handgriffe erfordern etwas Übung und vor allem eines Geschwindigkeit Drei Jahre täglich vier Stunden mit dem richtigen Training und dem richtigen

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