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  • MEGAPHON | Es ist mir eine Ehre ... |
    Projekts Der gebürtige Tiroler Pleger hat sich schon in seiner Jugend bei Sozialprojekten der Pfadfinder engagiert Später war er als Vorstandsmitglied von Ärzte ohne Grenzen in vielen Katastrophengebieten der Welt unterwegs in der Krisenregion Darfur nach dem Tsunami in Sumatra und auch als Einsatzleiter im kriegsgeschüttelten Somalia Anerkennung als Motor Kein Wunder dass Pleger in einer Aktion der Tageszeitung Die Presse zum Österreicher des Jahres 2010 in der Kategorie Humanitäres Engagement gewählt wurde Pleger der die Hälfte des Jahres beim Innsbrucker Tanzsommer arbeitet und den Rest der Zeit in Uganda verbringt betont Jeder von uns braucht Anerkennung Darum ist es unheimlich wichtig dass ehrenamtliche Organisationen auch die Menschen im Hintergrund an der Anerkennung teilhaben lassen Auch wenn es unserer Mediengesellschaft widerspricht die natürlich ein Gesicht braucht Doch ohne die Teams die hinter den diversen Organisationen stehen wären diese unfähig auch nur irgendetwas voranzubringen Was ist der Motor für das unbezahlte Engagement In dem Augenblick wo eine Sache anfängt ein Beruf zu werden und somit aufhört etwas allgemein Menschliches zu sein verliert sie zumeist ihre beste Kraft und ihren geheimnisvollen Reiz erklärt Egon Friedell in einem Essay Daneben stehen die Sehnsucht nach sozialen Kontakten und die sinnvolle Einbindung in die Gesellschaft sowie altruistische Motive Dazu kommt häufig der Wunsch nach einer Verbesserung des Selbstwertgefühls oder nach persönlicher Reifung Profis im Dienst der guten Sache Aber stimmt es dass diese Menschen deshalb DilettantInnen sind Ehrenamtliches Engagement ist keinesfalls gleichzusetzen mit unprofessionell wie unzählige Beispiele zeigen Ob bei der Freiwilligen Feuerwehr dem Roten Kreuz bei Sportvereinen in der Jugendarbeit Altenpflege oder Hospizbewegung in fast allen Bereichen des Lebens existieren unzählige Gelegenheiten sich ehrenamtlich und professionell einzubringen Wenn etwa LehrerInnen oder ÄrztInnen sich in ihrer Freizeit einsetzen tun sie das im Sinne ihrer Berufung hochprofessionell Neben diesen klassischen Bereichen gibt es heute ganz neue

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  • MEGAPHON | Haiti in Zeiten der Cholera |
    bei Regen von oben Zeltplanen oder verrostete Wellblechhüttendächer tröpfelnd Grundwasser von unten dazwischen Müll Dreck friends Lebensquell Dass sich Haiti nun auch noch in Zeiten der Cholera wiederfindet ist somit nur begrenzt überraschend außer dass diese eh ziemlich lang auf sich warten ließ Und jetzt Menschen manchmal innerhalb von Stunden sterben lässt je nachdem ob man es in ein Cholera Treatment Centre schafft oder nicht Für uns heißt dies beispielsweise auch zum Zähnebürstln Trinkwasser verwenden unter der Dusche mit geschlossenem Mund jodeln einen leichten Händewaschzwang entwickeln etc Und sich nach Öster reich sehnen Zu den Seen mit Trinkwasserqualität Dem heißen Guss aus der Dusche Zum allerbesten Getränk das in jedem Haushalt fast unbeschränkt zur Verfügung steht Leitungswasser Um noch viel verwunderter als zuvor an all die Leute zu denken die Plastikmineralwasserflaschen in Dutzenden nach Hause tragen Hier in Haiti kriege ich eine Ahnung davon dass Kriege aufgrund von Wasserknappheit geführt werden Ohne Strom lässt es sich leben ohne Wasser schlicht und ergreifend nicht Schulfrei Eine andere Tatsache die mich hier auch unter anderem jobbedingt sehr beschäftigt In Haiti kann rund die Hälfte der Bevölkerung weder lesen noch schreiben Das Schulsystem rangiert laut einer vor Kurzem veröffentlichten Studie weltweit auf den hintersten Plätzen in prominenter Nachbarschaft zum Sudan Weniger Staat mehr privat heißt es hier Ganze acht Prozent der Schulen werden vom Staat betrieben Jede Privatperson kann eine eigene Bildungseinrichtung eröffnen ohne dass Standards eingehalten werden müssten LehrerIn sein ist somit oftmals ein Job wenn es sonst keinen gibt die ungefähre Arbeitslosenrate liegt bei 70 Prozent Staatliches Curriculum nix Notwendige Ausbildung und regelmäßiges Gehalt der Lehrenden selten Dass eine tatsächlich nennenswerte Bildung somit eher Glücks und auch Geldsache ist liegt auf der Hand Wie so oft sind es auch katholische Organisationen die da Löcher stopfen die minimalstes Schulgeld verlangen ihre LehrerInnen

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  • MEGAPHON / Jänner 2011
    die Arbeit Forumtheater im Forumtheater von InterACT Nicht unberührt vorbeigehen Pfarrer Hermann Glettler im Interview Es ist mir eine Ehre Von 23 Dezember 2010 EHRENAMT 2011 ist das Jahr der Freiwilligenarbeit Was die Menschen anspornt sich in den Dienst der guten Sache zu stellen weiterlesen Haiti in Zeiten der Cholera Von 23 Dezember 2010 VOR ORT Erdbeben Cholera Wahlbetrug Wie lebt es sich in einem Land das aus den Negativschlagzeilen

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  • MEGAPHON | Februar 2010 |
    an wie Feuer Eine nicht alltägliche Liebe jenseits der Jugend Ohne Blödeln hält man das nicht aus Interview Ute Bock über ihre Arbeit und ihr Filmporträt Folge deinem Spleen Der Jakominiplatz als Spiel Platz des Kinder und Jugendtheaterfestivals Tanzen zwischen den Blumen Florian Randacher und seine African Heartbradler Alten Geräten eine Chance Reparaturservice von Mohammed Kananian Reich an Armut Druckfrisches Heft über Armut in Graz Es fühlt sich an wie

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  • MEGAPHON | März 2010 |
    sind Partner von Hunger auf Kunst und Kultur Warenkorb MEGAPHON März 2010 Kinder Kabel Karriere Gleiche Rechte gleiche Chancen in der Firma Deakon Degen Geschlossene Gesellschaft Josef K über seinen Aufenthalt in der Landesnervenklinik Sein Markenzeichen ist der Anzug Nobel Taxler Udo Feldmann Alles Traum Die digitalen Visionen des Sergej Vovk Alles Leinwand Das Team hinter der Diagonale MEGAPHON in Ton Musikalische Vielfalt auf neuer CD Auf gut Deutsch MEGAPHON

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  • MEGAPHON | April 2010 |
    einer fremden Welt Afghanische Jugendliche und ihre Patenfamilien Mitleid spielt keine Rolle Passionsspiele im Pflegezentrum Kainbach Ein Schalter wird kippen Künstler Henry Jesionka über das Phänomen Zeit An einem Zeichentisch Interkulturelle Ausstellung in der Galerie Kon temporär MEGAPHON in Ton Sandala Orkestar KindersoldatInnen Vom Elend der idealen Waffe Interview mit UN Richterin Winter Made in China Von Eva Reithofer Haidacher SPIELZEUGZEIT Die überwältigende Mehrzahl der Barbiepuppen Legosteine und Playmobilmännchen die

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  • MEGAPHON | Mai 2010 |
    von Hunger auf Kunst und Kultur Warenkorb Megaphon Mai 2010 Wer Altes sät wird Gutes ernten SteirerInnen retten alte Kulturpflanzensorten Der Psychiatrie entflohen Pfarrer Wolfgang Pucher im Interview über das neue Weglaufhaus in Unterpremstätten Abgekapselt Ausgrenzung aus dem Blickwinkel des bosnischen Fotokünstlers Enes Zuljevic Gut eingerichtet Punk Willi Arndt findet ein Zuhause bei Team ON Höflichkeit im geteilten Raum Der Mensch im Zentrum eines neuen Verkehrskonzepts Wer Altes sät wird

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  • MEGAPHON | Juni 2010 |
    Partner von Hunger auf Kunst und Kultur Warenkorb MEGAPHON Juni 2010 Megastau am Taximarkt Umsatzeinbrüche belasten TaxlerInnen Von der Wärmestube zum Wohnhaus Über die Geschichte der Grazer Wohnheime Außensichten und Innenleben MigrantInnen Porträts im Grazer Landhaushof Schreiben ohne Todesangst Neuer writer in exile Jahangir Alam Akash am Wort MEGAPHON in Ton Manu Devla Geld zu verschenken Henric Wietheger im Selbstversuch Multikompetenz im Annenviertel rotor Rundgänge der besonderen Art Megastau am

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