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  • Initiative zur Abschaffung der Jagd
    der Jagdleiter überzeugt Von dem Täter fehlt bisher jede Spur Die heimische Jägerschaft ist derzeit damit beschäftigt alte Vergiftungsfälle in der Umgebung auf der Suche nach Hinweisen wieder aufzurollen Der Kaiseradler ist die seltenste Adlerart in Österreich Der Tod der beiden Tiere trifft die heimischen Tierschutzorganisationen und die Jägerschaft schwer Top noen at vom 28 09 2010 Tierschützer Prozess Zeugen vom NÖ Landesjagdverband vor Gericht Prozesstag über die Bühne gegangen Als Zeuge einvernommen wurde u a Peter Lebersorger Geschäftsführer des NÖ Landesjagdverbandes Der Drittangeklagte erschien passend dazu in Jäger Grün gehüllt und mit Hut vor Gericht Lebersorger sagte zu einem Buttersäureanschlag im April 2008 auf das Geschäftslokal des Landesjagdverbandes in Wien aus Durch die Schlösser sei von bisher unbekannten Tätern in allen drei Etagen Buttersäure eingebracht worden dadurch sollen Kosten von rund 13 000 Euro entstanden sein Kurz vor dem Anschlag hätten in Wien die Landesjägertagung sowie eine Anti Jagd Demo stattgefunden Weil erstere medial mehr Aufmerksamkeit bekam habe man den Anschlag als Retourkutsche dafür empfunden erläuterte der Jäger Bei einer Podiumsdiskussion hätte Lebersorger auf den erstangeklagten Martin Balluch Obmann des Vereins Gegen Tierfabriken VGT treffen sollen Er habe aber schon zuvor gegenüber den Veranstaltern betont nicht mit Balluch oder jemandem vom VGT diskutieren zu wollen weil diese sich seiner Meinung nach außerhalb des Verfassungsbogens befänden sie die Verfassung nicht respektierten und er deren Maßnahmen etwa Jagdstörungen oder das Stoppen von Tiertransporten nicht unterstütze erklärte er Als der Erstangeklagte dann dennoch an Ort und Stelle war habe er das Podium verlassen Weitere Zeugen sagten zu sieben Hochständen aus die Ende 2007 im Bezirk Hollabrunn umgeschnitten worden waren von wem fand die Polizei bisher nicht heraus Es seien massiv gebaute Gebilde gewesen für deren Zerstörung eine größere Gruppe von Leuten verantwortlich gewesen sein muss so deren Besitzer Er schloss sich dem Verfahren als Privatbeteiligter mit einer Schadenshöhe von rund 1 500 Euro an Einmal mehr war das Verhandlungsklima äußert gespannt und mit kleinlichen Streitereien gespickt u a darüber ob einer der Verteidiger beim Stellen eines Antrags gegrinst habe oder nicht Wenig zu einer Verbesserung der Atmosphäre dürfte auch beigetragen haben dass vier der Angeklagten die Mittagspause um 20 Minuten überzogen die Stimmung war nachher noch gereizter als vorher Morgen Mittwoch wird weiterverhandelt Dann geht das seit 2 März laufende Verfahren in eine weitere längere Pause und wird erst in der zweiten Novemberhälfte fortgesetzt Top regionews at vom 24 09 2010 Eifersuchtsdrama endet mit Mord und Selbstmord im Bezirk Ried Ein 51 Jähriger tötete seine Ex Freundin dann verübte er Selbstmord MÖRSCHWANG Zu einem Beziehungsdrama ist es in der Nacht zum Donnerstag in Mörschwang im Bezirk Ried gekommen Ein 51 Jähriger tötete zuerst seine ehemalige Freundin mit mehreren Schüssen danach verübte er Selbstmord teilte die Polizei mit Der in der Nähe von Obernberg am Inn wohnhafte Landwirt fuhr kurz nach 1 Uhr zum Haus seiner früheren Lebensgefährtin Die Frau öffnete die Türe und noch im Eingangsbereich zog der Landwirt und Jäger eine mitgebrachte Pistole und feuerte mehrmals auf die 44 Jährige die reglos zusammenbrach Danach ging er zu seinem Auto und erschoss sich Eltern und Geschwister der 44 Jährigen waren durch die Schüsse wach geworden und alarmierten die Polizei Die Frau wurde noch ins Krankenhaus gebracht starb jedoch eine Stunde später an ihren schweren Schussverletzungen Die Leiche der Ermordeten soll nun obduziert werden Die 44 Jährige hinterlässt einen dreijährigen Buben der aus der Beziehung mit dem mutmaßlichen Mörder stammt Das Kind schlief zum Zeitpunkt der Tat Das Paar war bereits seit längerem getrennt Derzeit laufen die Ermittlungen auf Hochtouren Top diepresse at vom 23 09 2010 Tirol Italienischer Wolf reißt sechs Schafe Auf der Wildenkaralm im Grenzgebiet zu Bayern sind sechs Schafe von einem Wolf getötet worden Auch auf der Bärenbadalm sind 20 Schafe unauffindbar Im Tiroler Grenzgebiet zu Bayern geht ein Wolf um Nach Angaben der Landesveterinärdirektion in Innsbruck wurden bei sechs Schafen die auf der Wildenkaralm bei Thiersee gerissen wurden die Spuren des Raubtiers gefunden Die Vermutung der Jäger wurde von einem Labor in Lausanne bestätigt Der Wolf stammt aus Italien Allerdings konnte noch nicht geklärt werden um welches Individuum es sich handelt erklärte Martin Janovsky Tierschutzombudsmann und Bärenbeauftragter des Landes Tirol Bereits im Vorjahr wurde im Grenzgebiet von Bayern und dem Bezirk Kufstein ein männlicher Wolf nachgewiesen Ob es sich um dasselbe Tier handelt könne man vorerst noch nicht sagen Jener Wolf der letztes Jahr im Gemeindegebiet von Imsterberg nachgewiesen wurde war ein Weibchen Unklar ist auch ob der Wolf für das Verschwinden von 20 Schafen auf der Bärenbadalm verantwortlich ist Gute Nachrichten gab es für die Schafzüchter Laut Tiroler Jägerverband seien Schäden die durch einen Wolf verursacht werden durch die Haftpflichtversicherung des Jägerverbandes abgedeckt Top krone at vom 16 09 2010 Jäger springt ab bevor Jeep 50 m in die Tiefe stürzt Filmreifer Autounfall in Salzburg Wegen eines Steinschlags hat ein Jäger auf der Höchalpe in St Veit im Pongau das Steuer seines Jeeps verrissen und ist vom Güterweg abgekommen Geistesgegenwärtig öffnete der Mann die Autotür und sprang buchstäblich in letzter Sekunde ab Der Geländewagen rast 50 Meter in die Tiefe Dass ich noch am Leben bin grenzt an ein Wunder Alexander Droste zu Vischering Galen 33 steht vor den Trümmern seines Jeeps und kann es kaum fassen dass er völlig unverletzt ist Der hauptberufliche Rettungssanitäter war am Dienstag gerade auf dem Rückweg von seinem Jagdrevier als sich plötzlich mehrere Steine aus einer Felswand lösten und auf die Fahrbahn donnerten Ich verriss vor Schreck den Wagen Im nächsten Moment sah ich schon den Abgrund vor mir Ein Vorderreifen hing bereits in der Luft Ich kam nicht mehr zum Nachdenken Ich riss einfach die Autotür auf und sprang hinaus schildert der Jäger Der Jeep stürzte in die Tiefe Der Jäger alarmierte noch selbst die Einsatzkräfte Bergung mit Hindernissen Die Bergung des Wracks gestaltete sich mehr als schwierig Es war äußerst gefährlich Ständig lösten sich Steine In dem felsigen Gelände konnten wir anfangs auch die Seilwinde nicht sichern schildert St Veits Feuerwehrkommandant Manfred Brugger Sieben Mann der Bergrettung St Johann unterstützten die Helfer Wir machten in einem Waldgelände über der Felswand eine Umlenkrolle für die Seilwinde fest berichtet deren Einsatzleiter August Prommegger Meter um Meter konnte der Jeep in achtstündiger mühevoller Arbeit wieder auf den Weg zurückgezogen und letztlich abgeschleppt werden Top NÖ Nachrichten vom 15 09 2010 Kater Strizzis Schicksal zieht bereits weite Kreise GESETZESÄNDERUNG Jäger im Visier Schrotschuss könnte wichtige Konsequenzen haben HÖTZELSDORF NÖN Leser wussten es zuerst Das Schicksal des Hötzelsdorfer Katers Strizzi der vermutlich von einem Jäger angeschossen wurde und von seiner Besitzerin mit 16 Schrotkugeln im Körper aufgefunden wurde sorgt für Empörung Auf Grund des NÖN Berichts nahmen sich auch Tageszeitungen des Themas an und dem ORF NÖ war die Thematik sogar einen Beitrag in der Sendung NÖ heute wert Jetzt wird in diversen Foren heiß diskutiert Nicht gut kommen dabei die Jäger weg in deren Reihen einige schießwütige Exemplare vermutet werden In letzter Konsequenz könnte der Vorfall in Hötzelsdorf sogar Anlass sein das von Tierschützern heftig kritisierte Jagdgesetz zu ändern Diesem zufolge müssen Jäger frei laufende Katzen die sie mehr als 300 Meter vom nächsten Wohnhaus antreffen schießen da sie dann als Raubzeug gelten und jungen Wildtieren gefährlich werden können Top Kronen Zeitung vom 13 09 2010 Alarm um wilde Hausschweine Die Tiere richten seit drei Jahren Schaden an Maisfeld komplett kahl gefressen Eine Rotte von Schweinen hält im Bezirk Villach die Jäger in Atem Seit drei Jahren richten die Tiere großen Schaden auf Feldern an Ursprünglich dachte man es handle sich um Wildschweine erst als ein Jäger vor einigen Tagen eines schoss erkannte man den Irrtum Es sind ausgewilderte Hausschweine und Mischlinge Verwilderte Hausschweine sehen den wilden Verwandten ähnlich Als der Jäger seine Beute nämlich näher betrachtete merkte er dass er gar kein Wildschwein erlegt hatte es sah nur so aus Lediglich die Klauen waren rosa der Jäger erstattete Selbstanzeige Das bestätigt Wolfgang Oswald von der Jägerschaft Wenn Hausschweine auswildern dann nehmen sie sogar das Aussehen ihrer wilden Verwandten an Ihre Schwarte wird mit der Zeit ebenso dunkel Und sie werden nachtaktiv aggressiv und fressgierig So hätten vier Schweine darunter auch zwei Einkreuzungen in einer Nacht ein ein Hektar großes Maisfeld kahl gefressen Oswald Seit drei Jahren bekommen wir immer wieder solche und ähnliche Meldungen Ein Abschuss der verwilderten Schweine sei aber streng verboten Nur wenn man nachweisen kann dass sie Schaden angerichtet haben dürfen sie mit einer Sondererlaubnis erlegt werden Man kann auch einen Tierarzt rufen der sie betäubt Ich nehme aber an dass die Tiere dann sowieso geschlachtet werden meint Wolfgang Oswald Wo diese Schweine herkommen ist unbekannt kein Landwirt hat jemals einen Verlust gemeldet Top Kurier vom 11 09 2010 Katzen sind keine Zielscheibe Ein Jäger dürfte den streunenden Kater ins Visier genommen haben Völlig zu Recht laut Jagdgesetz Jetzt wird Kritik daran laut Bei jedem lauten Geräusch zuckt Strizzi zusammen erzählt Stefanie Frank während sie ihren geliebten Stubentiger in den Armen hält Der Kater der 20 Jährigen aus Hötzelsdorf im Bezirk Horn wurde vor wenigen Wochen angeschossen 14 Schrotkugeln vermutlich aus dem Gewehr eines Jägers steckten in seinem Körper Der Fall löst nun heftige Kritik an der Jägerschaft und am Paragraf 64 des NÖ Jagdgesetzes aus Tagelang war Strizzi abgängig Als er dann vor der Tür saß war der Schock bei Stefanie und Mutter Gertrude groß Es hat schlimm ausgesehen wir sind sofort zum Tierarzt gefahren Einige Kugeln konnten entfernt werden Sonst wäre Strizzi an einer Bleivergiftung gestorben sagt Gertrude Frank Neun Kugeln stecken aber immer noch im Körper der Samtpfote Einige sind durch das linke Auge gedrungen Wenn es zu einer Entzündung kommt muss Strizzi das Auge entfernt werden sagt Stefanie Frank Die Frauen können nicht verstehen warum auf ihren Kater geschossen wurde Freie Wildbahn Von Seiten der Jägerschaft verweist man auf Paragraf 64 des Jagdgesetzes Hunde und Katzen können außerhalb des Ortes eine Gefahr für junge Wildtiere darstellen Vor allem für Rehkitze Hasen oder Fasane sagt Peter Lebersorger Geschäftsführer des Landesjagdverbandes Das sieht Madeleine Petrovic die Sprecherin der niederösterreichischen Grünen und Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins anders Katzen sind keine Zielscheibe betont sie Zwar könne bei wild herumstreunenden Hunden ein Abschuss gerechtfertigt sein dass aber Katzen großen Schaden anrichten könnten sei Unsinn hält Petrovic fest Und sie übt auch Kritik an den Jägern Die meisten kommen ihrem Hegeauftrag vorbildlich nach Aber es gibt auch schwarze Schafe die am Stammtisch damit angeben wie viele Hunde und Katzen sie schon geschossen haben Hier sollte es zu einem Selbstreinigungsprozess innerhalb der Jägerschaft kommen meint Petrovic Sie nimmt den Fall Strizzi zum Anlass gegen den Paragrafen 64 vorzugehen Wir werden im Landtag einen Antrag stellen das Gesetz zu ändern kündigt sie an Lebersorger will das nicht kommentieren betont aber Das Jagdgesetz ist eine gute Lösung Man kann mit dem Tierschutz nicht bei Wildtieren aufhören Auch die gehören geschützt Top Kronen Zeitung vom 11 09 2010 Nach Gewehrschuss auf Katze streiten Tierfreunde und Jäger Unbekannter verletzte Strizzi mit einer Ladung Schrot Liebevolle Pflege braucht derzeit Strizzi Die Katze war in Hötzelsdorf im Waldviertel offenbar einem unbekannten Schützen vor die Flinte gelaufen 20 Schrotkugeln mussten wir aus der Schusswunde entfernen klagt die Besitzerin Der Fall hat jetzt eine Diskussion um das Jagdgesetz ausgelöst Tierschützer fordern Änderungen Auf freiem Feld 300 Meter vom nächsten Haus entfernt gilt jeder schnurrende Stubentiger plötzlich als Raubtier Außerhalb dieser Schutzzone sind die Katzen zum Abschuss freigegeben heißt es Dieser Paragraf des Jagdgesetzes könnte auch Strizzi beinahe zum Verhängnis geworden sein Die Besitzerin bezweifelt dass sich ihre Samtpfote zu weit vorgewagt hatte Strizzi ist immer in Rufnähe Sie glaubt dass ein übereifriger Jäger ihren Liebling ins Visier genommen hat Waidmänner verteidigen die geltende 300 Meter Regel Eine wildernde Katze kann jungen Hasen Fasanen und sogar einer trächtigen Rehgeiß gefährlich werden sagt ein Sprecher des Jagdverbandes Tierfreunde fordern indes die Aufhebung dieser Gesetzespassage Top usinger anzeiger de vom 09 09 2010 Ökologe macht die Jäger selbst für Überbestände in ihren Revieren verantwortlich Das wollten die Jäger nicht auf sich sitzen lassen Die in Deutschland und Österreich übliche Art der Bejagung sei mitverantwortlich dafür dass der Bestand an Füchsen Rot und Schwarzwild sowie der in der Jägersprache abfällig als Raubzeug definierten Krähenvögeln steige Denn dies ist eine der provokanten Thesen des Biologen und Ökologen Prof Dr Josef Reichholf der in der Hugenottenkirche sprach Reichholf ist Leiter der Wirbeltierabteilung der Zoologischen Staatssammlung in München und Hochschullehrer für Ökologie und Naturschutz an der Technischen Universität München Die Vogelschutzgruppe Usingen mit Unterstützung unter anderem des Usinger Anzeigers und des BUND hatte zu diesem Vortrag eingeladen und so freuten sich die Veranstalter über das lebhafte Interesse nicht nur bei den Vogel und Naturschützern sondern auch in der Jägerschaft Die wiederum schien nicht sehr erfreut über die Argumente Reichholfs und so widersprachen einige der Jäger in der abschließenden Diskussionsrunde vehement Mehrere der Wortbeiträge bezogen sich vor allem auf die Grundthese des Themas Artenschutz mit dem Jagdgewehr Krähen Elstern und Füchse in unserer Kulturlandschaft bei dem Reichholf mit Statistiken untermauert vortrug warum die Bejagung kontraproduktiv sei wenn es bei der Hege um eine gewünschte Verringerung des Wildbestandes und damit eine Verringerung der Schäden zum Beispiel durch Verbiss gehe Das Gegenteil trete ein so Reichholf je mehr versucht werde durch die Jagd die Wildschwein Fuchs oder Krähenvögelbestände zu reduzieren umso höher sei die Reproduktion der Tiere Die sich zu Wort meldenden Jäger nannten Beispiele aus ihrer eigene Erfahrung und Praxis die die Thesen Reichholfs nicht bestätigen könnten Einigen zweifelten gar die Statistiken an was Reichholf allerdings erstaunen ließ seien dies doch die offiziellen Zahlen der Behörden die diese wiederum von den Jagdverbänden erhielten Außerdem so Reichholf seien die Bestände von Füchsen oder Elstern in den Städten konstant obwohl oder eben gerade weil hier Jagdverbot herrsche Er persönlich sei nicht generell gegen Bejagung doch er forderte eine Abkehr der Jagd nach dem nur noch in Deutschland und Österreich üblichen Reviersystem und eine sanftere Methode die das Wild weniger belaste Was sich zunächst schlimm anhörte erschien den Zuhörern bei näherer Betrachtung durchaus als sinnvoll zumindest gab es hierfür Applaus und Kritik wurde nicht geäußert Reichholf fordert die Jagd mit Schalldämpfer oder Blasrohr die das Wild nicht scheuen lässt es nicht unter Stress und Druck setzt sodass nicht nur besser einzelne Tiere gezielt geschossen werden könnten sondern auch die unerwünscht hohe Reproduktionsrate vermieden werde Eine starke Bejagung fördere eine schnellere Abwanderung und Vagabundisierung mit der Folge dass Krankheiten wie der Fuchsbandwurm kreuz und quer verbreitet und mehr Tiere überfahren werden Stadtfüchse hingegen werden so gut wie nie überfahren sie kennen die Ampelphasen durch ihr gutes Gehör und die Wildschweine in den Stadtrandgebieten wissen ebenfalls ganz genau wo Gefahren durch den Verkehr lauern Gerade bei Wildschweinen sei es eklatant wichtig bestimmte Bachen zu schießen Bei ungestörten Säugetierrevieren unterdrücken die dominanten Weibchen die Reproduktionsfähigkeit und bereitschaft der unterlegenen Weibchen durch bestimmte Duftmarkierungen erklärte Reichholf Bei Krähenvögeln die Menschen individuell unterscheiden und sich genau merken könnten welcher Mensch in ihrem Revier Jagdabsichten habe sei es einfach dumm sie mit dem lauten Knall des Jagdgewehrs auch noch entsprechend zu konditionieren Überhaupt lobte Reichholf in seinem Vortrag die Intelligenz der Raben Krähen und Elstern Er spickte seinen Vortrag mit allerlei amüsanten Beispielen in denen Kolkraben sogar Hunde oder Wildschweine narrten Steinadler als Jagdgehilfen ausnutzen oder überhaupt als Lebenskünstler selbst in Megastädten wie Tokio bestens zurechtkommen und hier ebenfalls die Menschen zu meist unfreiwilligen Helfern nutzten Das konnte einer der Zuhörer nicht glauben er hielt den kürzlich zu diesem Thema von Dr Ralf Klinger im Usinger Anzeiger veröffentlichten Artikel für einen verspäteten Aprilscherz Klinger beschreibt die Intelligenz der Raben und ihrem Hang sich auf Kosten anderer Tiere zu amüsieren mit einigen Beispielen die Reichholf durchaus bestätigen konnte Seine Bewunderung für die als Raubzeug geschmähten Tiere war ihm deutlich anzumerken und offensichtlich konnte er einen Großteil der rund hundert Zuhörer ebenfalls begeistern denn die Kommentare reichten von faszinierend über lehrreich bis beeindruckend als für die Gastgeber Horst Wolff nach drei Stunden die Veranstaltung schloss Top bvz at vom 08 09 2010 Rettungshund wurde erschossen DEUTSCH EHRENSDORF Eine Hündin die als Rettungshund ausgebildet war wurde erschossen Der zweite Rassehund wurde den Besitzern wieder zurückgebracht Zu einem tragischen Vorfall kam es Ende August in Bildein Zwei Hunde einer Familie aus Deutsch Ehrensdorf sind am 17 August ausgerissen Die 14 jährige Zuchthündin der Rasse Golden Retriever ist nicht mehr nach Hause gekommen Der zehnjährige Rüde und Erstgeborene der Hündin ist einer Familie in Winten zugelaufen und wurde den Besitzern am 22 August völlig verstört zurückgebracht Er ist nicht mehr der Alte Er liegt meistens nur auf seinem Platz bellt und bewegt sich kaum erzählt die Besitzerin verbittert Sohn dürfte bei der Tat dabei gewesen sein Als Grund für die Verstörung des Rüden vermutet die Deutsch Ehrensdorferin folgenden Die Hündin ist am 24 August von Freunden in Bildein bei einem Spaziergang auf einem Feld tot aufgefunden worden Bei der Entsorgung des Hundes machten die Besitzer eine schlimme Entdeckung Wir haben beim Wegräumen einen Schuss im Hals entdeckt So vermuten die Hundeführer die ihre beiden Tiere als Rettungshunde der Hundebrigade ausgebildet haben dass ein Jäger den Schuss abgegeben haben könnte die Tat wurde jedoch nicht gemeldet Anton der Rüde dürfte dabei gewesen sein als Gloria erschossen wurde deswegen ist er auch so verstört und traurig Nun haben die Besitzer Anzeige bei der Polizei Strem erstattet Polizei versucht nun den Vorfall aufzuklären Laut Polizeiinspektion Strem heißt es Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen Die Ermittlungen laufen noch Beide Tiere sind gechippt Bereits im vergangenen Jahr gab es in Bildein einen ähnlichen Vorfall bei dem eine Katze angeschossen wurde Top krone at vom 08 09 2010 Gerechtigkeit für Roznik Prozess gegen Bärenmörder Wilderei ist kein Kavaliersdelikt mehr nicht erst seit dem Fall jenes Unterkärntners der hinter Gitter musste weil er Hunderte Tiere rücksichtslos abgeknallt hatte ist das ein Faktum Nun droht auch dem mutmaßlichen Bärenmörder aus Bad Eisenkappel Gefängnis Anfang Oktober wird ihm wegen schweren Eingriffs in fremdes Jagdrecht der Prozess gemacht Fast eineinhalb Jahre ist es her dass der sinnlose Tod des dreijährigen Braunbären Roznik Kärnten erschütterte denn das geschützte und gerade erst mit einem Peilsender bestückte Tier wurde auf grausame Weise erschossen der Kadaver brutal ausgeweidet und teilweise im Straßengraben entsorgt Bei ihrer Jagd nach dem Täter stieß die Kriminalpolizei bald auf einen Jäger aus Bad Eisenkappel der allerdings bis heute beharrlich schweigt Erst vor Kurzem wurde im Labor ein DNA Vergleich von Rozniks Fell und Spuren auf einer bei dem Verdächtigen sichergestellten Decke abgeschlossen Vermutlich hatte der Mann mit dem Stoff Bärenstücke transportiert Auf diesen Beweis stützt sich die Anklage der Klagenfurter Staatsanwaltschaft wegen schweren Eingriffs in fremdes Jagdrecht Darauf steht eine Strafe von bis zu drei Jahren Gefängnis bestätigt Sprecher Helmut Jamnig Wobei der Prozess juristisch anspruchsvoll zu werden verspricht Denn die Tötung Rozniks ist keine typischer Wilderei wo Reviergrenzen verletzt werden Bären haben in Österreich zwar ganzjährig Schonzeit strafrechtlich gibt es wegen dieser Bestimmung aber noch wenig Präzedenzfälle Die Kärntner Jägerschaft hat übrigens schon reagiert und den mutmaßlichen Bärenmörder ausgeschlossen lebenslänglich Die Sanktion ist allerdings noch nicht rechtskräftig Top orf at vom 07 09 2010 Schuss löst sich Jäger im Knie getroffen Bei einem Schussunfall Dienstagnachmittag in Saalfelden Pinzgau wurde ein Jäger im Knie verletzt Aus einem geladenen Gewehr eines anderen Waidmannes hatte sich ein Schuss gelöst Unfall beim Laden des Gewehrs Die beiden Pensionisten wollten gemeinsam jagen gehen Sie trafen sich gegen 15 00 Uhr vor dem Haus des 66 Jährigen in Saalfelden und waren gerade dabei Jagdutensilien von einem Auto in das andere umzuladen Der 70 jährige Salzburger lud dabei auch seine Waffe Dabei passierte der Unfall Laut Polizei wollte er das Gewehr sichern kam dabei aber mit einem Finger an den Abzug Ein Schuss löste sich die Kugel traf den 66 jährigen Saalfeldener ins rechte Knie Ins Spital geflogen Nach der Erstversorgung durch die herbeigerufenen Rettungskräfte musste des 66 Jährige ins Spital nach Salzburg geflogen werden Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Beschlagnahme der Waffe an Top orf at vom 03 09 2010 Roznik Jäger schließen Verdächtigen aus Jener Jäger der im Juni 2009 in Kärnten den Braunbären Roznik erschossen haben soll ist nun auf Dauer aus der Kärntner Jägerschaft ausgeschlossen worden Der Verurteilte legte Berufung ein der Ausschluss ist nicht rechtskräftig Erstmals lebenslanger Ausschluss Der unabhängigen Disziplinarrat der Kärntner Jägerschaft schloss den verdächtigen Bad Eisenkappler auf Lebensdauer aus teilte die Jägerschaft am Freitag in eines Aussendung mit Ein lebenslanger Ausschluss sei vom Disziplinarrat in seiner Geschichte erstmals verhängt worden und wegen der vorliegenden Beweismittel und Zeugenaussagen erfolgt heißt es in der Aussendung Da der Verurteilte Berufung beim Unabhängigen Verwaltungssenat angemeldet hat ist das Disziplinarerkenntnis allerdings noch nicht rechtskräftig Das Ende von Braunbär Roznik Der Braunbär Roznik der sein Revier im Grenzland von Slowenien und Kärnten hatte war im Juni vergangenen Jahres im Logartal Logarska Dolina knapp hinter dem Grenzübergang Paulitschsattel Bezirk Völkermarkt tot gefunden worden Das Tier wurde mit einem Herzschuss erlegt Kopf und Tatzen waren abgetrennt das Fell fachmännisch abgezogen Der mit einem Peilsender ausgestattete Bär war zuletzt im Raum Bad Eisenkappel geortet worden Den Kadaver hat der Wilderer kurz hinter der Staatsgrenze über eine Straßenböschung geworfen Die Polizei ging davon aus dass der Bär auch in diesem Gebiet getötet worden war Nach monatelangen Ermittlungen überführte die Polizei den Wilderer anhand von DNA Faserspuren auf einer Decke Der Jäger leugnet die Tat die Causa liegt seit einigen Wochen bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt In Kärnten ist der Braunbär strengt geschützt in Slowenien gilt er als jagdbares Wild WWF Das einzig richtige Signal Der WWF begrüßt in einer Aussendung den Ausschluss des Verdächtigen aus der Jägerschaft Das Land Kärnten und vor allem die Kärntner Jägerschaft haben gezeigt dass sie den Bärenschutz ernst nehmen und die illegale Tötung eines Bären nicht als Kavaliersdelikt durchgehen lassen sagt Christoph Walder vom WWF Der Ausschluss des Jägers sei das einzig richtige Signal Dem Täter würden bei Verurteilung bis zu zwei Jahren Haft drohen Top oe24 at vom 31 08 2010 Student bei der Jagd angeschossen Ein 29 Jahre alter Student aus Graz ist Montagabend bei einem Jagdunfall in Arnoldstein Bezirk Villach in Kärnten schwer verletzt worden Er wurde von einem Schuss getroffen der sich aus dem Gewehr seines Begleiters eines 38 Jahre alten Kärntners gelöst hatte Laut Polizei wurde der verletzte Jäger von seinem Kameraden ins Landeskrankenhaus Villach gebracht Beim Aussteigen Das Unglück ereignete sich in einem Revier in Greuth Laut Exekutive öffnete der Kärntner nach dem Aussteigen aus dem Pkw die hintere Fahrzeugtür um seinen auf der Rückbank sitzenden Vorstehhund ins Freie zu lassen Dabei löste sich aus dem in der Halterung auf der Rückseite der Vordersitze verwahrten Jagdgewehr ein Schuss Das Gewehr soll geladen aber gesichert gewesen sein Das Projektil durchschlug die hintere Beifahrertür und traf den im Freien stehenden 29 Jährigen Top diepresse com vom 29 08 2010 Ehepaar im Südburgenland erschossen aufgefunden Ein 66 jähriger Mann hat in der Nacht auf Sonntag offenbar seine 49 jährige Frau erschossen und danach Selbstmord begangen Die Ermittlungen sind noch in vollem Gange Zwei Tote hat ein Beziehungsdrama am Samstagabend in Welgersdorf Bezirk Oberwart gefordert Zwischen einem 66 jährigen Mann und seiner 49 jährigen Ehefrau war es offenbar zu einem Streit gekommen Dieser eskalierte als der Mann gegen 22 15 Uhr zuerst seine Partnerin mit einer Schrotflinte und danach sich selbst erschoss wie die Sicherheitsdirektion am Sonntag mitteilte Nachbarn hatten die zwei Schüsse gehört und erstatteten am Sonntagvormittag Anzeige Bei der sofort durchgeführten Nachschau fanden Polizeibeamte das Ehepaar im Wohnzimmer ihres Einfamilienhauses Der Kreisarzt konnte nur mehr den Tod der beiden durch je einen Schrotschuss feststellen Die Polizei geht von Mord und Selbstmord aus ein Dritter dürfte nicht beteiligt gewesen sein Die Ermittlungen über die Hintergründe der Tat liefen am Sonntagabend noch auf Hochtouren so ein ermittelnder Beamte Das Paar sei laut Angaben der Nachbarn erst vor wenigen Monaten aus Wien ins Südburgenland gezogen und habe zurückgezogen gelebt Top ots at vom 17 08 2010 Wölfe in Tirol VIER PFOTEN fordert Koexistenz statt Abschuss Wien OTS Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN widerspricht energisch Forderungen den Wolf im Tiroler Almtal abzuschießen Anstatt ständig die Jagd einzelner Tiere zu fordern muss mit geeigneten Maßnahmen die Koexistenz von Mensch und Wolf sichergestellt werden erklärt Johanna Stadler Geschäftsführerin von VIER PFOTEN VIER PFOTEN begrüßt die langsame Rückkehr von Wölfen nach Österreich Mensch und Wolf leben in vielen europäischen Ländern wie Italien Slowenien und der Slowakei gut miteinander Zwar fallen vor allem Schafe und Ziegen ins Beutespektrum von Wölfen sie können aber wirksam geschützt werden In anderen Ländern haben sich hierfür Elektrozäune und Herdenschutzhunde bewährt Auch sollen Halter deren Nutztiere einem Wolfsangriff zum Opfer gefallen sind unbürokratisch entschädigt werden Tierhalter in nachgewiesenen Wolfsgebieten sollten als Vorraussetzung für Zahlungen jedoch einen ausreichenden Schutz der Herden vor Wölfen sicherstellen Bestehenden Vorurteilen muss mit sachlicher Aufklärung entgegen getreten werden Wölfe stellen für die Bevölkerung keine ernsthafte Gefahr dar Die Tiere bemerken Menschen frühzeitig und suchen das Weite Die Anwesenheit der faszinierenden Tiere kann auch eine Chance für die Region bedeuten und eine Attraktion für naturverbundene Touristen darstellen Experten rechnen bereits seit längerem mit einer verstärkten Zuwanderung von Wölfen da die Populationen in den Nachbarländern aufgrund wirksamer Schutzmaßnahmen angewachsen sind Eine große Mehrheit der Österreicher begrüßt die langsame Rückkehr der Wölfe nach Österreich Das Märchen vom bösen gefährlichen Wolf ist wissenschaftlich längst widerlegt und gehört ins Reich der Mythen so Stadler Top ovb online de vom 11 08 2010 Wolf schlug auch in Tirol zu Der Wolf der seit Monaten am Sudelfeld herumstreift hat offenbar einen Ausflug über die Grenze nach Tirol unternommen Sechs Schafe soll er im Gebiet von Thiersee gerissen haben Auch wenn das Ergebnis von DNA Analysen noch aussteht weist die Art der Verletzungen auf einen Wolf hin Kufstein Landkreis Rosenheim Seit Juni sind von einer Alm bei Thiersee fünf Schafe verschwunden Ein sechstes Tier starb kurz nachdem der Besitzer es schwer verletzt gefunden hat wie die Tiroler Tageszeitung gestern berichtete Laut dem Tiroler Bärenanwalt Martin Janovsky der den Kadaver in Augenschein nahm deuten Art und Verteilung der Bissverletzungen auf einen Wolf hin Letzte Gewissheit können erst die Untersuchungen der entnommenen Proben ergeben was noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird Janovsky ist sich aber auch ohne DNA Analyse sicher dass es sich um den Wolf handelt der im Sudelfeld in vier bestätigten Fällen Schafe gerissen hat Um weitere Verluste unter den Tieren zu verhindern wurde die Tiroler Schafherde mittlerweile ins Tal getrieben In der Tiroler Landesregierung macht man sich Gedanken wie man mit dem auch in Österreich streng geschützten Tier umgehen soll Ebenso wie in Deutschland kommt ein Abschuss nicht in Frage Mehr Erfahrungen mit Wölfen hat man bereits in der Schweiz wo 20 Tiere leben Dort wird viel Geld in den Schutz von Schafherden investiert Laut Schweizer Gesetz darf ein Wolf erlegt werden wenn er mehr als 25 Schafe in einem Monat reißt So wurde Anfang August ein Wolf im Wallis zum Abschuss freigegeben der etliche Schafe sowie zwei Rinder gerissen hat Der stellvertretende Tiroler Landeshauptmann Anton Steixner sagte Natürlich ist das eine schwierige Situation weil Wölfe anders als zum Beispiel die Bären regelmäßig Schafe reißen In erster Linie gelte es die betroffenen Besitzer rasch zu entschädigen Dann müsse aber auch über mögliche Abwehrstrategien nachgedacht werden Schließlich sollen die Tiroler Almen auch in Zukunft bewirtschaftet werden Für Schafhalter ist das Auftreten eines Wolfes eine schlechte Nachricht Wölfe sind reine Fleischfresser die laufend neue Nahrung brauchen Schafherden die unbeaufsichtigt steile Berghänge abweiden sind für ihn offenbar leichte Beute Auch auf bayerischer Seite wurden erneut tote Tiere gemeldet Am Berggasthof Hocheck Gemeinde Oberaudorf fand Wirt Thomas Berger am Wochenende in einem Gehege 80 Meter vom Haus entfernt eine tote Ziegengeiß Es war das älteste und langsamste Tier so Berger Proben des übel zugerichteten Kadavers werden nun nach DNA Spuren des Wolfes untersucht In Fischbachau Kreis Miesbach soll dem Vernehmen nach ein totes Kalb gefunden worden sein Top orf at vom 25 07 2010 Beim Verrichten der Notdurft schwer verletzt In Schönau im Mühlkreis Bezirk Freistadt ist ein Jäger beim Verrichten der Notdurft so unglücklich gestürzt dass er ein Schädel Hirn Trauma erlitten hat Mit Hinterkopf auf Kante aufgeschlagen Der 67 Jährige war mit Kollegen auf der Jagd Den Jagderfolg einen Rehbock feierten sie anschließend Der Pensionist ging dann vor die Türe um seine Blase zu entleeren Dabei stürzte er und landete mit dem Hinterkopf genau auf einer Betonkante Der Rettungshubschrauber flog den Schwerverletzten in das Linzer AKH Top kleinezeitung at vom 21 07 2010 Jäger unter Beschuss der Anrainer Empörung wegen Wildschwein Abschuss bei Schonzeit in Ferndorf Jägerschaft verteidigt die Bejagung Jagd Konflikt auch in Velden Immer wieder prallen auch in Villach die Welten von Jägern und Anrainern aufeinander Der jüngste Fall von verbotener Wildschweinjagd in Villach regt auf Vier Jäger haben in Ferndorf eine Wildsau mit sechs Frischlingen gejagt sagt Auguste Windisch König vom Villacher Tierschutzverein Ein anonymer Anrufer aus Insider Kreisen hat den Tierschützern den Hinweis gegeben Diese erstatteten Anzeige Laut Jagdgesetz dürfen führende Tiere Bachen wie auch Rehe erst ab 1 August geschossen werden ist Windisch König empört Alles war völlig korrekt erklärt hingegen Bezirksjägermeister Gundrich Natmessnig Das Tier war ein Überläufer also nicht das Muttertier Überhaupt müsse man den Schwarzwild Bestand ob der landwirtschaftlichen Schäden den die Tiere anrichten sehr im Auge behalten Rehkitze dürfen weiterleben Aufregung gab es auch in Velden Ein Jäger hat sein Jagdrevier gleich mit einem riesigen und extra breiten Hochsitz markiert und getönt es auf die zwei Kitze einer Reh Geis abgesehen zu haben Außerdem gibt es immer wieder Konflikte mit Hundebesitzern die in einem nahen tierfreundlichen Hotel am Saisser See Urlaub machen Mit einem konstruktiven Gespräch mit Verantwortlichen und Anrainern konnte gestern alles zum Guten gewendet werden Der imposante Hochsitz muss weg die Kitze dürfen auf jeden Fall weiterleben Maßgeblich eingebracht hat sich dabei der Rehwildbeauftragte des Landes Wolfgang Oswald Ängste und Anregungen aus der Bevölkerung sollten sehr ernst genommen werden erklärt er Überhaupt sei gerade in diesem sensiblen Bereich sehr viel Aufklärungsarbeit nötig Beispielsweise dass Hunde im Wald nur angeleint und auf Wegen bleiben sollten Rennen diese quer durch das Gelände verängstigen sie allein durch ihren Geruch das Wild Top krone at vom 21 07 2010 Grausiger Fund Frau stößt beim Beerenpflücken auf toten Jäger Eine Krankenschwester aus Oberösterreich hat beim Beerensammeln im Bezirk Zwettl eine schreckliche Entdeckung gemacht Statt reifen Früchten fand die 42 jährige Christine Sch einen toten Jäger im Dickicht In ihrer Verzweiflung versuchte die Linzerin noch den Mann wiederzubeleben Doch Erich S ein elffacher Großvater dürfte schon eine Stunde vor dem Fund verstorben sein Jetzt sind sie wieder reif und stehen in Niederösterreich in voller Pracht die Früchte des Waldes Als besonderes Paradies für Heidelbeeren gilt die Gegend rund um Arbesbach Mittwochmittag machte sich hier wie kurz berichtet Christine Sch aus Linz auf die Suche nach dem blauen Obst Gegen 14 30 Uhr dann das Horrorerlebnis Die Krankenschwester entdeckte mitten im Wald die Leiche eines Mannes Trotz Schock leitete die Oberösterreicherin sofort Reanimationsversuche ein erst als sich kein Anzeichen auf Atmung feststellen ließ alarmierte die Frau vom nächsten Bauernhof aus die Polizei Schon eine Stunde vor dem Fund dürfte der 71 jährige Waidmann während der Pirsch verstorben sein Der beliebte Rotkreuz Mitarbeiter hinterlässt fünf Kinder elf Enkerln und ein Urenkerl Top noen at vom 14 07 2010 Schrotschüsse auf Kater ALBERNDORF Wer schießt hier auf Streuner Alberndorfer Familie hofft endlich auf ein friedliches Nebeneinander Aufregung herrscht bei Katzenbesitzern im Pulkautal Immer wieder bleiben Vierbeiner spurlos verschwunden Eine Alberndorfer Familie will sich das nicht länger gefallen lassen und geht deshalb an die Öffentlichkeit Einer ihrer Kater hatte sich an einem Juni Abend mit schweren Verletzungen am Auge und am linken Hinterlauf heimgeschleppt Nach einem Befund der Tierärztin sei der Vierbeiner von Schrotkugeln getroffen worden Die Knochen des linken Hinterlaufs wurden zertrümmert Es steckten noch Kugel Fragmente darin berichtet Besitzerin Andrea Strobl Der Kater wurde in der Tierklinik Hollabrunn operiert überlebte mit knapper Not Abgesehen vom menschlichen Leid der Kater gehört meinem jüngsten Sohn der tief schockiert von dieser Tat ist ist der wirtschaftliche Schaden enorm so Strobl Die Tierarztkosten belaufen sich mittlerweile auf rund 850 Euro Doch ein Unglück kommt selten allein Der zweite Kater der Familie ist gar nicht mehr nach Hause gekommen Die Strobls rechnen mit dem Schlimmsten und haben auch schon Anzeige bei der Polizei erstattet Zurecht wie selbst Dr Peter Lebersorger Geschäftsführer des NÖ Landesjagdverbandes gegenüber dem Österreichischen Tierschutzverein ÖTV einräumt Das ist ein Fall für die Polizei denn es widerspricht völlig der jagdlichen Praxis dass Jäger im Juni mit einem Schrotgewehr ins Revier gehen Die Zeit der Schrotjagd sei in Niederösterreich ab 1 Oktober Niederwildsaison Entsetzt zeigt sich auch Marion Löcker vom ÖTV Auch wenn derartige Vorfälle fast an der Tagesordnung stehen Uns als Tierschutzverein werden immer wieder solche Fälle geschildert und auch uns persönlich widerfahren immer wieder Dinge die weder mit dem Jagdgesetz noch mit dem Tierschutzgesetz vereinbar sind Die Strobls hoffen indes dass Aufklärung und das Erregen von Aufmerksamkeit künftig zu einem friedlicheren Zusammenleben zwischen Anrainern und den Schützen denen man kaum auf die Schliche kommt führt Top orf at vom 14 07 2010 Roznik erschossen Jäger als Täter überführt Nach dem Abschuss des Braunbären Roznik im Mai 2009 konnte nun der Täter mittels DNA Spuren auf einer Decke überführt werden Es handelt sich um einen Jäger aus Bad Eisenkappel der schon länger im Visier der Ermittler war Er wird angezeigt Tier nach Abschuss in Decke gewickelt Ende Mai des Vorjahres wurde der junge Braunbär Roznik bei Bad Eisenkappel erschossen Zwei Wochen später wurde der gehäutete Kadaver des Tieres in einem Bachbett im slowenischen Logartal gefunden Seit rund einem Jahr stand ein Jäger aus Bad Eisenkappel im Visier der Ermittler Jetzt konnten sie ihm die Tat nachweisen Auf einer Decke die dem mutmaßlichen Bärentöter gehört konnten DNA Spuren eindeutig dem getöteten Braunbären zugeordnet werden Kriminaltechnische Ergebnisse wurden abgewartet Martinz Akribische Ermittlungsarbeit Oberst Christian Martinz der stellvertretende Leiter des Landeskriminalamtes Kärnten Der Erfolg ergab sich durch die akribische Arbeit der Ermittler Wir mussten noch auf einige Ergebnisse der Kriminaltechnik warten Deshalb ist eine gewisse Zeit verstrichen Die Anzeige der Kriminalpolizei ist am Mittwoch an die Staatsanwaltschaft ergangen bestätigte Martinz In welcher Form Anklage erhoben wird muss der zuständige Staatsanwalt entscheiden Tatverdächtiger in Widersprüche verstrickt Der mutmaßliche Bärentöter will nach wie vor nichts mit der Tat zu tun haben Die Polizei ist aber sicher den Richtigen erwischt zu haben Er hat sich in einige Widersprüche verwickelt Wir konnten aber einige Sachbeweise finden die für uns schlüssig sind dass er mit dem Verschwinden des Bären zutun hat sagte Martinz 10 000 Euro Ergreiferprämie Empfänger von Ergreiferprämie noch unklar Zeugen hatten die Ermittler zu dem Jäger aus Bad Eisenkappel geführt der Roznik getötet haben soll Noch ist unklar wer die 10 000 Euro Ergreiferprämie erhält die unter anderem von vier Pfoten und dem Land Kärnten ausgesetzt wurde Der Unterkärntner Jäger werde seine Lizenz im Fall einer Verurteilung verlieren betonte die Jägerschaft in einer Aussendung Top orf at vom 05 07 2010 Schuss löste sich aus Gewehr Jäger verletzt Ein 40 jähriger Mann aus Deutschkreutz ist durch eine Schussverletzung schwer verletzt worden Der Jäger stieg in seiner Hauseinfahrt aus seinem Auto aus dabei löste sich ein Schuss aus seinem Jagdgewehr Ursache noch unklar Der Mann wurde am Oberschenkel getroffen und schwer verletzt er wurde mit dem Notarztwagen in das Krankenhaus Eisenstadt gebracht Warum sich der Schuss aus dem Gewehr löste ist noch nicht geklärt Top ots at vom 29 06 2010 Österreichischer Tierschutzverein war schneller als Polizei und Jäger und rettete so einem kleinen Fuchs das Leben Salzburg Ein ca 4 Monate alter Fuchs hatte sich in einer Plastikeinkaufstasche verfangen und humpelte durch Hocheck O Ö Eine Passantin verständigte die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins Da die Frau aber auch die Polizei gerufen hatte die wiederum einen Jäger rief war Eile geboten Ein ca 4 Monate alter Fuchs hatte sich in einer Plastikeinkaufstasche verfangen und humpelte durch Hocheck O Ö Foto Österreichischer Tierschutzverein sZum Glück für den Fuchs war die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins schneller als Polizei und Jäger fing den Fuchs ein und rettete ihn auf einen ÖTV Assisi Hof Dort wurde er tierärztlich versorgt wird nun da er stark untergewichtig ist aufgepäppelt und sobald

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  • Initiative zur Abschaffung der Jagd
    sind bis zu drei Mal mehr Tiere als sonst verhungert Die Jäger fordern deswegen Unterstützung aus dem Katastrophenfonds Hohe Schälschäden an den Bäumen In diesem Winter sind mehr Wildtiere als in anderen Jahren verhungert oder an Krankheiten gestorben Fallwild heißt dieser Ausfall bei den Jägern Sie rechnen damit dass die Vorjahreszahl stark übertroffen wird Landesjägermeister Ferdinand Gorton Die Schätzungen liegen leider beim bis zu Dreifachen der bisherigen Rate Die Tiere haben im Schnee nichts zu fressen gefunden und deshalb die Baumrinde angeknappert Durch den strengen Winter sind deswegen zum Leidwesen der Holzbauern auch verstärkt Verbissschäden an den Bäumen aufgetreten Hilfe aus Katastrophenfonds gefordert Nachdem es sich heuer um einen Katastrophenwinter gehandelt hat will die Jägerschaft sich erstmals um Unterstützung vom Land aus dem Katastrophenfonds bemühen sagt Gorton Sollten die Forderungen der Grundeigentümer nach den Wildschäden zu hoch sein befürchtet Gorton dass in Oberkärnten 30 Pachtjagden gefährdet sind Deshalb hält er die Unterstützung durch das Land für besonders wichtig Top Tiroler Tageszeitung am Sonntag vom 10 05 2009 Mutterglück pünktlich zum Mai Der Rehnachwuchs kommt immer im Mai und Juni zur Welt egal wann er gezeugt wurde Die Natur hat nämlich ihre kleinen Wunder So sind Rehe unterschiedlich lange trächtig Zwischen fünf und neun Monate dauert ihre Schwangerschaft von Helmut Pechlaner Wien Fast 99 Prozent der Rehe werden innerhalb von vier Wochen zwischen Mai und Anfang Juni geboren Das ist eine biologisch bewährte Regelung denn sowohl die milde Witterung in dieser Zeit als auch das vielfältige zarte Nahrungsangebot an Blättern und Kräutern bieten die bestmöglichen Lebensbedingungen für Mütter und Kitze Kurz oder lang trächtig Das eigentliche Wunder der Natur besteht jedoch darin dass alle Rehgeißen innerhalb weniger Wochen ihre Mutterschaft beginnen völlig unabhängig davon ob die erfolgreiche Paarung mit dem Bock im Juli oder im November des Vorjahres stattgefunden hat Das heißt also die Trächtigkeit oder Schwangerschaft dauert in der Regel neuneinhalb Monate kann aber bei einer Paarung im Spätherbst schon nach fünf Monaten zu Ende gehen Die Natur besteht darauf Die Geburt muss im Mai stattfinden Das Wunder ist leicht erklärt Die normale Paarungszeit findet im Hochsommer statt Die Rehgeiß wird brünstig und signalisiert ihre Bereitschaft mit starken Duftstoffen und heimlichen Rufen die bei den Rehböcken sehr gut ankommen Trotz dieser Bereitschaft zur Paarung findet eine treibende Hetzjagd der Partner von mehreren Stunden statt Denn erst dadurch wird der Eisprung im baldigen Muttertier ausgelöst Die befruchteten Eizellen Rehmütter bringen meistens Zwillinge zur Welt nisten sich in der Gebärmutter ein durchlaufen einige Zellteilungen und verfallen dann in die so genannte Keimruhe Viereinhalb Monate wird so die Entwicklung der Embryonen im Mutterleib gestoppt Um die Wintersonnenwende also um Weihnachten setzt wieder die volle Weiterentwicklung ein Schließlich wollen alle im Mai Geburtstag feiern Späte Deckung Nicht alle Rehgeißen werden im Sommer erfolgreich gedeckt und deshalb werden jene Ende November Anfang Dezember ein zweites Mal brünstig Diese und auch besonders frühreife junge Geißen werden vom Rehbock gedeckt und die Entwicklung dieses Nachwuchses geht rasch und ohne Pause ebenfalls bis Mai vor sich Eine solche unterschiedliche Trächtigkeitsdauer ist im Tierreich äußerst selten sie kommt aber auch bei einigen unserer Marder vor Neben Fuchs und Hase ist das Reh wohl das bekannteste Wildtier in unserem Land Trotzdem hier noch einige Details Als Paarhufer aus der Unterordnung der Wiederkäuer gehört das Reh zur Familie der Hirsche Vom Verhalten her ist es ein Waldrandbewohner ein typischer Schlüpfer Gerade im Strauchgürtel an den Waldrändern finden Rehe Unterschlupf und Sicherheit aber auch Blatt und Knospennahrung bevor diese Feinschmecker auf den Wiesen sehr wählerisch ihre Lieblingskräuter zupfen Nur die Böcke bekommen ein Geweih aber anders als beim Rothirsch ist die Zahl der Geweihenden auf sechs begrenzt Auf Trophäenjagd Durch Hormone werden der jährliche Stangenabwurf und die Neubildung gesteuert Wie hoch und wie massig das Gehörn eines Rehbocks wird hängt vor allem von den vererbten Anlagen und dem Alter aber auch von der Gesundheit des Tieres ab Während früher Luchse und Wölfe in erster Linie die schwachen Tiere erbeutet haben Charles Darwin hat uns die Folgen einer solchen Zuchtwahl erklärt werden vom menschlichen Jäger überwiegend imposante Trophäen erbeutet Erstaunlich ist auch der Nahrungsbedarf Ein Reh von etwa 20 Kilo Körpermasse frisst täglich zwei bis vier Kilogramm Grünfutter Den höchsten Nahrungsbedarf gibt es im Frühjahr im Spätsommer und im Herbst Im Winter weniger Futter Während wir Menschen glauben dass die armen Rehlein im Winter Hunger leiden müssen hat nun endlich die Wissenschaft das Gegenteil bewiesen Seit Jahrmillionen angepasst schraubt der Organismus auch unserer Rehe den Nahrungsbedarf im Winter dramatisch zurück Die Reserven welche sich Rehe im Herbst angefuttert haben bieten genügend Energie für den Winter Erst im Frühjahr wenn Trächtigkeit Haarwechsel Geweihwachstum und Aktivitäten der Reviermarkierung beginnen steigt der Futterbedarf Unter besten geschützten Bedingungen können Rehe 20 Jahre alt werden Mit zehn beim alten Eisen In freier Natur erreicht kaum ein Tier das zehnte Lebensjahr Das Durchschnittsalter einer Rehwildpopulation beträgt zwei bis drei Jahre Helmut Pechlaner ist Tierarzt und leitete den Alpenzoo Innsbruck bevor er als Direktor in den Tiergarten Schönbrunn nach Wien wechselte Seit dem Jahr 2007 ist der gebürtige Tiroler in Pension Er lebt im Burgenland und übt noch mehrere Funktionen etwa als WWF Präsident aus Top Tiroler Tageszeitung vom 09 05 2009 Futterkrippe war die Dioxinquelle Die Quelle für die Dioxinbelastung der Kühe in der Leutasch ist gefunden Das Gift stammt von einer Wildfütterung Leutasch Bei der Wildfütterungsstelle im Bereich der Weide handelt es sich laut Amtstierarzt Paul Ortner um sechs Futterraufen bei denen die Seitenteile aus alten Strom oder Telegrafenmasten gebaut sind Diese geteerten Pfähle seien ähnlich behandelt wie alte Bahnschwellen und weisen einen hohen Dioxingehalt auf Nach den Befunden weist alles darauf hin dass das die Quelle ist erklärt Ortner Milchuntersuchungen in den umliegenden Betrieben deren Tiere dort nicht hingelangten hätten auch keine Dioxinbelastung ergeben Einen ähnlichen Fall gab es vor einigen Jahren in Kärnten Die Tiere der kleinen Leutascher Mutterkuhherde seien nur nachts im Stall untertags könnten sie relativ frei herumstreunen Sie hätten sich dabei gerne im Bereich der Wildfütterungsstelle aufgehalten die ein bissl am Berghang liegt und erst ab Oktober abgezäunt war Laut Ortner könnten vor allem die Kälber an dem Holz geleckt haben Zudem sei das Erdreich um solche Masten meist auch belastet Das geht aber nicht tief rein denn Dioxin ist nicht wasserlöslich Das Wichtigste sei jetzt dass die Tiere keinen Kontakt mehr zur Dioxinquelle hätten Dennoch zieht der Fall einige Konsequenzen nach sich Der Amtstierarzt geht davon aus dass für die Futterkrippe ein Abbaubescheid vom Umweltreferat kommt Die Pfähle müssten dann nach dem Abfallwirtschaftsgesetz speziell entsorgt werden Völlig unklar ist derzeit ob auch das aus der Krippe gefütterte Wild durch Dioxin belastet ist Bald beginnt die Schusszeit da muss man dann geschossene Stücke und Fleischproben untersuchen ob eine Belastung über dem Grenzwert vorliegt schildert Ortner Zudem wird die Frage der Entschädigung für das nicht verwertbare Rindfleisch und Wildbret zu klären sein Top Kleine Zeitung vom 07 05 2009 Jäger erschoss Hund Eine tierische Tragödie könnte nun vor dem Richter enden Aktiver Tierschutz Steiermark erstattet Anzeige gegen Jäger wegen Tierquälerei Der Vorfall ist in jeder Hinsicht tragisch ein kürzlich erfolgter Hundeangriff auf eine Schafherde in der Südsteiermark endete tödlich für drei Schafe die durch den Gnadenschuss erlöst werden mussten und für einen der beiden Hunde den der zum Ort des Geschehens gerufene Jäger erschossen hat Und eben das könnte nun ein Nachspiel vor Gericht haben da der Aktive Tierschutz Steiermark Anzeige gegen den Jäger erstattet hat Ihm wird ein vorsätzlicher Willkürakt vorgeworfen der dem Hund Schmerzen und ein unnötig langes Leiden zugefügt hätte Bezirksjägermeister Rudolf Gaube stellt sich in diesem Fall voll hinter dem betroffenen Jäger Jeder weiß dass ich den Vorfall sofort dem Disziplinarausschuss gemeldet hätte wenn ein schuldhaftes Handeln des Jägers vorliegen würde Aber das ist hier einfach nicht der Fall Der Bezirksjägermeister kann sich in diesem Fall nicht des Gefühls verwehren dass man hier einfach nur angeblich schießwütige Jäger an den Pranger stellen wolle Gaube Ich bin der letzte der will dass auf Hunde geschossen wird Meine Jäger wissen das und halten sich auch an meine Weisungen Aber es gibt eben Ausnahmesituationen wie zuletzt die leider keine andere Möglichkeit lassen Hier mussten die verbleibenden Schafe geschützt werden aktiver Tierschutz kann nicht nur für Hunde und Katzen gelten Das ist meine Kritik am Tierschutz Herbert Oster Präsident des Aktiven Tierschutzes Der Hund hat Schafe gerissen das ist verwerflich darüber ist nicht zu diskutieren Unser Vorwurf bezieht sich lediglich auf den Zeitraum wo der Jäger den Hund angeschosssen hat bis zum finalen erlösenden Schuss Aussagen zufolge ergibt sich hier ein Zeitfenster von 20 bis 30 Minuten Das ist unnötiges Leiden und Tierquälerei Daher die Anzeige Gaube dementiert wiederum dieses Zeitfenster Und auch Oster gibt zu Hier stehen Aussagen gegen Aussagen Eine Entscheidung wird letztlich das Gericht treffen müssen Top orf at vom 07 05 2009 Aus für die Fallenjagd Das Aus für die Fallenjagd wird der Landtag am Donnerstag beschließen Ebenfalls auf der Tagesordnung stehen neue Spielregeln für die parlamentarische Arbeit und ein Abfallwirtschaftsgesetz Fallen Füchse Marder oder Iltisse können ab kommenden Oktober aufatmen Ab dann ist in Oberösterreich die Jagd mit Fangeisen in den Wintermonaten verboten wie der Landtag beschließen wird Anlass ist der Fall eines Marchtrenker Mädchens das mit der Hand in ein unerlaubt aufgestelltes Fangeisen gegriffen hatte Ab Herbst sind deshalb nur mehr Kastenfallen erlaubt darüber sind sich alle vier Landtagsfraktionen einig Top orf at vom 05 05 2009 EU Drohung soll Braunbären retten Die EU schaltet sich nun in die Rettung der heimischen Braunbären ein Falls Österreich der EU Richtlinie zum Schutz der Braunbären nicht nachkommt droht eine Klage Davon könnte auch NÖ betroffen sein WWF verlangt nationalen Bärengipfel Im Ötschergebiet gibt es nur noch zwei männliche Braunbären einen in Nieder den zweiten in Oberösterreich Noch konnten sich die betroffenen Bundesländer aber nicht auf die Ansiedlung weiterer Bären einigen Der WWF will nun einen nationalen Bärengipfel einberufen 20 Braubären sind verschwunden Aussterben könnte nur durch das Auswildern von zehn Bären verhindert werden Zehn Braunbären müssten in Niederösterreich Oberösterreich und der Steiermark ausgewildert werden heißt es beim WWF Damit will man ein Aussterben der Bären verhindern Seit Mitte der 90 er Jahre sind im Ötschergebiet etwa 20 Braunbären verschwunden Das Bundeskriminalamt hat nur einen illegalen Abschuss nachweisen können Erst vor wenigen Wochen scheiterte ein Bärengipfel in der Steiermark Pernkopf Grenzüberschreitende Lösung Aus dem Büro von Landesrat Stephan Pernkopf ÖVP hieß es dass eine grenzüberschreitende Lösung sinnvoll sei Wenn die Steiermark und Oberösterreich auch dafür seien würde man sich dem Auswilderungsprojekt nicht verschließen Der Ball liegt nun beim Umweltminister WWF Forderung an Umweltminister Niederösterreich kann sich nicht an den Steirern abputzen entgegnete WWF Bärenprojektleiter Christoph Walder Der WWF sieht nun Umweltminister Nikolaus Berlakovich ÖVP am Zug dieser müsse einen nationalen Gipfel zur Rettung der Ötscherbären einberufen Top orf at vom 04 05 2009 Kein Einvernehmen bei Bärenprogramm Die EU verlangt von Österreich Auskunft über die Einhaltung des Artenschutzes für Braunbären Nach Ansicht von Landesrat Manfred Wegscheider SPÖ sei in Sachen Wiederansiedlung kein Einvernehmen mit den Jägern herzustellen gewesen Land will Bären wiederansiedeln Die Abteilung für Natur und Biodiversität der EU Kommission hatte der Republik Österreich einen Brief geschrieben wonach man wissen wolle was die Behörden zur Einhaltung des Artenschutzes für den gefährdeten Braunbären täten Der steirische Naturschutzlandesrat Manfred Wegscheider erklärte auf Befragen man habe bei Gesprächen alle beteiligten Seiten an einem Tisch gehabt und die zuständige Fachabteilung des Landes habe eine positive Stellungnahme zur Wiederansiedlung von Braunbären zur Stärkung der bestehenden Population von zwei Tieren gegeben Projekt politisch vorläufig gestorben Ohne die Zustimmung von Weidmännern und Forstwirtschaft also auch den Grundeigentümern werde es aber nicht gehen sagte Wegscheider Damit sei das Projekt politisch vorläufig gestorben Wegscheider sagte seitens der Jägerschaft sei man der Meinung dass die Wiederansiedlung so nicht umsetzbar sei sondern nur über Zuwanderung von Braunbären Grüne Bankrotterklärung für den Artenschutz Für den Grünen Landtagsabgeordneten Lambert Schönleitner liegt die Verantwortung in der Steiermark Ein neuerliches Aussterben der Bären wäre eine Bankrotterklärung für den Artenschutz Die beiden Landesräte Manfred Wegscheider und Johann Seitinger ÖVP würden es nicht schaffen sich an einen Tisch zu setzen und ein Bärenrettungskonzept umzusetzen Rettungsprogramm in Oberösterreich Die Grünen hätten bereits zwei diesbezügliche Landtagsinitiativen gestartet Oberösterreich habe ein Bärenrettungsprogramm zusammengebracht im kleinen Slowenien würden Hunderte Meister Petz durch die Wälder streifen so der Grüne Abgeordnete In der heutigen Zeit müsste ein Nebeneinander von Jagd und Artenschutz auch in Österreich längst möglich sein Top welt de vom 01 05 2009 Erster Wolf in Österreich entdeckt In Österreichs Wäldern lebt erstmals seit vielen Jahren wieder ein Wolf Vermutlich seit etwa einem Monat streune das Tier im südlichsten Bundesland Kärnten zwischen den Orten St Veith und Feldkirchen herum erklärte der Kärtner Wildtierexperte Bernhard Gutleb auf der Internetseite des Österreichischen Rundfunks ORF Der Wolf ist zurück in Österreichs Wäldern Anhand von Kot sei der Wolf eindeutig ausgemacht worden Experten gehen davon aus dass Österreich Lebensraum für 200 Wölfe bietet In den vergangenen Jahren hätten immer wieder einzelne Tiere in Kärnten vorbeigeschaut erklärte Gutleb Sie kämen meist aus Slowenien und Italien wo sich die Population stabilisiert habe In Polen gibt es nach Schätzungen mehr als 1000 Tiere in der Slowakei etwa 400 Kleinere Bestände findet man in Ungarn In Deutschland wird ihre Zahl auf über 30 geschätzt In Österreich ist der Wolf streng geschützt und als ganzjährig geschontes Wild in der Jagdordnung verankert Top orf at vom 01 05 2009 Jagdhütte am Leonsberg abgebrannt Eine Jagdhütte am Leonsberg im Zimnitzgebiet bei Bad Ischl ist in der Nacht auf Freitag ein Raub der Flammen geworden Ein Jäger der sich mit Jagdgästen am Brandort aufhielt alarmierte die Einsatzkräfte Schwieriger Aufstieg Der Notruf ging gegen 1 43 Uhr ein Da die Jagdhütte auf einer Höhe von 1 300 Metern Seehöhe lag konnten die Einsatzkräfte den zweistündigen Aufstieg nicht sofort in Angriff nehmen Zu diesem Zeitpunkt war die Hütte laut dem dort anwesenden Jäger aber bereits nicht mehr zu retten Kontrolle des Brandortes Eine fünfköpfige Truppe der Feuerwehr wurde schließlich noch entsendet um den Brandort zu kontrollieren und ein mögliches Übergreifen der Flammen auf den angrenzenden Wald auszuschließen Der Brand dürfte laut Polizeibericht von dem Ofen in der Hütte ausgegangen sein Die Höhe des Sachschadens war vorerst nicht bekannt Die Gefahr eines Waldbrandes konnte ausgeschlossen werden da die Hütte direkt in einem Schneefeld lag so die Feuerwehr Top Salzburger Nachrichten vom 30 04 2009 Tote Mutter von Bär Moritz identifiziert DNA Analysen halfen doch wie die Bärin starb bleibt ungeklärt Wien Bis zu 35 Braunbären lebten bis vor wenigen Jahren noch in Österreich hauptsächlich im Ötschergebiet im Salzkammergut sowie im Süden von Kärnten Bis auf drei sind dann alle auf rätselhafte Art und Weise verschwunden Braunbär Moritz treibt sich derzeit zwischen der Obersteiermark Oberösterreich und Salzburg umher sein Vater Djuro trottet weiter im Ötschergebiet herum und ein knapp zweijähriges Bärenweibchen wurde ausgestopft im Keller eines niederösterreichischen Jägers gefunden Jahrelang versuchte eine Sonderkommission des Bundeskriminalamts das Verschwinden der Bären zu klären Mit dem Ergebnis Viele könnten einfach abgeschossen worden sein Beweise gebe es aber keine Jetzt konnte zumindest ein kleines Rätsel um eine 2002 aus dem Ötschergebiet verschwundene Bärin geklärt werden DNA Analysen an einem später gefundenen Schädel ergaben es handelte sich um die Bärin Rosemarie aus dem WWF Bärenprojekt die Mutter von dem noch lebenden Bären Moritz Nach Darstellung von Bärenanwalt Georg Rauer sei Rosemarie eine große Hoffnungsträgerin gewesen das Bärenansiedelungsprogramm in Österreich zu beschleunigen Freilich Ungeklärt bleibt wie Rosemarie ums Leben gekommen ist Top orf at vom 30 04 2009 Verurteilt Jäger mit Reitpeitsche traktiert Am Landesgericht wurde am Mittwoch ein Primararzt verurteilt nicht wegen eines Kunstfehlers sondern weil er mit seiner Reitpeitsche einen Jäger traktiert haben soll Haft auf Bewährung und Geldstrafe Der Arzt war in der Weitwörther Au mit seiner Kutsche unterwegs sein Hund lief nicht angeleint daneben Ob der Jagdaufseher einen Ausweis zeigte ob der Primar den Mann mit der Peitsche nur antippte oder auf ihn einschlug darüber gehen die Aussagen auseinander Der Mediziner wurde jedenfalls wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen die Staatsgewalt schuldig gesprochen Sechs Monate Haft auf Bewährung und 500 Euro Schmerzensgeld lautet das Urteil Top noen at vom 29 04 2009 Reh Kadaver als Köder HETZMANNSDORF Um Füchse anzulocken band ein Jäger ein totes Reh an einen Masten Einem Anrufer stinkt s zum Himmel Das stinkt ja zum Himmel war ein NÖN Anrufer empört Denn mitten auf einem Feld bei Hetzmannsdorf wurde von einem Jäger ein totes Reh an einem Strommasten angebunden um Füchse anzulocken und zu erschießen Vor allem bei den sommerlichen Temperaturen laben sich aber eher Fleischfliegen an dem Kadaver als Füchse Außerdem berichtet der Anrufer dass bereits im Vorjahr ein ganzes Schaf auf diesem Luderplatz wie es in der Jägersprache genannt wird langsam verwest ist Da entwickelt sich doch ein Seuchenherd Das ist unverantwortlich vor allem wenn man bedenkt dass der Jagdleiter sogar Lebensmittelkontrolleur ist ärgert sich der Anrufer über die Rücksichtslosigkeit die ein Waidmann hier an den Tag legte Karl Wittmann Bezirksjägermeister gibt Entwarnung was den Seuchenherd betrifft Nein hier besteht keine Gefahr nur Füchse oder Marder nehmen dieses Fleisch Allerdings zeigt sich Wittmann über die Methoden seiner Jagdkollegen überrascht denn üblicherweise werden keine ganzen Tiere auf einen Luderplatz gelegt Normalerweise nimmt man da Ausbrüche oder nur Stücke von Tieren Diese legt man dann aber nicht offen aufs Feld sondern vergräbt sie Der Fuchs gräbt es dann schon aus berichtet der Bezirskjägermeister Wittmann forschte bei den Waidmännern nach wer das Reh dort angebracht haben könnte doch von den Hegeringleitern will es niemand gewesen sein Ich werde hier aber noch weiter nachforschen Außerdem muss das Tier aus dem Weg geräumt werden denn so macht es ja überhaupt keinen Sinn versprach der Bezirksjägermeister den Kadaver entfernen zu lassen Top bvz at vom 29 04 2009 Schuss auf Jagdhund BEZIRK OBERPULLENDORF Er habe geglaubt auf eine Rehgeiß zu schießen verantwortete sich der Jäger Er muss 500 Euro Strafe zahlen Direkt im Wald am Ort des blutigen Geschehens fand vorige Woche die Gerichtsverhandlung rund um den qualvollen Tod einer hochdekorierten Jagdhündin statt Das Tier war am 26 April 2007 angeschossen worden und verendete an den Folgen eines Hüftschusses Erst sechs Tage später fanden die Besitzer die Hündin Angeklagt wurde ein 50 jähriger Jäger aus Wien dem Tierquälerei und schwere Sachbeschädigung vorgeworfen wurde juristisch handelt es sich bei einem Tier um eine Sache Er war am Dienstag der Vorwoche ebenso beim Lokalaugenschein im Waldstück im Bezirk Oberpullendorf dabei wie der Besitzer der getöteten Hündin ein Lehrer aus dem Bezirk Oberpullendorf der immer noch um die damals zweijährige Ria trauert Die Hündin war das Ergebnis jahrzehntelanger Zuchtarbeit Sie wurde mit den höchsten Bewertungen prämiert Der Wiener hatte sich nicht schuldig bekannt Er habe geglaubt auf eine Rehgeiß zu zielen Vor Ort widerlegte der Schießsachverständige Ingo Wieser diese Version Der Sachverständige sagte wenn man aus so kurzer Entfernung schießt sieht man das Zielobjekt erklärte Richterin Mag Birgit Falb die die Verhandlung leitete Angeblich wurde der Schuss aus einer Entfernung von 20 bis 30 Meter abgefeuert In einer Blutlacke war ein Splitter des Oberschenkelknochens der Hündin gefunden worden Dort muss die Anschussstelle gewesen sein berichtete die Richterin Das passte weder örtlich noch zeitlich mit der Version des Beschuldigten überein so die Richterin Sie verurteilte den Mann zu einer Geldstrafe von 500 Euro 2 000 Euro muss der Wiener symbolisch als Schadenersatz an den trauernden Hundebesitzer bezahlen Ein Gutachten beziffert den Wert der verstorbenen Hündin mit 5 100 Euro Es ist kein Kavaliersdelikt wenn man ein Tier anschießt und verenden lässt erklärte der Hundebesitzer der früher selbst Jagdaufseher war Nach dem Vorfall habe ich mich zur Gänze von der Jagd zurückgezogen so der Lehrer Der Wiener nahm das Urteil an auch die Staatsanwaltschaft verzichtete auf Rechtsmittel Somit ist das Urteil rechtskräftig Top orf at vom 28 04 2009 Braunbär Moritz soll Sender bekommen Braunbär Moritz der seit Ende seines Winterschlafs mindestens zehn Wildtiere in einem Gehege auf der Rasslalm Bezirk Liezen gerissen hat soll nun betäubt und mit einem Sender ausgestattet werden Moritz dürfte sich zurückgezogen haben Derzeit dürfte sich das acht Jahre alte Tier zurückgezogen haben Wohin es wandert und wie es sich weiter verhält sei unklar Zehn Wildkadaver gefunden Bisher wurden die Kadaver von sechs Hirschen und vier Stück weiblichen Kahlwilds gefunden Moritz könnte aber noch mehr Rotwild gerissen haben vermuten Jäger und Bärenanwalt Moritz ist äußert geländegängig Der Bär wurde sowohl in großen Höhen als auch in Pichl gesichtet st hubertus at vom 27 04 2009 Jagd und Jäger im Visier der Gesellschaft Kärntner Jägerschaft BG Hermagor Aktuelles April 2009 Anfang März 2009 fand im Festsaal des Rathauses in Kötschach Mauthen der diesjährige Bezirksjägertag der Kärntner Jägerschaft Bezirksgruppe Hermagor statt Man könnte den diesjährigen Bezirksjägertag unter das Motto Jagd und Jäger im Visier der Gesellschaft stellen Der Wind der uns Jägern aus mancher gesellschaftlichen politischen oder medialen Richtung entgegen bläst von Urteilen des Europäischen Gerichtshofes bis hin zu Jagd und Wildstörungen im Revier sollte uns wachsam machen Durch die stetige Urbanisierung unserer Gesellschaft nimmt das Verständnis von Nichtjägern und Freizeitaktivisten für das Jagen tendenziell ab Bevor Brüssel oder Jagdgegner den Gestaltungs und Handlungsspielraum der Jagd noch mehr einschränken und das Weidwerk zum bürokratischen oder gesellschaftlichen Hürdenlauf werden lassen sind wir gefordert unsere Positionen offen zu legen ein passives Einigeln in bisherige Gewohnheiten ist zu wenig Wer Jagd und Jäger ins Visier nimmt stößt auf höchst unterschiedliche jagdliche Praktiken und Traditionen Diese Mannigfaltigkeit resultiert aus der Vielgestaltigkeit der ökologischen kulturellen politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Jagd Nach den Jagdhornsignalen der JHGB Kötschach Mauthen eröffnete BJM Ing Carl Gressel die Bezirksversammlung und begrüßte die zahlreich anwesenden Ehrengäste Von der Kärntner Jägerschaft LJM DI Dr Ferdinand Gorton Frau Gf Mag Fredys Burgstaller Gradenegger Bezirkshauptmann Dr Heinz Pansi Labg Bgm Ing Ferdinand Hueter Polizei Bezirkskommandant Mj Werner Mayer DI Wilfried Strasser v BFI Hermagor Bgm Walter Hartlieb Ofö i R Ing Mathias Wieser die Mitglieder des Bezirksausschusses und die vollzählig anwesenden Delegierten und Hegeringleiter mit einem Weidmannsheil In einer Gedenkminute wurde aller im abgelaufenen Jagdjahr verstorbenen Jagdkameraden gedacht Nach den Berichten der Referenten stellte BJM Ing Gressel fest dass die hervorragende Beteiligung an der heutigen Bezirksversammlung ein Beweis für die Verbundenheit der Gail Gitsch und Lesachtaler Jäger und Bauernschaft mit der Jägerschaft im Bezirk darstelle Der harte und lange Winter stellt Wild und Jägerschaft vor neue Herausforderungen Es wird sich erst im Frühjahr zeigen ob die Planung der Abschussfreigaben für die Planperiode 2008 2009 richtig war und den 3 ff des Kärntner Jagdgesetzes Rechnung trägt Der heurige Winter so BJM Gressel mit außergewöhnlich hohen Schneelagen seit Ende November führte zu einer enormen Belastung für unser Wild BJM Gressel fordert ein neues Gesetz das eine räumlich und zeitlich begrenzte Schließung des Waldes und Schonung der darin lebenden Wildtiere beinhaltet das heißt die Jägerschaft fordert mehr Ruhezonen für das Wild Die heutige Freizeitgesellschaft sprich Wintersportler Tourengeher Langläufer und Schneeschuhwanderer die abseits von Pisten unterwegs sind verursacht vermehrt einen stressbedingten Tod des Wildes und führt zu gewaltigen Schälschäden Des weiteren fordert Gressel ein flächendeckendes Fütterungskonzept für das Bundesland Kärnten und weitere behördlich ausgewiesene Wildruhezonen die letztendlich in Absprache mit Forstbehörden Grundbesitzern dem Tourismus und den alpinen Vereinen neu geschaffen werden müssen Das vor zwei Jahren initiierte Projekt Respektiere deine Grenzen Ruhe für das Wild während des Winters sollte der breiten Öffentlichkeit und den vielen Naturnutzern noch mehr vor Augen geführt werden Die Wildtiere senken im Winter die Körpertemperatur ab um mit ganz wenig Kalorien und viel Ruhe durch den Winter zu kommen Diese teilweise unbewussten Störungen durch Freizeitaktivisten lösen beim Wild Stress aus und dieser ist in dieser Notlage absolut tödlich für die Tiere Die Kärntner Jägerschaft hat in Kooperation mit dem Österreichischen Bundesheer für die Bezirke Hermagor und Spittal Fütterungsaktionen durch geführt und dazu aufgerufen dem Wild Ruhe zu gönnen um Schälschäden im Wald zu vermeiden Für die Bezahlung der von den Ruhestörern indirekt verursachten Schälschäden bleibt nur der Jäger als einziger übrig Laut Labg Bgm Ferdinand Hueter ist die Politik aufgerufen mit den Betroffenen neue Spielregeln zu schaffen Auch Bezirkshauptmann Dr Pansi spricht sich für eine gemeinsame Lösung dieser Problematik aus DI Wilfried Strasser schließt aus der Sicht der Forstbehörde lokale Auswirkungen auf Schälschäden verursacht durch den Tourismus nicht aus und verweist auf dadurch bedingte punktuelle Waldverwüstungen im Gail und Lesachtal Die diesjährige Bezirksversammlung stand auch im Zeichen eines Generationswechsels was die Funktion des BJM Stellv und der Bezirksausschussmitglieder betrifft Zum neuen BJM Stellv wurde Bruno Maurer aus Rattendorf gewählt Neu in den Bezirksausschuss wurden Ferlitsch Stefan Vorderberg Guggenberger Josef St Lorenzen Les DI Mörtl Manfred Passriach gewählt Im Rahmen dieses Bezirksjägertages wurden auch folgende langjährige verdienstvolle Jagdfunktionäre mit den Ehrenzeichen in Gold Silber und Bronze für besondere Verdienste um die Jagd in Kärnten geehrt und ausgezeichnet Walter Schmid Peter Webhofer Horst Funder Erhard Maier ÖR Franz Unterguggenberger Georg Guist Adolf Kröpfl Joachim Fankhauser Andreas Umfahrer Franz Schlegula Walter Krieber DI Hans Müller Oberst i R Johann Rieder Top volksblatt at vom 25 04 2009 Neuer Verdacht rund um Mensdorff Pouilly Wie das Nachrichtenmagazin profil berichtet nimmt die Affäre um den Waffenlobbyisten Alfons Mensdorff Pouilly eine neue Wendung Dem Magazin zufolge stand der mutmaßliche Drahtzieher der Siemens Schmiergeldcausa Dr Roland K auch in Diensten von Mensdorff Pouilly Er überarbeitete demnach in dessen Auftrag die Firmenkonten der Brodmann Business S A Das Unternehmen auf den British Virgin Islands steht im Verfügungsbereich Mensdorff Pouillys und wurde von den Behörden zuletzt im Zusammenhang mit mutmaßlichen Schmiergeldzahlungen rund um den britischen Rüstungskonzern BAE Systems untersucht Roland K gilt in Akten des deutschen Siemens Schmiergeldskandals als Spinne im Netz und soll für Siemens Schmiergeld Millionen zu Offshore Firmen transferiert haben Der 54 jährige Niederösterreicher starb im Herbst 2008 bei einem Jagdunfall durch eine Kugel aus der eigenen Flinte Mensdorff Pouilly war einst für Siemens in Ungarn als Berater tätig Die Staatsanwaltschaft Wien will nun etwaige Verbindungen zwischen Mensdorff Pouilly und der Siemens Affäre prüfen Das bestätigt der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien Gerhard Jarosch gegenüber profil Top KLeine Zeitung vom 23 04 2009 Tierschützer zeigen Jäger an GAMLITZ Der Aktive Tierschutz kritisiert einen Jäger Am Montag war ein Hundehalter aus Heimschuh von Polizisten nach Gamlitz gerufen worden weil seine beiden Hunde Schafe gerissen hatten Dort angekommen fand er einen Hund winselnd vor Er war vom Jäger angeschossen und 30 Minuten liegen gelassen worden behauptet er Ein Polizist relativiert Es vergingen drei Minuten bis zum Gnadenschuss Und wir erstatten Anzeige wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht Der Aktive Tierschutz kontert Anzeige wegen Tierquälerei Top Kronen Zeitung vom 22 04 2009 Bär Moritz WWF pocht auf mehr Akzeptanz Slowenien oder Trentino zeigen es vor Bär und Mensch leben in bester Eintracht Und das obwohl in diesen Ländern weit mehr der zotteligen Vierbeiner vorkommen als in Österreich Warum das so ist weiß Christoph Walder vom WWF Im Trentino beispielsweise ist die Behörde weit aktiver als hierzulande Es wird verstärkt auf Aufklärung gesetzt Kommt es tatsächlich einmal zu einem Zwischenfall ist man sofort vor Ort um zu helfen und Tipps zur künftigen Problemvermeidung zu geben Die Tierschützer befürchten vor allem eines Dass das Totstellen der steirischen Behörden zu einer immer schlechteren Stimmungslage gegenüber dem Bären Moritz führt und dass damit die Gefahr von illegaler Selbsthilfe steigt meint Walder Top Niederösterreichische Nachrichten vom 21 04 2009 Bezirksjäger HOLLABRUNN BEZIRK Nationalratsabgeordneter Heribert Donnerbauer Landtagsabgeordnete Heribert Donnerbauer BH Stv Christoph Wimmer Bürgermeister Helmut Wunderl Bauernkammerobmann Richard Hogl Bezirksjagdbeiratsobmann Josef Mattes Landeskammerrat Johann Rohringer und Ehrenbezirksjägermeister Josef Dolezal waren die Ehrengäste von Karl Wittmann am Bezirksjägertag im Hollabrunner Stadtsaal Der Bezirksjägermeister berichtete dass die Abschusszahlen im abgelaufenen Jagdjahr nahezu verdoppelt werden konnte und dankte den Ausschusschefs sowie den Hegeringleitern für deren Einsatz im Sinne von Jagd und Hege Referate hielten Amtstierarzt Johann Wittmann und Andreas Radlinger vom NÖ Landesjagdverband Besondere Themen die Direktvermarktung von Wild Tierschutzfragen und die Jagdhundeverordnung Schließlich wurden zahlreiche langjährige Jagdkartenbesitzer mit den Ehrenbrüchen in Bronze Silber und Gold ausgezeichnet sowie einige verdiente Jäger mit Ehrenzeichen in Bronze Silber und Gold geehrt Top orf at vom 21 04 2009 Jagdhaus brannte 400 000 Euro Schaden Auf dem Alpl bei Krieglach im Bezirk Mürzzuschlag ist Montagabend ein Jagdhaus bis auf die Grundmauern niedergebrannt Der Schaden beträgt laut Polizei 400 000 Euro Anrainer alarmierte Feuerwehr Ein Anrainer am gegenüberliegenden Hang bemerkte den starken Rauch und alarmierte die Feuerwehr Als die Einsatzkräfte mit 54 Mann zur Jagdhütte kamen stand sie bereits in Vollbrand Laut Polizei war zum Zeitpunkt des Brandes niemand im Haus Wertvolle Antiquitäten verbrannten Die 200 Jahre alte Jagdhütte brannte völlig aus Der Schaden ist enorm da es in der Hütte auch zahlreiche wertvolle Antiquitäten gab Brandursache noch unklar Wieso das Feuer ausbrach ist derzeit noch völlig unklar Ermittler des Landeskriminalamtes sind im Einsatz um die Brandursache zu klären Verletzt wurde bei dem Brand niemand Top im salzkammergut at vom 17 04 2009 Braunbär Moritz ist wach Die Behörde schläft Gegen den Salzkammergutbären Moritz der sich vollkommen artgerecht und natürlich verhält läuft in der Steiermark eine regelrechte Hetzkampagne Der WWF dementiert auf das Heftigste dass Moritz ein Problembär sei weil er sich wie alle anderen Wildtiere und besonders in schneereichen Wintern fallweise auch von anderen Wildtieren ernährt Stimmung verschärft sich Es kommen jährlich viel mehr Hirsche durch Lawinen zu Tode als durch Beutegreifer stellt WWF Bärenexperte Christoph Walder klar Dennoch kann man weder die Lawinen abschaffen noch alle Füchse oder Steinadler die auch mal Rehe oder Gämse reißen Es ist die gesetzliche Pflicht der steirischen Landesräte Wegscheider und Seitinger sowie der zuständigen Behörde die Hatz gegen Bären durch fachliche Information vor Ort und in den Medien zu entschärfen Wenn sich die Behörde weiterhin tot stellt und die Menschen vor Ort allein lässt steigt die Gefahr von illegalen Selbsthilfen warnt Walder Der Österreichische Bärenmanagementplan den die Steiermark mit beschlossen und verabschiedet hat sieht vor dass beim Auftreten von Vorbehalten gegenüber Bären sowie natürlichen Wildschäden durch Bären intensive Informations und Aufklärungsarbeit für betroffene Interessensgruppen notwendig ist und gemeinsame Lösungen gesucht werden müssen Derzeit lässt die Steirische Landesregierung die Menschen in der Region mit ihren Sorgen und Problemen jedoch vollkommen allein Das Totstellen der Behörde in Kombination mit möglicherweise irrationalen Ängsten vor Ort führt zu einer immer schlechteren Stimmungslage gegenüber dem Bären die in Kurzschlusshandlungen münden könnte die niemand will so Walder Zuständige Landräte schweigen Wer in der Natur wirtschaftet muss immer auch mit natürlichen Ausfällen rechnen so der WWF Es gehe an der Realität vorbei den Bären dafür verantwortlich zu machen dass er sich seine Nahrung in der Natur sucht Die zuständigen steirischen Landesräte Wegscheider und Seitinger sollen sich endlich zu Wort melden und das Gespräch mit Jägern Forstwirten Grundbesitzern und anderen Betroffenen suchen und organisieren Gemäß der Jagd und Naturschutzgesetze der Steiermark ist die Landesbehörde für den Bären wie für alle anderen Wildtiere zuständig Die Landesregierung hat auch nach internationalen Rahmengesetzen die Verpflichtung den Bären in einem günstigen Erhaltungszustand zu bewahren Top Kronen Zeitung vom 16 04 2009 Hirsch flüchtete in Panik auf Dach Wildtier war plötzlich im Vorgarten gefangen Lärm riss Hausbewohner aus Schlaf Diese Nacht werden die Bewohner einer Siedlung in Biedermannsdorf Bezirk Mödling wohl nicht so bald vergessen Ein Hirsch hatte sich in die Gärten verirrt suchte nach einem Fluchtweg Schließlich sprang das in Panik geratene Wild auf ein Vordach Ein Polizist Alle Versuche das Tier einzufangen waren erfolglos Kurz nach 3 Uhr Früh hatte sich der Hirsch offenbar auf der Suche nach saftigem Grün in die gepflegten Gärten einer Reihenhausanlage verirrt Zwischen den Zäunen und Mauern war das scheue Wild jedoch gefangen Da das Tier hier keinen Weg zurück in die freie Natur fand dürfte es rasch in Panik geraten sein vermuten Anrainer Jedenfalls schaffte es der verschreckte Hirsch auf ein zwei Meter hohes Vordach zu springen Dort gingen unter den Hufen des Geweihträgers zahlreiche Ziegel zu Bruch und stürzten krachend zu Boden Durch den Lärm wurden die Hausbewohner geweckt sie alarmierten sofort die Polizei Wir haben eine Tierärztin zu Hilfe gerufen erklärt ein Beamter Der Plan Erst sollte der Hirsch betäubt danach eingefangen werden Doch auch die Expertin kam nicht nahe genug an das mittlerweile aggressiv gewordene Tier heran das sogar durch ein Fenster ins Haus flüchten wollte Schließlich war die Gefahr zu groß dass jemand durch Geweihspitzen verletzt wird sagt ein Polizist Der Hirsch musste erlegt werden Woher das Wild gekommen war ist unklar Denn laut Jagdaufseher sei diese Rasse in unseren Wäldern gar nicht heimisch Top Niederösterreichische Nachrichten vom 14 04 2009 Es bleibt dabei Adler wurde abgeschossen STRAFE BESTÄTIGT Auch der Unabhängige Verwaltungssenat befand Jäger des Abschusses eines seltenen Adlers für schuldig BERNHARDSTHAL Jener Jäger der am 30 Dezember 2007 bei Bernhardsthal einen Seeadler abgeschossen haben soll von der Jagdbehörde als schuldig empfunden und mit 4 000 Euro Strafe wegen Verstoßes gegen die Weidgerechtigkeit bestraft worden war ist mit seiner Berufung beim Unabhängigen Verwaltungssenat UVS abgeblitzt Zur Vorgeschichte Die Polizei hatte das Auto des Jägers untersucht und Blutspuren gefunden Die DNA Analyse ergab dass sich Seeadlerblut an einem Verbandspäckchen in der Fahrertür und im Kofferraum fand Blut von gleich zwei unterschiedlichen Seeadlern Im Bescheid von 7 April wurde die Strafe der Bezirkshauptmannschaft nicht nur bestätigt der UVS sah die Tatsache auch als erwiesen an dass der Jäger und Hegeringleiter der erst vor kurzem von seinen Kollegen für seine verdienstvolle Tätigkeit im Hegering geehrt worden war den Seeadler vorsätzlich erlegt hat Dies ergibt sich auch daraus dass er selbst ausführte dass er einen Seeadler erkenne heißt es in dem Bescheid des UVS Bei der Berufungsverhandlung hatten der Jäger und sein Rechtsanwalt Leopold Boyer mit einem Gegengutachten versucht zu argumentieren dass das im Auto des Jägers gefundene Blut kein Seeadlerblut gewesen sei Der UVS hingegen sah es nicht als gesichert an dass die nachträglich untersuchten Blutspuren des Gegengutachtens dieselben waren wie sie für das Gericht genommen worden waren bzw dass das Verbandspäckchen nicht nachträglich verändert worden wäre Dem Jäger bleiben jetzt zwei Möglichkeiten Er kann die 4 000 Euro Strafe plus 1 200 Euro Verfahrenskosten zahlen oder binnen sechs Wochen Beschwerde beim Verwaltungs oder Verfassungsgerichtshof erheben Ob er diese Möglichkeit ergreifen wird ist noch offen im Laufen ist jedenfalls bei der Bezirkshauptmannschaft das Verfahren auf Entzug der Jagdberechtigung Eben weil der Jäger einen ganzjährig geschützten Vogel abgeschossen hat Reaktion des WWF World Wide Fund For Nature der sich massiv für die Wiederansiedelung der seltenen Vögel stark macht Wir sehen das Urteil als Fingerzeig dass man bei uns nicht damit durchkommt massiv gefährdete Wildtiere illegal abzuschießen kommentiert Christian Pichler Und auch Peter Lebersorger von der Zentralstelle der Landesjagdverbände ist froh dass dieser Kardinalverstoß gegen das Jagdrecht jetzt anerkannt sei Jeder weitere Jäger der beim Abschuss eines Seeadlers erwischt wird hat damit zu rechnen dass ihm sein Jagdschein auf bis zu fünf Jahre entzogen wird Top Kronen Zeitung vom 11 04 2009 Attergaubär Moritz nervt Jäger Meister Petz riss in der Steiermark wieder Hirsch und näherte sich einer Fischzucht Er suchte seine Futterquelle ein zweites Mal auf Zwei Wochen nachdem Attergaubär Moritz auf der steirischen Rasslalm einen Hirsch gerissen hatte holte er sich einen Kilometer entfernt einen zweiten Hirsch und näherte sich einer Fischzucht scheut aber weiterhin Menschen sodass er sich artgerecht verhält Die steirische Landesregierung trägt rein gar nichts zur Aufklärung der Bevölkerung bei ärgert sich WWF Bärenexperte Christoph Wal der Nachdem Moritz bei Bad Mitterndorf nun einen zweiten Hirsch gerissen und sich in Pichl Kainisch auch einer Fischzucht genähert hat in deren Umfeld es Wanderwege und eine Motocross Strecke gibt wird die Gefahr immer größer dass entnervte Jäger den Bären abknallen könnten Petz Moritz wurde nämlich auch im Raum Lengdorf gespürt ehe er wieder weiter Richtung Salzkammergut zog Er ist den Menschen näher als vielen lieb ist wurde sofort polemisiert Obwohl sich Moritz bisher von menschlichen Behausungen fernhielt und nicht einmal in eine der eigens installierten Fotofallen tappte Top Kronen Zeitung vom 10 04 2009 5200 Euro Strafe für Jäger Streng geschützten Vogel illegal abgeschossen 5200 Euro muss ein Jäger zahlen der illegal im nördlichen Waldviertel einen Seeadler abgeschossen hatte Ein Jogger hatte den Mann im Dezember 2007 dabei beobachtet wie er das Tier tötete in sein Auto packte und davonraste Wir sehen den Schuldspruch als Fingerzeig dafür dass man bei uns nicht damit durchkommt massiv gefährdete Wildtiere illegal abzuschießen kommentierte Christian Pichler vom WWF das Urteil des Unabhängigen Verwaltungssenats Top Neues Volksblatt vom

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  • Initiative zur Abschaffung der Jagd
    gefallen Der Mann musste von Bergrettung und Rotem Kreuz geborgen werden er erlitt eine Unterkühlung Dass es hinter ihren Häusern regelmäßig knallt sind die Wultendorfer schon gewöhnt und einige haben sich damit arrangiert dass von einem Wurf junger Kätzchen höchstens eines oder zwei das Jahr überleben weil ein Jäger hier stets die Katzen schon bei den ersten Ausflügen abpasst Aber nun reichte es der Familie Greis Als ihre Hauskatze Bauxi die täglich stets nur einen kleinen Ausflug ins benachbarte Feld macht um die Mittagszeit mit einer 3 cm großen Schussverletzung und zerschossenem Vorderlauf nach Hause humpelte zeigte sie den Fall an und beschuldigte den schon lange vermuteten Schützen einen 88 jährigen Jäger Der hatte keine Bedenken den Schuss zuzugeben Es sei sein gutes Recht wildernde Katzen zu schießen Allerdings beginnt sein übliches Jagdrevier nicht im weiten Feld sondern unmittelbar hinter den Häusern Bei dem jungen Kater Bauxi diesmal vielleicht zu nahe Denn ob er nicht sogar innerhalb der geschützten 300 Meter Grenze um Gebäude gehandelt hat muss nun die Bezirkshauptmannschaft klären Dass es endlich gegen den fanatischen Schützen eine Anzeige gibt sehen die Wultendorfer erleichtert und meinen endlich unternehme einer was Über den Jäger ärgern sich viele Außer auf Katzen mache er auch in seinem eigenen Garten Jagd auf Tauben und erschrecke damit Pferde und Reiter in der angrenzenden Koppel Hegeringleiter Rudolf Kober fühlt sich hilflos Er habe ihn schon 100 mal verwarnt Er selbst schieße Katzen nur weit draußen wenn er sich sicher sei dass es Wildkatzen sind Der Schütze selbst ist nach wie vor überzeugt im Recht zu sein Top Kurier vom 09 08 2008 Milliardär auf die Finger geschaut Rohr im Gebirge Die Behörde willgenau wissen was auf Gut Brunntal vor sich geht Dort baut sich ein Russe ein beachtliches Jagddomizil Wenn ein russischer Milliardär mit dem Hubschrauber kommt und einen ganzen Berg einzäunt sorgt das natürlich für gehöriges Aufsehen Auch die Bezirkshauptmannschaft Wr Neustadt verfolgt die Pläne von Rashid Sardarov der KURIER berichtete mit großem Interesse Die Forst und Gewässeraufsicht nahm die riesige Baustelle des Russen in Rohr im Gebirge ins Visier Sardarov passionierter Jäger plant ein florierendes Geschäft mit teuren Wildabschüssen Zu diesem Zweck hat der reiche Russe das Gut Brunntal bei Rohr gekauft und darüber hinaus umliegende Besitztümer gepachtet 214 Hektar hat er drei Meter hoch einzäunen lassen In dem Jagdgatter plant der Russe die Haltung von Rot Sika Dam Muffel und Schwarzwild sowie seltener Davidhirsche Die radikale Einzäunung hat die Bezirksbehörde wach gerüttelt Sardarov hatte der Behörde einen Streich gespielt und eine Gesetzeslücke genutzt Er besorgte sich eine Genehmigung zur Tierhaltung nach dem Bundestierschutzgesetz Die Tötung des Wildes ist daher vorerst untersagt Und zwar bis zur nächsten Jagdgebietsfeststellung 2010 Danach kann munter drauf los geschossen werden Proteste Der Forstabteilung stößt dieses Vorgehen natürlich sauer auf Das Gatter würde den Wildzug stören Auch umliegende Grundstücksbesitzer fürchten enorme Wildschäden entlang des Zauns Es ist pervers das Wild einzusperren sagt ein erzürnter Nachbar Ganz andere Sorgen hat die zuständige Gewässeraufsicht Dort verfolgt man die rege Bautätigkeit auf Gut Brunntal mit großem Interesse Sardarov hat den alten Gutshof einfach dem Erdboden gleich gemacht Er lässt eine moderne Jagdvilla inklusive einiger Nebengebäude und einem kleinen See errichten Wir haben kontrolliert ob das Abrissmaterial ordnungsgemäß entsorgt wird so Bezirkshauptmann Stellvertreter Elmar Sailer Bei den genommenen Proben wurden bis dato keine Verunreinigungen festgestellt Weitere Kontrollen folgen Top orf at vom 09 08 2008 Mit zwei Promille vom Hochsitz gefallen In der Nacht auf Samstag ist bei Bundschuh Lungau ein 41 jährige Lungauer mit knapp zwei Promille Alkohol im Blut von einem Hochsitz gefallen Der Mann musste von Bergrettung und Rotem Kreuz geborgen werden er erlitt eine Unterkühlung Nach dreiviertel Liter Schnaps abgestürzt Der 41 jährige Unternehmer ging gegen 21 00 Uhr zusammen mit einem 42 Jährigen aus dem Flachgau zu dem Hochsitz oberhalb der neuen Schilcheralm bei Bundschuh Der Grund dafür ist nicht ganz klar auf der Jagd waren die beiden auf jeden Fall nicht Dort angekommen tranken der Unternehmer und sein Bekannter alkoholische Getränke Der Lungauer brachte es bis etwa 23 30 Uhr auf einen dreiviertel Liter Zirbenschnaps Als die beiden den Hochsitz wieder verließen stolperte der 41 Jährige auf der vorletzten Sprosse der Leiter und stürzte etwa zehn Meter über einen Abhang In einem Graben blieb er benommen und für kurze Zeit nicht ansprechbar liegen Ins Krankenhaus gebracht Der Begleiter des Unternehmers alarmierte mit dem Handy das Rote Kreuz Da der 41 Jährige zu dem Zeitpunkt nicht ansprechbar war wurde auch die Bergrettung alarmiert Die Helfer konnten den benommenen Mann der mittlerweile schon wieder aufgewacht war dann zur etwa 200 Meter entfernten Schilcheralm bringen Dort luden sie ihn ins Rettungsauto und brachten den stark Unterkühlten aber sonst Unverletzten ins Tamsweger Krankenhaus Top orf at vom 05 08 2008 WWF unterstützt Bärenansiedelungsprojekt Der WWF unternimmt wieder einen Vorstoß um die Bärenpopulation in Niederösterreich der Steiermark und Oberösterreich zu unterstützen Derzeit leben im niederösterreichisch steirischen Grenzgebiet nur noch zwei bis drei Bären WWF glaubt nicht an Abwanderung Nach den Erhebungen des Bundeskriminalamtes geht man davon aus dass auch einige der 31 Tiere die es noch vor einigen Jahren hier gegeben hatte illegal abgeschossen wurden Dass die Tiere abgewandert seien dafür gibt es keine Hinweise sagt Christoph Walder verantwortlich für das Bärenprojekt das WWF Auch eine Seuche die die Tiere dahingerafft haben könnte schließt er aus Dass allerdings wenn ein Muttertier abgeschossen wird auch etliche Jungtiere keine Überlebenschance haben sei leider sehr wahrscheinlich Nur Problembären hatten Sender Die drei Bären die sich derzeit im niederösterreichisch steirischen Grenzgebiet also rund um den Ötscher aufhalten seien alle nicht mit Sendern ausgestattet erklärt Walder denn das sei bisher nur bei Problembären geschehen Zurückhaltung beim Naturschutzreferat Das Okay für den Projektstart können nur die zuständigen Bezirkshauptmannschaften geben dort liegen entsprechende Anträge aber noch nicht auf Seitens des Naturschutzreferates der Landesregierung gibt man sich zurückhaltend Der Braunbär stehe nicht auf der Liste der 50 meistgefährdeten Tiere in Europa Außerdem sollte erst einmal zweifelsfrei geklärt werden wohin alle Tiere verschwunden sind Solange man das nicht wisse könnte auch ein neuerliches Ansiedlungsprojekt zum Scheitern verurteilt sein Top Neue Vorarlberger Tageszeitung vom 02 08 2008 Filmtipp Der beste Freund des Kolkraben Seit seiner Kindheit befasst sich Peter Schoberl mit den schwarzen Vögeln Die Kolkraben des Rabenvaters leben immer in freier Wildbahn Schoberl selbst bemerkte auch dass es bei Kolkraben einen Oberherren gibt Wenn sich mehrere Vögel in Revierkämpfen befinden kann es sein dass ein einzelner Rabe über das Kampfgebiet fliegt und sich dominant bemerkbar macht Dann geht es ganz schnell und alle anderen Kolkraben verschwinden in ihren Nestern Der Rabenvater selbst glaubt auch daran dass seine Kolkraben vorausblicken können Wenn die Vögel nervös wirken dann kann man sich sicher sein dass am nächsten Tag ein heftiges Unwetter kommen wird sagt Schoberl Für noch mehr dieser Naturgeschichten rund um den Kolkraben kann man sich jederzeit direkt an Peter Schoberl unter der Telefonnummer 0699 10776276 wenden Peter Schoberls Film Der Mann der mit Kolkraben spricht erzählt eine ungewöhnliche Beziehung zweier Kolkraben zu einem Menschen Dabei räumt er mit Vorurteilen wie dem Boten des Todes auf Er zeigt Kolkraben aus einem völlig neuen Blickwinkel um die Vögel den Menschen näher zu bringen Der Film wurde im Raum Feldkirch gedreht Besondere Höhepunkte sind die dramatischen Revierkämpfe der Kolkraben die im Kampfflug bis zu 250 Stundenkilometer erreichen Einzigartige Bilder berichten vom Heranwachsen der Kolkraben ihrem ersten Horstbau und der Aufzucht ihrer Jungen Den Film kann man direkt auf der Homepage von Peter Schoberl www rabenvater at oder unter 0699 10776276 als VHS oder DVD bestellen Über zwei Jahrzehnte war Peter Schoberl der Vater der beiden Kolkraben Achim und Cora Das Weibchen fand er verletzt am Boden das Männchen bekam er um es großzuziehen Bevor die beiden Vögel flügge wurden musste sie Schoberl auf dem Arm in der Umgebung herumtragen um sie daran zu gewöhnen Dann lernte er ihnen auf seiner Hand zu landen Über 20 Jahre lang kümmerte er sich um die beiden Schoberl betont immer wieder Die beiden lebten in kompletter Freiheit kehrten immer wieder freiwillig zu mir zurück ich war ein Teil ihres Lebens Die zwei Raben starben vor ein paar Jahren in Revierkämpfen Achim im Herbst und Cora im Frühling Sein jetziger Kolkrabe ist eine Nachzucht des Paares auch ihn nannte Schoberl Achim Dieser wird im Herbst drei Jahre alt und wird sich noch in Revierkämpfen ein Weibchen suchen Wenn Raben einen Partner gefunden haben bleiben sie ihr ganzes Leben bei diesem Waldpolizei Der Kolkrabe ist in freier Wildbahn eine Art Ordnungshüter des Waldes Immer wenn ein Tier verendet ist holt er sofort die anderen Vögel und sie fressen den Kadaver Raben sind Aßfresser und haben daher auch einen ausgezeichneten Geruchsinn Schoberl selbst gibt seinem Raben immer Faschiertes mit Ei und Haferflocken Wichtig ist auch dass der Kolkrabe nicht schwarz sondern stahlblau ist wie der Rabenvater immer wieder betonte Passend zu seinem Federkleid gibt der Rabe auch tiefe und hohe metallische Laute von sich Gegen die Wissenschaft Für den Experten ist besonders wichtig dass die Menschen wissen dass er seine Kolkraben nicht einsperrt und sie immer in freier Wildbahn leben können Wissenschaftler hingegen sperren die Vögel immer ein um zu ihren Erkenntnissen zu kommen Dadurch werden die Vögel automatisch verhaltensgestört und die Forschungsergebnisse sind somit falsch so Schoberl Bei Kolkraben die in Gefangenschaft leben müssen dem Männchen die Flügel gestutzt werden damit er das Weibchen in der Brunft nicht verletzt Zusätzlich verwenden manche Personen Lederbänder um den Kolkraben dazu zu bringen auf die Hand zu fliegen Diese Bilder die immer wieder im Fernsehen auftauchen hält Schoberl für extreme naive Tierquälerei Naturerlebnisse In Feldkirch gibt es im Abstand von etwa drei Kilometern in den Felswänden verschiedene Kolkrabenpaare die sich um ihr Revier zu verteidigen oft gnadenlos bekämpfen Dringt jedoch ein fremder Rabe von außen in eines der Reviere ein und stört ein Pärchen dann helfen sich die Nachbarn und bekämpfen den fremden Eindringling Peter Schoberl ist 65 Jahre alt was man ihm aber nicht ansehen würde Seit er 17 ist lebt der Steirer Schoberl in Vorarlberg Damals kam er da es hier mehr Arbeitsplätze gab In Feldkirch Tisis steht sein Haus mit seiner Hobbyranch Der gelernte Tischler hat eine 33 jährige Tochter Schon in seiner Kindheit befasste er sich mit den Rabenvögeln Er selbst sagt Jedesmal wenn ich irgendwo diese Vögel sah vergaß ich alles um mich herum und war nur noch fasziniert von diesen schönen klugen Tieren Schoberl ist ein großer Tierfreund Er besitzt einen Schäferhund ein Frettchen viele Hühner und eine große Freivoliere mit Kleinvögeln Jeden Tag befasst er sich fast durchgehend mit der Pflege und Betreuung seiner Tiere beschäftig Alle Tiere haben riesige Gehege in denen sie sich frei bewegen können Für eine Freundin bleibt wie er selbst sagt auf Grund meiner Leidenschaft mit den Tieren eigentlich keine Zeit Top Kronen Zeitung vom 28 07 2008 Leserbrief Die Jagd auf Krähen Seit 1 Juli darf wieder auf Krähen geschossen werden angeblich wegen zahlreicher Schäden in der Landwirtschaft wo die Tiere sich über Gemüse Obst und Getreide hermachen Wie groß der tatsächliche Schaden auch sein mag Fakt ist dass Krähen in erster Linie Fleischfresser sind die nur gelegentlich auf vegetarische Kost überwechseln Nicht einmal die Saatkrähe deren Name dafür prädestiniert scheint ernährt sich primär von irgendeiner Art Saat sondern sucht sich ebenso wie die gewöhnliche Aaskrähe hauptsächlich tierische Nahrung aus dem Boden Dies hat man lange Zeit nicht gewusst oder geflissentlich ignoriert und deswegen die Saatkrähe fast an den Rand der Ausrottung getrieben Rabenvögel sind im Grunde nichts anderes als Singvögel kenntlich am Nachahmungsvermögen die aufgrund ihrer Größe eine ähnliche ökologische Nische besetzen wie Greifvögel die bei uns auch noch bis vor kurzem gnadenlos verfolgt wurden Letztere erholen sich nun langsam wieder und es ist schon der Tag abzusehen wo die Forderung nach einer Regulierung ihres Bestandes erhoben werden wird Dr Adolf Heschl Pöllau Hartberg Top orf at vom 21 07 2008 Jäger am Hochsitz durch Blitzschlag getötet Durch Blitzschlag ist am Sonntag ein Jäger im Bezirk Landeck ums Leben gekommen Die Leiche des 42 Jährigen wurde am Montag gegen 2 00 Uhr bei einer Suchaktion auf einem Hochsitz entdeckt Leiche gegen 2 00 Uhr entdeckt Der gelernte Schlosser aus Pfunds war am Nachmittag zur Jagd im Gebiet seiner Heimatgemeinde aufgebrochen In den späten Abendstunden entdeckte seine Frau auf der Suche nach ihrem Mann dessen Auto Gegen Mitternacht starteten Feuerwehr und Bergrettung eine Suchaktion Am Hochsitz wurden schließlich Spuren des Blitzeinschlages festgestellt Todesursache Herzstillstand An der Leiche fanden sich am rechten Halsbereich auf der Brust und am rechten Oberschenkel deutliche Blitzmarken sowie Verschmorungen an der Bekleidung des Jägers Als Todesursache stellte ein Arzt Herzstillstand durch Blitzschlag fest Der Mann hinterlässt seine Frau und zwei Kinder Top Kronen Zeitung vom 21 07 2008 27 Schrotkugeln trafen Hund 900 Euro Geldstrafe für Jäger Sandra Giglmayr ihr County vom Wolfsberg Er überlebte Waidmann verteidigte die Schüsse Er hat Hasen gewildert Bei einem Pirschgang in der Salzachau erspähte ein Salzburger Jäger einen seiner Meinung nach wildernden Schäfer Zweimal feuerte er mit seiner Schrotflinte auf den Hund und verletzte ihn schwer Dann überließ er ihn seinem Schicksal Am Freitag wurde der Waidmann wegen Tierquälerei zu 900 Euro Geldstrafe verurteilt Es war am Christtag 2005 County vom Wolfsberg ein ausgebildeter Lawinen und Vermisstensuchhund büxte von zu Hause aus Und er geriet in der Salzachau ins Visier des Aufsichtsjägers Ich hab schon zwei Jahre zugeschaut wie dieser Hund ohne Leine umhergelaufen ist Diesmal hat er einem Hasen nachgestellt rechtfertigte sich der 49 Jährige Laut Jagdgesetz hätte er den Hund erschießen dürfen Aber nicht verletzen und quälen Richterin Elisabeth Schmidbauer Bei zwei Schüssen aus 15 und 30 Meter Entfernung hätten Sie aus Ihrer über 20 jährigen Erfahrung als Jäger wissen müssen dass ein Schrotgewehr zum Töten aus so einer Entfernung nicht geeignet ist Mit 27 Kugeln im Hals und im Gesäß schleppte sich County nach Hause Seine Besitzerin Sandra Giglmayr Blutüberströmt und völlig geschwächt ist er vor uns gestanden Verteidiger Günther Auer führte ins Treffen Es stand das Leben des Hasen gegen das Leben des Hundes Fragen Sie Kinder die Hasen haben wie sie entschieden hätten Staatsanwalt Marcus Neher erwiderte Der Jäger hat sich eines ungeeigneten Mittels bedient und nichts getan um die Qualen des Hundes zu beenden Das rechtskräftige Urteil 900 Euro Geldstrafe plus 600 Euro bedingt Top orf at vom 19 07 2008 OÖ 2008 war gutes Jahr für Jäger Die Jäger haben über das abgelaufene Jahr eine positive Bilanz gezogen Unzählige sensible Lebensräume konnten verbessert werden was zu einem hohen Wildtierbestand führte Auch über 7 000 Füchse mussten daran glauben deutlich mehr als in der Jagdsaison davor 65 000 Rehe und 58 000 Feldhasen Die Jäger brachten auch reichlich Beute nach Hause 65 000 Rehe 58 000 Feldhasen 50 000 Fasane 1 300 Wildschweine dazu tausende Enten Füchse Marder und Dachse Wert des Wildbrets 2 5 Mio Euro Der Wert des geschossenen Wildbrets beträgt rund 2 5 Millionen Euro schätzt Landesjägermeister Sepp Brandmayr Wildbestände stark angewachsen Die Wildbestände seien im Vorjahr durchwegs stark angewachsen Grund dafür waren der milde Winter und ein besseres Nahrungsangebot Wildschweinplage im Land Auch beim Schwarzwild überlebten deutlich mehr Jungtiere So kam es in Teilen Oberösterreich regelrecht zu einer Wildschweinplage Die Jäger erlegten drei Mal so viele Wildschweine wie im Jahr davor Eine gezielte Reduktion des Wildes soll Wildschäden verhindern Rückgang bei Rehen Einzig bei den Rehen konnten die vorgegebenen Abschusspläne nicht erfüllt werden Es dürften weniger Rehe vorhanden sein als angenommen Seit zehn Jahren wird der Rehbestand kontinuierlich reduziert Das hängt mit dem Waldzustand zusammen Derzeit gibt es fast 18 000 Jagdkarteninhaber im Land und rund 1 000 Reviere Nichterfüllung kann zu Strafen führen Jeder Revierpächter ist verpflichtet pro Jahr eine bestimmte Anzahl von Wildtieren zu schießen Bei Nichterfüllung kann gestraft werden Denn durch die gezielte Reduktion des Wildes sollen Wildschäden an landwirtschaftlichen Kulturen vermieden werden Top orf at vom 18 07 2008 Gehörnter Ehemann und Tierquäler angeklagt Mit einem Tierquäler und einem gehörnten Ehemann beschäftigt sich am Freitag Salzburger das Landesgericht Ein Jäger hatte mit einer Schrotflinte auf einen Hund geschossen ein Mann seiner untreuen Frau die Schenkel verbrannt Bittere Rache für Seitensprung Dem Ehemann wird schwere Körpverletzung vorgeworfen weil er sich für die Untreue seiner Frau bitter gerächt haben soll Der Tierquäler ist ein Revierjäger aus den Salzachauen Mit Schrotflinte auf Hund geschossen Dieser Revierjäger hatte auf einen frei laufenden Schäferhund gefeuert Das Tier war in diesem Vogelschutzgebiet unterwegs das sich von Bergheim Anthering bis zur oberösterreichischen Landesgrenze erstreckt Dort kommen seltene Vögel wie die Rohrdommel der Mittelspecht oder der Schlagschwirl vor Zweimal schoss der Jäger auf den Hund mit Schrotpatronen Der Hund wurde schwer verletzt der Jäger hätte aber wissen müssen dass er diesen Schäferhund mit Schrot nicht töten kann entschied ein Gericht in erster Instanz So habe der Jäger dem Hund unnötige Qualen zugefügt er wurde zu 1 750 Euro Geldstrafe verurteilt Der Jäger meldete Berufung an über die am Freitag entschieden wird Zur Strafe Schenkel mit Bügeleisen verbrannt Der gehörnte Ehemann hatte heraus gefunden dass ihn seine Frau betrog Damals saß der Angeklagte gerade in Haft weil er schon 32 Mal ohne Führerschein ein Auto gelenkt hatte die insgesamt 160 000 Euro Strafe aber nicht bezahlen konnte Um seine Frau für den Ehebruch zu bestrafen musste sie eigenhändig ihr Bügeleisen aufheizen Mit diesem verbrannte ihr der Mann zur Strafe die Innenseite der Schenkel Die Liebe förderte dies nicht die Frau ließ sich scheiden Dem Mann drohen bis zu fünf Jahre Haft Top orf at vom 17 07 2008 Auf der Pirsch im NÖ Landesmuseum Die Kunst der Jagd Auf der Pirsch in den Sammlungen des NÖ Landesmuseums lautet der Titel einer Ausstellung die ab 26 Juli geöffnet ist Die Schau in St Pölten läuft bis 23 August 2009 Bis zu 300 Jahre alte Schätze zu sehen Für die Ausstellung Auf der Pirsch wurden wahre Schätze aus den vergangenen 300 Jahren aufgestöbert Darunter zum Beispiel Tierdarstellungen von Friedrich Gauermann und Anton Schrödl Jagdstilleben von Carl Moll und Josef Dobrowsky Und noch zahlreiche weitere Bilder zum Thema Jagd Besonderes Augenmerk Gauermann Dem Biedermeiermaler Gauermann wird in der Schau besonderes Augenmerk geschenkt In Miesenbach Bezirk Wiener Neustadt aufgewachsen hat er die Jagd von Kind auf erlebt und es meisterhaft verstanden Tiere in freier Wildbahn und in dramatischen Szenen festzuhalten Diese Szenen muten unglaublich modern an von der Bilddramatik her haben sie Hollywoodqualität im besten Sinn so Carl Aigner Kurator der Ausstellung Werkzeug aus dem 17 bis 19 Jahrhundert Besondere Schmankerl sind weiters zahlreiche Jagdwaffen insbesondere eine Armbrust aus der Zeit um 1600 aber auch Flinten Büchsen Hirschfänger und anderes Werkzeug aus dem 17 bis zum 19 Jahrhundert Der zweite Jagdausstellungsteil Jäger und Gejagte wird am 9 Oktober eröffnet Top Kleine Zeitung vom 16 07 2008 Krähen erschießen Intelligent Kommentar von Alexandra Weitzer Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge sind Krähen unter ihren Artgenossen die Vögel mit der größten Intelligenz Sie können so heißt es zumindest komplexe Handlungen im Voraus planen und zeigen sich äußerst spitzfindig was die Futtersuche anbelangt Ihre liebe Not mit dem Federvieh haben Landwirte aus der Region die große Ernteschäden hinnehmen müssen Als letzte Konsequenz hat man die Tiere nun zum Abschuss freigegeben was wiederum Tierschutzorganisationen auf den Plan ruft Es werden nun sicher keine Massentötungen an Krähen stattfinden denn oft können die Tiere schon durch einen gezielten Schuss aus einem bestimmten Gebiet vertrieben werden da braucht es gar nicht mehr meinen Experten Außerdem werden sich die Vögel ob ihrer Intelligenz wohl auch nicht so leicht erwischen lassen Top Kleine Zeitung vom 16 07 2008 Krähen erschießen Notlösung Kommentar von Franz Pototschnig Dass Krähen jetzt wieder geschossen werden dürfen ist durchaus verständlich Die Tiere finden ein reiches Nahrungsangebot vor vom Komposthaufen bis zum Maisfeld und sie haben keine natürlichen Feinde Kein Wunder dass ihre Schwärme immer häufiger und größer werden Dass man nun mit der Schrotflinte gegen sie vorgeht erregt trotzdem den Unmut so mancher Tierschützer In einer Hinsicht haben sie wohl Recht denn die feine Art ist es nie eine Überpopulation mit jagdlichen Mitteln zu bekämpfen Und es ist vermutlich auch nicht zielführend Selbst wenn man im Mürztal heuer 1000 Exemplare schießen würde hätte man die Krähen kaum dezimiert Und wenn sie verscheucht werden verlagert sich das Problem nur zum Nachbarn Aber nicht nur die Krähen auch Kormorane oder Wildschweine sorgen mit ihrer rasanten Vermehrung für Probleme Dabei ist es erstaunlich dass es heutzutage noch keine moderneren Methoden gibt solche Probleme zu bekämpfen Top Niederösterreichischen Nachrichten vom 16 07 2008 Jäger Ich habe keinen Seeadler abgeschossen BERNHARDSTHAL Weil er einen geschützten Seeadler erlegt haben soll musste sich ein 59 jähriger Jäger vor Gericht verantworten Ich bin überhaupt nicht schuldig sagt der Mann beim Prozess Er habe absolut keinen Grund einen Seeadler zu erlegen er habe 100 prozentig noch nie einen Seeadler im Auto transportiert Und warum wurden dann Blutspuren mit der DNA des stolzen Vogels am Verbandskasten der in der Beifahrertür deponiert war gefunden und eine zweite Spur eines anderen Adlers an der Heckklappe des Wagens Beim Gutachten muss irgendetwas nicht stimmen so der Jäger Um weitere Zeugen zu hören wird auf 22 August vertagt Top nachrichten at vom 16 07 2008 Verirrte Gewehrkugel durchschlug Terrassentür EISENSTADT Die Gewehrkugel eines angetrunkenen Jägers die eigentlich auf ein Reh abgezielt war hat am Dienstagabend die Terrassentür eines Wohnhauses im burgenländischen Rudersdorf durchschlagen Glücklicherweise hielten sich die Eigentümer zu diesem Zeitpunkt in einem Nebenraum auf es wurde niemand verletzt Der Jäger der den Schuss abfeuerte war alkoholisiert so die Sicherheitsdirektion Burgenland am Mittwoch Der 51 Jährige war in seinem Revier in Rudersdorf als er gegen 21 15 Uhr den Schuss auf das Tier abgab Das Projektil dürfte aber an einem Gegenstand abgeprallt sein und knallte durch die Scheibe der Terrassentür Als die vom Ehepaar verständigte Polizei bei dem Wohnhaus eintraf war auch der Jagdaufseher schon an Ort und Stelle Wie sich herausstellte hatte er über ein Promille Alkohol im Blut Da er mit dem Auto zum Haus gefahren war wurde ihm der Führerschein abgenommen Ebenso wurden seine Waffen und Dokumente sichergestellt Der Jäger wurde wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit 89 StGB angezeigt Top orf at vom 13 07 2008 Jäger stürzte über Felswand Genickbruch Ein 64 Jahre alter Jäger aus St Margareten im Rosental ist Samtagabend in Metnitz 30 Meter über eine Felswand gestürzt Er erlitt einen Genickbruch Ausgerutscht Der Mann war gemeinsam mit einem Jagdkameraden auf dem Rückweg aus einem Jagdgebiet als er ausrutschte und in die Tiefe stürzte Sein Bekannter alarmierte die Rettung Das Unfallopfer wurde von den Suchmannschaften gegen 22 30 Uhr gefunden Als Todesursache stellte der Notarzt einen Genickbruch fest Top kleinezeitung at vom 11 07 2008 Schwammerlsucher mit dem Hubschrauber gejagt In der Obersteiermark löste am Donnerstag ein Jäger eine Fahndung nach Wilderern aus Die Verdächtigen entpuppten sich als Schwammerlsucher Hätte es sich bei den Verdächtigen tatsächlich um Wilderer gehandelt sie hätten niemals entkommen können Es war erstklassige Fahndungsarbeit der Polizei die Donnerstagvormittag in Altenberg an der Mürz Bezirk Mürzzuschlag ablief Der Haken dabei Die vermeintlichen Wilderer entpuppten sich als Schwammerlsucher Großeinsatz Es war ein Jäger der den Großeinsatz ausgelöste Nachdem der Waidmann im Revier es handelt sich um die Gemeindejagd zwei Schüsse gehört hatte reagierte er sofort hatte er doch erst kürzlich ein verendetes Reh gefunden Das Wild war von Wilderern angeschossen worden Dass in diesem Gebiet heute noch Wildschützen ihr Unwesen treiben wurde schon mehrmals bestätigt Am Donnerstag versuchte der Jäger den Wilddieben auf die Spur zu kommen Tatsächlich stöberte er im Wald einen Verdächtigen auf Als er den Mann ansprach sprang dieser über die Böschung und rannte zu einem geparkten Auto in dem sich bereits drei weitere Personen befanden Sekunden später raste der Wagen davon Richtung Altenberg Der Jäger nahm die Verfolgung auf verlor den Wagen aber im Ortsgebiet aus den Augen Er alarmiert die Polizei Straßensperre Polizeistreifen sperrten die drei Ortsausfahrten Hätten die Verdächtigen die Gegend verlassen wollen wären sie unweigerlich in eine Polizeisperre geraten Das Auto mit Wiener Kennzeichen wurden wenig später im Lamgraben entdeckt Die Insassen waren verschwunden Eine Polizei Hubschrauberbesatzung nahm die Fahndung nach ihnen auf mit Erfolg Die Verdächtigen konnten tatsächlich kurze Zeit später ausgemacht und aus dem Wald gelockt werden Bei der Überprüfung stellte sich heraus Man hatte keine Wilderer im Visier sondern es handelte sich um Schwammerlsucher aus Wien Schwammerln Nicht das Wild sondern die Schwammerln waren der Grund dass die Familie aus Wien dem Jäger davon gefahren war Man habe befürchtet dass es sich um den Grundbesitzer handelt der ihnen die Schwammerln wegnehmen wollte Nachdem die Polizei den Fall geklärt hatte durfte die Familie mit ihren Pilzen abreisen Die Wilderer sind noch einmal ungeschoren davongekommen Top oe24 at vom 28 06 2008 Von Jäger erledigt Ein Fuchs schlich sich in Gföhl in ein Wohnhaus ein und richtet dort einen Schaden von 10 000 Euro an In Gföhl im Bezirk Krems hat am Freitag ein Fuchs für einiges Aufsehen gesorgt Das Tier war in ein Wohnhaus eingedrungen und in den späten Abendstunden von den Besitzern im Badezimmer entdeckt worden Es musste letztlich erlegt werden berichtete die Polizei Der Fuchs war vermutlich bereits in den Nachmittagsstunden durch eine offene Tür in das Wohnhaus gelangt und hatte in der Folge erheblichen Sachschaden verursacht Nach seiner Entdeckung alarmierten die Besitzer des Objektes zunächst die örtliche Polizei Versuche der Beamten das Tier mit Pfefferspray angriffsunfähig zu machen scheiterten Ein schließlich verständigter Jäger erlegte den Fuchs der in dem Wohnhaus mindestens 10 000 Euro Schaden angerichtet hatte Top noen at vom 26 06 2008 Bär brach in Hollenstein eine Bienenhütte auf HOLLENSTEIN Forscher werden feststellen ob Meister Petz nur durchgewandert oder im Ybbstal heimisch geworden ist Meister Petz ist wieder im Ybbstal unterwegs Deutliche Spuren hinterließ ein Braunbär in der Nacht vom 19 auf 20 Juni im Oberen Ybbstal Der Bär brach beim Neuberg Häusl in mein Bienenhaus ein und raubte an die 15 Kilogramm Honig sagt Imker Johann Pesendorfer der fünf seiner acht Bienenvölker hier stationiert hat Das Interessante an dem Einbruch des Bären ist dass er quasi die Tür zur Bienenhütte aufgebrochen hat Meine Frau ist ganz stolz auf den Bären weil er so zivilisiert durch die Eingangstür und nicht einfach durch die Wand eingebrochen ist schmunzelt der pensionierte Revierförster der Bundesforste Pesendorfer hat unmittelbar nach Entdeckung der Tat des Bären den Bärenanwalt Dr Georg Rauer vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde verständigt Der Bärenanwalt hat Haare sichergestellt mittels derer er einen DNA Test machen lassen wird so Pesendorfer Der Pächter des angrenzenden Neuberg Häusls Andreas Schnabel hat noch von keinem Bären Vorfall in der Gegend gehört Das könnte ein Hinweis darauf sein dass der Bär nur auf Durchreise war Derzeit sind drei Bären in Österreich aktiv Ob es sich um einen wandernden Bären oder einen den Forschern bekanntes Individuum gehandelt hat wird erst der DNA Test mit Sicherheit zeigen Top orf at vom 26 06 2008 Schonfrist für Kormorane wurde aufgehoben Im Landtagsauschuss ist am Mittwochvormittag beschlossen worden die ganzjährige Schonfrist für Kormorane aufzuheben Die Oppositionsparteien SPÖ und Grüne lehnten diesen Beschluss von ÖVP und FPÖ ab Von 1 000 auf 350 Vögel Die Kormorane hätten sich so stark vermehrt dass die Fischerei gefährdet sei so das Argument von ÖVP und FPÖ Alle Vergrämungsaktionen wie etwa das Fällen der Brutbäume hätten wenig gebracht Die Zahl der Kormorane soll nun durch eine zeitlich noch festzulegende Bejagung von derzeit rund 1 000 Vögeln auf etwa 350 reduziert werden Top Österreich vom 16 06 2008 Mörder von Artstetten ist Jagdnarr Schon einmal drehte Herbert P durch Gewehre konfisziert doch Behörde gab ihm Waffen zurück Der passionierte Jäger Herbert P drohte seiner Frau nicht zum ersten Mal mit Mord Niederösterreich Herbert P der Sonntag früh seine Ehefrau mit zwei tödlichen Schüssen in den Hals aus einem Jagdgewehr ermordete war bei der Bezirkshauptmannschaft kein unbeschriebenes Blatt Dem ortsbekannten Hitzkopf wurden 2005 sämtliche Jagdwaffen entzogen Der Grund er hatte seine Frau die sich gerade von ihm getrennt hatte gedroht sie umzubringen Die Bezirkshauptmannschaft hat damals reagiert und ihm seine Langwaffen weggenommen Allerdings Er hat alle Waffen nach einem psychologischen Gutachten wieder retourbekommen so Karl Nestelberger Kriminalreferent der Bundespolizeidirektion Melk Bezirkshauptfrau Dr Elfriede Mayrhofer die gestern sofort am Tatort war wollte dazu aber nicht Stellung nehmen Top orf at vom 15 06 2008 Jäger in Neustift tödlich verunglückt Nur noch tot ist Sonntagfrüh ein 31 jähriger Jäger aus Neustift aufgefunden worden Der Mann war seit Samstagabend vermisst Er dürfte im steilen und nassen Gelände ausgerutscht und abgestürzt sein Angehörige schlugen Alarm Der 31 jährige Berufsjäger der Gemeinde Neustift war am Samstag in den Morgenstunden zur 1 800 m hoch gelegenen Falbesoner Ochsenalm aufgebrochen sein Auto ließ er in der Nähe stehen Als der Jäger spät abends immer noch nicht nach Hause gekommen war schlugen die Angehörigen Alarm Hüttenwirte hatten das abgestellte Auto gesehen und dies ebenfalls der Polizei gemeldet sagt der Neustifter Alpinpolizist Martin Mitterdorfer Schwierige Suche Zuerst haben die Angehörigen gesucht gegen 1 00 Uhr ist dann eine Vermisstenanzeige gemacht worden Anschließend ist die Bergrettung Neustift mit elf Mann und einem Suchhund ausgerückt und hat mit der Suche begonnen Das Gelände ist mit Felsen durchsetzt und steil dadurch war die Suche sehr schwierig Gegen 6 00 Uhr hat man den Jäger tot aufgefunden Jäger dürfte ausgerutscht sein Der 31 jährige dürfte ausgerutscht und im steilen und Gelände an die 40 Meter abgestürzt sein Dabei hat er sich tödliche Verletzungen zugezogen sagt Mitterdorfer Die Ermittlungen sind abgeschlossen Der Mann hinterlässt eine Lebensgefährtin erst vor kurzem hatten die beiden ein Haus gebaut Top kurier at vom 14 06 2008 Brunos Bruder ist ertrunken Auf der Flucht vor der Trentiner Forstwache stürzte der Braunbär über eine Böschung und kam im Molvensee ums Leben Im Molvenosee im südtirolerischen Trentino ist ein Bär eines Ansiedelungsprogrammes ertrunken Bei dem Tier dürfte es sich um einen Bruder von Problembär JJ1 besser bekannt als Bruno handeln der mittlerweile ausgestopft in einem Münchner Museum ausgestellt ist Der Braunbär sollte auf Beschluss des zuständigen Ministeriums in Rom von der Forstwache betäubt und mit einem Halsband mit Peilsender versehen werden Auf der Flucht vor den Beamten stürzte der Bär am Freitag über eine Böschung in den See Das Tier ertrank aus noch ungeklärten Gründen Bären sind normalerweise gute Schwimmer Genuntersuchung Beim Jungtier handelt es sich vermutlich um einen der Söhne der aus Slowenien stammenden Bärin Jurka Eine von den Behörden angeordnete genetische Untersuchung soll Gewissheit bringen Im Rahmen des Naturschutzprojektes live ursus wurden in den vergangenen Jahren mehrere Bären im Brentagebiet ausgesetzt Auch Bruno war Teil dieses Projektes Das Tier hielt sich im Mai 2006 im bayerisch österreichischen Grenzgebiet auf Während seiner Streifzüge schlug er Haus und Nutztiere Daraufhin wurde er von der bayerischen Regierung als Problembär eingestuft der eine Bedrohung für Menschen darstellt Trotz Tierschützer Protesten wurde er zum Abschuss freigegeben Drei Wochen lang versuchte man ihn lebend zu fangen Am 26 Juni 2006 wurde er schließlich in Bayern erlegt Top Vorarlberger Nachrichten vom 12 06 2008 Jagdverbot für Feldhasen Der Thurgauische Tierschutzverband fordert ein Verbot der Bejagung von Feldhasen die nicht nur im Kanton vom Aussterben bedroht sind Top Kleine Zeitung vom 12 06 2008 Rabenvögel sind zum Abschuss freigegeben Erleichterung bei der Jägerschaft und den Landwirten Elstern Krähen und Raben die Schaden anrichten dürfen in Zukunft wieder bejagt werden Die Landesregierung hat die gewünschte Bewilligung erteilt Nach geltendem EU Recht sind Rabenvögel dazu zählen Raben Elstern und Eichelhäher vollkommen geschützt die Kleine Zeitung berichtete Sicherlich zu Unrecht meint Bezirksjägermeister Matthias Zitzenbacher Bei uns weist diese Vogelart eine überdurchschnittliche Population aus Ein Fehler zu dem es seinerzeit bei den EU Beitrittsverhandlungen gekommen ist der Jahr für Jahr Probleme bringt Bis zum EU Beitritt Österreichs wurde das geschützte Federvieh kontinuierlich bejagt In der Folge musste dann aber alljährlich um eine Abschussbewilligung angesucht werden Sie ist jedoch problemlos erteilt worden Auch damit konnten wir und die Landwirtschaft leben Es gab genau festgelegte Schon und Schusszeiten der Bestand blieb ungefähr gleich so Zitzenbacher Diese Regelung musste entsprechend den Vorgaben aus Brüssel allerdings ausgesetzt werden Eine komplette Schonung der Rabenvögel hätte aber zu einer überbordenden Population dieser Tierart geführt Damit wäre nach Ansicht von Jägern und Bauern Gefahr in Verzug gewesen Die Vögel richten nämlich nicht nur enorme Schäden in der Landwirtschaft an sie suchen ihre Opfer auch in der Fauna und dezimieren somit Niederwild und Singvögel Denn speziell Elstern und Eichelhäher sind Nesträuber Sie greifen auch junge Hasen und Fasane an Siloballen Besonders jetzt während der Heuernte durchlöchern die Krähenvögel mit ihren harten Schnäbeln Siloballen Der Inhalt wird dadurch unbrauchbar Deshalb bemühten sich Werner Pressler Obmann der Bezirksbauernkammer und Bezirksjägermeister Matthias Zitzenbacher um eine naturschutzrechtliche Genehmigung zum Abschuss der Rabenvögel Die Bewilligung ist nun vom Amt der Steiermärkischen Landesregierung erteilt worden Unter Einhaltung strenger Auflagen und unter bestimmten Voraussetzungen können zur Schonung des Niederwildes und der Singvögel aber auch zur Erleichterung der Landwirte Raben Elster und Eichelhäher wieder bejagt werden Nebel und Rabenkrähen dürfen vom 1 Juli 2008 bis 31 März 2009 Elstern und Eichelhäher vom 1 August 2008 bis 15 März 2009 geschossen werden Zitzenbacher appelliert an seine Jagdkameraden Sie sollen von dieser Regelung Gebrauch machen und künftig die Population in Grenzen zu halten Siloballen gelten zwar als schon eingebrachtes Erntegut Entstehen daran Schäden werden sie vom Jagdausübungsberechtigten nicht bezahlt Wir sehen es jedoch als unsere Aufgabe durch die Bejagung derartige wirtschaftliche Einbußen der Bauern zu verhindern erklärt der Bezirksjägermeister Top sueddeutsche at vom 10 06 2008 Brummbrumm Ein Besuch in Tirol wo ORF und BR die Geschichte von Bär Bruno verfilmen Gleich kommt der Bär Das Filmteam auf der Tiroler Kögl Alm hoch überm Achensee bereitet schon mal alles vor Einer kramt nach Gummibärchen und schneidet Äpfel in maulgerechte Stücke Zur Belohnung Ein anderer lädt sein Gewehr Für alle Fälle Dann Auftritt Trapper ein neun Jahre altes gräulich braunes gerade mal hüfthohes Knuddelwesen das normalerweise im Circus Paul Busch seine eigene Nummer hat jetzt in berühmte Tatzenspuren treten soll und laut seinem Trainer Henry Spindler wegen des ungewohnten Naturerlebnisses besonders gut aufgelegt ist Zwei Dutzend Kameras klicken Im Hintergrund strahlt das Karwendelgebirge filmplakatartig in der Morgensonne Und als der Bär der genau genommen eine Bärin ist mit seiner flauschigen Pfote in den Holztrog eines Brunnens patscht dass es spritzt ist die Verzückung auf dem Höhepunkt Oh mein Gott wie unfassbar süß entfährt es einer Reporterin bei diesem organisierten Besuch am Drehort Regisseur Xaver Schwarzenberger sinniert der Bemerkung kopfschüttelnd nach Ja und ein Tier dieser Größe hat ganze Landstriche in Entsetzen gestürzt Mit ähnlich starkem Grausen haben bärenmüde Bruno Knut und Flocke Geschädigte vor ein paar Wochen die Nachricht aufgenommen Der Österreichische Rundfunk ORF und der Bayerische Rundfunk BR verfilmen die Geschichte von JJ1 alias Bruno dem 2006 illegal aus Italien ins bayerisch tirolerische Grenzgebiet eingewanderten Problembären Eine Komödie soll es werden mit zuschauerfreundlicher Romantik und tierischem Happy End Der Bär ist los Die Geschichte von Bruno erzählt von der hysterischen Jagd wildgewordener Bürokraten auf den befellten Marodeur Dabei verknallen sich eine übereifrige Umweltaktivistin Nadeshda Brennicke ein verzweifelter Zoodirektor Harald Krassnitzer und ein kerniger Bärenexperte Fritz Karl Geplanter Sendetermin ist im Frühjahr 2009 Selbst tierliebe Menschen fragen sich Muss das wirklich sein Unbedingt Sagen die Filmemacher Der Stoff eine Politkomödie der Sonderklasse schreie geradezu nach einer filmischen Umsetzung Brunos Schicksal bewegte Millionen von Menschen das soll nun noch einmal vor dem Fernseher gelingen Regisseur Xaver Schwarzenberger und Drehbuchautor Felix Mitterer jedenfalls sind ein bewährtes Team mit Hang zu alpenländisch verwurzelten Rebellentypen Unter anderem haben sie zusammen bereits das Leben von Andreas Hofer verfilmt ein anderer Tiroler Freiheitsheld der am Ende erschossen wurde wie Schwarzenberger sagt Wobei er gleich mal klarstellt welche Position er im posthumen Diskurs um den Schädling JJ1 beziehungsweise den unschuldig ermordeten Bruno einnimmt Drehbuchautor Felix Mitterer ist ohnehin ein Fachmann in Sachen irrer Alltag Unter anderem hat er die legendäre ORF NDR Serie Piefke Saga ersonnen die sich der tragikomischen Abgründe zwischen Österreichern und den bei ihnen urlaubenden Deutschen annimmt Von Bruno erfuhr der in Irland lebende Grimme Preisträger vor zwei Jahren an einem Flughafenkiosk noch am selben Tag reichte er seinen Buchentwurf beim ORF ein Die Geschichte von Bruno ist schon an sich Realsatire sagt Mitterer Im Film kommen dann auch einige der wahren Skurrilitäten vor finnische Trapper mit kostspieligen Elchhunden Ein

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  • Initiative zur Abschaffung der Jagd
    entwickelt das auf zwei Richtlinien basiert Vogelschutz und FFH Flora Fauna Habitat Die Verpflichtung der Mitgliedsstaaten die entsprechenden Gebiete nach Brüssel zu melden und sicher zu stellen dass es weder für Arten noch für schützenswerte Gebiete Verschlechterungen gibt Verpflichtet dazu wird die jeweilige Regierung in Österreich liegen die diesbezüglichen Kompetenzen etwa für Naturschutz oder Jagdrecht bei den Bundesländern In Sachen Natura 2000 ist das nunmehrige Urteil bereits die zweite Schlappe Schon im Mai hatte der EuGH Österreich verurteilt weil die FFH Richtlinie mangelhaft umgesetzt worden war Österreich hat nun einige Wochen Zeit die entsprechenden Punkte in den Dutzenden Gesetzen zu reparieren Geschieht dies nicht kann der EuGH ein weiteres Urteil fällen und eine Pönale verhängen die täglich zu zahlen ist solange bis die EU Richtlinien erfüllt sind Reinhard Mang Generalsekretär des Umweltministeriums Wir gehen davon aus dass die Klage für die Länder Nachdruck genug ist Mangelhafter Schutz Die EU schützt bedrohte Arten und Lebensräume durch das Natura 2000 Konzept und hat Österreich bereits zum zweiten Mal verurteilt weil die entsprechenden Richtlinien nur mangelhaft umgesetzt werden Das jüngste Urteil betrifft den Schutz von Vögeln Für die jeweiligen Gesetze hat der Bund keine Kompetenz sie sind Sache der Länder Top orf at vom 12 07 2007 EuGH kritisiert Vogelschutz Der Europäische Gerichtshof hat Österreich wegen mehreren Verstößen gegen Vogelschutzrichtlinien verurteilt Auch Niederösterreich wurde wegen der mangelhaften Umsetzung der Richtlinien geklagt Neue Verordnung kommt Forderungen nach Der Europäische Gerichtshof rügt dass einzelne Vogelarten ganz oder teilweise von Artenschutzbestimmungen ausgenommen sind Bereits im Vorfeld habe man gewusst dass man verurteilt werde heißt es aus dem Büro der für den Naturschutz zuständigen Landesrätin Karin Kadenbach Daher habe man schon entsprechende Änderungen der Artenschutzverordnung erlassen Mit einer Novelle des Naturschutzgesetzes komme man nun den Vorgaben nach Laut Europäischen Gerichtshof sind die Jagdvorschriften in fast allen Bundesländern nicht EU konform Kritisiert wird dass auch während der Brutzeit gejagt werden kann Top krone at vom 12 07 2007 Hund erschossen Jäger eröffnet Feuer auf Labrador Aufregung im niederösterreichischen Dürnleis im Bezirk Hollabrunn Weil der Hund eines Beamten beim Spazierengehen aus dem Halsband geschlüpft und davongelaufen war machte sich der 52 Jährige mit seinem Sohn auf die Suche Kaum hatten sie den geliebten Labrador entdeckt hörten sie schon Schüsse ein Jäger hatte den schwarzen Rüden im Visier Ich habe dem Mann mit dem Gewehr zugerufen er soll aufhören aber er hat einfach weitergeschossen und sogar meinen Sohn und mich bedroht sagte der Beamte als er bei der Polizei Anzeige erstattete Jetzt wird vermutet dass der Jäger vor Jahren auch den ersten Hund der Familie getötet hat Top krone at vom 09 07 2007 Jäger erschießt sich nach Jagd vor Frau Schockierendes Familiendrama nach der Jagd im niederösterreichischen Bezirk Neunkirchen Vor den Augen der Ehefrau hat sich ein Waidmann mit seinem Gewehr in den Kopf geschossen Der 47 Jährige hinterlässt zwei halbwüchsige Kinder Motiv für die Verzweiflungstat des Mannes dürfte eine bevorstehende Trennung gewesen sein In der Ehe der beiden passionierten Jäger aus einer kleinen Marktgemeinde im südlichen Niederösterreich dürfte es aller Wahrscheinlichkeit nach schon seit längerem gekriselt haben Die 42 Jährige wollte sich offensichtlich von ihrem um fünf Jahre älteren Ehemann trennen Das dürfte dieser nicht verkraftet haben In der Nacht auf Sonntag kam es jedenfalls zur Tragödie Nachdem der 47 Jährige seine auf einem anderen Hochstand gewesene Frau mit dem Auto abgeholt hatte eröffnete ihm diese sich tatsächlich scheiden lassen zu wollen In seiner Verzweiflung blieb der Waidmann kurz vor 22 Uhr auf einer kaum befahrenen Landstraße stehen stieg aus dem Wagen und griff zu seinem Gewehr Ehe die Gattin noch irgendwie reagieren konnte schoss sich der Jäger vor ihren Augen zweimal in den Kopf Für den zweifachen Familienvater kam jede Hilfe zu spät Die Frau erlitt einen schweren Schock Zurück bleiben zwei halbwüchsige Kinder Top orf at vom 03 07 2007 Jagd in der Stadt Waidmannsheil in Linz Mitten in Linz befindet sich ein ertragreiches Jagdrevier Im abgelaufenen Jagdjahr haben die 644 Linzer Waidmänner mehr als 1 000 Wildtiere geschossen 1 000 Wildtiere erlegt So städtisch kann eine mittlere Großstadt wie Linz offensichtlich gar nicht sein dass sich trotz des dichten Autoverkehrs nicht immer wieder Wildtiere in das Gewühl stürzen Mehr als 1 000 Stück sind den Jägern vor die Flinte gekommen Genau geplante Jagd Personen droht bei den Ansitzen der Waidmännern freilich keine Gefahr Die Jagdbewegungen finden genau geplant statt etwa dann und wann im Bereich des Voestgeländes das zuvor sorgfältig gesichert wird Insgesamt wurden in Linz im abgelaufenen Jagdjahr zwei Wildschweine 18 Füchse 13 Dachse 27 Marder sieben Wiesel und ein Iltis erlegt Kürnbergwald und Pöst lingberg Bevorzugter Lebensraum der städtischen Wildtiere ist der Stadtrand wie etwa der Kürnbergwald aber auch der Fuß des Pöstlingbergs bietet dem Wild jede Menge Lebensraum Top kurier at vom 27 06 2007 Mütter und Jäger im Disput um ein Stück Wald Bezirk St Pölten Jäger wollen einer Gruppe von Tagesmüttern und Kindern den täglichen Waldspaziergang zu einer Lichtung untersagen da sie die Jagd stören würden Nun wird ein neuer Platz gesucht Die Kinder und Tagesmütter sind auf der Suche nach einem neuen Freizeitplatz Ein äußerst ungewöhnlicher Streit hat in Maria Anzbach Bezirk St Pölten ein Happy End gefunden Auf der einen Seite standen drei Tagesmütter auf der anderen die Jägerschaft Grund des Krachs Ein Indianerzelt auf einer Wiese bei einer Waldlichtung Aber der Reihe nach Seit Herbst 2006 gibt es das Projekt der Tagesmütter das sich an den Aktionen der so genannten Waldkindergruppen orientiert Täglich wird ins Gehölz marschiert wo die Kleinen herumtollen können Besonders beliebt war die Prammer Wiese wo sogar ein Tipi aufgestellt wurde Runder Tisch Den örtlichen Jägern war das Treiben allerdings ein Dorn im Auge Grund Sie befürchteten dass dadurch das Wild beunruhigt werden könnte Der Kinderlärm mache das Jagen in dem Gebiet unmöglich Deshalb wurde beim Landesgericht auch eine Unterlassungsklage eingebracht Um die Wogen zu glätten ging kürzlich ein Runder Tisch über die Bühne Das Ergebnis freut beide Seiten Wir dürfen nun darauf hoffen dass die Klage wieder zurückgezogen wird sagt Tagesmutter Margit Brachmann Wir gehen davon aus dass wir bald einen Ersatzplatz finden Somit ist der Konflikt für uns weitgehend beendet die Jäger sind uns sehr entgegengekommen Wald gesucht Heute soll das Thema aber noch einmal vor einem großen Publikum aufgerollt werden 20 15 Uhr ORF 2 Denn die verzweifelten Tagesmütter wandten sich in einer ersten Reaktion an das Fernsehen Bei Barbara Stöckl in Help TV wird der kuriose Rechtsstreit von den Betroffenen noch einmal diskutiert Wer ein Stückchen Wald für die Tagesmamis im Raum Maria Anzbach zur Verfügung stellen will der kann sich unter der Nummer 0660 7656540 melden Top kleinezeitung at vom 24 06 2007 Er hat sich aufgeführt wie John Wayne Im Bezirk Murau habe ein schießwütiger Mann auf dem Grundstück des Nachbarn ein Kitz regelrecht hingerichtet Anzeige läuft Ich sehe noch immer vor mir wie mich das junge Reh angeguckt hat Der Mann aus einem Ort im Bezirk Murau ist fassungslos Über eine Aktion seines Nachbarn jüngst passiert auf seinem Grundstück Er hat sich aufgeführt wie John Wayne mit einem Revolver herumgefuchtelt und das Tier regelrecht hingerichtet Was war seiner Beobachtung nach geschehen Seine Lebensgefährtin war draußen im Garten und auf den Hund des Nachbarn aufmerksam geworden der offenbar das Kitz gewittert und es dann eingekreist hat Worauf das junge Tier verängstigt in die Thujen Hecke flüchtete Inzwischen war der Nachbar aufgetaucht um seinen Hund der übrigens den nicht gerade befreundeten Anrainer erst diesen Februar gebissen hatte ins Haus zu holen Er kam dann mit dem Revolver und in Begleitung eines weiteren älteren Mannes wieder Zwar sei er Jäger doch nicht in entsprechender Montur sondern grundsätzlich nur in Freizeitkleidung unterwegs wird berichtet Empört Er hat die Waffe gar nicht mehr aus der Hand gelassen ist der Nachbar empört und erzählt dass sich der Mann auf der Suche nach dem Tier auf das Grundstück eines Dritten begeben und von dort aus das Kitz abgeknallt hätte Und das ohne dass auch nur der Ansatz eines triftigen Grundes erkennbar gewesen wäre keine Verletzung oder keine Krankheit wie etwa Tollwut Als weitere unappetitliche Aktion sei sogar ein Foto geschossen worden und ein Waidmannsheil gefallen Das Reh sei in einen Sack verpackt und weggeschafft worden Wohin Man weiß es nicht Wenn ich das geahnt hätte ich hätte vorher versucht das junge Reh herauszuholen meint der schockierte Mann Dessen Verhältnis zum Nachbarn zwar nie extra liebevoll zuletzt jedoch zumindest ruhiggestellt war Was sich nun natürlich wieder geändert habe Eine Anzeige läuft vertreten wird der Mann vom Murauer Rechtsanwalt Edmund Thurn Dieser bereitet zudem eine Besitzstörungsklage vor Der als schießwütig bezeichnete Nachbar war für eine Stellungnahme nicht erreichbar Top Vorarlberger Nachrichten vom 20 06 2007 Rex grundlos erschossen Gericht glaubte Version vom Erlösen nicht Jäger wegen Tierquälerei verurteilt Jäger wurde wegen Tierquälerei verurteilt Feldkirch Anfang Februar fand Familie Matt ihren Hund Rex tot auf ihrem Zufahrtsweg in Übersaxen Der sechsjährige Rüde war erschossen worden Erst Tage später meldete sich jener Jäger welcher Rex mutwillig getötet hatte Gestern wurde der 55 Jährige wegen Tierquälerei verurteilt Für mich besteht kein Zweifel dass dieser Hund völlig grundlos erschossen wurde so Bezirksanwalt Kurt Längle Mehr und mehr verhärtete sich in dem Verfahren der Verdacht dass es überhaupt keinen Grund dafür gab den Top kleinezeitung at vom 16 06 2007 Funk soll die Familie Petz schützen Der heimische Bärenbestand schrumpft auf mysteriöse Weise Der WWF vermutet illegale Abschüsse und will die letzten Ötscherbären jetzt mit Funk überwachen Sommer ist s und die Bären sind wieder ein Thema Vor einem Jahr war es Braunbär Bruno der aufregte doch diesesmal geht es nicht um die Schafe die in Zottels Schlund verschwinden Nein jetzt werden die Braunbären vermisst Obwohl in den letzten 15 Jahren in Österreich gut 30 Jungtiere geboren wurden konnten 2006 in den nördlichen Kalkalpen nur noch fünf Tiere genetisch nachgewiesen werden schlägt der WWF World Wide Fund for Nature Alarm Ein Großteil der jungen Bären ist auf mysteriöse Weise verschwunden bisher gebe es aber weder Anzeichen für die Abwanderung von Meister Petz ins Ausland noch wurden tote Tiere gefunden Der Verdacht liegt nahe so der WWF dass die Bären illegalen Abschüssen zum Opfer gefallen sind Bärenbestand Um dieses Geheimnis zu lüften startet die Organisation ein Projekt mit dem sie den Bärenbestand intensiver erforschen vor allem aber überwachen will Ab Juli könne man damit beginnen die Ötscherbären einzufangen und mit einem Funkhalsband auszustatten Zwar wollte der WWF damit bereits zu Beginn des Jahres starten doch fehlte bislang eine entsprechende Änderung im Jagdgesetz von Niederösterreich Verschwinden Durch das Verschwinden der zotteligen Vierbeiner ist die heimische Bärenpopulation jedenfalls massiv vom Aussterben bedroht Auch Braunbär Moritz der seit drei Jahren durch das oberösterreichische Salzkammergut streift ist einsam Der Sechsjährige ist im besten Alter und würde sich über weibliche Gesellschaft freuen Doch die Hoffnung dass demnächst eine fesche Bärin ins Salzkammergut wandert ist endenwollend müsste sie doch aus dem Ötschergebiet kommen Fakten In Österreich waren die Bären ebenfalls Mitte des 19 Jahrhunderts ausgerottet Im Jahr 1972 ließ sich ein junges männliches Tier in der Ötscher Region im südwestlichen Niederösterreich nieder in jener Gegend in der die letzten Exemplare im 19 Jahrhundert geschossen worden waren Dieses Tier wurde unter dem Namen Ötscherbär bekannt Top Kurier vom 14 06 2007 Anzeigen gegen Tierschützer und Jäger nach Hunde EM Tulln Diejenigen um die sich alles dreht sind schon lange tot Zuchtfasane die im November 2005 bei einer Jagdhunde Europameisterschaft in Würmla Bezirk Tulln als Köder und Beutetiere verwendet werden sollten Dazu kam es nicht weil Aktivisten des Vereins gegen Tierfabriken VgT den Event störten und die Vögel frei ließen Jetzt hat die Angelegenheit ein juristisches Nachspiel für mehrere Beteiligte VgT Obmann Martin Balluch fasste 550 Euro Verwaltungsstrafe aus wegen Tierquälerei Die Zuchtfasane seien auf das Leben in freier Wildbahn nicht vorbereitet und würden daher nach ihrer Freilassung verhungern oder Raubtieren zum Opfer fallen heißt es sinngemäß im Straferkenntnis der BH Tulln Strafanzeige Während es für den Tierschützer nur um eine Verwaltungsstrafe geht müssen sich Vertreter der Veranstalter die Jagdberechtigte und zwei weitere Personen sogar vor dem Strafrichter verteidigen Sie wurden von der Bezirksbehörde bei der Staatsanwaltschaft St Pölten wegen schwerer Tierquälerei angezeigt Diese hat Gutachten eingeholt und einen Strafantrag gestellt nächste Verhandlung ist Anfang Juli in Tulln der Strafrahmen beträgt bis zu einem Jahr Haft Die Fasane wurden in viel zu kleinen Kisten ohne Wasser und Futter transportiert und sind durch den Kontakt zu den Hunden ihren natürlichen Feinden in schwere Angst versetzt worden begründet Amtstierarzt Christoph Hofer Kasztler die im Vergleich zur Verwaltungsstrafe schwerer wiegende Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Peter Lebersorger Geschäftsführer des NÖ Landesjagdverbands sieht die Causa nicht im Zusammenhang mit Jagd oder Waidmännern Es soll sich um eine Hundesport EM gehandelt haben Jäger machen keine Europameisterschaften Top Kronen Zeitung vom 16 06 2007 Wer ein Tier verletzt oder ein verletztes findet ist genauso zur Wer ein Tier verletzt oder ein verletztes findet ist genauso zur Hilfestellung verpflichtet wie bei einem Menschen so heißt es im Gesetz Aber so unglaublich es klingt Bei Wildtieren scheitert das doch tatsächlich manchmal an Kompetenzstreitereien So blieb ein Bambi das zusammengebrochen war Donnerstag stundenlang ohne Nahrung Bis die Zuständigkeit geklärt war Gleich mit zwei Fällen sah sich die Steirerkrone Redaktion jetzt konfrontiert Im ersten hatten Schüler über Stunden ein Kitz beobachtet das ermattet im Gras lag schon von Krähen angepeckt war ohne Spur von der Mutter Nach Rücksprache mit einem Jäger holte der Verein Kleine Wildtiere in großer Not das arme Viecherl päppelte es eine Nacht lang auf versorgte es um am nächsten Tag den zornigen Anruf eines Oberjägers zu bekommen der die Herausgabe des Tieres forderte der Leiterin Anzeigen androhte Über Wildtiere entscheiden wir so der Jäger zur Krone Angeblich hätte die Mutter das Kitz in Folge zurück genommen Eine Geschichte die sogar andere Jäger als Latein werten und stark anzweifeln Tenor Jeder weiß dass das Junge nicht mehr angenommen wird wenn es nach Mensch riecht Zweiter Fall Bei einer Steirerin war ein Kitz über die Terrasse ins Haus gestolpert Ein Bürokratiemarathon folgte Jäger waren nicht erreichbar oder erst zuständig dann wieder nicht mit dem Fazit dass das arme Tier stundenlang unversorgt blieb So gehts nicht weiter sagen Tierfreunde Forderung Die Jäger sollten eine Hotline einrichten wo jemand sofort erreichbar ist Und auch Hilfe von Tierschützern annehmen Top orf at vom 14 06 2007 Hasenjagd auf dem Flughafen Nicht nur auf dem Flughafen in Mailand sondern auch auf dem Flughafen Schwechat werden Feldhasen gejagt Weil sie sich schnell vermehren werden sie zu einem Problem so der Flughafen Da der Nationalpark Donauauen ganz nahe ist fühlen sich viele Tiere auf dem Gelände des Flughafens Schwechat wohl Vögel werden mit Tonbandaufnahmen verjagt Es werden laut Flughafensprecherin Brigitta Pongratz nur Feldhasen erlegt Die Tiere werden meist im Herbst von einem Jäger geschossen Kaninchen die ebenfalls über das Gelände des Flughafens hoppeln bleiben hingegen verschont Der Rasen sei zum Beispiel auch eine gute Brutstätte für Vögel Diese stellen aber im Normalfall keine Gefahr für startende und landende Maschinen dar Größere Schwärme werden mittels Tonband Aufnahmen bereits an den Grenzen zum Flughafen verscheucht heißt es Flughafen auch Heimat seltener Pflanzen Der Flughafen sei eine ökologische Nische So wachsen hier Wiesentypen die in unseren Kulturlandschaften sonst nur mehr selten vorkommen Ziesel fühlen sich hier neben der Perchtoldsdorfer Heide am wohlsten Rebhuhn und Feldlerche haben sich auf dem Gelände zwischen Start und Landebahn eingenistet Deren Brutdichte ist laut Flughafen etwa zehn Mal so hoch ist wie im umliegenden Ackerland Top orf at vom 12 06 2007 Jäger schaffen Abhilfe Murmeltiere werden zur Plage auf der Alm Murmeltiere sind auf manchen Tiroler Almen zur Plage geworden Die Bauten der Tiere können es ziemlich schwer oder unmöglich machen Almwiesen zu bewirtschaften Im Stubai forderte ein Bauer die Hilfe der Jäger an Nur Touristen waren erfreut Gut 30 Murmeltiere besiedelten vor drei Jahren eine Bergwiese der Stöcklenalm im Stubaital So sehr sich Touristen über den Anblick freuten für Bauer Franz Schönherr waren die Murmeltiere alles andere als erquicklich Die wühlen und graben herum und es ist ein Riesenproblem die Wiese zu bewirtschaften Die Erdbauten machen ein Mähen nahezu unmöglich erklärt Franz Schönherr Die Murmeltiere wühlten Steine und Erde heraus und das bleibe nicht liegen sondern rutsche den Hang hinunter Beim Mähen und Sensen werden die Klingen kaputt Zum Teil in höhere Regionen umgesiedelt Die Ernteausfälle auf der Almwiese durch die Murmeltiere wurden für Franz Schönherr unerträglich Er forderte die Hilfe der Jäger an Einen Teil der Tiere schossen die Jäger ab einen Teil betäubten sie mit einem Narkosegewehr und übersiedelten die Tiere in höhere Regionen In den letzten Jahrzehnten wenig bejagt Gezieltes Erlegen Betäuben und Umsiedeln von Murmeltieren auf Grund von Schäden durch ihre Bauten gibt es immer wieder nahezu in allen Teilen Tirols bestätigt Landesjägermeister Paul Steixner Dass Murmeltiere vermehrt Almwiesen bevölkern habe einen einfachen Grund so der Landesjägermeister In den letzten Jahrzehnten seien die Murmeltiere zurückhaltend bejagt worden Im Stubaital zeigte so wie auf anderen Tiroler Almen auch die Umsiedlung der Murmeltiere und die gezielte Bejagung Wirkung Top Kronenzeitung vom 10 06 2007 Geschützte Tiere als Beute begehrt Nicht nur Adler verschwinden Der gewilderte Steinadler von Weyer ist kein Einzelfall Immer wieder verschwinden besonders geschützte Wildtiere wie beispielsweise die mühsam wieder ins Land geholten Bären oder auch Luchse Kriminalisten vermuten dass manche Jäger angesichts der begehrten Beute trotz strenger Schutzbestimmungen abdrücken viele solcher Verstöße aber niemals bekannt werden Für Aufsehen sorgte 2001 ein ähnlicher Fall wie jetzt im Mühlviertel Damals hatten unbekannte Täter den Habichtkauz Artus in Arnreit angeschossen und ihm buchstäblich den Hals umgedreht Der WWF hatte ihn um eine Million Schilling angesiedelt orf at vom 08 06 2007 Steinadler im Ennstal abgeschossen Ein abgeschossener Steinadler sorgt in Weyer im Bezirk Steyr Land für Aufregung Der Vogel ist in der Liste der artengeschützten Tiere als besonders streng geschützt eingereiht und ganzjährig per Gesetz geschont Spaziergänger fand den Kadaver Ein Spaziergänger fand den toten Raubvogel auf einer Schotterbank der Enns unterhalb der so genannten Kesselbrücke an der Landesgrenze zwischen Oberösterreich und der Steiermark Dem Steinadler wurden Kopf Fänge Teile der rechten Schwinge und die Flaumfedern abgetrennt Im Sitzen erschossen Eine Untersuchung durch das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der veterinärmedizinischen Universität Wien ergab dass es sich bei dem toten Steinadler um ein Weibchen gehandelt hat das vermutlich im Sitzen erschossen worden ist Fundstelle unterhalb der Kesselbrücke im Bereich der Einmündung des Laussabaches in die Enns 500 Euro Belohnung ausgesetzt Der Fundort liegt zwischen den Nationalparks Kalkalpen und Gesäuse Der Nationalpark Kalkalpen hat für Hinweise die zur Ergreifung des Täters führen eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt Top orf at vom 06 06 2007 Jäger drohte eigene Mutter zu erschießen In St Michael in der Obersteiermark hat die Polizei einen 40 Jährigen verhaftet Die Mutter des Mannes wollte dass er aus der gemeinsamen Wohnung auszieht Daraufhin drohte er die Mutter zu erschießen Als die Mutter meinte sie werde die Schlösser austauschen beschimpfte er sie und drohte ihr sie zu erschießen Daraufhin rief die Frau die Polizei Waffe abgenommen Da der Mann Jäger ist und eine Waffe besitzt wurde ihm diese abgenommen Der 40 Jährige wurde in die Justizanstalt Leoben eingeliefert Bei den Einvernahmen zeigte sich der 40 Jährige nicht geständig Top orf at vom 05 06 2007 Jäger nach Abschuss einer Katze am Pranger In Matrei am Brenner gehen laut Polizei die Wogen hoch Ein Jäger hat wie berichtet am Wochenende in seinem Garten einer angeblich wildernden Katze in den Kopf geschossen Dann schlug er noch mit einer Hacke auf das Tier ein Fall kommt vor Diziplinarausschuss Die Nachbarn haben den ganzen Vorfall beobachtet und sofort bei der Polizei angezeigt Nach Abschluss der Ermittlungen werden die Beamten eine Sachverhaltsanzeige bei der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck Land machen Diese muss dann prüfen ob Tierquälerei vorliegt und ob das Jagdrecht verletzt wurde Ohne die genauen Details zu kennen steht für Landesjägermeister Paul Steixner auf jeden Fall jetzt schon fest daß der Vorfall vor dem Disziplinarausschuss des Tiroler Jägerverbandes landen wird da die Katze nicht direkt beim Wildern erschossen wurde Von Geldstrafe bis Entzug der Jagdlizenz Außerdem gelte ein Garten als Fläche auf der die Jagd ruht die Jagd also nicht erlaubt sei Dem 76 jährigen Jäger aus Matrei am Brenner drohen jetzt saftige Geldstrafen und unter Umständen auch der Entzug der Jagdkarte Top Niederösterreichische Nachrichten vom 04 06 2007 Seite 28 Schützenhilfe für Biber TRAISKIRCHEN PFAFFSTÄTTEN Schon 400 Tierfreunde haben die Traiskirchner Biber Petition unterschrieben Pfaffstättner SPÖ unterstützt Die SPÖ Pfaffstätten wird die große Biberschutz Initiative der Traiskirchner die Stadtchef Fritz Knotzer und Gemeinderat Andreas Babler jetzt ins Leben gerufen haben und mittels Internet Plattform www biberschutz at und Online Petition akklamieren offiziell unterstützen Das bekräftigten Pfaffstättens SP Chefin Claudia Purkert und SP Gemeinderat Robert Knollmüller nachdem auch der Tierschutzverein Baden die Traiskirchner Naturfreunde und die SPÖ Traiskirchen ihre Unterstützung zugesagt haben Die Petition zur Rettung und zum Schutz des Bibers haben mittlerweile über 400 Menschen unterschrieben Knotzer und Babler hoffen auf eine Liste mit Unterschriften weit über der tausender Grenze Die für die Nager zuständige Landesrätin Karin Kadenbach SP kann sich eine Umsiedelung des Bibers in unproblematische Gebiete wie es Fritz Knotzer vorschlägt aufgrund etwaiger Haftungsfragen nicht vorstellen Was sie zum Thema jetzt in Pottendorf sagte Seite 36 Niederösterreichische Nachrichten vom 04 06 2007 Seite 36 Biber Fang ab Herbst POTTENDORF In von Biberschäden stark betroffenen Orten dürfen nur nach Ausnahmegenehmigung Fallen aufgestellt werden Wir müssen die Problematik im Sinne der Bevölkerung und im Sinne des Artenschutzes lösen um langfristig das Zusammenleben von Mensch und Tier zu ermöglichen erklärte Naturschutz Landesrätin Karin Kadenbach SP zum Biberproblem bei einem Treffen mit besonders von Biberschäden betroffenen Gemeinden in Pottendorf Eine Studie zum Erhaltungszustand des Biberbestands ergab dass die Population in NÖ gesichert ist und somit eine Grundvoraussetzung erfüllt ist um in die Verbreitung der streng geschützten Art eingreifen zu können In konkreten Fällen etwa wenn Gefahr für Menschen bzw deren Hab und Gut zu befürchten ist können ab 1 September Ausnahmegenehmigungen zum Abfang des Bibers mittels Kasten oder Röhrenfallen durch Jagdberechtigte seitens des Landes erteilt werden Sofern keine andere zufriedenstellende Lösung für den Verbleib der gefangenen Biber möglich ist müssen diese möglichst schmerzfrei getötet werden Naturschutzprojekte werden über den Sommer geprüft In Zusammenarbeit mit der Naturschutzabteilung und dem NÖ Bibermanagement sollen in den Pilotgemeinden Ebergassing Ebreichsdorf Enzersdorf Gramatneusiedl Maria Lanzendorf Moosbrunn Pottendorf und Schwadorf entsprechende Anträge auf Ausnahmegenehmigungen ausgearbeitet werden Das Aufstellen und Betreuen der Fallen soll durch geschulte lokale Betreuer erfolgen Zudem werden über den Sommer seitens der Abteilung Naturschutz Möglichkeiten für gezielte Naturschutzprojekte geprüft Mir ist wichtig dass alle gemeinsam an den entsprechenden Lösungen arbeiten Das schließt die Gemeinden die Landwirte Jagd und Fischerei wie natürlich die zuständigen Abteilungen des Landes Wasserrecht Wasserbau und Naturschutz mit ein betonte Kadenbach In Traiskirchen laufen die Uhren anders Schützen und Retten heißt die Devise in der Fritz Knotzer Metropole Dafür wurde vor zwei Wochen sogar eine gezielte Biberschutz Initiative ins Leben gerufen die NÖN hatte berichtet Infos dazu www biberschutz at Seite 28 Schon 400 Tierfreunde haben die Traiskirchner Biber Petition unterschrieben Pfaffstättner SPÖ unterstützt Die SPÖ Pfaffstätten wird die große Biberschutz Initiative der Traiskirchner die Stadtchef Fritz Knotzer und Gemeinderat Andreas Babler jetzt ins Leben gerufen haben und mittels Internet Plattform www biberschutz at und Online Petition akklamieren offiziell unterstützen Das bekräftigten Pfaffstättens SP Chefin Claudia Purkert und SP Gemeinderat Robert Knollmüller nachdem auch der Tierschutzverein Baden die Traiskirchner Naturfreunde und die SPÖ Traiskirchen ihre Unterstützung zugesagt haben Die Petition zur Rettung und zum Schutz des Bibers haben mittlerweile über 400 Menschen unterschrieben Knotzer und Babler hoffen auf eine Liste mit Unterschriften weit über der tausender Grenze Die für die Nager zuständige Landesrätin Karin Kadenbach SP kann sich eine Umsiedelung des Bibers in unproblematische Gebiete wie es Fritz Knotzer vorschlägt aufgrund etwaiger Haftungsfragen nicht vorstellen Was sie zum Thema jetzt in Pottendorf sagte Seite 36 Top Leserbrief an nachrichten at vom 02 06 2007 Jäger gegen drohendes Jagdverbot Die Jäger fühlen sich als Anwalt der Wildtiere Was für ein Hohn denn wenn sie diese ihre eigene Aussage ernst nehmen würden dann würden sie Wildtiere nicht erschießen wollen Für einen vernünftig und logisch denkenden Menschen kann die Fortsetzung der Jagd mit der Begründung im Sinne der Waidgerechtigkeit wohl nur als absurd betrachtet werden Wo liegt denn die Logik und die tiefere Erklärung für diese Argumentation Es gibt keine außer dass sich die Jäger ihr Hobby nicht nehmen lassen wollen Mangels Nachvollziehbarkeit der Jägerlogik muss dann die vermeintliche Hilfe für die Tiere im Winter wieder herhalten Ein Lob an den Parkdirektor der diese Darstellung bereits durchschaut hat Denn sie hilft eher den Wildbestand zu steigern anstatt zu senken Schade nur dass er die Erkenntnisse der Wildbiologie noch nicht zu kennen scheint die einen Rückgang des Wildbestandes bei Wegfall der Jagd und somit einen Rückgang des Wildverbisses bestätigen Insgesamt ist man jedoch auf dem richtigen Weg Erfolge wie man sie im Nationalpark Gran Paradiso Italien vorfindet wo seit über 80 Jahren nicht mehr gejagt wird die Wildtiere sich selbst im Bestand regulieren und Naturfreunde als touristische Einnahmequelle erkannt hat sind in greifbare Nähe gerückt Ich wünsche dem Parkdirektor in seinem Vorhaben viel Erfolg und große Ausdauer Dr Christian Nittmann Wien Top nachrichten at vom 31 05 2007 Jäger gegen drohendes Jagdverbot WINDISCHGARSTEN Eine unberührte Wildnis unabhängig von menschlichen Einflüssen Das ist die Idee hinter dem Nationalpark Jäger sind verärgert über ein drohendes Jagdverbot In strengen Wintern dürften sie hungerndes Rotwild nicht einmal füttern Jagd müsse im Sinne der Waidgerechtigkeit auch in einem Nationalpark zumindest eingeschränkt möglich sein sagte Bezirksjägermeister Herbert Sieghartsleitner bei den Oberösterreich Gesprächen von OÖN und ORF in Windischgarsten Erzürnt sind die Jäger weil es bis 2016 keine Rotwildfütterung mehr geben soll In strengen Wintern werden wir dem hungernden Rotwild nicht beim Verenden zuschauen Wir sehen uns als Anwalt der Wildtiere sagte der Bezirksjägermeister Es geht um Lebewesen Man sollte die Auswirkungen des Nationalparkes überdenken Der Nationalpark Kalkalpen sei für den Rotwildbestand viel zu klein sagte dazu Parkdirektor Erich Mayrhofer So seien etwa am Hengstpass Zwangsabschüsse verordnet worden Außerdem müssen wir den Wildtierbestand reduzieren um den Schutzwald zu erhalten Ganz ohne Eingriffe gehe es nicht Man könne den Wildbestand aber schlecht verringern und gleichzeitig Fütterungen durchführen sagte der Nationalparkdirektor Bär Luchs und Co Gegen die Ansiedelung von Bären Luchsen und Wölfen im Nationalpark hat die Jägerschaft nichts Sehr wohl sehen wir aber Probleme wenn bei der Ansiedlung dieser Tierarten künstlich nachgeholfen wird sagte Bezirksjägermeister Sieghartsleitner Ein weiteres Diskussionsthema war auch die sanfte touristische Nutzung des Parks Zur Umwegrentabilität sagte etwa Wolfgang Scherzinger vom Nationalpark Bayerischer Wald das deutsche Schutzgebiet bringe seiner Region rund 25 Millionen Euro Einnahmen aus dem Tourismus Zahlen von denen die Kalkalpen Region noch weit entfernt sein dürfte Voriges Jahr hätten 78 000 Besucher an Führungen und Exkursionen teilgenommen sagte dazu Mayrhofer Top ddp wissenschaft de vom 30 05 2007 Wo der Fuchsbandwurm wirklich lauert Gefahr besteht weniger im Wald als bei den vierbeinigen Freunden des Menschen Experten räumen auf mit der Mär von den gefährlichen Beeren Von Heidelbeeren oder Bärlauch kann man vermutlich keinen Fuchsbandwurm bekommen sagen Biologen Viel eher könne man sich den Parasiten von Hunden holen Vierbeiner aus Risikogebieten die häufig Mäuse fressen sollten deshalb vorsorglich alle sechs Wochen entwurmt werden Doch selbst wenn Fuchsbandwurmeier in den Magen gelangen besteht nicht immer eine Gefahr In nur jedem fünften Fall bricht die lebensbedrohliche Erkrankung aus Von Heidelbeeren oder Bärlauch aus dem Wald bekommt man vermutlich keinen Fuchsbandwurm sondern vielmehr der Kontakt mit infizierten Hunden oder anderen Tieren erhöht die Ansteckungsgefahr Die Freude an Heidelbeeren aus dem Wald ist getrübt seitdem die Furcht vor dem Fuchsbandwurm umgeht Die Eier des Wurmes sollen an den Beeren haften heißt es und beim Essen könnte sich der Mensch infizieren Doch Bandwurmforscher geben Entwarnung Dass man sich von Beeren den Fuchsbandwurm holen kann gehört ins Reich der Legenden Es ist für keinen einzigen Patienten erwiesen dass er sich so angesteckt hat sagt Molekularbiologe Klaus Brehm von der Universität Würzburg Heidelbeeren aus dem Wald könnten nach dem Waschen bedenkenlos gegessen werden Auch bei Bärlauch bestünde keine Gefahr Ich esse Beeren und Bärlauch auch und mache mir deshalb keine Gedanken bekräftigt Brehm Allenfalls bei Erdbeeren die häufig Kontakt mit dem Boden haben kann sich der Forscher ein minimales Infektionsrisiko vorstellen Viel gefährlicher als die Nahrung aus dem Wald sei der Kontakt mit infizierten Tieren Einige Jäger hätten sich beispielsweise die Erkrankung beim Abziehen des Fells der Füchse zugezogen Aber auch Hunde können den Parasiten übertragen Die Eier haften im Fell der Vierbeiner und heften sich beim Streicheln an die Hände Von dort ist der Weg in den Magen nicht mehr weit Nur wenn die Eier über den Mund aufgenommen werden kann der Wurm sich ausbreiten Vorsichtshalber sollte man den Vierbeiner in den betroffenen Gebieten alle sechs Wochen entwurmen Vor allem dann wenn der Hund Mäuse frisst rät Brehm Mäuse dienen dem Fuchsbandwurm als Zwischenwirt und gelten deshalb als mögliche Quelle der Ansteckung für die Haustiere Das Europäische Echinokokkose Register der Universität Ulm berichtet dass die meisten Erkrankten einen Hund besitzen und sich vermutlich bei diesem infiziert haben Eine andere auffällige Häufung gebe es bei Landwirten Wahrscheinlich nehmen sie beim Kontakt mit der Erde die Eier auf vermuten die Experten Deshalb sollten Hundehalter und Bauern lieber einmal mehr vor dem Essen die Hände waschen um eventuell anhaftende Bandwurmeier abzuspülen Insgesamt ist die Fuchsbandwurmerkrankung allerdings äußerst selten Jedes Jahr stecken sich etwa zwanzig bis dreißig Menschen in Deutschland neu an Die Zahlen steigen indes leicht da sich die Füchse ausbreiten Sie dringen aus den ländlichen Regionen immer weiter in die Städte vor Hochburgen des Fuchsbandwurmes liegen derzeit in Süddeutschland auf der Schwäbischen Alb in Baden Württemberg und im Allgäu Dennoch müssen auch Bewohner dieser Regionen sich nicht unmittelbar vor dem Parasiten fürchten Auch bekommen viele Menschen nie den Fuchsbandwurm obwohl sie offenbar die Eier aufgenommen haben Als Erklärung führen die Experten beim Europäischen Echinokokkose Register an dass große Teile der Bevölkerung gegen den Parasiten resistent sind In Blutproben finden sich Antikörper gegen den Erreger obwohl der Betroffene nie erkrankt ist Nur zwanzig Prozent der Menschen die Fuchsbandwurmeier geschluckt haben bekommen auch Beschwerden Brehm vermutet dass eine sehr große Zahl an Eiern aufgenommen werden muss damit die Erkrankung überhaupt ausbricht Dann schlüpfen die Larven im Darm und wachsen anschließend in der Leber zu Zysten heran Dieser Vorgang wird von unspezifischen Bauchschmerzen begleitet die bei vielen Betroffenen keinen Verdacht wecken Oft vergehen fünf bis zehn Jahre bis der Patient die Erkrankung bemerkt schildert Brehm Die meisten Fälle werden bei Routineuntersuchungen aufgedeckt wenn der Arzt die Zysten in der Leber im Ultraschallbild sieht Der Parasit breitet sich langsam aber beständig aus Wenn die Zysten sich ausdehnen können sie Blutgefäße in der Leber abdrücken Wird der Gallenkanal eingezwängt kann das Organ nicht mehr normal arbeiten Eine Gelbsucht entsteht Vermehren sich die Larven weiter versagt schließlich die Leber und der Erkrankte stirbt Wird die Infektion frühzeitig erkannt stehen die Chancen jedoch gut die Erkrankung durchzustehen Wenn der Verdacht besteht Fuchsbandwurmeier aufgenommen zu haben kann ein Bluttest Klarheit bringen Falls der Bluttest positiv ausfällt also tatsächlich Eier geschluckt wurden empfiehlt er sich jedes Jahr per Ultraschall untersuchen zu lassen Wenn sich wirklich ein Infektionsherd in der Leber bildet kann dieser mit einer Chemotherapie bekämpft werden Im frühen Stadium kann man es schaffen den Parasiten loszuwerden meint Brehm Die Ärzte versuchen zusätzlich die Zysten in einer Operation herauszuschneiden Dies gelingt jedoch nur wenn der Bandwurm rechtzeitig entdeckt wird derzeit etwa bei 18 Prozent der Fälle Bei den übrigen Patienten sind die Zysten bereits so ausladend dass sie nicht mehr chirurgisch entfernt werden können In diesen Fällen bleibt nur noch die Chemotherapie die jedoch den Parasiten nicht abtötet sondern nur seine weitere Ausbreitung verhindert macht Brehm klar Viele Infizierte belastet diese Aussicht Dennoch können die meisten mit einer Therapie laut Europäischem Echinokokkose Register ein weitgehend normales Leben führen und sind jahrelang frei von körperlichen Beschwerden Top salzkammergut zeitung at vom 23 05 2007 WWF Salzkammergut Bär Moritz in Fotofalle getappt Der WWF veröffentlicht erstmals Bilder des Bären Moritz der seit einigen Jahren im Oberösterreichischen Salzkammergut heimisch ist Das sechs Jahre alte Bärenmännchen war aus dem Ötschergebiet zugewandert Nach mehrmonatigen Ausflügen wurde er vor drei Jahren endgültig im Salzkammergut sesshaft Moritz hat in den letzten Jahren ausgedehnte Wanderbewegungen unternommen Bei einem dieser Streifzüge gelangte er sogar bis ins Bundesland Salzburg Dabei hat das Wildtier stets natürliche Scheu vor dem Menschen gezeigt Moritz lebt zurückgezogen und unauffällig wenngleich er auch gelegentlich Rehfütterungen besucht und an Rapsölkanistern genascht hat Dies gilt als normales Bärenverhalten beim Nahrungserwerb Nach Einschätzung des WWF Bärenexperten Christoph Walder ist Moritz ein gesundes Tier Das einzige was ihm noch zu seinem Glück fehlt ist ein weiblicher Artgenosse hofft Walder auf ein baldiges Zuwandern einer Bärin in die Region Top vgt at vom 21 05 2007 VGT Obmann wegen Tierquälerei verurteilt BH Tulln erließ Straferkenntnis weil Mitglieder des Tierschutzvereins das Abschießen zahmer Zuchtfasane verhindert hätten Am 18 November 2005 nahe Würmla in NÖ wollten JägerInnen zahme Zuchtfasane die in kleinen Kisten im Maisfeld ausgelegt waren freilassen um sie sofort abschießen zu können Tierschutz AktivistInnen waren anwesend und verhinderten den Abschuss Dadurch konnten die zahmen Tiere offenbar entkommen 18 Monate später erlässt die Bezirkshauptmannschaft Tulln jetzt plötzlich eine Straferkenntnis über 550 Euro gegen den Obmann des Verein Gegen Tierfabriken VGT der diese Tierquälerei der Jägerschaft zahme Fasane abschießen zu wollen zur Anzeige gebracht hatte Die BH verurteilt darin den Obmann des Tierschutzvereins selbst wegen Tierquälerei Dadurch dass die Fasane nach der Freilassung nicht sofort abgeschossen wurden sondern entkommen konnten würden sie entweder verhungern oder Raubzeug zum Opfer fallen Und das wäre eine Tierquälerei die der Obmann indirekt verschuldet hätte Dieser kommentiert seine Verurteilung Das ist wohl ein verspäteter Aprilscherz Während wir soundso viele echte Tierquälereien anzeigen und die Bezirkshauptmannschaften oft nicht reagieren oder lächerlichste Strafen aussprechen verurteilen sie mich aufgrund dieses Sachverhalts wegen Tierquälerei Ein Legebatteriebetreiber in NÖ hat z B nach unserer Anzeige nur 150 Euro Strafe bekommen obwohl er eine völlig gesetzwidrig überbelegte Legebatterie hatte die so verdreckt war dass die Tiere schwer erkrankten und reihenweise starben Meine Strafe beträgt 550 Euro Dabei spricht die Absurdität der Begründung meiner Verurteilung für sich Die Jägerschaft an den Schalthebeln der Macht Und DDr Balluch weiter Der Schreiber der Straferkenntnis benutzt das Wort Raubzeug aus der Jägersprache und gibt sich damit selbst als Jäger zu erkennen Das ist das Problem in unserem Land die Jägerschaft sitzt überall an den Schalthebeln der Macht und erdrückt jede Kritik Mitte Dezember 2006 wurde eine Treibjagd bei Marchegg in NÖ von AktivistInnen dokumentiert und dabei ein verbotenes elektrisches Dressurhalsband an einem Jagdhund festgestellt und angezeigt 2 Stunden später nahm die Polizei eine 50 jährige Dame auf der Toilette einer Tankstelle in einem Ort in der Nähe unter dem Verdacht eine Jagdstörerin zu sein fest und nahm sie 3 Stunden in Polizeigewahrsam Die Maßnahmenbeschwerde gegen diese übertriebene Polizeiaktion wurde am 16 Mai vom UVS Mistelbach zurückgewiesen mit 2000 Euro Prozesskosten für die misshandelte Frau Bei diesem Prozess wurde bekannt dass die Polizei in NÖ die spezielle Anweisung hat auf Tierschutzaktivismus der sich gegen die Jagd richtet besonders scharf zu reagieren Kein Wunder finden sich in der Jägerschaft doch sowohl die Leiter der Polizeidienststellen als auch die Bürgermeister die Bezirkshauptmänner und die Richter zusammen Und der VGT Obmann schließt Natürlich werde ich gegen dieses Urteil berufen Es ist unglaublich dass wir für eine derartige Verschwendung von Steuergeldern auch noch zahlen müssen Solange aber dieser Machtfilz der Jägerschaft alle gesellschaftlichen Schalthebel erreicht wird Gerechtigkeit in unserem Land in solchen Fällen unmöglich bleiben Top orf at vom 15 05 2007 Frau erschossen Zwei Jahre Haft für fahrlässige Tötung Wegen Mordes an seiner 25 jährigen Ehefrau ist ein 30 Jähriger am Landesgericht Klagenfurt vor einem Geschworenensenat gestanden Verurteilt wurde er wegen fahrlässiger Tötung Das Urteil von acht Monaten unbedingt ist nicht rechtskräftig Mitten ins Herz geschossen Das Urteil der Geschworenen vom Dienstagabend lautet auf 24 Monate Haft acht davon unbedingt Die Geschworenen folgten damit nicht der Linie der Anklage Laut Staatsanwältin Sandra Agnoli hatte der Mann im September 2006 mit einem Jagdgewehr seiner Frau mit voller Absicht mitten ins Herz geschossen Die Verteidigung sprach hingegen von einem tragischen

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  • Initiative zur Abschaffung der Jagd
    für die Jagd verkaufen Ob da jeder Jäger weiß dass er ein zahmes Tier erlegt darf bezweifelt werden so ein Insider der wissen will dass der nächste Rekord Hirsch für Bulgarien schon bei uns bestellt ist Illegale Mittel die den Geweihwuchs fördern fand man bei den Ermittlungen übrigens nicht Ohne Zusatzfutter gibts solche Geweihe aber nicht In der Wildnis sind schon 14 Ender bei Rotwild selten sagt Christopher Böck Wildbiologe beim oö Landesjagdverband In 950 oberösterreichischen Revieren gehen 18 032 Jäger auf die Pirsch davon 339 Ausländer Vier Reviere sind an Ausländer verpachtet Bis zu 10 000 Euro sind hierzulande für einen Hirsch üblich Genaue Zahlen gibts nicht Trophäen Tourismus hält sich aber bei uns in Grenzen so Böck Top Kleine Zeitung vom 27 08 2006 Mann drohte Hund zu töten TREFFEN Eine Juristin 42 aus Wien ließ gestern Nachmittag ihren Mischlingshund auf der Gerlitzen frei vor sich herlaufen Auf Höhe der alten Bergstation der Kanzelbahn stand auf einem Wandersteig ein noch unbekannter Mann mit einer Faustfeuerwaffe in der Hand Als er den frei laufenden Hund erblickte richtete er die Waffe in Richtung Frau und deren Hund und drohte ihr den Hund zu erschießen wenn sie ihn nicht an die Leine nimmt Daraufhin nahm die Wienerin ihren Hund an sich und flüchtete Die Fahndung nach dem Mann verlief bislang ergebnislos Top kleinezeitung at vom 26 08 2006 Jäger abgestürzt und tödlich verunglückt Samstagmittag kam es bei einem Jagdausflug im Kapoiniggraben zu einem tragischen Unfall Am Samstag gegen Mittag stieg eine sechsköpfige Gruppe von Jägern in den so genannten Kaponiggraben in Obervellach im Bezirk Spittal ab Auf nassem Felsen ausgerutscht Ein 48 jähriger Jäger aus Wien rutschte dabei auf dem nassen Steig aus und stürzte in Folge etwa 50 Meter über felsdurchsetztes Waldgelände ab Der Mann wurde bei dem Sturz tödlich Verletzt Bergung Der Tote wurde von der Bergrettung Fellach der Alpinen Einsatzgruppe Spittal und dem Hubschrauber des Innenministeriums geborgen Top kleinezeitung at vom 23 08 2006 Jäger traf seinen Bruder 70 Jähriger vergaß Gewehr zu sichern Dienstag wurde er wegen Körperverletzung verurteilt Zwei Brüder 70 und 67 gingen gemeinsam auf die Jagd Seit dem ist nichts mehr wie früher klagt der Ältere Denn aus seinem Gewehr löste sich ein Schuss und traf den jüngeren Bruder Dieser wurde schwer verletzt der Schütze wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt Schneller Hirsch Eigentlich wollte ich einen Hirschen erlegen der vor mir aus dem Wald gesprungen ist erzählt der 70 Jährige dem Richter Aber ich war zu langsam Oder der Hirsch zu schnell Egal Als das Tier aus dem Blickfeld war wollte der Jäger jedenfalls wieder zurück zu seinem Bruder mit dem er gemeinsam auf der Burgstallbergeralm oberhalb von Krems unterwegs war Bruder getroffen Komischerweise konnte ich den Bruder aber nirgends mehr sehen Dieser lauerte nämlich selbst hinter einem Gebüsch Während ich weiter Ausschau nach ihm hielt rutschte ich aus erinnert sich der Beschuldigte und aus meinem Gewehr brach ein Schuss Kurz nachdem es gekracht hatte hörte er die Stimme seines Bruders Hilfe Du hast mir beide Hände abgeschossen ertönte es aus dem Wald Der Beschuldigte sagt Da habe ich einmal blöd geschaut Wie eine Bombe Sein Projektil hatte den Bruder aus 15 Metern Entfernung in beide Ellbogen getroffen Es ist alles meine Schuld Leider leider hatte ich vergessen das Gewehr zu sichern bedauert der 70 Jährige Der Prozess trifft den Jäger hart Seit 50 Jahren gehe ich auf die Jagd seit 50 Jahren schieße ich mit dem selben Gewehr Nie hätte ich gedacht dass mir so was passiert Das Opfer erzählt Ich habe gerade durch das Fernglas geschaut Plötzlich glaubte ich neben mir schlägt eine Bombe ein Seine Arme kann der 67 Jährige bis heute nicht richtig bewegen Unentschuldbar Was ich da getan habe ist unentschuldbar klagt der 70 Jährige Das Verhältnis zu meinem Bruder wird nie wieder gut sein bedauert er Der Richter verurteilt den Mann zu 1800 Euro Geldstrafe Denn Ein erfahrener Jäger müsste vorsichtiger sein Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig Top Oberösterreichische Nachrichten vom 22 08 2006 Leserbrief Gamsbart Sheriff Man stelle sich vor ein Normalbürger würde so wie die OÖN vom Samstag berichteten seinen Hund als Waffe auf Kommando auf ein anderes Tier hetzen es immer und immer wieder beißen lassen während Kinder daneben stehen und flehen er möge aufhören Und er grinst nur Militante TierschützerInnen würden über ihn herfallen die Behörde würde ihn als kranken Sadisten einstufen und ein Waffen und Hundehaltungsverbot verhängen und wenn er auch noch alleinerziehender Vater wäre hätte er am nächsten Tag das Jugendamt im Haus Aber es war ja ein Jäger Und nur eine Katze Im Maisfeld Das ist Gleichheit vor dem Gesetz in diesem Land Wann ruft endlich jemand die Hilfssheriffs im Gamsbart zur Ordnung Dr Sigmar Stadlmeier Haid Top www orf at vom 21 08 2006 Damhirsche fressen Gärten leer In Moorbad Harbach im Waldviertel sorgen zwei Damhirsche für Aufregung Sie fressen bei ihren nächtlichen Besuchen seit Wochen Blumen und Gemüsebeete leer Scheu vor Menschen scheinen sie nicht zu haben Vorliebe für fast aufgeblühte Rosen Im Garten von Rudolf Pollak sind die Spuren der nächtlichen Damhirsch Besuche deutlich Die Gemüsepflanzen und die Rosenstauden sind angeknabbert erzählt der Gartenbesitzer Fast aufgeblühte Rosen fressen sie besonders gern Und vor zehn Tagen haben sie Blumenkisterl runtergerissen das in eineinhalb Metern Höhe montiert war Der Inhalt scheint ihnen auch geschmeckt zu haben Keine Scheu vor Menschen Die Damhirsche dringen beinahe jeden Tag bzw vorzugsweise fast jede Nacht in das Wohngebiet von Harbach vor Sie zeigen keine Scheu vor Menschen Auch die Anwesenheit der Harbacher hält sie nicht von ihren Fressausflügen ab Vor dem Haus von Herbert Pöschl dem Harbacher Ortsvorsteher dürften sie sich öfter aufgehalten haben Gestern am Abend hat man sie direkt vor unserem Haus gesehen Sie waren jeden Tag da Da gibt es zum Beispiel einen Jungbäumewald wo sie auch am Tag geäst haben obwohl nur 15 Meter entfernt Holz geschnitten wurde Die haben sich nicht vertreiben lassen Hirsche aus Gatter entflohen Diesen Umstand erklärt man sich in Harbach damit dass die Hirsche vermutlich keine Wildtiere im engeren Sinn sind Die beiden dürften aus einem Gatter ausgebrochen sein lautet die am häufigsten geäußerte These zur Herkunft der Tiere Diese Tiere haben durch die Gatterhaltung ihre Scheu vor dem Menschen verloren und zeigen ein völlig untypisches Verhalten sagt Franz Wielander Jagdleiter aus Harbach Gegenmaßnahmen erst ab September möglich Der Ortsvorsteher fordert dass die Tiere betäubt und in ein Gehege gebracht werden Dieser Forderung dürfte nicht sofort entsprochen werden können Laut Jagdgesetz ist Schonzeit In der Schonzeit ist nicht nur das Erlegen verboten sondern auch das Jagen und Fangen Wir haben von der Rechtslage her vor dem 1 September weder in die eine noch in die andere Richtung eine Möglichkeit her einzugreifen sagt Wielander Bis dahin werden sich die Harbacher ihre Gartenpflanzen mit den Hirschen teilen müssen Ob sie wollen oder nicht Top Oberösterreichische Nachrichten vom 19 08 2006 Jagdhund biss Katze vor den Augen kleiner Kinder fast zu Tode ROHRBACH Ein Jagdhund biss im Bezirk Rohrbach vor den Augen kleiner Kinder eine Katze fast zu Tode auf Befehl eines Jägers klagen Augenzeugen an Von Andreas Kremsner Es hätte ein gemütlicher Nachmittagsspaziergang werden sollen Zwei Ehepaare trafen sich mit ihren vier kleinen Kindern auf einem Parkplatz im Bezirk Rohrbach Als sie aufbrechen wollten schrie eines der Kinder Mami schau was der Hund mit der Katze macht Dann wurden wir Zeugen einer grausamen Tat sagt Beate U Der Hund hielt die Katze im Maul und schüttelte sie kräftig durch Dann hat der Jäger ihm Befehl gegeben die Katze immer und immer wieder zu beißen sagt die Frau noch immer geschockt Als der Hund endlich aufhörte nahm der Jäger Name der Redaktion bekannt einen Stock erschlug die Katze und warf sie auf den Misthaufen Unser Schreien und Flehen hat nichts genützt Im Gegenteil der Mann hat uns nur angegrinst sagt U Und das alles vor den Augen unserer Kinder Sie haben geweint und geschrien und wir konnten nichts tun Beate U wollte den Vorfall nicht auf sich beruhen lassen und erstattete Anzeige bei der zuständigen Polizeidienststelle Die Beamten machten ein Foto von der toten Katze Der Fall wird noch bearbeitet und geht dann weiter zum Bezirksgericht Rohrbach Der Jäger rechtfertigt sich damit dass der Hund die Katze in einem Maisfeld aufgestöbert habe und er sie nur von ihrem Leiden erlösen wollte so das Protokoll Doch der Jäger er ist auch Jagdleiter ist bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft kein Unbekannter Im Vorjahr hat er einen wildernden Hund erschossen Der Fall wurde aber zu den Akten gelegt Forderung nach Ehrengericht Ich weiß nicht was passiert ist das müssen die Behörden entscheiden Aber ich fordere ein Ehrengericht für solche Fälle sagt Bezirksjägermeister Hieronymus Spannocchi Dann könne man innerhalb der Jägerschaft entscheiden ob unehrenhaftes Verhalten vorliegt Derzeit könne in Oberösterreich die Jagdberechtigung nur dann entzogen werden wenn es eine gerichtliche Verurteilung gibt Top nachrichten at vom 19 08 2006 Wildernder Bär darf weiterleben Keine Gefahr für die Menschen LINZ Der Bär wird nicht zum Abschuss frei gegeben sagt Jagdlandesrat Josef Stockinger Die betroffenen Bauern beharren auf ihrer Forderung Der Bär gehört einfach nicht in unsere Zivilisation und muss weg sagt Landwirt Franz Rodlauer Besitzer des jüngsten Opfers des wildernden Bären im Gespräch mit den OÖN Seit das Raubtier ein Stierkalb aus seiner Herde gerissen hat fürchtet er um das Leben und die Gesundheit seiner restlichen Tiere Vor allem jene 50 Rinder die sich weiterhin auf seiner Alm in Unterlaussa befinden seien seit der Attacke des Bären total verstört Unser Stier war immer zutraulich jetzt kann ich mich ihm nicht einmal nähern Raubtiere müssen weg Die Schuld für die Vorkommnisse sucht Rodlauer aber nicht bei dem ortsansässigen Bären Es liegt in seiner Natur hin und wieder ein Schaf oder Kalb zu reißen Und eben deshalb fordert der Landwirt auch endlich die Konsequenzen zu ziehen Die Verantwortlichen müssen einsehen dass die Zeit der Großraubtiere vorbei ist Wie mehrere Vorfälle in vergangenen Jahren zeigen würden sei ein friedliches Zusammenleben von Menschen und Bären einfach nicht möglich Der Landwirt spricht dabei aus eigener Erfahrung Auch er ist dem wildernden Bären bereits Aug in Aug gegenübergestanden Bär darf Kälber reißen Jagdlandesrat Josef Stockinger VP sieht auf Anfrage der OÖN trotz allem keinen Grund zu handeln Der Bär stellt keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung dar und verhält sich artgerecht Dazu gehöre auch dass er alle paar Jahre ein Schaf oder Kalb reißt Den dadurch entstehenden finanziellen Schaden bekämen die betroffenen Landwirte über eine Versicherung ersetzt Wann ein Bär geschossen werden darf sei überdies in einem Bärenmanagementplan genau geregelt Die Ansiedlung weiterer Bären fordert indes neben der Tierschutzorganisation WWF auch der Bärenanwalt Walter Wagner Oberösterreichs Bären würden an einem akuten Frauenmangel leiden die Population sei daher auf Dauer nicht gesichert Top Salzburger Nachrichten vom 19 08 2006 Amoklauf im Wald Als schwarze Komödie im grünen Rock präsentiert die Theaterachse zum Sommertheater in der Stiegl Brauwelt das Stück Waidmannsheil Niko Wahl Salzburg SN Als Strecke bezeichnen Jäger die Gesamtzahl der erlegten Tiere die Jagdbeute also Wenn in einer Strecke nun Steine Gräser Wolken und einige Menschen aufscheinen ist Verwunderung angebracht Thomas Schächl und Christian Scharrer von der Theaterachse bringen als Jäger im Stück Waidmannsheil eine derartige Strecke zu Wege Die Premiere fand Donnerstagabend in der Stiegl Brauwelt in Salzburg statt Die Handlung begleitet zwei Jäger durch einen Tag am Hochstand Die Wartezeit aufs Wild schlagen die beiden mit Jagdgeschichten Probeschüssen und Angebereien tot Das Jägerlatein birgt eine gewisse Komik wenn der eine dem anderen glaubhaft zu machen versucht dass er seine verfehlten Schüsse absichtlich umgelenkt habe weil ein Grashalm plötzlich das bessere Ziel gewesen sei als ein Wildschwein Die Gespräche auf dem Hochsitz entlarven die schlechten Eigenschaften der beiden In der Natur weißt du nie ob du Jäger oder Gejagter bist sagt Schächl und leitet damit eine erschreckende Wende der Handlung ein Aus den beschränkt wirkenden Jägern werden paranoide Amokläufer die von Menschen wie von der Natur nur Böses erwarten Mit der Naturidylle ist es vorbei Je weiter der Abend fortschreitet desto blutrünstiger wird es Neben einer Hochzeitsgesellschaft wird eine junge Frau erjagt und die Jäger beobachten sie genüsslich bei den letzten Zuckungen Beide können es kaum erwarten sie abzuschwarteln also zu zerstückeln Parallel dazu zeigen die Jäger in linkischer Art mehr und mehr Gefühl Die individuelle Sensibilität die zugleich mit den Grausamkeiten zu Tage tritt wirkt stellenweise komisch großteils aber tragisch und erschreckend Das Komödienhafte geht gegen Ende verloren an seine Stelle treten abgründige Überlegungen über das Leben Top kleinezeitung at vom 18 08 2006 Ziegenkrieg auf Alm Jäger schoss Aufregung in Großkirchheim Bergbauer ersuchte einen Jäger fünf entlaufene Ziegen zu erlegen da ihm wegen der Weiderechte eine Besitzstörungsklage drohte Für Aufregung sorgt bei Dorfbewohnern von Großkirchheim ein Vorfall der sich vor Kurzem ereignet hat Ein Jäger habe auf der Bergweide in der Zirknitz fünf Ziegen erschossen empört sich ein Leser Reporter gegenüber der Kleinen Zeitung Jetzt sei er damit beschäftigt in den Gasthäusern mit Fotos über die erlegten Tiere zu prahlen Mangelnde Weiderechte Nachforschungen in dem Mölltaler Ort ergeben dass sich der Ziegenkrieg tatsächlich zugetragen hat Doch die Schüsse auf die Tiere haben einen handfesten Hintergrund Es geht um Weiderechte im Hochgebirge wo ergiebige Weide Mangelware ist Die fünf Ziegen ein Bock zwei Geißen zwei Kitze trieben sich auf Privatflächen umher ließen sich nicht einfangen Das war ihr Todesurteil ihrem Eigentümer drohte eine Besitzstörungsklage Eigenwillige Ziegen Die betroffene Agrargemeinschaft Hochalpe Groß und Kleinzirknitz hat im Einvernehmen mit Agrarbezirksbehörde und Grundbesitzern eine Auftriebsregelung erstellt die die Weiderechte für Rinder Mutterkühe Ochsen Stiere Schafe Ziegen regelt erklärt Großkirchheims Bürgermeister Peter Suntinger Zirka 30 Ziegen durften Bauern die nicht der Gemeinschaft angehören auftreiben Es kam zu Problemen Bekanntlich sind Ziegen eigenwillig und sie sind Feinschmecker Die Böcke schlagen mit ihren Hörnern den Stacheldrahtzaun der Rinderweiden zu Boden um zum saftigen Grün zu gelangen berichtet Suntinger Über den kaputten Zaun gehen die Rinder durch und sind in steilem gefährlichen Gelände unterwegs Im Frühsommer kam die Aufforderung die Ziegen von den Flächen der Agrargemeinschaft zu entfernen Das haben alle getan und ihre Tiere woanders ausbruchssicher eingezäunt so Suntinger Nur die fünf Tiere eines Bergbauern ließen sich nicht einfangen Ziegen abgeschossen Dieser ersuchte einen Jäger die Tiere zu erlegen Das habe ich nach Versuchen die Ziegen doch noch einzufangen getan bestätigt der Jäger Ich bin selber Bauer und es ist mir wirklich nicht leicht gefallen auf die Haustiere zu schießen Mit Fotos habe er nie geprahlt Sie sind mein Beweis dass ich eine nahe Jagdgrenze nicht tangiert habe Top Kurier vom 17 08 2006 Gerissenes Kalb Braunbär P als Täter Sorge vor weiteren Übergriffen in Oberösterreich Bärenanwalt Er ist kein Problembär Es war ein Bär der am Wochenende auf einer Alm bei Unterlaussa OÖ ein Stierkalb gerissen hat Innereien und Schlögl waren weggefressen Jetzt sind die Bauern besorgt dass das Raubtier wieder zuschlagen könnte Wegen eines gerissenen Kalbes sofort einen Problembären zu erfinden ist in höchstem Maße unfair ärgert sich Bärenanwalt Walter Wagner der für OÖ Salzburg und Tirol zuständig ist Nach dem Fund des verendeten Kalbes waren Stimmen laut geworden die den als Täter vermuteten Petz P mit dem Risikobären JJ1 alias Bruno verglichen Es kommt immer darauf an wo ein Bär seine Beute schlägt betont Wagner Passiert es mitten in einer Siedlung ist das problematisch gescheit es auf einer abgelegenen Alm so ist das völlig unbedenklich Die vom Landwirteehepaar Franz und Eva Rodlauer bewirtschaftete Menauer Alm liegt auf etwa 1100 Meter Höhe und ist rund drei Kilometer von der nächsten menschlichen Behausung entfernt Keine Beweise Das 90 Kilo schwere Stier kalb dürfte in der Nacht zum Samstag gerissen worden sein Rodlauer entdeckte den Kadaver am Sonntag und alarmierte die Polizei Konkrete Bärenspuren wurden nicht gefunden Wir können es nicht zu 100 Prozent beweisen es hat tagelang stark geregnet Doch wir sind sicher dass ein Bär der Täter war Der Bauer wird den Schaden ersetzt bekommen verspricht Wagner Der Bärenexperte geht davon aus dass der vierjährige P das Jungtier gerissen hat Er hält sich seit zweieinhalb Jahren in dem Gebiet auf und ist mehrmals gesichtet ein Mal sogar fotografiert worden Bild Vor zwei Jahren dürfte ihm schon ein Kalb auf der Nachbaralm zum Opfer gefallen sein P s Streifgebiet umfasst 250 Quadratkilometer Was kann ein Raubtier dafür dass es ab und zu auch Appetit auf Fleisch hat meint Wagner Bären seien nur zu 75Prozent Vegetarier Das nötige Eiweiß holen sie sich aber meist von verendeten Wildtieren oder von Fröschen Gämsen oder Hirsche kommen als Jagdbeute nicht in Frage Bären verhalten sich äußerst Top www orf at vom 10 08 2006 Gemeinde zum Sperrgebiet erklärt Die Gemeinde Oberloisdorf wurde zum Tollwutsperrgebiet erklärt nachdem vergangene Woche dort ein tollwütiger Fuchs von einem Jäger erschossen wurde Erste Maßnahmen wurden bereits gesetzt Bevölkerung informiert Die Bevölkerung von Oberloisdorf Bezirk Oberpullendorf sei bereits über die Maßnahme informiert worden sagte Bürgermeister Walter Schlögl Eingesperrt Für die Gemeinde heißt das dass alle Hunde eingesperrt sind auch die Katzen müssen eingesperrt bleiben sagte Schlögl Für Hunde herrscht außerdem Beißkorb und Leinenpflicht Auffälliger Fall Laut Landesjägermeister Friedrich Prandl nimmt die Zahl der Füchse im Burgenland ab Und deswegen ist dieser Fall in Oberloisdorf auffällig Jeder Jäger der einen Fuchs erschießt sei aufgefordert diesen zur Tollwutuntersuchung einzusenden so der Landesjägermeister Aktion mit Impfködern Neben dem Abschuss der Füchse gibt es im Burgenland eine Impfköderauslage um das Tollwutrisiko zu minimieren Impfköder werden dabei aus dem Flugzeug flächendeckend über dem Burgenland abgeworfen Es funktioniere meistens die Füchse so gegen Tollwut immun zu machen so Prandl Wir haben eine Untersuchung gemacht die hat gezeigt dass rund 75 Prozent der Füchse im Impfgebiet mit dem Köder in Kontakt gekommen sind damit waren sie immunisiert Fall in der Steiermark sorgte für Schlagzeilen Bricht die Tollwut beim Menschen aus so kann sie innerhalb von 48 Stunden zum Tod führen Im Burgenland ist in letzter Zeit kein Tollwutfall bei einem Menschen aufgetreten Für Schlagzeilen sorgte im vergangenen Jahr der Fall eines Steirers der sich im Urlaub mit der Krankheit infizierte und starb Impfung kann sinnvoll sein Eine Impfung gegen die Tollwut für den Menschen ist sinnvoll wenn man häufig mit Tieren in Kontakt ist oder von einem Tier gebissen worden ist Top Oberösterreichische Nachrichten vom 08 08 2006 Josef im Glück Jäger trifft den Rehbock des Lebens WAIZENKIRCHEN Kaum läutet das Waldhorn die Jagdsaison ein zieht sich der Landwirt Josef Steinböck den Walkjanker an und stiefelt los um den Rehbock seines Lebens zu schießen Von Sabine Kölbl Der dichte Morgentau liegt noch auf den Feldern des Ortes Inzing Viele Bewohner sind noch tief in ihren Träumen versunken Einer sicher nicht Landwirt Josef Steinböck vulgo Mittermair Er ist drauf und dran seinen Traum einen guten abnormen Rehbock zur Strecke zu bringen wahr werden zu lassen Der Bock ist mir schon vorher aufgefallen erzählt der passionierte Jäger Also wirft er sich den Walkjanker über zieht festes Schuhwerk an schultert sein Gewehr und macht sich auf den Weg zur Morgenpirsch in sein Revier Sein Hund ist immer dabei Steinböck will nicht allein sein wenn er den Schuss seines Lebens macht Sein Begleiter Spürnase Cliff vom Mair in der Bruck weicht auf dem Weg über Stock und Stein nicht von der Seite seines Herrls Die sensiblen Jägerfühler ausgestreckt marschieren sie durch den von der aufgehenden Sonne beleuchteten Wald Jedes Knarren der Äste lässt Josef Steinböck vermuten dem Rehbock auf der Spur zu sein jedes Geräusch das sein Hund von sich gibt verursacht Angst die Jagdbeute zu verschrecken Wie auf dünnem Eis bewegt sich der Jäger auf dem festen Waldboden Der Blickwinkel weitet sich auf einen rotierenden 360 Panoramablick aus der immer auf der Suche nach dem Rehbock ist Endlich Kurz vor dem Markt Waizenkirchen in den so genannten Markthölzern spürt der Freund mit der kalten Schnauze das Rotwild auf Jetzt stehen sie sich gegenüber Jäger und Rehbock So etwas Mächtiges hat Steinböck in seiner 36 jährigen Jägerlaufbahn noch nie gesehen Im Jägerjargon ein so genannter ungerader Zehner wegen der speziellen Geweihform So etwas findet man sehr selten noch dazu in seinem eigenen Revier berichtet der stolze Weidmann Der lang ersehnte Schuss Er legt das Gewehr an zielt auf das imposante Tier und binnen weniger Sekunden liegt das Rotwild vor seinem festen Schuhwerk Josef Steinböck streift seinen Walkjanker ab tritt näher an die Waizenkirchner Rarität heran und kann jetzt sein Jägerglück begreifen Top Kronen Zeitung vom 08 08 2006 Unserer Puppi passiert nichts SECHS JAHRE war sie alt die Katze Puppi Zuhause bei der Familie P in Pöttsching im nördlichen Burgenland an einem See Frau Margarete P Puppi war zutraulich zu uns aber sonst scheu Hörte sie von weitem ein Auto lief sie davon Sie ließ sich von keinem Fremden streicheln nahm keine Leckereien Unserer Puppi passiert nichts hatten wir immer gesagt Natürlich machte Puppi ihre nächtlichen Ausflüge und brachte stolz die Mäuse nach Hause Wenn die Familie mit dem Auto weggefahren war und heimkehrte kam Puppi schon gelaufen und begrüßte ihre Menschen lauthals Kürzlich war Frau Margarete mit ihrem Mann bei Freunden Es wurde 23 Uhr bis das Paar heimkam Keine Puppi weit und breit Ab vier Uhr Früh suchte man die Katze Auf einem Hügel hundert Meter vom Haus entfernt wo die Felder schon abgerntet sind und viele Mäuse zu erwischen waren fand Herr P die Katze In der Wiese neben dem Feld erschossen In der Nacht um 21 15 Uhr hatten die Leute im Ort einen Knall gehört Kinder schreckten auf Hunde schlugen an Der Jäger dürfte sich davongeschlichen haben Es gibt immer wieder Waidmänner die auf streunende Katzen das Gewehr anlegen und gnadenlos schießen In unmittelbarer Umgebung einer Ortschaft höchst problematisch und vor allem herzlos So ein Tier kann Menschen sehr viel bedeuten Alle Jäger sollten das wissen Und auch beherzigen Top orf at vom 07 08 2006 Jagdunfall 64 Jähriger schoss sich Finger weg Ein 64 jähriger Jäger hat sich mit der eigenen Waffe den linken Zeigefinger weggeschossen Der Unfall ereignete sich am Sonntagabend in Jochberg im Tiroler Unterland Ungewohnte Waffe Der Landwirt war in der Gemeindejagd unterwegs als er auf 1 200 Metern Seehöhe zwei Hirsche erblickte Er nahm sein neues und noch ungewohntes Jagdgewehr und entfernte mit der linken Hand den Mündungsschoner Dabei löste sich aus der Waffe ein Schuss wodurch der Zeigefinger an der Wurzel komplett abgetrennt wurde Sein Mittelfinger und der Daumen wurden ebenfalls getroffen Der Jäger konnte noch selbständig mit seinem Pkw talwärts fahren ehe er von der Rettung in das Krankenhaus St Johann eingeliefert wurde Den Zeigefinger konnte man dort nicht mehr retten Top orf at vom 02 08 2006 Marterl für versehentlich erlegten Geißbock Das Schicksal eines Ziegenbocks hat es einem Jagdpächter im Rofangebirge offenbar angetan Er ließ für das versehentlich geschossene Tier einen Gedenkstein errichten Ein Jagdgast war der Übeltäter Normalerweise wird in Tirol auf die Pirsch gegangen um Reh Hirsch oder Auerhahn zu erlegen Dass einem Jagdgast kürzlich der Ziegenbock Hansi vor die Flinte lief hat den Jagdpächter nun dazu bewogen ein so genanntes Marterl aufstellen zu lassen Eine Ode auf den Ziegenbock Waidmanns Heil Von zwei Jägern hinterrücks erschossen fand man den Ziegenbock Hansi hinter diesem Boschen Zwischen Felsen und Gestein ging er in die ewigen Jagdgründe ein Hätt s den Bock doch leben lassen müssten wir sein Schicksal nicht in Verse fassen Die Moral von dieser G schicht Bockig sind die Jäger nicht Waidmanns Dank steht auf dem Marterl zu lesen das der Tiroler Autor Martin Reiter verfasst hat Jagdgast kam nicht zur feierlichen Weihe Das Marterl ist im Rofangebirge unweit der 1 468 Meter hoch gelegenen Altbühelalm zu finden Dort stürzte auch der getroffene Ziegenbock Hansi in den Tod Der 150 Jahre alte Granitstein stammt von einem historischen Tiergrab in Rattenberg Tirol und wurde lange Zeit in der Sagzahnschmied in Kramsach gelagert Der Jagdgast war übrigens zu der kuriosen Feier nicht zu überreden und blieb der feierlichen Einweihung am Dienstag fern Top derStandard at 01 08 2006 Neue Runde im Streit um Bruno Ein Dutzend Beschwerden gegen Entscheidung kein Ermittlungsverfahren einzuleiten München Mehr als einen Monat nach dem Abschuss von Braunbär Bruno geht der juristische Streit um das damalige Vorgehen Bayerns in eine weitere Runde Bei der Staatsanwaltschaft München sei knapp ein Dutzend Beschwerden gegen die Entscheidung eingegangen kein Ermittlungsverfahren gegen die für den Abschuss Verantwortlichen einzuleiten sagte Behördenleiter Rüdiger Hödl am Dienstag der dpa Die Beschwerden sollten in den nächsten Tagen an den Generalstaatsanwalt beim Oberlandesgericht München weitergeleitet werden Wir könnten das Ganze wieder aufnehmen aber das tun wir nicht weil wir davon überzeugt sind dass unsere Entscheidung richtig ist sagte Hödl 165 Anzeigen Nach Brunos Tod waren 165 Strafanzeigen unter anderem gegen Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf CSU dessen Mitarbeiter sowie die öffentlich nicht bekannten Schützen eingereicht worden Die Anklagebehörde entschied jedoch es gebe keine hinreichenden Anhaltspunkte für eine Straftat Der aus Norditalien stammende Bruno war Ende Juni nahe dem oberbayerischen Schliersee erschossen worden Zuvor waren zweiwöchige Versuche gescheitert den im bayerisch österreichischen Grenzgebiet umherstreunenden Jungbären zu fangen APA dpa Top Kronen Zeitung 27 07 2006 Wer ist Kärntens Bärenboss Tierschutzlandesrat Strutz und Jagdreferent Martinz streiten Der Bär ist los Doch nicht in den Wäldern sondern in der Landesregierung denn gleich zwei Politiker fühlen sich plötzlich für Meister Petz zuständig Auf einer Seite Tierschutzreferent Martin Strutz und auf der anderen Jagdreferent Josef Martinz Jetzt müssen sich sogar die Verfassungsjuristen damit beschäftigen Für die Bären ist Tierschützer Strutz derzeit zuständig Doch das passt dem Jagdreferenten nicht Martinz Der Bär ist eine geschonte Wildart und unterliegt damit dem Jagdgesetz Der VP Chef hat die Verfassungsbehörde beauftragt zu klären wer für unsere Braunbären zuständig quasi der Boss ist Natürlich will sich Strutz die zotteligen Gesellen aber nicht wegnehmen lassen und kontert Martinz tut die Hitze wohl nicht gut er soll sich lieber um die Dürre und die Bauern kümmern statt die Juristen mit solchen Sachen zu belästen Es gibt andere Probleme Top Tirol Online vom 24 07 2006 Wieder ein Bär im Anmarsch auf dem Weg nach Nauders Noch ist kein Gras über den Tod von JJ1 gewachsen schon steht der nächste Bär vor der Haustüre Für WWF Bärenanwalt Georg Rauer wäre es ein Wunder wenn es sich um den schon totgesagten JJ2 handeln würde Letztes Jahr hat man ihn in einer Woche gleich mehrere Male gesehen und heuer wäre es das erste Mal Es ist nicht denkbar dass es JJ2 ist Wir brauchen eine DNA Analyse der Bärenhaare Dann könnten wir Genaueres sagen meint Roberto Stoffella vom Naturpark Adamello Brenta Für den Experten ist es nicht unmöglich dass JJ2 der letztes Jahr in Tirol war noch lebt Wir sehen Bären oft länger als ein Jahr nicht Das ist keine Seltenheit Aber es ist schon sehr seltsam dass ein eher auffälliger Bär nicht früher gesehen wurde So schnell kann der Bär gar nicht erwachsen geworden sein Sobald wir eine Haarprobe von dem Bären haben wissen wir ob es JJ2 ist Keine 20 Kilometer vor der österreichischen Grenze wurde ein Bär gesehen Ein Südtiroler Kuhhirte in der Schweiz hat am Mittwochvormittag einen Bären im Münstertal erblickt Der Südtiroler bewachte seine Herde oberhalb der Alp Champatsch in der Schweiz Plötzlich erblickte er etwas Ungewöhnliches griff zum Feldstecher und konnte es nicht glauben was er sah Einen Braunbären eine Stunde hatte er den Bären beobachtet Das Amt für Jagd und Fischerei in Zernez bestätigte mittlerweile die Sichtung Genau vor einem Jahr war in diesem Gebiet JJ2 unterwegs bis er Ende August nach Tirol kam Wieder ein Bär vom Trentino Es könnte ein junger Bär von Daniza sein die auch drei Junge im Alter von JJ1 hat meint Bärenexperte Alberto Stofella vom Naturpark Adamello Brenta im Trentino Ich habe schon vor Wochen gesagt dass das passieren wird meint Stoffella Vor allem für männliche Bären wird der Platz im Trentino knapp Der Bärenexperte sieht die Sichtung mit gemischten Gefühlen Einerseits ist es gut dass Bären so weit wandern Anderseits besteht außerhalb Italiens die Gefahr dass sie abgeschossen werden weil niemand weiß wie man mit Bären richtig umgehen soll so Stoffella WWF Bärenanwalt Georg Rauer war über diese Informationen sehr überrascht Das gibt es doch gar nicht meint Rauer am Telefon Wir werden der Sache auf den Grund gehen und die Wanderung so weit es uns möglich ist verfolgen Nauders wartet auf den Bär Wenn der Bär nur noch 20 Kilometer von Nauders entfernt ist kommt er sicher zu uns meint Bürgermeister Robert Mair der letztes Jahr JJ2 des Öfteren gesehen hat Es wäre toll wieder einen Bären in unseren Wäldern zu haben Und wegen ein paar gerissener Schafe werde ich ihn nicht abschießen lassen so Mair der wieder an den letzten Sommer denkt Vielleicht ist es aber doch unser JJ2 Das wäre noch besser weil ich den schon kenne Top Kronen Zeitung 23 07 2006 Storch kreiste über St Florian mit verbotener Schlagfalle am Bein Unglaublich welchen Gefahren bei uns Störche ausgesetzt sind In Groß St Florian wurde ein Adebar gefangen der mit einer Schlagfalle am Bein über dem Ort gekreist war Den Storch hat es vermutlich bei einem der vielen Fischteich erwischt wo wegen der Bisamratten und anderer Räuber verbotene Schlagfallen aufgebaut werden Zwei Jäger und ein Gemeindearbeiter hatten den Storch in St Florian gefangen und zum Tierarzt Dr Thummerer gebracht der ihn von der Falle befreite die ihn fast das Leben gekostet hätte Der Tierarzt verständigte das Aktiven Tierschutz der das Tier in einer Arztpraxis in Kaindorf an der Sulm bringen ließ Dort wird nun versucht das Bein des Meister Adebar zu retten Der Tierschutz Obmann Herbert Oster fährt gegen die Fallensteller schwere Geschütze auf Jeder weiß dass die Fallen bei uns verboten sind trotzdem werden sie verwendet Nicht auszudenken wäre neben der Gefahr für andere Tiere wenn ein Kind in so eine Falle käme Oster kündigt rechtliche Schritte an Erst will er gegen Unbekannt Anzeige erstattet Sobald ein konkreter Verdacht auf Fallensteller besteht dann namentlich Top networld at vom 22 07 2006 Brunos böse Brüder auf Beutejagd NEWS Lokalaugenschein im italienischen Trentino Nun gehen JJ1 s Geschwister auf die Jagd nach Beute Droht ihnen das selbe Schicksal wie ihrem Bruder Aufregung herrscht im Trentino Die Geschwister des vor einigen Wochen erlebten Braunbären Bruno machen sich nun selbst auf die Jagd nach Beute Droht ihnen das selbe tödliche Schicksal wie ihrem Bruder Ein NEWS Lokalaugenschein berichtet über Brunos böse Brüder Die Wand in Michele Chiusoles Wohnzimmer ist voll mit Geweihen kaum ein Fingerbreit ist Abstand zwischen ihnen In der Mitte ein mächtiges Hirschgeweih das weit in den Raum reicht Rechts davon in einem Kasten stehen knapp nebeneinander vier Gewehre Links ganz in der Ecke eine gerahmte Fotografie von 1920 Sie zeigt drei Männer aufgestützt auf ihren Büchsen Zu ihren Füßen liegt ein toter Bär der letzte der im Trentino offiziell geschossen wurde Der Mann in der Mitte des Photos ist der Bruder des Großvaters von Michele Chiusole Begegnung mit einem Bären Michele Chiusole ist Jäger aus Leidenschaft und Musiklehrer damit verdient er seinen Lebensunterhalt Sein früher schwarzes Haar ist mit den Jahren schon fast durchgehend weiß geworden und hängt ihm in Strähnen ins Gesicht Michele hatte immer Angst vor Bären auch wenn er das nie wirklich zugeben wollte Seit gestern sechs Uhr morgens hat er keine mehr Denn um diese Zeit sah er seinen ersten Bären Live sozusagen nicht nur auf der alten Fotografie in seinem Wohnzimmer Bevor ich ihn vor Augen hatte erzählt der 44 Jährige habe ich ein gewaltiges Schnaufen gehört Ich bin vor einer Kurve auf dem Waldweg gestanden neben mir ist es gut 20 Meter steil bergab gegangen als der Bär plötzlich vor mir stand Der schmale Forstweg befindet sich auf knapp 2 000 Meter Höhe weit und breit keine Menschenseele Michele wollte eigentlich Rehe beobachten mit einem Bären hatte er an diesem Tag zu dieser Zeit auf diesem schmalen Weg nie und nimmer gerechnet Der Bär hatte mehr Angst als ich Ich habe mir gedacht uff erzählt er jetzt knapp 36 Stunden später bei einem Glas Rotwein in seinem Wohnzimmer und gibt zu doch ein bisschen Angst gehabt zu haben Zumindest anfangs Der Weg war zu schmal für uns beide um auszuweichen Ich bin ganz an den Rand gegangen der Bär es ist ein männlicher gewesen kam bis auf drei Meter zu mir und lief dann den Abhang hinunter Eigentlich lief er nicht er rutschte so steil war es also hatte der Bär doch mehr Angst vor mir als ich vor ihm sagt er lächelnd Jurka und ihre Kinder auf Raubzug Die Bewohner der kleinen Dörfer am Fuße des Parco Naturale Adamello Brenta in der Provinz Trient machen fast jede Woche Bekanntschaft mit Bären Nicht mit irgendwelchen sondern mit Jurka der Mutter von JJ1 alias Bruno und dem wahrscheinlich bereits gewilderten JJ2 Nun geht sie mit ihren drei Jüngsten die vor einem knappen halben Jahr geboren wurden auf Raubzüge Roberto Calvetti arbeitet für den Forstdienst und zeigt die jüngsten Schäden der Problembärin und ihres Nachwuchses Ein geplünderter Mistkübel am Waldrand drei gerissene Hühner im Stall von Signora Antonella Um drei Uhr früh wurde die resolute Italienerin durch das Bellen ihres Hundes und das Gegackere der Hühner aufgeweckt Bärendame Jurka und deren Kinder bekam sie nicht zu Gesicht aber die Überreste von den gerissenen Hühnern Mehr als die Klauen haben die Bären nicht übrig gelassen Vergangenes Jahr ist Jurka zweimal da gewesen ich habe Angst vor ihr Wenn ich in den Wald muss gehe ich nur mit einer Freundin erzählt Signora Antonella Nun hat ihr Sohn eine Alarmanlange gebaut Wenn ein schmaler gespannter Faden der um die Umzäunung des Hühnerstalles gespannt ist bewegt wird geht die Sirene los Gespeist wird das Gerät durch eine Autobatterie Wildhüter auf der Suche nach Bärenspuren Roberto Calvetti nimmt die Schäden auf sammelt die Bärenhaare ein die sich in den Holzzäunen verfangen haben und sucht nach Tatzenabdrücken im Boden Seine Hauptaufgabe ist aber die Aufklärung der Bevölkerung und das Beruhigen der Emotionen Roberto Calvetti kennt Jurka und ihre Familiengeschichte von Anfang an und ist überzeugt dass die Bärin und ihre Kinder keine Gefahr für Menschen sind Seit Hunderten von Jahren gehen Bären in den Müll und suchen nach Nahrung Immer wenn sich Bär und Mensch gegenübergestanden sind hat der Bär Fersengeld gegeben Die Problemfamilie der Bärendame Seit sechs Jahren allerdings gönnen Jurka und ihr Nachwuchs Roberto Calvetti und seinen Kollegen keine Verschnaufpause Warum die Bärendame missraten ist liegt an einem Vorfall der schon Jahre zurückliegt Um zu verhindern dass Bären den Menschen zu nahe kommen werden sie vergrämt Vergrämen heißt dass mit Gummigeschoßen auf die Wildtiere geschossen wird Das ist auch bei Jurka passiert jedoch nicht nachhaltig genug Jurka wurde nämlich orts aber nicht auf Menschen bezogen vergrämt Deswegen lässt sie nun oft gerissene Tiere liegen und kommt nicht zu ihrer Beute zurück Zu allem Überfluss hat sie auch noch ihren Sender verloren der es einfach machen würde sie für weitere Vergrämungsaktionen aufzuspüren Ganz Mutter gibt sie ihr Verhalten an ihre Kinder weiter genau das wurde ihrem Sohn Bruno vor knapp drei Wochen in Bayern zum Verhängnis Auch ihren drei jüngsten Kindern droht nun dasselbe Schicksal Gelingt es nicht alsbald sie zu disziplinieren also zu vergrämen dürften sie in spätestens eineinhalb Jahren ähnlich agieren wie Bruno Dann werden sie nämlich das Alter erreicht haben in dem männliche Bären beginnen auf Wanderschaft zu gehen und könnten so rasch auf den Abschusslisten der Behörden ganz oben stehen Die Arbeit des Bärenmannes Alberto Stoffela wird in der Region nur l uomo d orso Bärenmann genannt Er arbeitet mit Roberto Calvetti zusammen und kennt Jurka und all ihre Familienmitglieder von Geburt an In seinem Büro im Touristenort Andalo hängt über seinem Schreibtisch ein Bild es zeigt ihn mit einem betäubten Bären am Waldboden Für den Wildhüter ist die Geschichte Brunos ein Drama JJ1 war auf kei nen Fall gefährlich es ist eine Grundsatzentscheidung Wenn man Bären will muss man Toleranz üben Top ktz at vom 16 07 2006 Konflikt Jäger zielte statt auf Vögel auf Anrainerin Eine Lavanttalerin fühlte sich durch Krähenjagd gefährdet und beschwerte sich Weidmann richtete Gewehr auf sie und drohte abzudrücken Da kam Ehemann zu Hilfe Handgreiflichkeiten ST ANDRÄ KLAGENFURT Wilde Szenen in St Andrä ein Aufsichtsjäger bedrohte eine Anrainerin mit dem Gewehr deren Mann würgte daraufhin den Weidmann der den Gegner schließlich mit einem

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  • Initiative zur Abschaffung der Jagd
    kommt da jetzt rein Die geschockte Frau ging gleich nachschauen Überall lagen nur Scherben auf der Stiege herum Agnes Beber rief ihren Schwiegersohn Hubert K 57 herbei Er kam gleich runter und meinte noch ich solle nicht so nervös sein Dann fand er auf der zweiten Stufe ein Projektil erzählte die Dame Der 57 Jährige rief daraufhin die Polizei an Die Frau hatte Glück dass die Kugel aus großer Entfernung von etwa einem Kilometer kam und das Fenster ein dreischichtiges Thermoglas ist und dieses nicht durchschlug Denn sie saß in der Schussrichtung das hätte ganz schlimm enden können so ein Beamter Die polizeilichen Ermittlungen laufen zwar auf Hochtouren gestalten sich aber schwierig Zwar waren nur drei Waidmänner in ihren Revieren zu diesem Zeitpunkt auf Reh Jagd doch erst die Kriminaltechnik wird die wahren Täter überführen können Der Grund Alle waren mit dem gleichen Gewehrtyp und der gleichen Munition unterwegs so ein Polizist Die Gewehre sind sichergestellt ein Schussvergleich wird das Rätsel lösen Quelle www krone at 31 10 2005 Foto Chris Koller Text Johannes Nöbauer Top NÖ Landtag wählt schärfere Gangart in Sachen Wildschweinjagd Gesetzesnovelle Treibjagden Ablenkfütterungen und Lampen Rattengift jetzt erlaubt Neben Handymasten dominierten am Donnerstag auch andere umstrittene Zeitgenossen das Landtagsgeschehen Die mancherorts massiv aufgetretenen Wildschäden verursacht durch Wildschweine veranlassten das Plenum die Bejagung des Schwarzwildes neu zu regeln Durch andere geänderte Passagen passt die Novelle des Jagdgesetzes nur die Grünen stimmten gestern dagegen nun in den Rahmen des Bundes Tierschutzgesetzes Etwa wird die Haltung von Greifvögeln sowie der Betrieb von Gehegen künftig nur mehr durch Bundesbestimmungen geregelt Die Wildschweine müssen sich auf spürbar verschärfte Verhältnisse im Wald einstellen Die Bezirksverwaltungsbehörden können nämlich künftig revierübergreifende Treibjagden Riegeljagden Anm anordnen Der Betrieb von so genannten Ablenkfütterungen zwischen 1 März und 31 Oktober wird liberalisiert Zwischen 1 November und 29 Februar sind diese Ablenkfütterungen untersagt Bei den Kirrfütterungen sie dienen dem Anlocken von Schwarzwild Anm wird das Ausstreuen von geringen Mengen Futter erlaubt Bezirkshauptmannschaften legen die Mengen fest Ebenso dürfen Handscheinwerfer und Taschenlampen bei der Wildschweinjagd eingesetzt werden Ausnahmslos verboten bleiben Nachtzielhilfen und automatische Waffen Neuerungen gibt es auch bei der Bekämpfung viel kleinerer Lebewesen Wanderratten dürfen künftig mit handelsüblichen Giftpräparaten getötet werden Ein Jäger aus dem Bezirk Mistelbach war im April 2001 zu rund 150 Euro Strafe verdonnert worden weil er Rattengift verwendete Er hatte dieses Urteil beim Verwaltungsgerichtshof angefochten Ansonsten bleibt aber jegliche Verwendung von Gift in den Revieren verboten Quelle Kurier 28 10 2005 Top Treiber angeschossen Wieder kam es bei einer Treibjagd zu einem Zwischenfall bei dem nicht ein Tier das Opfer war In St Andrä im Lavanttal hatte am Mittwoch ein Jäger 78 versucht einen davonlaufenden Hasen zu erschießen Doch der Waidmann verfehlte die Schrotladung traf einen Treiber einen 67 jährigen Wolfsberger im Fuß Neun Schrotkugeln mussten operativ entfernt werden Quelle Kronenzeitung 27 10 2005 Top Der Bauer als wilder Jäger Ein erschossener Haflinger ein Schuss auf einen Campingbus und ein Landwirt der eigentlich Füchse jagen wollte Skurriles aus Osttirol vor Gericht Im Frühsommer 2005 wurden Wildcamper in Oberlienz unter Beschuss genommen Nur einen halben Meter neben einem sich im Campingwagen aufhaltenden Urlauber schlug das Projektil ein Es stammte aus der Waffe eines 50 jährigen Landwirtes der sich dafür gestern am Landesgericht Innsbruck wegen Nötigung verantworten musste Der Angeklagte gestand geschossen zu haben leugnete aber absichtlich Ich wollte doch nur einen Fuchs schießen erklärte er vor Richterin Helga Moser Dass es sich bei seiner Waffe um verbotenes Kriegsgerät handelt habe er nicht gewusst Die Art des Angeklagten auf Fragen der Richterin zu antworten ärgerte diese Wir sind hier nicht in Osttirol im Wirtshaus sondern am Gericht Sie haben Glück dass Sie keinen Menschen getroffen haben sonst säßen Sie vor dem Schwurgericht mahnte sie Neben der Nötigung wurde dem Mann schwere Sachbeschädigung zur Last gelegt Er soll ein Pferd erschossen haben Davon weiß ich nichts sagte er aus Die Richterin verurteilte den Mann wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit zu einer unbedingten Geldstrafe von 1000 Euro Beim Schuss auf den Haflinger zweifelte Moser an seiner Täterschaft Das Geschoss in der Lunge des Tieres konnte keiner bestimmten Schusswaffe mehr zugeordnet werden Ich denke dass solch feige Attacken niemand ausübt der als Landwirt selber Pferde besitzt so Moser Ob der Angeklagte aber mit der Jagd auf Füchse in fremdes Jagdrecht eingegriffen hat will die Staatsanwaltschaft noch prüfen Quelle Kleine Zeitung 13 10 2005 Top Wildschweinjagd im Scheinwerferlicht Immer mehr Bauern klagen über Schäden durch die Wildschweine Sie fordern dass die Wildschweine in der Nacht also wenn sie aktiv sind im Scheinwerferlicht gejagt werden dürfen Mit Scheinwerfern oder Nachtzielgeräten Mit Scheinwerfern am Hochstand und Infrarotzielgeräten auf den Gewehren soll auf die Wildschweine Jagd gemacht werden können Beide Methoden sind bisher im Landesjagdgesetz verboten und beide sollen nach den Vorstellungen von Bauernvertretern erlaubt werden Nur so könne die Zahl der Wildschweine verringert werden und damit auch die Schäden die sie anrichten Der stellvertretende Landesjägermeister Erhard Brandstetter zeigt sich aber nur bei der Verwendung von Schweinwerfer kompromissbereit nicht aber bei den Nachtzielgeräten Keine militärischen Waffen Von Seiten der Jägerschaft sind wir absolut gegen die militärischen Waffen das heißt gegen die Nachtsicht und Nachtzielgeräte sagt Brandstetter Der zuständige Landesrat Josef Plank ÖVP hingegen ist dem Einsatz von Nachtzielgeräten nicht abgeneigt Test mit wissenschaftlicher Begleitung Ich kann mir vorstellen so etwas zeitlich befristet möglicherweise durch wissenschaftliche Begleitung in den größten Schadensgebieten einmal abzutesten und dann zu entscheiden ob es sich bewährt oder auch nicht so Agrar Landesrat Josef Plank ÖVP Rascher Kompromiss angestrebt Plank will einen raschen Kompromiss und bereits Ende Oktober eine Änderung des Jagdgesetzes im Landtag damit die Jagd auf die Schweine verstärkt werden kann Quelle noe orf at 5 10 2005 Top Auktionen Verschärfte Waffengesetze und erhöhter Tierschutz haben Preise international in den Keller rasseln lassen Bei Sportwaffen lohnt sich jetzt die Schnäppchenjagd Heute wird man gleich als Bambi Mörder abgestempelt wenn man Hobby Jäger ist sagt Gerhard Weixelbraun Eine gewisse Enttäuschung darüber dass das Jagen aus der Mode gekommen ist kann der Experte für Jagd und Sportwaffen aus dem Wiener Dorotheum nicht verbergen Das gestiegene Bewusstsein für den Schutz wild lebender Tiere und in manchen Ländern auch ein verschärftes Waffengesetz haben dazu geführt dass es immer weniger Hobby Jäger gibt Schon seit einigen Jahren steckt daher die Auktionssparte der Jagd und Sportwaffen international in einer Flaute Doch so günstig wie derzeit waren die Versteigerungsobjekte noch nie Wer auf Schnäppchenjagd gehen möchte wird jetzt fündig Vor allem Handfeuerwaffen bekommt man heute fast geschenkt erzählt Weixelbraun Doch er ist zuversichtlich dass irgendwann einmal eine Trendwende einsetzen wird und der Wert für Jagd und Sportwaffen wieder steigt Nur wann das sein wird ist schwer vorherzusagen Nicht nur in Wien auch in London beim Auktionshaus Sotheby s stellt man ein verändertes Käuferverhalten fest Die Leute sind jetzt besonders selektiv bei ihrer Auswahl erzählt Gavin Gardiner Experte der Abteilung Sporting Guns bei Sotheby s Die besten Objekte in schöner Ausfertigung und hoher Qualität erzielen zwar höhere Preis als bisher dafür ist es schwieriger Stücke aus dem mittleren und unteren Preissegment an den Mann zu bringen Qualität Rarität Einzige Ausnahme am Markt sind Flinten vom Kaliber 20 oder 28 sagt Gardiner Das geringe Angebot in diesem Bereich hat die Preise in die Höhe getrieben Wie in den meisten Sammelsparten ist beliebt was rar ist und hohe Qualität bietet Einen guter Herstellernamen oder eine bekannte Persönlichkeit in dessen Besitz die Schusswaffe einst weilte tragen zur höheren Wertsteigerung bei Zu den namhaftesten Büchsenmachern zählen unter anderem Jacobs Percussion erzielter Preis 3200 Euro James Purdey Ivo Fabbri und Holland Holland Waffen dieser Herkunft erzielen Höchstpreise Quelle Wirtschaftsblatt 23 9 2005 Top Kolkraben wirken lassen Zum VN Bericht vom 20 September In Ihrem Artikel heute in Ihrer Zeitung wundere ich mich als Jäger mit mehr als 70 Jahren Erfahrung besonders über die Aussagen verschiedener Leute zu dieser Angelegenheit und ich finde ein Wort gleich in den ersten Zeilen dürfte am ehesten zutreffen Roman Die Überschrift Schafe tot mit ausgepickten Augen ist ja sicher Tatsache Aber dann Jagdaufseher Benz muss noch sehr jung und unerfahren sein da er behauptet die Kolkraben seien an allem schuld Noch nie habe ich erlebt oder gesehen im langen Jägerleben dass Kolkraben solche Missetaten vollbracht haben Augen auspicken ja aber nur wenn die Tiere tot sind Ich wundere mich dass in keinem Medienbericht über das Vorkommnis in Bildstein eine Aussage eines Tierarztes enthalten ist Ein ausgebildeter Tierarzt hätte wahrscheinlich die Todesursache der Tiere ermitteln können und würde dann leicht festgestellt haben dass die Raben wie seit Jahrtausenden von ihnen praktiziert die Augen ausgepickt haben und natürlich auch begonnen haben durch Öffnen der Haut zu den Delikatessen im Inneren zu gelangen Den Kolkraben wurde immer attestiert sie seien Sanitätspolizei in der Natur also soll man sie wirken lassen Xaver Meusburger Schnepfaun Quelle Vorarlberger Nachrichten Leserbriefe 22 9 2005 Top Jagd auf zahme Enten In der Donau Au nahe Stockerau bei Wien warten tausende Enten in einem Verschlag darauf abgeschossen zu werden Nach einem telefonischen Hinweis suchten AktivistInnen des VGT die Donau Au nahe Zögersdorf bei Stockerau auf Im Wald wäre eine Voliere mit unzähligen Stockenten zu finden Unklar war bis dahin zu welchem Zweck die Enten dort eingesperrt wären Als die AktivistInnen die beschriebene Stelle erreichten bot sich Ihnen ein erschütterndes Bild In einem vollkommen strukturlosen etwa 6 Meter breiten und 20 Meter langen Verschlag befanden sich etwa 2 000 Stockenten und 3 Wildgänse Die Vögel verfügten über keinerlei Rückzugsmöglichkeiten also keine Nester keinen Wetterschutz keinen Sichtschutz vor Raubfeinden und keine Ausweichmöglichkeiten vor aggressiven ArtgenossInnen Sie hatten keinen Wasserzugang und somit keine Schwimmmöglichkeit und zum Zeitpunkt der Überprüfung stand ihnen auch keinerlei Trinkwasser zur Verfügung Laut der 2 Tierhalteverordnung des Bundestierschutzgesetzes müsste den Enten pro Paar eine Fläche von 4 m² zur Verfügung gestellt werden In diesem Verschlag dürften also maximal 60 Enten gehalten werden Hier wurde diese Obergrenze um etwa das 30 fache überboten also 30 mal mehr Enten zusammengepfercht als maximal erlaubt wäre Harald Balluch Geschäftsführer des Verein gegen Tierfabriken Erschütternd waren auch die Szenen die sich dort abspielten So hielten sich einzelne Enten außerhalb des Käfigs auf die sich aber offensichtlich mit Enten innerhalb des Käfigs verbunden fühlten Die Mitglieder dieser getrennten Familien wichen zwar bei unserer Annäherung zurück sie blieben aber immer in einem gewissen Abstand in der Nähe und kamen zurück sobald wir uns wieder entfernten Jedesmal wenn freie Enten vorbeiflogen und ihre eingesperrten ArtgenossInnen mit Rufen grüßten erwiederten die eingesperrten Enten lauthals den Ruf und es entstand eine ziemliche Aufregung Manche Enten versuchten dann auch aufzufliegen krachten aber hilflos gegen die Gitterwände Wie weitere Erkundigungen ans Tageslicht brachten ist es in Jagdkreisen in dieser Gegend offenbar üblich dass junge Enten die aus Zuchstationen in Ungarn oder Tschechien stammen nach Österreich gebracht und hier aufgezogen werden um dann knapp vor Jagdbeginn freigelassen und gegen teures Geld abgeknallt zu werden für 200 400 zahme Fasane zahlt man wie berichtet im Burgenland beispielsweise 12 500 Euro Harald Balluch Diese Praxis ist wohl in mehrfacher Hinsicht fragwürdig Einerseits ist das ein Wahnsinn für die Enten die unter unwürdigen Bedingungen und in viel zu großer Enge ihr Leben fristen müssen um dann in eine für sie bis dahin völlig fremde Umgebung entlassen zu werden wo sie wenig später aufgescheucht und abgeschossen werden Vielfach wurden diesen Tieren auch die Flügel gestutzt damit sie nicht richtig fliegen und so auch nicht das Jagdrevier verlassen können Andererseits entstehen durch diese Massenjagden natürlich extreme ökologische Belastungen da hier künstlich Überpopulationen mit all den damit verbunden negativen Folgen erzeugt werden Nicht zu vergessen die enorme Bleibelastung durch den Abschuss mit Schrot Weiter Wenn ich daran denke dass es offensichtlich Menschen unter uns gibt denen solche künstlich inszenierten Massenerschießungen tatsächlich Spaß machen dann bekomme ich wirklich Angst Was macht diesen Leuten denn noch alles Spaß Würden sie wirklich alles tun solange es nur legal ist und sie sich unbeobachtet fühlen Ganz offensichtlich ist bei diesen Menschen auch in Zukunft nicht damit zu rechnen dass sie in der Lage sind verantwortlich zu handeln Die einzige Möglichkeit ihnen das Handwerk zu legen sind strengere Gesetze und strengere Kontrollen Und für diese wäre es gerade im Bereich der Jagdausübung höchste Zeit Der VGT hat wegen 5 Übertretungen der 2 Tierhalteverordnung Anzeige erstattet Quelle www vgt at 19 9 2005 Top Bei Entenjagd tödlich getroffen Tragisches Ende einer spätsommerlichen Entenjagd im Waldviertel NÖ An einem Teich stolperte ein Jäger seine Flinte viel zu Boden und ein Schuss löste sich Von der Schrotladung tödlich getroffen brach ein weiterer Weidmann 37 zusammen Der Mann starb vor den Augen seines Sohnes Um den lauen Sommerabend zu nutzen gingen Dienstag um 18 30 Uhr zwölf Jäger ein Jagdleiter sowie der 10 jährige Sohn eines Weidmannes ins Revier bei Gmünd Am Bahngrabenteich bezogen die Männer Stellung in Unterständen aus Holz und Schilf Gejagt wurde auf Stockenten Nach etwa einer Stunde wurde das Weidwerk von einem Todesdrama abrupt beendet Denn der 37 jährige Unternehmer Herbert Eschlmüller brach sterbend zusammen Er war von einer Schrotgarbe in den Rücken getroffen worden Ein 65 jähriger Jagdkollege dürfte mit der Flinte in der Hand übe einen Ast gestolpert sein Dabei fiel das Gewehr zu Boden und der Todesschuss löste sich schildert Jagdaufseher Josef R das Drama Aus nur drei Metern Entfernung traf die Schrotladung den Dachdeckermeister in den Rücken Unfreiwillig wurde der Sohn des Opfers Zeuge wie der Vater sterbend zusammenbrach Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen Nun hat die Staatsanwaltschaft Krems Ermittlungen aufgenommen Untersucht wird vor allem ob das Gewehr des Unglückschützen gesichert war Quelle Kronenzeitung 16 9 2005 Top Jäger grub Füchsen eine Falle und starb selbst qualvoll darin Mistelbach Kopfüber in Tonne gestürzt Auf grässliche Weise kam ein 57 jähriger Jäger aus Kettlasbrunn im Bezirk Mistelbach NÖ ums Leben Der Mann war bereits seit Donnerstag Früh abgängig Angehörige der Feuerwehr und Jagdkameraden hatten noch Donnerstag Abend vergeblich nach ihm gesucht Freitag Mittag entdeckte ein Schwammerlsucher den Vermissten Der schwergewichtige Mann steckte kopfüber in einer etwa 200 Liter fassenden tief im Boden eingegrabenen Kunststofftonne in der sich diverse Fleischabfälle befanden Nur die Füße des Mannes ragten aus dem Boden Ein Arzt konnte nur noch den Tod des Weidmannes feststellen Fremdverschulden wird ausgeschlossen Die Staatsanwaltschaft hat den Leichnam zur Beerdigung freigegeben Bei der Kunststofftonne dürfte es sich offenbar um einen so genannten Luderschacht oder gar um eine Fallgrube gehandelt haben die der Jäger selbst angelegt hatte Üblicherweise werden zum Anlocken von Füchsen etwa einen halben Meter lange Kunststoffrohre mit einem Durchmesser von 20 bis 25 Zentimetern senkrecht eingegraben und regelmäßig mit Fleischabfällen Fische Fallwild Innereien gefüllt Der Geruch des verwesenden Fleisches lockt dann die Füchse vor die Flinten der Jäger Quelle Kurier 27 8 2005 Top Waidmanns Heil in Österreich Schwarz orange Politiker sind meist begeisterte Jäger Vizekanzler Gorbach hat gerade Jagdschein gemacht Einzige Ausnahme Grüne Verkehrsprecherin Moser Waidmanns Heil scheint bei einigen österreichischen Politikern ein beliebter Gruß zu sein Nachdem Vizekanzler Hubert Gorbach B im Sommer gerade die Jagdprüfung abgelegt hat haben sich in einer Umfrage der APA mehrere Volksvertreter als begeisterte Jäger geoutet Politisch gesehen ist die Jagd in Österreich schwarz orange In den Führungsriegen der Opposition gibt es offenbar keine Jagdscheinbesitzer einzige Ausnahme ist die Grüne Verkehrssprecherin Gabriela Moser Unter den 18 Ministern und Staatssekretären finden sich immerhin vier Regierungsmitglieder die einen Jagdschein besitzen Gorbach war für seine Prüfung im Sommer auf dem Schloss der Gesundheitsministerin Maria Rauch Kallat V im Burgenland zu Gast Diese ist ebenso im Besitz einer Jagdberechtigungskarte wie ihr Parteikollege Josef Pröll und BZÖ Sportstaatssekretär Karl Schweitzer Allen gemeinsam ist die enge Naturverbundenheit wie einhellig zu erfahren war Während Gorbach und Pröll aber sehr wohl aktiv jagen wenn es die Zeit zulässt haben Rauch Kallat und Schweitzer noch nie ein Tier erlegt Die Gesundheitsministerin schieße nur auf Tontauben und begleite auch gerne Jagdgesellschaften hieß es aus ihrem Büro Schweitzer dagegen war nach eigenen Angaben schon lange nicht mehr auf der Jagd erinnert sich jedoch nostalgisch an seine Jugend Ich bin mit meinem Vater bei Güssing auf die Pirsch gegangen dann haben wir bei Bauern gefrühstückt erzählt Schweitzer Den Schein machte er auf Wunsch seines Vaters zu Hause habe er aber nicht einmal einen röhrenden Hirsch in Öl an der Wand Viele Trophäen hat hingegen BZÖ Sprecher Uwe Scheuch zu Hause Mit jeder einzelnen verbinde er eine eigene Erinnerung teilte er der APA mit Darum jage er wann immer es die Zeit zulässt so Scheuch Dieses Zeitproblem teilt er auch mit anderen begeisterten Jägern wie etwa dem dritten Nationalratspräsidenten Thomas Prinzhorn F Der Tiroler Landeshauptmann Herwig van Staa hat vor drei oder vier Jahren die Prüfung absolviert sei seither aber erst drei oder vier Mal jagen gewesen hieß es aus seinem Büro Einmal habe er eine Gams geschossen Van Staa ist der einzige der obersten Ländervertreter der einen Jagdschein besitzt Völlig jägerlos ist die Landesregierung in Vorarlberg auch Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller S greift im Gegensatz zu ihrem Vorgänger Franz Schausberger V nicht zu grünem Rock und Flinte In Kärnten geht nur die Ehefrau von Jörg Haider B Claudia auf die Jagd Sie ist auch seit Jahren Chefin einer Jagdhornbläsergruppe und hat öfters Jäger zu Gast wie kürzlich den Magna Geschäftsführer Siegfried Wolf Die steirische Landeshauptfrau Waltraud Klasnic V wirft die Flinte vor der Landtagswahl am 2 Oktober unterdessen nicht ins Korn Sie jagt zwar selber nicht zählt aber auf Schützenhilfe aus der Zunft des Waidwerks Erst kürzlich stellte sie den Landesjägermeister Heinz Gach als Quereinsteiger auf der Landesliste vor In den obersten Reihen der Opposition erfreut sich die Jagd offenbar nicht so großer Beliebtheit Weder SP Chef Alfred Gusenbauer und Co noch FP Chef Heinz Christian Strache sind im Besitz eines Jagdscheines nur bei den Grünen gibt es jemanden mit Jagdberechtigung Die Verkehrssprecherin Gabriela Moser geriet auf Grund dessen auch in die Kritik von Tierschutzaktivisten berichtete der Standard am Freitag Moser rechtfertigte sich sie habe noch nie einem Tier ein Haar gekrümmt und wolle die Jagd auch nicht ausüben Sie sieht sich mehr als Stimme in der Jägerschaft für den Tierschutz apa red Quelle www networld at 22 8 2005 Top Entenjagd in Australien verboten Am 12 August gab der Bundesstaat Queensland in Australien bekannt dass ab sofort die Jagd auf Enten grundsätzlich verboten wird Nach Westaustralien und New South Wales hat damit der dritte Bundesstaat in Australien ein derartiges Verbot eingeführt Der Kanzler von Queensland begründete das Verbot damit dass das Schiessen auf Enten in der heutigen Zeit keine sozialadäquate Beschäftigung sei Quelle VGT Newsletter 19 08 2005 Top Unbekannte zerstören Jäger Hochstände Unbekannte Täter haben Anfang August in einer Nacht und Nebelaktion in den Wäldern von Bildstein und Langen ihr Unwesen getrieben Dabei wurden insgesamt sieben Hochstände zum Teil völlig zerstört Vielleicht waren Tierschützer am Werk Einziger Hinweis auf die Täter ist ein aus Holzstämmen gebildeter Schriftzug der auf das Werk militanter Tierschützer hindeuten könnte Die erst vor drei Jahren eingekehrte Ruhe in der Jägerschaft von Bildstein wurde in der Nacht des 8 August jäh zerstört Vermutlich mit Handsägen zerteilten unbekannte Täter vier Hochstände oder stießen die angesägten Hochstände einfach um Dasselbe geschah kurz zuvor in Langen wo drei Hochstände praktisch dem Erdboden gleich gemacht wurden Der Bildsteiner Bürgermeister Egon Troy zeigt sich fassungslos Er könne sich diesen kriminellen Akt nicht erklären zumal zwischen den Grundbesitzern und der Jägerschaft aber auch innerhalb der Jägerschaft völlige Harmonie bestehen würde Diskussionsstoff bei den Jägern Für Gesprächsstoff sorgte die Zerstörung der Hochstände natürlich bei den Jägern Diese hätten ausgiebig beraten und diskutiert sagt Bezirksjägermeister Hans Metzler Interne Streitigkeiten könnten als Motiv ausgeschlossen werden so Metzler Unsere Vermutung ist dass es importierte Umweltaktivisten oder Jagdgegner sind Denn in Deutschland sind solche Beschädigungsaktionen des öfteren der Fall Wir glauben nicht dass es Täter aus dem Land gewesen sind erklärt Metzler Militante Anti Jägerszene Tatsächlich existiert in Deutschland eine sehr militante Anti Jägerszene Im Internet finden sich Anweisungen wie Hochsitze gesprengt werden können Mögliche Verbindungen nach Deutschland werden von der Polizei abgeklärt Hinweise auf radikale Organisationen in Vorarlberg gebe es derzeit nicht Landesjägermeister Michael Manhart bestätigt dass die Jäger nach diesen Vorfällen verunsichert seien Bezirksjägermeister Metzler rät zur Vorsicht und gegenseitigen Kontrollen Von den Tätern fehlt jede Spur Quelle www orf at 19 8 2005 Top Mit dem Jagdgewehr gegen Hund Junge Hundebesitzerin entsetzt Weidmann bedrohte ihren trainierten Vierbeiner Der Jäger nahm das Gewehr aus dem Auto lud es und zielte auf das Tier keine Szene die sich im Wald abspielte und zu einer klassischen Jagd gehörte Denn die Waffe richtete sich auf einen ausgebildeten Hund den sein Frauchen gerade auf einem Feld in Birgitz trainierte Die Polizei ermittelt nun in der Angelegenheit Angelika Auer 32 war mit ihrem Jocker in Birgitz spazieren Das zweijährige Tier hat schon drei Ausbildungskurse hinter sich und folgt mir ausnahmslos Trotzdem lasse ich das Tier beim Spazierengehen grundsätzlich angeleint erzählt die Hundebesitzerin Muss sie auch da in den Dörfern des Innsbrucker Mittelgebirges Leinenpflicht herrscht Für ein paar kleine Übungen nahm Auer aber ihren Labrador in einem gemähten Feld von der Leine und ließ ihn absitzen Plötzlich kam ein Geländewagen auf die Frau zu und hielt Der Lenker fragte mich Warum folgen Sie nicht und warum ist der Hund nicht angeleint erzählt Auer Als die Hundebesitzerin antwortete dass sie den Hund anhängen werde aber sonst wohl nicht zu folgen habe reagierte der Mann laut Auer aggressiv Er sagte dass wir die Sache gleich klären würden indem er meinen Hund erschießen würde Dann nahm er das Gewehr aus dem Auto lud es und zielte auf das Tier Da fragte ich ihn ob er das Ernst meint schildert Auer Und der Jäger soll geantwortet haben Ja Sie können jetzt zuschauen wie ich ihren Hund erschieße Denn ich kenne Sie und weiß dass Sie nie folgen Erst als sich Auer vor den Hund stellte setzte der Jäger ab Völlig verängstigt ging die Hundebesitzerin nach Hause Beim Tiroler Jägerverband ist man über den Vorfall noch nicht informiert Geschäftsführer Helmuth Waldburger erklärt aber Der Waffengebrauch ist nur bei Hunden erlaubt die wildernd angetroffen werden und sich außerhalb der Einwirkung des Hundeführers befinden Jäger zeigen sich entsetzt Dieser Vorfall schadet uns extrem Die Axamer Polizei ermittelt bereits wegen des Verdachts der gefährlichen Drohung und der Nötigung Quelle Kronenzeitung 19 8 2005 Top Schuss ging daneben Jäger traf Frau Unglücklich endete Mittwochvormittag in Sulzberg die Jagd nach einem Fuchs Das Tier hatte sich in eine Garage geschlichen Der Jäger holte daraufhin seine Schrotflinte doch er traf nicht den Fuchs sondern seine Frau Gegen 10 00 Uhr bemerkte der 62 jährige Mann den jungen Fuchs in der Garage Der Mann der auch Jäger ist holte daraufhin seine Schrotflinte Seine 55 jährige Gattin sollte den Fuchs in seine Richtung treiben Aus kurzer Distanz von oben nach unten gab der Jäger einen Schuss ab verfehlte aber das Tier Stattdessen prallten etwa 40 Kugeln vom Fliesenboden der Garage ab und trafen seine Gattin an beiden Beinen zwischen Kniegelenk und Knöchel Jäger leistete Erste Hilfe Der Jäger leistete seiner Frau Erste Hilfe und brachte sich anschließend mit dem Auto ins Landeskrankenhaus Bregenz wo sie stationär aufgenommen wurde Frau nur leicht verletzt Laut ärztlicher Auskunft wurde die Frau von ca 30 bis 50 Schrotpartikeln getroffen Sie erlitt jedoch keine Knochenverletzungen Eine Operation war nicht notwendig Der Verletzungsgrad wurde derzeit als leicht eingestuft Der Jäger erstattete Selbstanzeige Quelle Vorarlberg ORF at 17 08 2005 Top Wilderer schoss Wildsau Frischlinge verenden TIERTRAGÖDIE Seit Monaten sucht die Jägerschaft nach einem Wilderer im Bezirk Melk Zuletzt hat er am Dienstag im Kotholz bei Hürm zugeschlagen HÜRM BEZIRK MELK Es war eine 150 Meter lange Blutspur die Reinhard Muhr am Mittwoch im Kotholz entdeckt hat Robert Rathammer von der Polizeiinspektion Loosdorf geht davon aus dass das Blut von einer mindestens 50 bis 60 Kilo schweren Bache Wildsau stammt Die Wildsau wurde mit sechs Frischlingen an der Gemeindegrenze von Hürm und Kilb von Jagdpächter Wilhelm Muhr beobachtet so Rathammer Rathammer selbst ein Jäger hat mit seinem Jagdhund die Blutspur zwar verfolgt das angeschossene Tier jedoch nicht gefunden Das schwer verletzte Tier hat wegen des hohen Blutverlustes keine Überlebenschance ist Rathammer sicher Ebenso schlecht dürfte es in weiterer Folge um die Chancen der Frischlinge bestellt sein In Gebieten mit größeren Wildsau Beständen werden in solchen Fällen Frischlinge von anderen Säuen großgezogen Im Gebiet von Hürm und Kilb gibt es jedoch so gut wie keinen Wildsaubestand so Rathammer Auf die Sau geschossen hat jedoch keiner der im Gebiet berechtigten Jäger Vielmehr stellte sich heraus dass erneut jener Wilderer zugeschlagen hatte der bereits seit Monaten sein Unwesen im Bezirk treibt Der Verdacht verhärtet sich umso mehr da am Dienstag ein größerer Geländewagen mit Lilienfelder Kennzeichen im Tatbereich beobachtet wurde Außerdem würde kein Jäger eine Bache schießen die Frischlinge führt erklärt Rathammer Bereits Anfang September des Vorjahres hatte in Seeben bei Hürm ein 50 Jähriger aus Lilienfeld das Jagdrecht verletzt Der Mann wurde daraufhin rechtskräftig wegen Wilderei und Wilddiebstahl verurteilt gegen ihn wurde ein Waffenverbot ausgesprochen Seither war es jedoch zu mindestens 20 weiteren Fällen von Wilderei im Bezirk gekommen Sechs verhungerte Rehkitze haben die Jäger in den letzten Wochen zwischen Pöchlarn Erlauf und Neumarkt gefunden In einem Bereich wo keine Fahrzeuge Wildschäden verursachen können ist dies ein deutliches Zeichen dafür dass die Geißen abgeschossen wurden so Eduard Bauer von der Polizeiinspektion Pöchlarn 30 Jäger haben deshalb am vergangenen Wochenende drei Nächte lang durchgehend auf ein neuerliches Auftauchen des Wilderers vergeblich gewartet Hinweise an die Polizeiinspektion Loosdorf unter 059133 3134 Quelle Niederösterreichische Nachrichten Nr 33 vom 16 08 2005 Top Jäger stürzte und schoss sich selbst in Oberkörper 21 jähriger Obersteirer wurde schwer verletzt Jagdkollege verständigte Rettungskräfte Bei einem Jagdunfall am Sonntag in der Obersteiermark ist ein 21 Jahre alter Jäger schwer verletzt worden Der junge Mann wollte mit einem Jagdkollegen gerade auf einen Hochsitz klettern als er ausrutschte und zu Boden stürzte Dabei löste sich aus der Waffe des jungen Mannes ein Schuss der ihn selbst in den Oberkörper traf Sein Jagdkollege alarmierte die Einsatzkräfte der schwer verletzte Weidmann wurde ins LKH Judenburg geflogen Ausgerutscht Der 21 jährige Jäger aus Weißkirchen im Bezirk Judenburg war zusammen mit einem Jagdkollegen gegen 19 Uhr am Sonntag auf die Pirsch gegangen Im Gemeindegebiet von St Wolfgang Kienberg bei Obdach wollte er einen Hochsitz besteigen Dabei rutschte der junge Jäger auf der Leiter aus und fiel zu Boden Ein Schuss löste sich aus seinem Jagdgewehr der ihn selbst in den Oberkörper traf und schwer verletzte Wäre sein Kollege nicht bei ihm gewesen hätte der junge Mann wohl keine Chance gehabt so ein Beamter Helikopter Ein Notarzt versorgte den Weidmann unter schwierigen Bedingungen Ein heftiges Unwetter ging gerade an der Unglücksstelle nieder Der Jäger wurde mit dem Christophorus Rettungshubschrauber des ÖAMTC in das LKH Judenburg geflogen Laut Polizei Obdach dürfte beim Schussunfall kein Fremdverschulden vorliegen Die Unglückswaffe wird dennoch von einem Sachverständigen untersucht Quelle Kleine Zeitung vom 15 08 2005 Top Krähen zu Schädlingen erklärt Im Zuge einer Jagdgesetznovelle möchte das Land NÖ Krähen zu Schädlingen erklären weil sie für den Rückgang der Singvogelpopulation und von sogenanntem Niederwild verantwortlich seien Die Begutachtungsfrist lief am 11 August ab Nach dem neuen Gesetz sollen Krähen mit Massenfallen gefangen werden dürfen was nach Ansicht von Tierrechtsseite der EU Vogelschutzrichtlinie widerspricht Quelle Tierrechtsradio Radio Orange 12 08 2005 Top Weidmannsheil Herr Gorbach Vizekanzler Hubert Gorbach BZÖ darf ab sofort auf die Pirsch gehen Er hat seine Jagdprüfung bestanden Dafür geübt hat er den Juli über auf dem Schloss von Gesundheitsministerin Maria Rauch Kallat ÖVP im burgenländischen Luising Auch Gorbachs zukünftiger Arbeitgeber der Unternehmer Walter Klaus ist Jäger Aber auch zuvor war Gorbach bereits jagdlich aktiv Im Jahr 2003 erlegte er laut damaligem profil den kapitalen Hirsch Oskar der ihm vom Fruchtsaftproduzenten Franz Rauch im Laternsertal zum Abschuss freigegeben wurde Ein Abschuss ohne Jagdschein Kein Kommentar heißt es dazu aus Gorbachs Büro Quelle derStandard at 09 08 2005 Top Hund mit Warnschuss aus Wald vertrieben OHNE LEINE Verärgert ist eine Tullnerbacherin weil auf ihren Hund geschossen wurde Das Gesetz ist aber auf der Seite der Jägerschaft Leine im Wald ist Pflicht TULLNERBACH Dass Jagdpächter und Jagdaufseher nicht immer ein gutes Verhältnis zu Hundebesitzern haben ist bekannt Auch bekannt ist dass manche Hundebesitzer obwohl sie wissen dass ihre Lieblinge gerne jagen diese im Wald nicht an der Leine führen Ein Vorfall am Karl Ritter Weg in der Vorwoche hat allerdings ziemliche Wellen geschlagen Eine Tullnerbacherin war mit ihrer einjährigen Leonbergerhündin allerdings ohne Leine auf dem beliebten Spazierweg gewandert Nach einer Weggabelung war laut Aussagen Frau Name der Red bekannt der Hund kurz außer Sichtweite gekommen Als sie daraufhin laut nach dem Hund rief fiel in unmittelbarer Nähe ein Schuss Meine Hündin war kurz darauf bei mir Gefolgt von einem Mann auf einem Motorrad der mit großer Geschwindigkeit heranbrauste und mich in aggressivster Weise beschimpfte und drohte meine Hündin zu erschießen schilderte die geschockte Frau der NÖN Der Karl Ritter Weg ist ein beliebter Wanderweg der Tullnerbacher und wird von Familien mit Kindern und Hunden gern und stark frequentiert Um hier ein reibungsloses Miteinander zwischen Freizeitaktivisten und Forstaufsicht zu garantieren gehört es natürlich dazu dass sich alle an die Vorschriften halten Karl Hudak der in diesem Gebiet zuständige Revierleiter kann in diesem Fall kein Fehlverhalten seines Jagdkunden orten Der Jäger hat nach dem Gesetz gehandelt Als er den revierenden Hund entdeckt hat hat er zuerst gerufen ob jemand in der Nähe ist Nachdem sich niemand gemeldet hat wurde ein Warnschuss in die Luft abgegeben Er hätte sogar das Recht gehabt das Tier zu erschießen Und auch die Motocrossmaschine ist in diesem Fall erlaubt Hudak Das Gebiet ist dort nicht mit einem Wagen zu befahren Auch seitens der Unternehmensleitung der ÖBf sieht man keinen Gesetzesbruch Dr Fritz Völk Der Jagdkunde hat gesetzlich das Recht so zu handeln Der einzige Vorwurf den man ihm machen könnte war vielleicht die Art und Weise wie er die Dame behandelt hat Quelle Niederösterreichische Nachrichten Nr 31 vom 03 08 2005 Top Tierquälerei Jäger 34 verurteilt Wegen Tierquälerei und Sachbeschädigung stand ein Jäger aus Laterns am Dienstag vor Gericht In beiden Punkten wurde der Mann schuldig gesprochen Sein Verteidiger kündigte Berufung an Zur Vorgeschichte Über Nacht wurden die beiden Laternser René Schatzer und dessen Freundin Monika Nesensohn zu Hundebesitzern Schatzer Ein Nachbar der über Nacht verschwand kettete drei Hunde an unseren Zaun Da wir aber nur einen behalten konnten kontaktierten wir den Laternser Bürgermeister Harald Nesensohn Dieser hat uns versichert die Hunde ins Tierheim zu bringen Kosten für die Gemeinde 100 Euro Gekommen ist alles anders Stunden nach dem Telefonat mit dem Herrn Bürgermeister waren die Hunde tot Jäger Reinhard M hatte die Vierbeiner auf das eingezäunte Privatgelände von Schatzer als niemand daheim war getrieben und mit mehreren gezielten Schüssen niedergestreckt Renés Bruder war zum Tatzeitpunkt in der Nähe des Hauses und wurde Ohren bzw Augenzeuge Er habe gesehen wie der 34 Jährige die beiden toten Tiere über den Zaun des Privatgrundstücks warf und anschließend in seinem Geländewagen abtransportierte Die Geschädigten erstatteten nach der abscheulichen Tat Anzeige Die Rankweiler Polizei ging der Sache nach und wurde fündig Im Garten entdeckten die Beamten die Hülse einer Schrotpatrone die eindeutig dem Gewehr des Jägers zugeordnet werden konnte Am Dienstag stand der Beschuldigte nun vor dem Feldkircher Bezirksrichter Wolfgang Muther Die Anklage lautete auf Tierquälerei und Sachbeschädigung Anm vor dem Gesetz ist ein Tier eine Sache Noch vor Beginn der Verhandlung beantragte Verteidiger Martin Mennel den Ausschluss der Öffentlichkeit Diesem Ansuchen gab Richter Muther statt Nach einer Verhandlungsdauer von 45 Minuten und der Anhörung von drei Zeugen fällte der Bezirksrichter das Urteil Und es fiel alles andere als erfreulich für den Jäger aus Der Weidmann wurde in beiden Anklagepunkten Tierquälerei und Sachbeschädigung für schuldig befunden und zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt Sein Anwalt meldete nach der Urteilsverkündung umgehend Berufung an Der sonst gesprächige Anwalt Martin Mennel wollte nach der Verhandlung gegenüber der NEUE nur so viel sagen Kein Kommentar René Schatzer und Monika Nesensohn zum Schuldspruch Wir sind mit dem Urteil zufrieden Solche Menschen dürfen nicht auf Tiere losgelassen werden Zum Glück haben wir uns sofort gewehrt und Anzeige erstattet Das war das einzig Richtige René Schatzer und Monika Nesensohn sind nach dem Schuldspruch erleichtert Reinhard M wurde für seine abscheuliche Tat verurteilt Quelle Vorarlberg Online 27 07 2005 Top Jäger erschießen mehr Tiere Die neue Jagdstatistik zeigt einen Anstieg von insgesamt 8 aller durch JägerInnen getöteten Tiere im Jagdjahr 2004 2005 im Vergleich zum Vorjahr Diese Zahlen zitierte die NÖ Landeskorrespondenz aus der neuen Jagdstatistik 2004 2005 der Statistik Austria 704 000 Stück Haarwild und 305 000 Stück Federvieh Beim Haarwild Schalen Raub und Niederwild gab es mit 704 000 Abschüssen eine Steigerung von sieben Prozent Beim Federwild war mit 305 000 Stück ein Plus von elf Prozent zu verzeichnen Allein in Niederösterreich wurden in der Kategorie Haarwild 74 733 Stück Rehwild 6 948 Stück Rotwild 1 730 Stück Gamswild und 248 Stück Damwild abgeschossen An Nieder und Raubwild wurden 79 319 Hasen 19 709 Füchse 10 412 Marder 14 195 Wiesel 3 398 Dachse 1 828 Iltisse und 1 259 Wildkaninchen erlegt Beim Federwild wurden 76 Wildgänse 21 571 Wildenten und 3 493 Rebhühner geschossen Viele Opfer im Straßenverkehr Nach wie vor kommen viele Tiere im Straßenverkehr unter die Räder In Niederösterreich waren es 115 Stück Rotwild 13 946 Rehe 16 702 Hasen 443 Dachse 985 Füchse 597 Marder 147 Wiesel und 91 Iltisse Quelle Tierrechtsradio Radio Orange 15 07 2005 Top Gorbach die Jagd und die Störche Vizekanzler Hubert Gorbach wohnt für zehn Tage im Schloss der Gräfin Mensdorff Pouilly alias Gesundheitsministerin Maria Rauch Kallat im burgenländischen Luising Er erwirbt dort den Jagdschein Gorbachs künftiger Arbeitgeber der Unternehmer Walter Klaus ist passionierter Jäger Der Vizekanzler schwärmt Das Burgenland ist idyllisch Wenn ich morgens aufwache gehen Störche vor meinem Fenster spazieren Quelle Kurier 15 07 2005 Top Jäger von Wildschwein bei Fütterung angegriffen Ei n Jäger wurde im Südburgenland von einem Wildschwein angegriffen und verletzt Der Keiler war bei der Fütterung im Gehege auf den Mann losgegangen Angriff von hinten Der 51 jährige Berufsjäger Robert Pail aus Hagensdorf war im Gehege in Bildein Bez Güssing am Donnerstagabend mit der Fütterung der Wildtiere beschäftigt als der Keiler plötzlich den Mann von hinten angriff Ich war zu mutig Ich war Wildschweine umquartieren im Gehege dann war ich zu mutig und bin der Sau entgegen gegangen Die hat sich dann umgedreht und ist mir hinten nach Sie war dann schneller als ich und hat mir dann die Hauer in die Wade hinein geschlagen erzählte Robert Pail Bein aufgeschlitzt Das Tier schlitzte bei dem Angriff dem Aufseher mit einem seiner Hauer die linke Wade auf Der Mann erlitt dabei eine Fleischwunde Es ist eine zirka zehn Zentimeter lange Wunde bis zum Knochen hinein so der verletzte Jäger Zu dritt im Gehege Der Jäger war gemeinsam mit zwei anderen Männern im Gehege Zu dritt waren die Männer nach dem Angriff mit dem Auto aus dem Gehege gefahren um auf den Notarzt zu warten Mit dem Hubschrauber ins Spital Der Jäger wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Oberwart geflogen Der Angriff sei im Übrigen nicht der erste gewesen erzählte Robert Pail es sei schon der dritte Unfall mit einem Keiler Nur wird es halt immer ärger und hoffentlich wird es nicht zu arg Aber ich werde nicht mehr so mutig sein und lieber weiter weg gehen dann kann nichts passieren meinte der Jäger Quelle ORF 15 07 2005 13 18 Uhr http burgenland orf at stories 45616 Top Singvögel weiter mit den Netzen gefangen TRADITION WICHTIGER ALS TIERSCHUTZ Wien Es gibt eine Vogelschutz Richtlinie der EU Nach ihr ist das Fangen von Singvögeln verboten Nur das Land Oberösterreich beanspruchte eine Ausnahme für das Salzkammergut Mit dem Hinweis dass es sich um eine jahrhundertalte Tradition handelt Tierschutz hin oder her die Singvögel werden weiter gefangen Dabei haben veterinärmedizine Gutachten eindeutig ergeben dass die Singvögel beim Einfangen aber auch in der Gefangenschaft Todesangst erleiden Bei den betroffenen Singvögelarten handelt es sich um Gimpel Zeisig Stieglitz und den Fichtenkreuzschnabel Diese gefiederten Freunde werden mit Schlagnetzen oder mit Netzkloben gefangen in Flugsteigen so genannten Volieren gehalten Und bei Ausstellungen nach Schönheit bewertet und prämiert Gesundheitsministerin Rauch Kallat hat zu entscheiden ob

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  • Initiative zur Abschaffung der Jagd
    Raubtierersatz hinterfragt gelangt schnell zu Widersprüchen Es ist doch wohl kaum eine Notwendigkeit welche Jagdurlauber regelmäßig ins Ausland zieht um dort auf Großtiere sogar Raubtiere zu jagen Worin liegt die Notwendigkeit bei der Jagd auf sogenanntes Niederwild wie Schnepfe oder Rebhuhn welches Großraubtieren überhaupt nicht zum Opfer fallen würde Warum wird das einheimische Raubtier Fuchs bekämpft wenn man dies bei Großraubtieren als Fehler der menschlichen Vergangenheit einsieht Und warum beruft sich die Jagd vorrangig auf ein Grundrecht das mit wildbiologischen Aspekten überhaupt nichts zu tun hat Eigentumsrecht Unter Berücksichtigung dass der Mensch nicht nach den Gesetzen der Natur selektieren kann muss man wohl eingestehen dass wildbiologische oder ökologische Argumente für die heutige Jagd nicht vorrangig sein können Das ist auch bei angeblich ökologischen Jagdverbänden nicht anders Das Attribut ökologisch soll zwar suggerieren dass eine an der Umwelt und an Naturgesetzen orientierte Jagd erfolgt Eine tatsächlich ökologische Jagd im Sinn der Wortbedeutung müsste allerdings den natürlichen Prozessen immer Vorrang geben Sie müsste dann das Ziel haben sich letzten Endes selbst irgendwann überflüssig zu machen Dieses Ziel hat zweifelsfrei kein Jagdverband denn alle verstehen sich ausdrücklich vorrangig als Jagd Verband und ihre Mitglieder sich vorrangig als Jäger und nicht als Tier Natur oder Umweltschützer Wald vor Wild Im Namen der ökologischen Jagd wird von Forstleuten gerne das Motto Wald vor Wild propagiert was eine radikale Jagd auf Reh und Hirsch bedeutet Motiv sind mögliche Fraßschäden durch Wild an Forstpflanzen vorwiegend am natürlichen Nachwuchs junger Bäumchen Das Wild soll möglichst keinen Einfluss auf die vorkommenden Baumarten haben Die Logik Wenn der Faktor Wild ausgeschlossen ist kann der Wald ganz natürlich wachsen Mit dem radikalen Motto grenzen sich die Ökojäger häufig Forstleute bewusst von den konservativen Jägern ab die gegensätzlich oft ohne Rücksicht auf die Waldsituation vorrangig um die Hege hoher Wildbestände bemüht sind Wald vor Wild definiert die ausschließliche Priorität des Waldes Das Motto ist tatsächlich wörtlich und ernst gemeint Aus ökonomischer Sicht eines Waldeigentümers ist es nachvollziehbar Ökologisch ist eine solch einseitige Perspektive allerdings zweifelsfrei genauso wenig wie das Gegenteil eine zuchtartige Wildbewirtschaftung im Gehege Wald Das sogenannte Schalenwild ist Bestandteil unseres Ökosystems Wenn Wechselbeziehungen zur Vegetation einfach unterbunden werden indem der Faktor Wild ausgeschaltet werden soll kann von einer Lehre über diese Beziehungen Ökologie wohl keine Rede mehr sein Das Motto Wald vor Wild erscheint demnach nicht ökologisch im Wortsinn Ziel einer ökologischen Jagd darf nicht sein den vorhandenen Lebensraum für bestimmte Tierarten zu sperren Ziel müsste vielmehr sein ein Gleichgewicht zu fördern das der jagende Mensch aufgrund eigener Befangenheit nicht herstellen kann Denn alle Jäger jagen ausnahmslos einfach zu gerne selbst Wald ohne Jagd Dass ein Wald ohne Jagd auskommen kann zeigen verschiedene Nationalparks z B der italienische Nationalpark Gran Paradiso wo seit 1922 nicht gejagt wird Handfeste ökologische Gründe weshalb in deutschen Nationalparks kein generelles Jagdverbot besteht gibt es nicht Die Jägerschaft konnte sich bisher jagdpolitisch durchsetzen wie es sich auch aktuell in einigen Punkten der saarländischen Jagdgesetznovellierung abzeichnet Solange sich die Jägerlobby jagdpolitisch sogar überwiegend in Nationalparks durchsetzen

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  • Initiative zur Abschaffung der Jagd
    zu finden der auch die Ökologie so wie die Jagd ausgeübt werden soll haben möchte Man stellt das in der Jägerausbildung gelernte stolz zur Schau und merkt dann dass überhaupt kein Wert darauf gelegt wird Sondern dass der Berufsjäger in erster Linie als Aushängeschild gilt Und dann herrichten muss was der Jagdherr möchte Viele Fasane zum Abschuss im Revier das wollte der Jagdherr von dem ehemaligen Jäger Und Hasen Und er duldete keine Konkurrenz bei seinem Sport Marder oder Itis die junge Hasen erbeuten musste Michael H in Fallen fangen und erschießen Und eines Tages passierte dabei etwas das sein Leben änderte Zum ersten Mal saß ein Waschbär in der Falle Bereit für die Exekution Einschneidendes Erlebnis Michael H ist noch heute sichtlich berührt davon dass der Fangschuss damals daneben ging Ich hab das erste Mal ein Tier mit diesem sonst sicheren Schuss nicht sofort tödlich erwischt Ich hab das sehr schnell gemerkt da der Waschbär mich ansah und zitterte Und ich erkannte dass sein linkes Auge getroffen war von dem Geschoss Direkt ins Auge Und es lief Blut heraus dunkles Blut der Waschbär zitterte Und das andere Auge strahlte mich an Ich hab die Waffe nachgeladen hab ein zweites Mal geschossen hab auch Gott sei Dank in die Stirn getroffen Der Waschbär brach zusammen Ich hab die Waffe fallen gelassen ich konnte sie nicht mehr halten Ich lief weg und hab geweint wie ein kleines Kind Illegale Giftköder Um gegen unliebsame Konkurrenten wie Katzen vorzugehen gibt es allerdings noch grausamere Methoden als die Jagd mit der Falle Methoden die auch nach dem Jagdrecht strengstens verboten sind Und trotzdem angewendet werden sagt der ehemalige Jäger Man bekommt es oft sogar angewiesen und die Hilfsmittel schon bereitgestellt Um zum Beispiel Gifteier oder Giftköder generell auszulegen Und dann später sind die Zeitungen voll von Berichten über Greifvögel die angeblich an Pflanzenschutzmitteln gestorben sind Auch Katzen und Hunde werden so vergiftet Weil ja auch die Katze die man antrifft im Revier die vor einem Mauseloch sitzt eventuell ein Fasanenküken packen könnte Und das fehlt im Herbst bei der Treibjagd Waldrand als Pufferzone Hinter seinem Hof hat Michael H jetzt selbst einen Hektar Wald In dem sich Tiere wohlfühlen sollen und nicht Jäger Und das fängt für ihn schon am Waldrand an Denn zu häufig finde man den schlechten Waldrand der aussehe wie eine abgeschnittene Kante wo die Wiese aufhört fange gleich der Fichtenast an Kein Busch stört die freie Schussbahn für den Jäger Ein natürlicher Waldrand sieht für Michael H anders aus Wir haben jetzt hier eine Pufferzone wie sie sein soll Es ist hier eine Nahrungspflanze da die dem Rehwild schon mal eine Deckung gibt in der es sich ungestört aufhalten kann und in der es die Knospen aufnehmen kann Hier übernimmt das Wild und zum Teil auch unsere Schafe einfach die Funktion einer Heckenschere Durch den Verbiss halten sie den Saum zurück halten ihn klein Der funktioniert als intakter Waldrand für das Wild und für ein gesundes Klima im Wald Und

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